Ist das Leben in der heutigen Zeit überhaupt noch Lebenswert?

52 Antworten

Freue dich über jeden tag wo du gesund bist zerbrich dir nie den kopf über das was war und das was kommen wird,konzentriere dich mit all deiner kraft auf den moment nur dieser ist beeinflussbar ,daß habe ich bei buddh.mönchen gelernt,begegne jedem menschen mit respect und deinen eltern haben den größten respect verdient ,denn ohne sie wärst du nicht auf dieser welt..... buddh. weisheit ein junge gewinnt ein pferd das ganze dorf sagt der hat aber glück gehabt ..der mönch sagt - man wird sehen. der junge hat einen schlimmen unfall mit dem pferd und verliert sein bein.. das ganze dorf sagt ,der hat aber pech gehabt der mönch sagt -man wird sehen es bricht krieg aus und alle jungen männer müssen gehen und keiner kam je zurück und alle im dorf sagten die haben aber kein glück gehabt nur er hat glück gehabt das er kein bein mehr hatte ..und der mönch fragte habt ihr es jetzt gesehen ? !! genieße den moment mit jedem atemzug wo dir bleibt that`s is it ,esay,esay gruss forrelly

Deine Frage impliziert, dass das Leben früher besser bzw. lebenswerter war - aber das war mitnichten so, die Vergangenheit wird nur ständig glorifiziert. Ich bin jedenfalls froh, dass ich in der Gegenwart lebe und dass Dinge nie mehr wieder so sein werden, wie sie irgendwann einmal waren. Es findet nämlich eine Evolution statt, eine unabänderliche Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist, und das ist gut so.

Natürlich gibt es auch heutzutage eine Menge Probleme und Schwierigkeiten, die von vielen Menschen (beinahe schon übertrieben) erwähnt werden, oft nur um andere in ein schlechtes Licht zu rücken. Das Darstellen von Problemen ist allerdings zwecklos, wenn nicht zugleich ein Lösungsansatz präsentiert wird. Passend dazu: Intelligenz beschreibt nicht die Fähigkeit, Probleme zu benennen, sondern sie zu lösen.

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Leute jammern heute, dass nicht viel Geld bleibt - dass kein Urlaub möglich ist - dass kein Geld für eine gute Ausbildung da sei - dass zu viel Ungerechtigkeit vorherrsche. Natürlich stimmt das alles und natürlich gibt es überall Verbesserungspotential - wer aber auf die Vergangenheit zurücksieht und erkennt, dass manche Menschen zu Zeiten gelebt haben, in denen es verboten war, gewisse Bücher in Landessprache zu besitzen, oder in denen der Vater sowohl den Ehepartner als auch den Beruf der Kinder festsetzte, oder zu denen es überhaupt keine Bildungsmöglichkeiten gab, oder zu denen man völlig unschuldig auf der Folterbank hätte landen können, nur weil man sinnloser Anschuldigungen ausgesetzt war, der wird erkennen, dass unsere Probleme bei weitem nicht so schwerwiegend waren wie die unserer Vorfahren. Oder stirbt heutzutage auch innerhalb von 20 Jahren die Hälfte einer Stadtbevölkerung aufgrund einer schlimmen Krankheit, oder ist die Lebenserwartung von Frauen heuzutage auch nur bei 38 Jahren, wie es schon einmal der Fall war? Es gab Zeiten ohne medizinische Hilfe, ohne hygienische Vorschriften, ohne Lohn, ohne Nahrung - wer über derartige Zustände Texte gelesen hat, wird die Gegenwart trotz ihrer Probleme zu schätzen wissen. Auch Rente und i-Pod sind nicht selbstverständlich! ;-)

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Der Anspruch steigt, alles soll und muss immer besser werden - das liegt in der Natur (des Menschen). Dieses ständige Bemühen um Verbesserung ist auch sinnvoll, nur sollte man auch den Blick auf vergangene Zeiten nicht vergessen - denn so lernt man die Gegenwart richtig einzuordnen und man weiß zugleich, was es weiterhin zu verbessern gilt.

Und bei allem Respekt: Kinder, Familie, Freunde - diese Dinge alleine genügen schon, um ein erfülltes Leben zu haben, vielleicht nicht in Bezug auf Besitz, aber in Bezug auf Geist und Herz. Geld kann schnell wertloses Material werden, aber frohes Miteinander und aufrichtige (Nächsten-)Liebe kann nie ent-wertet werden.

Sehr schöne Antwort - natürlich in der gewohnt ausgezeichneten "Drascho-Qualität". DH!

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Hallo!

