"Spezial" Job. Wunsch zu flexiblem Arbeitsbeginn? Und Lohnerhöhung?

Hallo,

ich habe seit 5 Monaten einen neuen Job und bin noch ein Monat in der Probezeit (Gleitzeitregelung).

Mein Aufgabengebiet ersteckt sich über ein deutlich größeren Umfang als den, den normale Mitarbeiter im Team absolvieren (Kurz: Interne Prozessoptimierungen, von Grund aus neue Software entwickeln, usw.). Ich stehe immer vor neuen Hürden und längeren Einarbeitungen. Mein Kopf dampft förmlich und ich brauche viel Ruhe um mich zu konzentrieren, was nicht immer vormittags gegeben ist. Kollegen dagegen machen Jahre lang immer das gleiche und können sich da auch gut Kopf-seitig ausklinken bzw. mehr über anderes Zeug quatschen.

Jeden Morgen steht sehr früh eine Team-Runde an. Dort geben fast alle Kollegen ein Update der typisch laufenden Tages-Projekte vom Vortag ab.

Mein Problem ist, dass mich dieses extreme früh da sein an dem Termin, ziemlich "sinnlos" erscheinen lässt und es verringert meine Arbeitseffizienz (es geht ums Wohlbefinden). Da ich maximal 1 Mal pro Woche was zu sagen habe. Zusätzlich dauern meine Projekte durchaus von 3 bis 6 Monate. Somit ist die Frequenz der Abläufe ganz anders.

D.h. ich bekomme jeden Morgen ein Arbeits-Update aller Kollegen mit, bin aber der einzige Sonderfall der eben nichts täglich beizutragen hat.

Ich hatte schon paar mal gefragt ob ich mal am nächsten Arbeitstag später kommen kann, was auch Problemlos vom Chef abgenickt wurde.

Trotzdem habe ich die Befürchtung, dass mein Chef da noch etwas altmodisch ist und ich ihm nicht auf die Füße treten möchte. Aber ich merke im Gespräch, dass er eine Motivation ausstrahlt mir gegenüber eingesessene Dinge verändern zu wollen.

So nun zu meinen zwei Fragen:

  1. Wie würdet ihr am ehesten vorgehen, den Wunsch zu äußern nicht täglich (sondern z.B. nur 2 Mal die Woche) so früh in der Runde mit dabei zu sein?
  2. Jetzt wo ich mich bewiesen habe: Ist eine Anfrage, kurz vor Probezeit-Ende, bezüglich Lohnerhöhung möglich? Mein Brutto Lohnt steigt nach der Probezeit um 3%. Da ich doch sehr komplexe Themen habe und mein erste Projekt extrem gut angekommen ist (enorme interne Einsparungen). Die Einstiegs-Bezahlung ist aber gleich sogar etwas niedriger als die von den Kollegen die "gewöhnlichere"-Arbeit absolvieren, was nicht negativ gemeint ist. Mein Gehalt liegt auch so niedrig, da ich mir bewusst bin, dass die Firma mit mir ein Risiko eingegangen ist das sich schlussendlich positiv herausgestellt hat.

Danke schon Mal für eure Antworten :)

arbeitszeiten, Effizienz, Gleitzeit
1 Antwort
Darf mein Vorgesetzter mündlich, ab sofort, Kernarbeitszeiten vorschreiben?

Hallo, folgende Thematik.

Bei uns im Unternehmen gibt es das flexible Arbeitszeitmodell und Gleitzeit. Kernzeiten gibt es nicht. Genauer Wortlaut in der Betriebsvereinbarung: "Es sind keine Kernzeiten festgelegt.".

Hier gibt es dann zwei Unterschiedliche Sachen.

Einmal, ein Supportteam, das trotz gültiger Betriebsvereinbarung verpflichtet wird, von 8-17 Uhr anwesend zu sein. Hierdurch werden sowohl das flexible Arbeitszeitmodell, sowie die Gleitzeit, verhindert. Eine "Entschädigung" für diesen wegfallenden Bonus gibt es nicht.

Dann gibt es die übrigen Teams, die ab sofort, mündlich, verpflichtet wurden, die Kernarbeitszeiten von 9-16 Uhr einzuhalten. Ebenfalls ohne Entschädigung für die Einschränkung der vertraglich festgelegten Arbeitszeitregelungen. Hierdurch wird das flexible Arbeitszeitmodell eingeschränkt.

