Soll man eigentlich noch Kinder in diese Welt setzen?

... komplette Frage anzeigen
Support

Liebe/r justschroeder,

welchen Rat suchst Du mit Deiner Frage? Wenn Dich die Meinung der Community interessiert oder Du die Community-Mitglieder besser kennenlernen möchtest, ist das Forum unter http://www.gutefrage.net/forum der richtige Ort für Deine Frage.

Vielen Dank für Dein Verständnis!

Herzliche Grüsse

Klara vom gutefrage.net-Support

87 Antworten

Gut das es Menschen gibt die über sowas noch nachdenken!Nun die Sicherheit ist nicht mehr gegeben,ab 2015 änderte sich alles!

Habe mir auch schon Gedanken rüber gemacht,habe mich dagegen entschieden!Weil selbst die Sicherheit mal auszugehen Veranstaltungen zu besuchen ist nicht mehr 100%sicher!Anschläge können zur jederzeit passieren auch wenn einige das schönreden können!

Und dan soll man Kinder so eine Zukunft zumuten,nein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich bin froh drum, dass meine Eltern mir diese Welt zugemutet haben. Obwohl ich alle die Probleme sehe und die Welt für grundlegend veränderungsbedürftig halte.

Es gibt gute Gründe für mehr oder weinger Kinder, aber die Argumentation mit dem zumuten ist hirnrissig und bevormundend. Wer die Welt für so schlecht hält, dass man nicht darin leben kann, sollte sein Leben beenden. Aber es sollte die Entscheidung der Kinder sein, ob sie in dieser Welt leben wollen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AFanbinana
29.07.2017, 19:28

also soll ich mein Leben beenden?

0

Hallo :)!

Im reichen Mitteleuropa sollte man (frau) es eigentlich nicht. Wir brauchen keinen neuen verhätschelten Konsumenten mehr zur Lasten Anderer .

Wenn wir eine Bevölkerung auf dem Lebensstandard der heutigen Deutschland aus den Ressourcen Deutschlands versorgen wollten, dann sollte die (footprint.org zufolge) aus weniger als 33 Millionen bestehen. Will man zusätzlich zu den Menschen noch ein bißchen Natur erhalten und berücksichtigt man die gesteigerten pro-Kopf-Energiekosten für Transport in einem dünner besiedelten Land, wären 20 Millionen vermutlich eine gute Zahl. Ruanda und Haiti mögen eine wesentlich höhere Bevölkerungsdichte haben, aber sie überlasten ihre eigenen Ressourcen weniger stark.

In Afrika bekommen die Frauen auch viele Kinder, am Beispiel von Nigeria: Kinder pro Frau: 7,19 aber....

Kindersterblichkeitsrate: 188,0 von Tausend geborenen Kindern erreichen nicht das 5. Lebensjahr :(! Die Altersvorsorge dort hat sich auch erledigt, denn Otto Normal Nigerianer hat eine Lebenserwartung von 42 Jahren ! Laut WHO Bericht.

An die Mutter und an das Kind musst Du auch denken! Letztes Jahr wurde in Deutschland jede zweite Ehe geschieden. Viele Frauen werden nach 2 Jahren alleinerziehend, oder nach dem Geburt des zweiten Kindes (Ehe-Kitt-Versuch), und wenn das erste c.a.7 Jahre alt ist. Immer mehr Eltern bürden die Last, ihre verschiedene Lebenskonzepte miteinander in Einklang zu bringen den Kindern auf. (Besuchsrecht, Patchworkfamilien, Wochenede, bei der Zweitfamilie).Und lassen sich selber scheiden. Sie selbst haben es miteinander nicht geschafft :(, wie sollen die Kinder damit umgehen ohne Schaden zu nehmen? Zorn, Groll, Rivalitäten, Verwirrung sind dann an der Tagesordnung. Wer ist wer? Viviele Mütter, Väter hat das Kind? Wer hat was zu sagen? Wer ist Geschwister, wer nicht? Den Kindern wird auch die Möglichkeit genommen eine vertrauensvolle, im Alltag gereifte Beziehung zu dem Elternteil aufzubauen, das nicht mehr im Haushalt mit ihnen lebt.

