Angst davor, dass es mir besser geht?
Hallo Leute,
ich brauche mal euren Rat und vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.
Bei mir ist es so: ich lebe mit PTBS, Sozialphobie, Verdacht auf einer Essstörung und noch ein paar anderen Baustellen, die mal stärker und mal schwächer im Vordergrund stehen.
Aktuell geht es mir mit der PTBS besser seit meiner letzten Sitzung, in der meine Therapeutin klar ausgesprochen hat, dass das, was passiert ist, Missbrauch war. Und das hat echt gut getan zu hören, da das die ganze Zeit auch ganz, ganz leise in mir drin hatte. Foch sie wurde von der lauten, bösen Stimme übertönt, die alles kleinredete.
Außerdem habe ich heute einen mutigen Schritt in Sachen Sozialphobie gemacht, und generell läuft es die letzten Tage irgendwie erstaunlich gut. Und genau das macht mir Angst. Ich merke, dass ich Angst davor habe, dass es gerade so gut läuft als würde ich unbewusst darauf warten, dass wieder etwas Schlechtes passiert. Ich habe Angst, dass alles gut läuft, weil ich nicht weiß wie es ist, unendlich Krankheiten zu leben, da sie mich schon sehr lange begleiten.
Kennt das jemand von euch? Und weiß, was man am besten dagegen tun kann?