Als Sahnehäubchen oben drauf, gelten diese Regelungen für einige wenige Mitarbeiter nicht. Diese können weiterhin kommen und gehen wann sie möchten, ohne Probleme zu befürchten. Alle Mitarbeiter haben denselben Verantwortungsumfang im Unternehmen. Sprich, alle machen so ziemlich die selbe Tätigkeit, nur betreuen einen anderen Kundenstamm; der allerdings auch gerne mal umgeworfen wird.

Meine Frage daher:

Darf der Arbeitgeber dies einfach so, ohne beidseitige (schriftliche) Zustimmung bzw. Anpassung des Arbeitsvertrages, machen?

Arbeit, Recht, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Gesetz, Arbeitszeit, Unternehmen, Betriebsvereinbarung, Gleitzeit, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
2 Antworten
Ich versteh das mit den Minusstunden und dem Saldo immer noch nicht bei der Gleitzeit (ÖD) - kann mir nochmal wer helfen?

Hallo,

Sorry, ich weiß, wir hatten das Thema schon (https://www.gutefrage.net/frage/wie-sieht-das-aus-mit-minusstunden-bei-gleitzeit-mache-ich-die-ganze-zeit-was-falsch) , aber ich muss noch mal nachfragen... :l Arbeitet hier irgendwer in dem ÖD? Bestimmt doch und kennt da die Regeln für Azubis?

Ich habe auch mal einen Screenshot von der Zeiterfassung bei uns eingefügt, also zumindest den oberen Teil...

Jetzt nochmal die Fakten:

  • Bei "Ist-Stunden" steht bei mir immer 7,48h. Das ist vertragsmäßig so festgelegt
  • Wir dürfen max. 10 Plus- oder 10 Minusstunden als Azubis haben
  • ich muss natürlich die Pausenzeiten, max. Arbeitszeit usw. einhalten

Nur: Ich dachte bisher, das mit den max. 10 Plus- oder Minusstunden bezieht sich auf die Spalte "Gesamtsaldo"? Oder bezieht es sich doch auf die Stunden am Monatsende? Also darf ich für einen Monat max. 10h +/- haben?

Nur: Bei mir werden auch keine Stunden vom einen Monat auf den anderen übertragen, so sieht es für mich zumindest aus. Also wenn ich im Nov. -6h am Ende habe, taucht das im nächsten Monat nicht auf. Also hätte ich z.B. im Nov. eigentlich 180h arbeiten müssen, habe aber nur 174h gearbeitet, steht da zwar am Ende -xh, aber das taucht im nächsten Monat nicht auf... Wobei auch irgendwie der Gesamtsaldo da ja wohl nochmal was anderes ist??? Ich versteh das nicht.

Ich habe am Ende eines Monats immer noch ganz unten eine Spalte, wo dann alles steht und auch wie viel +/- ich gemacht habe... oder zählt das dann gar nicht als Minusstunden?

Es ist ja so:

ICH dachte/denke, wenn ich bei "Gesamtsaldo" max. 10h haben darf und z.B. 8h habe, dass ich ja auch mal früher nachhause gehen muss, damit das dort weniger werden. Also arbeite ich an einem Tag dann statt 7,48h nur 7,00h z.B., damit mir 48min von dem Gesamtsaldo abgezogen werden.

Oder muss ich gucken, dass das ausgeglichen ist am Monatsende?... Also wenn ich z.B. an 2 Tagen in der Woche insgesamt 1h länger gearbeitet habe, darf ich in jener Woche auch nur 2h früher gehen und nicht 3h? Weil sonst wäre das ja zu wenig....

Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll, damit man mich versteht. ;( Das ist auch voll kompliziert...

Das, was bei Gesamtsaldo steht, wird auch immer in den nächsten Monat übernommen! Nur ob ich jetzt monatlich mehr oder weniger gearbeitet habe als die monatliche Sollzeit halt nicht. So sieht das zumindest aus...

Das versteht niemand oder?

Arbeit, Ausbildung, Arbeitszeit, Arbeitszeitkonto, Azubi, Öffentlicher Dienst, Gleitzeit, minusstunden
4 Antworten
Wie sieht das aus mit Minusstunden bei Gleitzeit, mache ich die ganze Zeit was falsch?

