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Ist es Schwul wenn ...?

Ist es Schwul, wenn .. 1. Man sich beim SB Sex nur mit einer sehr Attracktiven Frau vorstellen kann, wenn ein Penis mit dabei ist also wenn man es zb. auch geil findet wenn die Frau masturbiert aber das geiler findet wenn sie sich mit einem Penis 'vergnügt' ? 2. Man sich zb. Beim SB nur diese Kriterien in Frage 1. vorstellen und anschauen kann also nur mit Penis?

Also das beschäftigt mich weil ich bin seit was längerem in meiner Findungsphase und ich bin mir sowieso 99% Sicher Hetero zu sein aber bin immer verwirrt wenn ich zb. diese P0rn0s schaue oder mir Phantasien einbilde dass ich nicht wegen der geilen Frau einen Hochkrieg sondern wegen dem Penis. Deswegen hab ich auch öfters mal ZUM TEST Schwulenp0rn0s oder einfach Penisbilder angeschaut und hatte nie ein verlangen, eine errektion oder war erregt. Trotzdem bin ich am grübbeln weil seit dem ich in dieser Phase bin leide ich an einer unbegründeten Angst schwul zu werden oder es schon zu sein obwohl ich seit dem ich mich mit Liebe, Sex und dem ganzen auseinandergesetzt habe ausschliesslich auf Frauen gestanden habe, stehe und auch hoffentlich stehen werde (ohne irgendwelche Sozialen Hintergründe oder Religiösen sondern aus eigener Interesse und nicht aus Zwang) Ich bin einfach Verwirrt und hoffe einfach klarheit zu haben. Homosexualität ist nichts schlimmes, Ich weis auch das es irgendwie keinen Menschen gibt der 100% Hetero oder Schwul ist also das fast alle kleine Bi-sexuelle Veranlagungen haben und ich will mich einfach nicht in der Schwulenschublade sehen weil mir Frauen trotzdem sehr gefallen und Männer halt nicht also bezogen auf Sex und Liebe. Könnte sich das durch die Pubertät weiter in Richtung Schwul entwickeln oder nicht? ist das eher ein Zwang in dieser phase meinem Kopf der mir einredet das ich Schwul bin oder einfach Verwirrung? Denke jetzt nicht an Zwangsgedanken oder so aber könnte es in betracht ziehen das es welche sind. Diese Beeinflussen zwar nicht mein Soziales Leben oder so dennoch hab ich Angst und bin Verwirrt. Ich bin Männlich und 17 Jahre alt

Pubertät, Psychologie, Bisexualität, Homosexualität, Orientierung, Phase, Zwangsgedanken, Gleichgeschlechtlich

Aromantisch oder Bindungsangst?

Hallo Community. Schon seit längerer Zeit bin ich anti gegenüber Beziehungen eingestellt, das äußert sich darin das ich einfach keine Lust auf eine Beziehung habe, ich finde es irgendwie sogar eklig. Angst macht es mir nicht. Ich war auch noch nie richtig verliebt, sondern immer nur in das äußere der Menschen "verguckt". Das zweite Problem ist, das ich Leute, die mir gestehen das sie mich lieben, sofort blockiere, weil ich mich vor denen dann irgendwie auch ekle. Ich seh die dann auch mit ganz anderen Augen, und auch wenn sie sagen sie würden gerne mit mir allein was machen oder mich zum essen einladen, bekomme ich Ausschlag. Ich bin zwar schon manchmal einsam, aber der Wunsch nach einer Beziehung bleibt trotzdem aus. Solange mir Freunde nicht sagen das sie mich toll finden, ist alles ok, aber sobald sie es doch tun, ist das wie so ein Mechanismus der dann diesen Ekel erzeugt und mich einfach nur unwohl fühlen lässt. Mir selbst macht es nichts aus, aber ich muss immer die anderen verletzen, und das ärgert mich am meisten. Ich finde Menschen nur äußerlich anziehend anscheinend, aber mehr auch nicht. Anfassen oder anflirten müssen die mich dann garnicht. Bei Berührungen bin ich auch sehr empfindlich geworden, selbst wenn Freunde mich anfassen bekomme ich einen Anfall. Umarmen geht, aber mehr nicht. Ich bin auch nicht der Fan von diesen typischen Kitsch Dingen die Pärchen machen, wie Candle Light Dinner oder sich was schenken oderso. Ich find das einfach unnötig, eine Freundschaft in der man sich nicht zu nahe kommt körperlich ist mir mehr wert. Eine schlimme Kindheit hatte ich nicht. Nunja, ich danke euch schonmal für eure Antworten!