Durch die Zweitfamlie wird außerdem ein großteil der Ressourcen an diese umgeleitet, so daß es oft zu finanziellen Engpässen kommt. Dadrunter leidet die Lebensqualität erheblich.

Unsere Gesellschaftsform ist : Lineal monogam. Heißt: man ist dem anderen (der anderen) treu, aber in wechselnden Beziehungen HINTEREINANDER :(! Wenn man das bunte Treiben um sich realistisch beurteilt, ist es ziemlilch sicher, daß man (frau) mit den Kindern auf Dauer alleine bleibt.

Laut aktuelle Umfrage empfinden Paare nach dem Geburt des Kindes ihr Leben unglücklicher, problembeladener, als zuvor. Dies ändert sich erst mit 40-50 Jahren, wenn die Kinder erwachsen, und aus dem Haus sind. :O

http://www.darwin-jahr.de/evo-magazin/es-ist-verdammt-heiss?page=0,3

Gruß. Isa`

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde unsere Welt hängt vom Menschen ab, natürlich schädigt er sie auch und ist der größte Feind des jeden. Aber er ist trotzdem wichtig für alle, für alle Lebewesen der Erde. Ein Mensch sollte sich weiter entwickeln und Kinder zeugen, damit dieser sich für seinen Vorherigen weiterentwickeln kann. So ist der Lauf der Menschen und alles sollte so bleiben wie es ist. Der Gedanke, dass keiner mehr Kinder in unsere, zwar verdorbene, Welt setzen sollte ist sehr schrecklich. Ich mag Kinder, ich habe zwar selbst keine, aber würde eines, so schrecklich es auch sein mag, nicht eintauschen. Es ist der Mensch, der sich vom Affen weiterentwickelt hat, sich schlauer gemacht hat, auch viele Fehler gemacht hat und noch vieles mehr, was ich alles nicht aufzählen kann. Aber, wie viele auch gesagt haben, ich werde es auch noch einmal erwähnen, ist, DER MENSCH IST ZUKUNFT!!! also ich habe jetzt hier lauter zeug gebrabelt, aber der satz ist wichtig. Denke an die weiterentwickilung des menschen, aber auch an die vielen Fehler die der mensch gemacht hat. es gibt auch gute menschen auf der welt. aber wenn du mir dies nicht glauben magst, dann geh in deine Fantasie und höre musik... Jey109

