Menschen die Liebe/Sexualität unnötig finden?

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5 Antworten

Sexualität, Liebe und Partnerschaft sind drei sehr unterschiedliche Begriffe.

Jemanden, der Liebe unnötig findet, würde ich traumatisiert nennen, denn Liebe ist in jeder freiwilligen zwischenmenschlichen Beziehung wichtig, zwischen Freunden, zwischen Familienmitgliedern und auch zwischen Partnern. Ohne Liebe gibt es nur die Kälte der Lieblosigkeit, das wird ein gesunder Mensch nicht genau so okay finden wie Liebe.

Jemanden, der Sexualität unnötig findet, würde ich asexuell oder unerfahren nennen, denn Asexuelle haben gar kein Bedürfnis nach Sexualität und würden sich darauf auch nur im Ausnahmefall einlassen. Unerfahrene Menschen wiederum haben oft die Bedeutung von Sexualität für ihr eigenes Leben noch nicht entdeckt. Sexualität braucht nicht unbedingt einen Sexualpartner, denn man ist ja generell sexuell empfindsam. Jemand, der Sexualität unnötig findet, wäre also jemand, der nicht nur keinen Sex mit anderen Menschen zu brauchen glaubt. Vielmehr beträfe das auch die Masturbation. Und weil Übung den Meister macht, haben Unerfahrene oft genug noch keine "bahnbrechenden" Erfahrungen mit ihrer Sexualität gemacht.

Menschen, die eine Partnerschaft nicht nötig finden, aber auch nicht ablehnen, würde ich ausgeglichen und gesund nennen. Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit, aber dafür braucht man keinen Partner. Die meisten Menschen haben auch ein Bedürfnis nach Liebe und Sexualität und für beides braucht man keinen Partner. Wer ein dringendes Bedüfnis nach Partnerschaft hat, sodass er meint, einen Partner zu brauchen, hat oft Angst davor, allein zu sein. So eine selbst ausgesuchte Abhängigkeit von anderen ist keine gesunde Einstellung. Jemand, der eine Partnerschaft ablehnt, hat oft Angst davor, sich zu binden, was jetzt auch nicht sonderlich gesund ist. Wer sich selbst gefunden hat und mit sich glücklich ist, kann auch ohne Partner gut zurecht kommen, hat aber auch die Energie, eine Partnerschaft einzugehen und in diese zu investieren.

Das, was du meinst, ist wahrscheinlich vordergründig eine Person, die eine Partnerschaft nicht zwingend braucht, sondern als eine schöne Zusatzoption des Lebens wahrnimmt. Das würde ich "normal" und "gesund" nennen. Es braucht dafür keinen Fachbegriff.

Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Natürlich gibt es auch Menschen die ohne Liebe und/oder Sex sein wollen und können.

Es dürften aber eher Ausnahmen sein.

Und ohne Sex auszukommen ist für die Meisten wahrscheinlich leichter, als ohne Liebe. Aber auch da gibt es Unterschiede.

Liebe = Gott , also was gutes, die Freude darüber das jemand existiert, wer das nicht empfindet der lebt nicht

Sexualität = Die Freude daran andere zu Befriedigen und durch andere Befriedigt zu werden, Manche haben es nun mache nicht 

Partnerschaft = Gängige Beziehungsform die auf Liebe basieren sollte. 

So Leute nennt man glückliche Singles

meinst du neutrom mit kuschueln?

oder

neutrom mit bindungsbedürfins?

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