Hier spricht ein Kind, aber nimm es trotzdem ernst: Man wartet ein Leben lang auf etwas, mit 10 darauf, dass man erwachsen ist, als Erwachsener hoff man auf einen Mann/ Frau, und dann freut man sich auf die Kinder. Dann wartet man darauf, dass die Kinder zur Schule gehen und dann darauf, dass sie ausziehen um wieder Ruhe zu haben. Und irgendwann wartet man auf jeden Tag der vergeht, bis man stirbt. Man muss nicht unbedingt was haben, auf das man sich freuen kann. Man denkt ans Hier und Jetzt. Und das Leben hat eigentlich nur Schöne Sachen. Es gibt Kinder, Freunde, und einen Partner, der dich über alles liebt. Freue dich über jeden Atemzug, den du und deine Kinder machen können, freue dich für jeden Blick, den du machen kannst, weil du nicht blind bist, freue dich für jedes Geräusch, dass deine Ohren wahrnehmen können, weil du überhaupt hören kannst. Und freue dich auf jede Mahlzeit die du zu dir nimmst, weil du im Gegensatz zu anderen nicht am Verhungern bist. Es geht im Leben nicht nur um Mord und Vergiftungen, es geht um das, was man hat, nicht um das, was man nicht hat. Du kannst dich mit dieser Frage rumquälen, aber es wird nie eine richtige Antwort kommen, nur DU kennst sie. Ich frage mich auch manchmal, ob meine Mutter mich lieben würde, wenn ich nicht ihr Kind wäre, und mit dieser Frage habe ich praktisch Jahre meines Lebens vergeudet. Bitte freue dich auf die Sonne, freue dich, wenn sie nachts untergeht und der Mond kommt. Das Leben ist so schön und kurz, und wie gesagt, wenn du immer auf etwas wartest, schwups, ist das Leben an dir vorbeigezogen und es ist schneller weg, als du denkst. Und SOWAS kann man nie rückgängig machen.

Bitte lass es dir durch den Kopf gehen :-)

Manche Fehler werden zu hart bestraft, und dieser hier könnte dich dein doch so wertvolles Leben kosten.

Liebe Grüße! Jahoo

du bist wirklich erst 12? finde deine antwort nicht nur schön, sondern es ist auch bewundernswert, dass du in deinem alter so denkst. ich hoffe, du behältst das bei :)

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@Tinkerbell7

Vielen Dank, ja, ich bin erst 12. Vielleicht liegt es daran, dass ich Schriftstellerin werden will :-)

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@Jahoo

ich bin sicher, dass du eine hervorragende und beeindruckende schriftstellerin werden wirst. ich freue mich schon darauf, eines tages von dir zu lesen :)

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@Tinkerbell7

wunderbar, ich konsumiere einfach, die gute hilfreiche Antwort ist ja schon da ;-)

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@koch234

Hm,das mit den 12 Jahren erscheint mir unwahrscheinlich,aber die Antwort ist super!!! DH mal x!

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@koch234

Wow! Was für Worte! Die muss ich mir irgendwie herauskopieren, so schön finde ich die!

Sprechen mir direkt von der Seele und fassen meine Gedanken, die ich mir die letzte Zeit auch so mache, in Worte!

Und ich glaube dir, dass du 12 bist. Mir wollen hier auch manche nicht glauben, dass ich 15 bin... Aber was kümmert einen denn, was andere über einen denken?

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...ohne Worte...DH

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das schöne an Kindern, sie gehen ganz natürlich an die Dinge heran. :-) Sie sehen einfach was IST.

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tolle Antwort!

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@Kanoeswan

Hallo Jahoo, das ist wirklich eine tolle Antwort. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du erst 12 bist. Hast du um diese Zeit (1 Uhr morgens)nicht im Bett zu liegen und musst du nicht zur Schule? Stell lieber den Wecker, sonst verschläfst du noch. Trotzdem freue ich mich weiterhin auf so gute Antworten. Tschau jambolala

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@jambolala

Hallo!

In der Zeit, als ich die Antwort geschrieben habe, hatte ich Wochenende, die Schule begann erst am 10.1.2011.

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Alter! hammer Antwort Danke!

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Hallo Jahoo,

zwölfjährige Kinder können reifer sein, als Erwachsene, weil deren Seele ältere und weisere sind. Und Du bist eine weise Seele; ich freue mich, dass Du hier unter uns (auf Erden ) weilst.

Liebe Grüße MfG Fantho P.S. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich bin selbst Vater einer elfjährigen Tochter ;-)

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wow ich finde deine antwort einfach richtig und erstaunlich.ich bin elf.und da sieht man mal das kinder auch zu guten antworten fähig sind und wir nicht nur blödsinn machen.wir sind nämlich nicht blöd.;) -.-

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Danke für die antwort!

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Es hat zu jeder Zeit Negatives gegeben, worunter die Menschen zu leiden hatten.