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Unbedingt sollte man Kindern ins Leben verhelfen. Vielleicht gelingt es gerade diesen unsere Fehler auszumerzen.^^ Nein Spaß, wenn Du alt genug bist Kinder zu erziehen und diese vernüftig ernähren und kleiden kannst, weil die Bedürfnisse werden größer von Jahr zu Jahr, wüßte ich keinen Grund was dagegen spräche. Nur weil die Welt so ist wie sie ist, ist das kein Grund. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre im Mittelalter geboren.... undenkbar. Ich bin zu der für mich passenden Zeit geboren, ich pass da rein. Und möglicherweise denken auch unsere künftigen Kinder so. Meine Jungs reden ähnlich. Die können sich garnicht vorstellen, dass vor der Wende halt vor der Wende war. Sie lauschen immer gespannt den schier unglaublichen Geschichten und sind froh, dass sie in "Ihrem" Jahr geboren wurden. Ich denke so geht es allen, jeder wächst in seine Zeit rein, lebt und liebt diese. Und wenn Du es dann noch schaffst, Ihnen Werte zu vermitteln und Ihnen eine gesunde Portion Selbstvertrauen mit auf den Weg zu geben, haben wir bald eine Perfect World. Es gibt nichts schöneres als das Lächeln und das unvoreingenommene Feedback eines Kindes. Das kannst Du unmöglich NICHT haben wollen. Nur sei eine gute Mutter im Herzen die sich auch nicht scheut Grenzen zu setzen, das braucht ein Kind mehr als alles Materielle auf der Welt. Also ran an den Speck, das Üben macht ja auch schon Spaß.^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey.Ich selbst bin noch ein Kind und bin dreizehn Jahre alt.Deswegen weiß ich nicht,ob ich dir deine Frage gut beantworten kann. Also.Ich finde ja,man sollte Kinder in diese Welt setzten,da es mit Kindern auf der Welt viel schöner ist. Früher oder später ist dieses Kind erwachsen und muss lernene alleine klarzukommen.Wenn es noch ein Kind ist,hat es noch Mama und Papa,die ihn unterstützen wo es nur geht.Aber mit zunehmendem Alter muss es lernen Verantwortung zu übernehmen und da helfen ihm auch nicht immer mehr Mama und Papa.Es gibt auch Kinder in der Welt,die ja schon von klein auf lernen müssen was Verantwortung übernehmen bedeutet.Da gibt es keine Eltern,die ihm helfen oder zeigen wie etwas richtig geht. Stell dir die Welt mal ohne Kinder vor.Alles wäre trostlos und man würde kein fröhliches Kindergelächter mehr hören.Die Welt der Erwachsenen ist nämlich nicht mehr so ausgelassen und toll wie die Kinderwelt und dann kann man sich als Erwachsener glücklich schätzen,dass es Kinder gibt. Ich hoffe ich habe dir geholfen.Lg Alexian123

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kinder sind unsere Zukunft! Wenn keiner mehr Kinder kriegen würde, würden viele sich gar nicht mehr um Umwelt, Menschenrecht ect. kümmern, oder? Es ist doch ein Ansporn die Welt für seine Enkel zu verbessern. Aber es gibt auch viele Leute die besser keine Kinder haben dürften. Also sollte man für sich selbst gut überlegen, ob man sein eigenes Leben ein Stück weit zurückstellt um für seine Kinder da zu sein. Kleine Kinder nehmen die Welt wie Sie ist und wir müssen Ihnen klarmachen, das Sie es besser machen können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es stimmt das diese Welt schon schrecklich ist. Aber das schlimme ist das sie immer schlimmer wird, und wenn man dann noch zögert bekommen die Kinder später noch mehr Probleme. Lass dich einfach nicht davon runterkriegen :) Wenn du ein Kind hast wird er oder sie bestimmt glücklich sein geboren worden zu sein und wird dir immer dankbar sein. Wenn du keine Kinder willst wirst du es dann vielleicht bereuen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich kann verstehen, dass die Frage Dir Kopfzerbrechen bereitet. Ich habe selbst Kinder und Enkelkinder. Bei meinen Kindern hatte ich viel weniger Angst vor deren Zukunft, als jetzt bei meinen Enkeln. Vielleicht liegt das am Alter, aber sooo alt bin ich gar nicht. Wahrscheinlich bekommt man mit fortschreitendem Alter einen anderen Blick für die Probleme. Es ist vielleicht von der Natur so eingerichtet, dass junge Frauen, die noch wenig Lebenserfahrung haben, die höchste Fruchtbarkeit haben. Sonst wäre die Menschheit bereits ausgestorben. Auf der anderen Seite: Wir sollten unseren Kindern und Enkeln vertrauen, dass sie die Probleme ihrer Zeit lösen, wie es die Menschen zu allen Zeiten getan haben. Menschen, die im Krieg geboren wurden, hatten auch eine schlechte Zukunftsperspektive. Ein Kind, das in die Geborgenheit einer Familie geboren wird, dessen Eltern ihm Liebe entgegen bringen, ihm eine passende Ausbildung ermöglichen, hat das Rüstzeug, im Lebenskampf zu bestehen. Ich bin ganz froh, dass meine Eltern nicht gezögert haben ....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

