Ist es normal, dass man in der Pubertät ständig deprimiert ist?

Hi! Ich bin jetzt 16 Jahre alt und im Moment finde ich alles einfach ätzend und sehe in vielen Sachen den Sinn einfach nicht. Ich könnte auch den ganzen Tag im Bett bleiben ider unsichtbar sein, es würde nichts ändern! Dann hab ich zusätzlich viele Sachen, die mich extrem belasten, eine schlechte Beziehung zu meinem Vater, im Moment keine Liebesbeziehung (auch noch nie eine gehabt...), bin schwul und finde deswegen für Liebe niemanden, hab in meinen Augen nur komische Freunde, lebe in einem Ort, wo man absolut nichts machen kann, etc pp, so könnte es noch Jahrhunderte weitergehen... Nach außen hin bin ich immer total fröhlich und gut gelaunt, mach Witze und lache viel und da ich auch irgendwie anscheinend ein ganz guter Schaulspieler bin, ist noch niemand drauf gekommen, dass es mir nicht gut gehen könnte, aber in mir drin ist es irgendwie im Moment ganz pechschwarz. (Hört sich jetzt seltsam an, aber das beschreibts am Besten...) Besonders nachts lieg ich ziemlich oft wach und mach mir Sorgen, bzw Gedanken und will mit niemandem mehr reden und niemanden mehr sehen...

Ist das normal für die Pubertät? Geht das irgendwie wieder weg, oder meint ihr, ich sollte mir ernsthaft einmal Hilfe holen? Hatte jemand von euch auch einmal soeine Phase, wo er extrem down war die ganze Zeit? Wie habt ihr das überwunden? Danke für eure Antwort schonmal im Voraus, Redoxkobold

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