Aber genauso gibt es auch das Positive im Leben.

Es kommt immer darauf an worauf man schaut:

Auf die Rose oder auf die Dornen.

Wir haben heute so viele Vorteile und Lebenserleichterungen gegenüber früheren Generationen.

Heute gibt es viele Möglichkeiten, die die Menschen früher nicht hatten.

Wenn wir unser Leben allein von der materialistische Perspektive betrachten, dann werden wir in der letzten Konsequenz keinen wirklichen Sinn für unser Dasein erkennen.

Denn als Zufallsprodukt und Nebenprodukt der Evolution(was den Menschen heute mit stolzer Brust verkündet wird) sind wir nicht mehr als ein biologisches Produkt, das für kurze Zeit hier lebt und dann wieder verschwindet.

Dies führte auch Jean Paul Satre zu seiner nihilistischen Lebenssicht (Nihilismus), indem er zur Überzeugung kam, dass das Leben in Wirklichkeit sinnlos ist.

Diese Sinnlosigkeit verdanken wir einer materialistischen und naturalistischen Weltbetrachtung.

Dieser nihilistische Lebensauffassung steht die transzendente Lebenssicht gegenüber, die dem Menschen zeigt, dass er kein Zufallsprodukt, sondern ein von Gott gewolltes und geschaffenes Wesen ist.

Was ist der Mensch?

Wird durch die Bibel folgendermaßen beantwortet - Psalm 8, 5-7:

"Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast Du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrn gemacht über Deiner Hände Werk(Schöpfung), alles hast Du unter seine Füße getan."

Wir wurden mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet und haben deshalb von Gott besondere Aufgaben erhalten, die wir mit Verantwortung wahrnehmen sollen.

Die Erde zu bebauen, zu gestalten aber sie zugleich auch zu bewahren.

Nicht die Ausbeutung, sondern die Bewahrung der Schöpfung steht an der obersten Stelle.

Zugleich ist der Mensch eingebunden in das Schöpfungswerk, indem er die Gabe erhalten hat das Leben weiter zu geben.

Als Geschöpfe Gottes sind wir von Ihm abhängig, unter seine Lebensordnung gestellt und Ihm auch für unser Handeln verantwortlich.

Zugleich hat uns Gott eine Lebensperspektive aufgezeigt, die darauf hinweist, dass unser Leben nach 70, 80 oder 90 Jahren nicht zu Ende ist, sondern seine Fortsetzung finden wird.

Diese Fortsetzung hängt jedoch davon ab, ob wir unsere Verantwortung wahrgenommen haben, indem wir zum Wohle und zur Erhaltung des Lebens und der Schöpfung beigetragen haben oder ob wir aus egoistischen und habgierigen Motiven unserer Verantwortung nicht gerecht geworden sind.

Unser heutiges Leben entscheidet darüber, ob wir einst Anteil an der ewigen Gemeinschaft mit Gott und am ewigen Leben Anteil haben werden oder nicht.

Darüber sagte Christus:

"Wer im Geringsten treu gewesen ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist es auch im Großen ungerecht."

Lukas 16, 10

D.h. ob wir treu dem gerecht geworden sind, wozu uns Gott das Leben gegeben hat.

Und alle, die in den kleinen Dingen des Lebens zum Positiven beigetragen haben werden einst über das Große gesetzt werden.

Dazu hat Christus einige Beispiele und Vergleiche (Matthäus 25, 14-46) angeführt und gezeigt, was jene erhalten werden, die der von Gott gegeben Lebensaufgabe gerecht geworden sind.

"Du bist ein tüchtiger und treuer Mitarbeiter gewesen, du bist über wenigen treu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe hinein (in das Reich Gottes) zu deines Herrn Freude. Aber die Gerechten und Treuen werden in das Reich Gottes eingehen."

Darum ist auch unser Leben weder sinnlos noch wertlos, sondern unseren Wert und Sinn besteht darin, weil wir es von Gott erhalten haben, von ihm mit einer großen Verantwortung übertragen bekommen haben.

Wie wir sie jedoch wahrnehmen bestimmt unser tägliches aber auch unser zukünftiges Leben, ob wir am Reich Gottes Anteil haben werden oder nicht.

Darum ist alles das, was wir hier im Leben machen nicht sinnlos, sondern es ist sinnvoll, wenn wir es zum Positiven gebrauchen.

Unsere Lebensweisen bestimmt, ob es sinnvoll ist oder nicht!!!

Jeder kann selbst entscheiden, was er aus seinem Leben macht. Wenn dir arbeiten zu langweilig ist, dann geh eben in den Dschungel und führe dort ein Aufregenderes! Die Leute bringen sich nur um, wenn sie solche Gedanken wie du hegen.. ;D