prinzipiell gilt :kinder sind unsere zukunft ,natürlich macht man sich aber auch gedanken kann ich meinem kind eine schöne kindheit garantieren ! es müßen viel dinge stimmen um kinder in die welt zu setzen ,-es nützt nichts wenn beide keinen sicheren job haben und das kind nichts zu essen bekommt !!! genauso sollte auch ein gute partnerschaft vorhanden sein ,klar garantie hat man bekanntlich nie !!! über unsere umwelt würde ich mir jetzt persönlich keine gedanken machen ,es soll ja besser werden (atomausstieg,umwelt allgemein) es liegt also völlig an ihnen ob sie sich trauen verantwortung für das kind zu übernehemen und nur dann rate ich ihnen dazu !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist doch DEINE Aufgabe, über dein Kind zu wachen und es zu behüten und beschützen. Klar gibt es Dinge, wovor man Kinder nicht schützen kann, aber ich denke dass die Welt ohne Kinder erst recht untergehen wird! Und es sind auch die Kinder, die irgendwann mal erwachsen sind und versuchen können die Welt zu verändern! Aber es zwingt dich ja niemand ein Kind in die Welt zu setzen ;-) P.S. wenn du gern eins hättest, aber es nicht verantworten kannst, es in diese ~grausame~ Welt zu bringen, dann adoptier doch eins, was schon hier lebt :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schön, daß es Menschen gibt, die darüber wenigstens nachdenken, und sich nicht stumpf vom Bruttrieb leiten lassen oder von der Ideologie einer Gesellschaft zum Kinderkriegen "zwingen" lassen, in der von unfähigen Politikern, die ihre vermurksten Rentensysteme den Bach runtergehen sehen, bis zu immer schäfchenlüsternen Kirchen eigentlich jeder nach mehr Kindern schreit...

Wir sind zu viele, und zwar schon lange. Solange wir nicht die allerdümmlichsten menschlichen Eigenheiten (Gier, Angst, Machtgeilheit, etc.) und unsere peinlichen Wirtschafts- und Verteilungssysteme halbwegs in den Griff bekommen haben, sollten wir uns ausschließlich Gedanken darüber machen, wie wir wieder auf ein planetenverträgliches Maß von 2-3 Milliarden runterkommen, und zwar auf nette, organische Art, nicht in Form eines radikalen Kollapses.

Also: wer Bauchweh hat beim Karnickeln, sollte es einfach lassen, und sich vom Herdendruck der hormongesteuerten Mehrheit nicht moralisch an die Wand stellen lassen. Durchhalten! :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Frage sollte eher lauten: "Kann man eigentlich noch Kinder in die Welt setzen?" Ich finde das Wörtchen "soll" so ziemlich übertrieben, da bei uns ja niemand dazu gezwungen wird, Kinder zu haben.

Doch kann man nun Kinder in die Welt setzen? Ja, man kann. Das ist eine Entscheidung, die man selbst treffen kann (sofern man nicht Gewalteinwirkungen ausgesetzt ist) zu jeder Zeit und egal wie schwierig die Situation auch ist. Es hat schon immer funktioniert, Kinder in die Welt zu setzen und es wird auch immer funktionieren. Nur ob sie mit dieser Welt klar kommen (und in ihr zurecht finden) und ob sie jemals das Erwachsenenalter erreichen werden, ist eine andere Frage.

Fakt ist, dass du keine Kinder bekommen musst. Und wenn du diese Entscheidung getroffen hast, dann bleib auch dabei und lass dich von anderen nicht aus der Ruhe bringen, weil sie meinen: "Man muss doch...! , Wer Kinder liebt, der....! Die Menschheit stirbt aus, wenn....! Die Deutschen minimieren sich, weil.....! Sie müssen auch leben dürfen, weil...!" usw. Das ist alles nicht von Relevanz, wenn du deine Gründe hast. Es sind mehr Druckmittel bzw. Floskeln, die dir ein schlechtes Gewissen machen sollen, weil du von der "Norm" und den damit verbundenen Vorstellungen abweichst.