Hallo,

Ich habe eine wichtige Frage. Muss aber gerade auch sagen, dass ich Angst habe vor den Antworten. Es ist so:

Meine Ausbildung (im Öffentlichen Dienst) lief bisher aus gewissen Gründen recht chaotisch ab. Vor allem der Anfang... Jetzt stelle ich mir aktuell die Frage, ob ich eventuell total was falsch mache, was die Arbeitszeiten angeht. …. :l Ich war vorher auch noch nie „so richtig“ arbeiten, insofern kenne ich das auch nicht so. Und ich glaube, feste Arbeitszeiten wären durchaus einfacher.

Wir haben bei uns Gleitzeit OHNE Kernarbeitszeit. Der allgemeine Rahmen sage ich mal liegt zwischen 6.00uhr und 21.00uhr. Und wir haben ein Zeitkonto mit Stempeluhr, Chip usw. Uns wurde gesagt, wir Auszubildenden dürfen max. 10h ins Minus und 10x ins Plus.

Es ist so, dass die regelmäßige tägliche Arbeitszeit 7,48h momentan beträgt, also habe ich wohl eine 37,40h Woche (?). Das sieht so krumm aus, aber 7,48hx5 sind ja nur 37,40. Maßgeblich ist auch der TVAöD.

Das ist für mich total schwierig, es zu erklären... Ich dachte bisher, diese zehn Plus- bzw. Minusstunden beziehen sich auf Gesamt-Saldo heißt es glaube ich... Also es gibt Tage, da arbeite ich auch mal z.B. 8,20h oder fast 9h.... Ich versuche aber, nicht über 9h zu kommen, weil dann müsste ich ja mind. 45Min pause machen und wäre noch länger da... Und ich war beim Gesamt-Saldo bisher auch nie im Minus, momentan habe ich dort z.B. um die 5h Plus. Ich dachte mir bisher so: Okay, wenn ich jetzt so und so viele Stunden im Plus bin, kann ich ja mal auch früher gehen... Also an einem Tag z.B. nur 6,30h arbeiten und das wird dann ja vom Plus abgezogen.

Jetzt fiel mir nur was auf:

Ich habe neulich bei mir in der Zeiterfassung gesehen, dass ich sogar schon Monate hatte, wo ich am Monatsende -6h hatte. Also als Beispiel: 7,48 x 22 Arbeitstage = 164,56h als „Soll-Zeit“ … und ich hatte dann halt 6h weniger... Das war schon im ersten Monat meiner Ausbildung so. Es gibt aber auch Monate, da bin ich dort am Ende im Plus... Also z.B. 2-5h mehr als ich muss.

Bezieht sich das mit den 10 Plus und Minusstunden dann evtl. auf die Zeit am Monatsende? Und nicht auf den/das (?) Gesamt-Saldo?

Jetzt frage ich mich nur: Mache ich was falsch? Darf ich am Monatsende nicht im Minus sein? Hat das noch Konsequenzen? Kündigung, Abmahnung oder so? Bisher hat nie jemand aus der Personalabteilung gesagt, dass ich was falsch mache.... Die Frage stelle ich mir nur gerade.

Kann mir jemand helfen? :l Bin momentan total verunsichert... :l ….

Ausbildung, Arbeitszeit, Azubi, Öffentlicher Dienst, Tarifvertrag, tvoed, Gleitzeit, minusstunden, zeitkonto
7 Antworten
Minuseinheiten wegen Konzentrationsschwäche (Nebenwirkung Medikamente) - jetzt Abmahnung von Dienstgeber?