Beziehung, asexuell, Orientierung, Bindungsangst, aromantisch

Veränderung. Fühle mich oft gelangweilt, wie kann ich mein Leben ändern und mehr Verantwortung übernehmen?

Hey,

zur Zeit fühle ich mich einfach nur unausgelastet und sehr oft gelangweilt. Ich gehe noch zur Schule - momentan in die 11. Klasse - und genau diese Aktivität ist oftmals meine einzige interessante in der Woche... Ich habe absolut keine Problem mit Noten, das ganze läuft mehr oder weniger von selbst, was auch zur Folge hat, dass ich extrem wenig für die Schule machen muss/ mache. Ich genieße es richtig zur Schule zu gehen, habe kein Problem früh aufzustehen und freue mich total Menschen zu sehen und zu begegnen, auch auf dem Schulweg. Die Zeit in der Schule mit all den Freunden, den Lehrern und anderen fremden Mitschülern (welche alle so interessant sind) ist wunderbar und ich fühle mich einfach wohl und möchte am liebsten garnicht mehr davon weg...

Umso deprimierender ist es wenn man dann wieder auf dem Weg nach Hause ist und man sich praktisch gewiss sein kann, dass man den restlichen Tag irgendwie alleine rumbekommen muss und sich eigentlich nur wieder auf den nächsten (Schultag) freut. Früher war das ganze eher genau umgekehrt: Keine Lust auf Schule und dann den restlichen Tag Computer gespielt/ sonstige Aktivitäten alleine ausgeübt und dann darin auch Erfüllung gefunden. Mittlerweile ist mir das alles auf Dauer zu langweilig geworden, mir bereitet Zeichnen und Grafikdesign zwar enorm viel Spaß aber ich kann damit keine Nachmittage rumbringen und mich dabei richtig gut fühlen. Ich will einfach mehr. Ich hatte in der letzten Zeit schon öfter das Bedürfnis verspürt mehr Verantwortung übernehmen zu wollen. Ich möchte Menschen helfen, Mentor sein, Reden halten, positiven Einfluss nehmen können und allgemein als wichtiges Glied (durch viel Verantwortung) in einer sozialen Struktur (welcher Art auch immer) fungieren. Ich möchte raus, die Welt erkunden, einfach mal in nahe Stadt fahren, umherlaufen und die Leute beobachten. Menschen faszinieren mich und unter ihnen zu sein gibt mir immer ein sehr positives Gefühl. Ich möchte was zu tun haben, momentan langweile ich mich den ganzen lieben langen Tag lang wenn ich nicht gerade in der Schule bin. Aber wie? Ich habe keine konkreten Vorstellungen, diese Gefühle sind nur ein Ausdruck dessen, was ich momentan im Innersten empfinde und das ist für gewöhnlich schwer in Worte zu fassen. Jetzt kann man natürlich einfach sagen: "Mach doch was mit deinen Freunden oder gehe in einen Verein". Letzteres bereitet mir überhaupt keinen Spaß, da ich mit den meisten Menschen in meinem Alter nicht sonderlich gut zurecht komme und meistens auch nicht die Faszination für eine bestimmte Aktiviät entwickeln bzw aufrechterhalten kann. Und von meinen engeren Freunden hat wahrscheinlich keiner sonderlich Lust mit mir was z.B. in der Stadt oder der Natur zu unternehmen, weil sie entweder nur Videospiele spielen wollen oder sonstige Gründe haben.

Diese ganze Niederschrift dient wahrscheinlich wiedermals nur als Ventil um meine Gedanken in Worte zu fassen, dennoch wäre ich für jeden Rat und Kommentar dankbar!

Leben, Veränderung, Pubertät, Orientierung, Rat

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