Du hast, meiner Ansicht nach, gute Gründe dafür, kein Kind in die Welt zu setzen. Natürlich kannst du deine Meinung auch noch ändern. Keine Frage. Doch zur Zeit bist du mehr darauf besinnt, deine ungeborenen Kinder zu schützen. Wer nicht vorhanden ist, den du vermutlich sehr lieben würdest (Regelfall), der kann auch nicht mit den schwierigen Situationen des Lebens konfrontiert werden.

Mir geht es im Grunde genommen ähnlich. Ich würde nicht wollen, dass meine Kinder die Gesellschaft, so wie sie ist, erkennen werden. Und zudem hätte ich das Problem, dass sich meine Unsicherheiten wahrscheinlich auf sie übertragen werden würden durch Vererbung, Beobachtung und Erziehung. Ich glaube nicht, dass ich sie zu oberflächlichen oder "selbstbewussten" Menschen erziehen könnte. Oder sie allein an die Gesellschaft anzupassen bzw. sie anpassungsfähig zu machen, könnte ich ebenso wenig. Dadurch hätten sie schon (vermutlich starke) Nachteile im Leben, die ich persönlich ihnen nicht zumuten möchte.

Ich finde es jedenfalls gut, wenn Menschen wie du und ich darüber nachdenken, ob wir selbst Kinder in die Welt setzen oder nicht (auch wenn wir sie damit nicht schützen, weil es dann einfach nichts zum Schützen gibt). Andere denken gar nicht darüber nach und sind dann überfordert oder sie denken hauptsächlich an sich selbst, weil es ja das "Schönste auf der Welt ist, Kinder zu haben. Sie bereichern das EIGENE Leben."

Wie du hoffentlich merkst, werden immer Kinder gezeugt und geboren werden, ob du darüber nachdenkst oder nicht. Von daher wird die Menschheit schon nicht aussterben, nur weil du dich nicht für ein eigenes Kind entscheidest. Und solltest du dich doch dafür entscheiden, ist das aber auch keine schlechte Entscheidung, weil du dich sehr wahrscheinlich gut darum kümmern würdest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DingsDa95
09.07.2011, 01:51

Schöne Antwort, danke dafür.

2
Kommentar von Kartoffelchip13
08.06.2015, 12:23

Die Frage sowie diese Antwort spiegeln genau wieder was ich auch denke :)

0

Ich würde so nicht anfangen über das "Kinderkriegen" nachzudenken. Diese Frage könnte sich in abgeändeter Form wohl jede Generation stellen. Wenn du der Meinung bist, dass du es keinem Kind zumuten willst, dann ist das auch ok und man sollte dich auch nicht dazu überreden. Ich schau in die Welt und sehe so viel... viel Schlechtes und viel Gutes. Warum soll das nicht jemand anderes auch sehen? Vielleicht macht die Zukunft etwas besser, besser als es unserere oder vorherige Generationen bereits getan haben? Und jetzt bitte nicht mit "Atommüll ist besser?", "Krieg ist besser?", "Armut ist besser?" usw. ankommen. Die Zukunft bringt viele Neuerungen, viele Innovationen, aber auch viele Probleme mitsich. Ich bin der Meinung, dass man jedes Problem lösen kann (auch wenn es dann wieder neue Problematik aufwerfen könnte). Wer sich nicht weiterentwickeln will, muss wohl wieder mit Stöcken und Steinen jagen gehen. Da kann er seine Existensängste ausleben.