Ich bin 22 Jahre alt und als Verwaltungsassistentin im öffentlichen Dienst beschäftigt. Bei uns herrscht Gleitzeit; wir dürfen ab 6:30 Uhr kommen, müssen jedoch spätenstens um 8:00 Uhr anwesend sein - am Nachmittag dürfen wir frühestens um 15:30 Uhr gehen und können bis um 17:30 Uhr bleiben, um Pluseinheiten zu machen oder Minuseinheiten abzubauen. Nun mein Problem:

Seit ungefähr 10 Jahren leide ich an Epilepsie und muss deswegen 4 1/2 Tabletten am Tag nehmen, die mich in meiner Leistungsfähigkeit insofern einschränken, als dass ich mich spätenstens ab 13 Uhr auf nichts mehr konzentrieren kann. Mit dem Aufstehen hatte ich im letzten Monat auch meine Probleme, was aber natürlich nicht zwangsläufig auf meine Krankheit zurückzuführen ist. Jedenfalls bin ich niemand, der sagt: "Egal - wenn ich mich nicht konzentrieren kann, tue ich eben nur so als ob, bis endlich 17:30 Uhr ist." Das kann ich einfach nicht tun. So bin ich öfters bereits um 15:30 Uhr heimgegangen, obwohl ich in der Früh erst um 7:30 Uhr gekommen bin. Da mir klar war, dass das mit den Minus nicht so weitergehen kann, habe ich einen Termin mit der Amtsärztin vereinbart, um ihr meinen Gesundheitszustand zu schildern und sie zu fragen, was mir jetzt arbeitsrechtlich für Möglichkeiten offenstehen. Nach der Terminvereinbarung bin ich zu meinem Vorgesetzten gegangen und habe ihm erklärt, dass ich wieder (ich wurde bereits zweimal mündlich verwarnt) Minus gemacht habe, dass ich es aufgrund meiner Medikamente leider nicht anders geschafft habe und dass ich mir einen Termin mit der Amtsärztin ausgemacht habe, um eine Lösung zu finden. Daraufhin hat er mir einen Zettel zum Unterschreiben gegeben, auf dem steht, dass das Dienstverhältnis beendet wird, wenn ich nochmal Minus mache. Aus Angst habe ich unterschrieben. Nun, an sich wäre es sich sogar ausgegangen, die Minus diesen Monat "abzuarbeiten", wenn ich nicht diese Woche am Montag so starke Bauchschmerzen bekommen hätte. Ich bin früher nach Hause gegangen, aber am Dienstag wieder zur Arbeit gekommen. Nach ein paar Stunden bin ich wieder heimgegangen, da ich es nicht mehr ertragen konnte. Jetzt war ich eine Woche in Krankenstand (laut Arzt habe ich eine Gastritis) und werde es unmöglich schaffen, meine Minus noch vor Monatsende wegzubekommen. Jetzt habe ich Angst, dass ich rausgeworfen werde. Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, dass es sonst keine Probleme mit mir gibt; ich erledige meine Aufgaben ordentlich und bringe mich ein, soweit es mir möglich ist.

KANN mein Vorgesetzter mich überhaupt rauswerfen? Ein paar Bekannte sagen, dass das gar nicht so einfach geht. Ich bin mir aber sehr unsicher und meinem Vorgesetzten wird ein "das können sie nicht so einfach machen" als Argument wohl nicht ausreichen...

Medikamente, Konzentration, Epilepsie, Entlassung, Gleitzeit
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Überstundenabbau anstatt Urlaub... Problem!

Hallo zusammen!

Folgendes Problem. Ich bin Filialleiter in der Systemgastronomie und habe an die 100 Überstunden. Mein Arbeitsvertrag bezieht sich auf den BDS Tarifvertrag.

Letzte Woche hat uns unsere Bereichsleitung informiert dass alle Angestellten ihre Überstunden abbauen müssen da sie sonst zum Jahresende laut Tarifvertrag mit 33% Zuschlag ausbezahlt werden.

Daher soll ich im September anstatt 2 Wochen Erholungsurlaub zu nehmen, 2 Wochen Überstunden abbauen und mir Freizeitausgleich nehmen. Sein Hinweis: Den Urlaub könne ich ja noch ins nächste Jahr bis März mitnehmen, die Überstunden müsse die Firma aber zahlen.

Kann meine Bereichsleitung das so durchsetzen? Von meinen 25 Urlaubstagen habe ich noch 17 Tage übrig die ich dieses Jahr aufgrund bestehender Urlaubsplanung und Urlaubssperre im Dezember auf keinen Fall abbauen kann. Dh ich müsste sie in 2014 nehmen und dann im Februar / März zwangsweise Urlaub antreten da die Urlaubstage am 31.03 sonst verfallen.

Die ganze Zeit jedoch wurde kommuniziert dass die gesammelten Überstunden zum Jahresende hin ausbezahlt würden daher war ich auch stets bereit Überstunden zu leisten.