Jeder trägt zu seiner eigenen Zukunft etwas bei.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke wenn ich jetzt geboren werde würde ich nicht wollen dass ich nicht geboren sollte. Und ich denke so wird jeder Kind denken der geboren wird egal was für Probleme auftauchen. Besser hat man eine Chance zu leben als gar nicht zu leben egal wie schwer die Probleme auf der Welt sind. Und ich denke dass jeder der ein bisschen Stolz hat will ein Junge haben der seinen Nachname trägt damit der Nachname weiter geht und sich nicht auslöst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo justschroeder,

meinst Du es war damals besser:

Aberglaube, Kriege, Hexenverbrennungen, Krankheiten, Seuchen (Pest), Behinderungen, Hilflosigkeit, launische Herrscher, Armut...

Ich denke es ist heute viellieicht nicht viel besser, aber wir Menschen haben heute mehr Gelegenheiten, uns auszutauschen, nachzudenken, und von einander zu lernen... Wenn es auch lange dauern kann, denke ich, daß wir Chancen haben, es besser zu machen...

Gruß, Emmy

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Robbinson
06.07.2011, 09:56

Grüss Dich liebe Emmily

Stimmt, denke ich auch - obwohl bei mir Kinder ausgeblieben sind. Zudem gibt es sowas wie eine "natürliche" Selektion. Für einen bestimmten Personentypus schmerzliche Erfahrung. Es gibt da (wollte nicht mit Religion kommen) gewisse "Betriebsanleitungen" für den Fall WENN.

Die Geschichte macht da keine Ausnahme. Die Natur, gewisse Gruppen glauben an Übersinnliches, Göttliches, Ausserirdischem und so weiter und so fort.

Es liegt fern zu offenbaren und in einer Richtung Propaganda zu machen.

Fakt ist, dass die Natur regelnd eingreift und ab einer bestimmten Dimension einer Sache die natürlichen Verhältnisse wiederherstellt.

Mit dem sich vermehrtem globalem Ausstauschen von Informationen, hast Du in der inturstialisierten Welt sicher Recht. Wachstum aber geschieht durch offene Weitergabe bestehendem Wissen an ein aufnahmefähiges Auditorium, welches seine eigenen Rückschlusse zieht, vergleichen kann und dementsprechend "weise" Entscheidungen für sich treffen kann.

Leider kommen immerwieder Hetzer und Blender dazwischen. Die hat es auch immer gegeben. Und da muss der Ansatz herkommen. Bevor einer beginnt zu lernen, sollten ihm die Gesetzmässigkeiten des Lernens bekannt sein. Bevor einer sich mit Meinungsäusserungen als schlauf präsentiert, sollte er die Mechanismen der Meinungsbildung kennen und anwenden lernen. Das setzt Weisheit voraus.

Und da erinnere ich mich an einen ehemaligen CEO eines Unternehmens in welchem ich arbeiten durfte. Dieser sagte,"so einfach wie möglich aber so effizient wie möglich."

Wem es gegeben ist Kinder haben zu dürfen, sollte diese Geschöpfe auch ihnen bewusst/gemäss den Umgang mit sich, anderen, der Umwelt und der vermittelbaren Möglichkeiten zu lernen unterstützt werden. Der älter werdende Staat ist nicht mehr so daraus auf Familien zu unterstützen oder zu finanzieren. Weswegen weiss vermutlich jeder.

Kinder sind unsere Zukunft! Unbestritten! Wie macht man das jemandem klar, welcher dieses Gefühl nicht in geordneten Familienverhältnissen entwickeln konnte. Da will ich auch nicht davon predigen, dass die Familienumstände wirklich so waren wie dieses Individuum das verarbeitet haben mag.

Bei eingschränkter Liebesfähigkeit sollte der Riegel oder Therapieansatz geschoben, bzw. gemacht werden.

Und dies nach erreichen eines gewissen Reifestandes. Alles wird geprüft, gewertet, studiert. Noch nie hat es eine solche Vielfalt gegeben und diese wiederum produzieren Kosten die der gesunden natürlichen Entwicklung entgegenwirken - weil in der Retorten-Theorie entwickelt und unzulängliche Langzeiterfahrungen fehlen.

Meine Meinung ist: Die Natur soll die Sache regeln. Doch mehr unserer Spezies ist zu gegebenen Momenten eine Unzumutbarkeit für den jetzt so funktionierenden Naturhaushalt. Weniger ist oft mehr.

Besser Qualität als Quantität ist meine Devise. Und der welcher leider der Qualität nicht mehr schritthalten kann, sollte ein menschenwürdiges Leben führen dürfen. Zu dem ist die Politik wie die Ökonomie mit Harz IV, Sparpacketen aller Art nicht auf der richtigen Linie. Auch mit gentransgenen Futterpflanzen, der Klonerei und anderem Zeug bin ich nicht mehr einverstanden. Weil das uns der Künstlichkeit unseres Lebens aussetzt. Manch ein Europäer oder U.S. Amerikaner hätte auch nur die geringste Überlebenschance in einem sich explosionsartig vermehrenden Bevölkerungswachstums ohne Resourcen konfrontiert sieht. Und die "mächtigen" Wirtschaften der jetzigen Zeit wursteln an ihren eigenen Prinzipien herum und produzieren weitere Armut.

Zum Glück lebe ich in enem Land, das bis fast zur Hälfte von an der Armutsgrenze oder darunter lebt. Und weisst Du was? Da gibt es Individuen (Menschen) die ich mir gewünscht hätte in Europa angetroffen zu haben, sie verstanden zu haben, und begriffen zu haben was diese an Gutem bei mir bewirken versuchten. Jetzt scheint das langsam zu greifen. Wie lange sich dieser Prozess hinziehen wird? Das wissen wer weiss ich.

Nur 100 Jahre Zeit scheine ich nicht mehr zu haben. Ist aber subjektiv empfunden. Wichtig ist die rechtzeitige Vollwertlehre des "gesunden" Verstandes und Körpers, unter Berücksichtigung der angestammten kulturellen Hintergründe und aktuellen Lebensumstände von grösster Bedeutung für die Zukunft.

So, jetzt ist mal Schluss mit dem Diskurs meinerseits.

Dir liebe Emmily und allen anderen wünsche ich von ganzem Herzen die besten Erlebnisse mit Ihren Kids. Oder mit den Jungen die Euch noch über den Weg laufen werden.

Wenn wir Erwachsenen und Alten mal den Stolz ablegen könnten und fragen würden ... "In was für einer Welt möchtet Ihr in 20, 50 und folgenden Jahren leben - schliesslich danach handeln. Dann wären wir einen mächtigen Schritt weiter.

Gott segne Euch alle

Robbinson

0

Lieber justschroeder,

ich kann Deine Bedenken zum Teil verstehen bin aber der Ansicht, dass wir unsere eigenen Unzufriedenheiten nicht auf unsere Kinder übertragen sollten.

Was viele von uns noch nicht begriffen haben ist, dass wir uns manipulieren lassen. Wir schimpfen über den Arbeitsmarkt lassen aber zu das Firmen Aushilfen beschäftigen für einen "Hungerlohn" von 5 € und die Teilzeitkraft bei einem Stundenlohn von 7,50€ um jede Stunde Arbeitszeit im gleichen Betrieb "betteln" muss und letztlich ihr für 6 Monate befristeter Arbeitsvertrag nicht verlängert wird und sie arbeitslos wird. Der Trend geht dahin dass immer mehr Leute so gezwungen sind mehrere Mini-Jobs zu kombinieren und reguläre Teilzeitstellen in Gänze verschwinden. Das dann ggf. auch noch mehr "schwarz" gearbeitet wird ist doch dann auch nicht wirklich verwunderlich oder?

Solange wir nicht merken, dass Arbeitslosenstatistiken "frisiert" werden und endlich mal die Augen aufmachen und gegen diese Missstände rebellieren, werden wir weiterhin nur unzufrieden/besorgt sein aber ändern wird sich nichts.