Hinzu kommt dass ich im November und Dezember aufgrund der Winter und Weihnachtszeit sicher wieder 20-30 Überstunden leisten werde.

Daher die Frage: Kann das Unternehmen mir vorschreiben dass ich statt Erholungsurlaub die Überstunden abbauen muss?

Darüberhinaus wird ein gewisser prozentualer Überstundenteil monatlich mit 25% Zuschlag ausgezahlt Alles was über diese Grenze geht läuft auf das Gleitzeitkonto welches zum 31.12.2013 mit 33% Zuschlag ausbezahlt werden sollte.

Wenn ich jetzt allerdings die Überstunden abfeiere erhalte ich theoretisch und wahrscheinlich auch praktisch keinerlei "Zuschläge", oder irre ich mich da?

Danke im voraus für die Antworten!

Urlaub, Arbeitsrecht, Überstunden, Systemgastronomie, Tarifvertrag, Mehrarbeit, Abbau, Gleitzeit, BDS
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darf mir mein chef meine arbeitszeit trotz gleitzeitregelung vorschreiben

ich arbeite zeit 20 jahren in meinem betrieb als sekretärin ... wir haben eine gleitende arbeitszeit mit kernarbeitszeit, gleitzeit, normalarbeitszeit ...

ich arbeite jetzt im 3. jahr 30 std. auf auf 4 tage die woche verteilt ... 7,5 std.pro tag ... im arbeitsvertrag sind keine zeiten eintragen ...

unsere betriebsvereinbarung sieht folgendes vor:

normalarbeitszeit 8.00 bis 16.30 kernarbeitszeit 9.00 bis 16.00 gleitzeit 7.30 bis 9.00 bzw. 16.00 bis 19.00 rahmenarbeitszeit 7.30 bis 19.00

ich habe sowohl in vollzeit als auch jetzt in teilzeit immer um 7.30 uhr angefangen, weil ich einen sehr langen anfahrtsweg habe.

ich halte die kernarbeitszeit bis 16.00 uhr ein, auch wenn ich dadurch ja schon immer länger da bin ... oftmals wird es länger (16.30 - 17.00) , was auch kein problem für mich darstellte, weil ich dann eben auch mal gleittage einlege ... in der regel versuche ich jedoch um 16.00 uhr zu gehen ... ab und an ist freitags mal ein gehen ab 15.00 uhr drinne

mein alter chef hat meine flexibilität schon zu vollzeiten geschätzt und wir sind uns nie ins gehege gekommen ... mein neuer chef hat mich durch seine unflexibilität eigentlich sogar in die teilzeit gedrängt, weil ich schon in vollzeit viele überstunden gemacht habe und dadurch auch krank wurde und nach einer kur dann verkürzt habe ...

jetzt ist mein chef auf einmal der meinung, dass ich durch die vielen überstunden ja nicht mehr leistungsfähig bin und ist der meinung, dass ich weniger überstunden mache, wenn ich erst um 9.00 uhr anfange ...

er argumentiert auch, dass "die abteilung ja überwiegend" spät anfängt und mich deshalb abends brauchen würde .... was nicht so ganz stimmt ... ein teil fängt früh an und ist froh, dass sie mich in dieser zeit ansprechen können, weil sobald chef da ist, ich auf abruf für ihn dazusein hab, den "späten" kollegen ist es nciht wichtig, wann ich da bin...

alle logische argumente interessieren ihn nicht .... er WILL dass ich da bin, wenn er im büro ist (er wohnt am ort, hat nen firmenparkplatz - wie kann es anders sein)

ich will da nicht "aus prinzip" auf meine jetzige arbeitszeit bestehen,sondern weil ich da eher einer verschlechterung meiner arbeit, meiner leistungsfähigkeit auf mich zukommen sehe ... mal ganzabgesehen von der einschränkung meiner freizeit ... ich komme jetzt schon kaum dazu, an einem arbeitstag mal zum arzt oder zu medizinischen anwendungen zu gehen, weil ich im günstigsten fall eine einfache fahrzeit von 1 std. habe

kann er mir daswirklich so vorschreiben ??? welche "rechte" hab ich da?

Arbeitszeit, Gleitzeit
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