Dies ist mal nur ein Beispiel. Von Wahlversprechen, Manipulationen durch die Medien etc. will ich gar nicht erst anfangen. Wirklich verwunderlich ist solche Manipulation jedoch eigentlich auch nicht, denn selbst in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen wollen wir doch am Liebsten dies und jenes an unseren Mitmenschen am liebsten ändern. Vorurteile werden bereitwillig entgegen, ja sogar übernommen und an andere weitergegeben. Was soll da denn realistisch betrachtet noch als positiv hervorgehen ?!

Solange wir all dies nicht nicht einsehen und unser eigenes Verhalten mal überdenken und ändern wird sich diese unsere Welt auch nicht verändern und uns zufriedener werden lassen.

Ganz nebenbei. Was ist wohl schrecklicher, ein Kind, dass später vielleicht Probleme hat einen Arbeistplatz zu finden oder ein Kind, dass ein gewaltbereites Elterhaus erleben musste und dadurch so geprägt ist, dass es Selbstmordgedanken hegt?

Das mal meinerseits als Gedankenanstoss ;-)

LG Trinity

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Wepster
06.07.2011, 01:26

Es geht beim Menschen bestimmt nicht um Arbeiten! Das ist eine Erfindung des Menschen um eine weitere Erfindung des Meschen zu erhalten, dem Geld, und ich sehe es eher als Gefangenschaft.

0

Leistungsdruck, Konkurrenzdruck, Existenznot, Kapitalismus, Überbevölkerung, Umweltschäden, Zivilisationskrankheiten, ungewisse Zukunft der Menschheit, unsichere Atommüll-Endlager, drohende Völkerwanderungen und Kriege durch die sich verschärfende Armut in der 3. Welt … Hast du die Kraft dagegen anzugehen, weist du wieso, würdest du Sicherheit für Freiheit opfern, kannst du jungen Leben Bildung geben, kannst du Vorurteile überwinden? Usw.? Wenn du stark genug bist dein eigenes Leben unter die Bedürfnisse deiner Kinder zu stellen (in wirklich allen Umständen) dann ja.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

natürlich sollte man drei mal überlegen, ob man kinder in die welt setzt. deine argumentation ist sicher nicht verkehrt aber denk doch mal so: 1.vor 30 jahren gab es zum beispiel auch schon probleme auf dieser welt und man weiss nie, was in der zukunft noch auf einen zukommt. wenn sich jetzt jeder dagegen entschliesst, kinder zu bekommen, sterben wir aus und 2.gibt es dann in 30, 40 jahren nur noch alte menschen und niemand junges mehr, also auch keinen, der noch etwas unternehmen kann, um etwas an unserer situation zu verbessern

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

" Wenn Gespräche auf das Kinderkriegen kommen, befinde ich mich häufig in einer Rechtfertigungssituation. Für viele scheint es das Selbstverständlichste zu sein, Kinder zu bekommen. Natürlich mag ich Kinder auch. Aber gerade da beginnt das Problem: ............."

Und wie ist es mit der Überbevölkerung der Welt - und die Folgen: Hunger-Not- Elend-Krankheit und tägliches tausendfaches Sterben von Kindern weltweit?

Ich kann gut verstehen - wenn sich jemand Gedanken über das Thema macht - ist es doch wesentlich komplexer als die Mehrheit wahrnimmt.

Dass das Problem der Überbevölkerung von Jahr zu Jahr - von Jahrzehnt zu Jahrzehnt - von Jahrhundert zu Jahrhundert immer grösser werden wird lässt sich wohl kaum vermeiden.

Da werden noch ungeahnte Probleme und Konflikte auf die Menschheit zukommen - die schon heute zur Plage für den Planeten geworden ist.

Wenn sich Paare bewusst gegen Kinder entscheiden - wer wollte ihnen das bei dieser Lage - wohl verübeln.

Seien wir doch nicht so naiv - und verdrängen die ganze Problematik! - Sie wird uns früher oder später einholen.

Alles Gute!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?