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Komplizierte Situation; Auf Sex verzichten: Ja oder nein?

Hallo,

Ich (m 35) habe vor einiger Zeit eine Frau (30) kennen gelernt, die in einer offenen Ehe ist. Geplant war ursprünglich nur Sex - dann haben wir uns jedoch beide verliebt.

Jetzt muss man dazu sagen: Sie ist schon lange unglücklich in ihrer Ehe, hat sich jedoch aus diversen Gründen schwer getan, sich zu trennen. Ich hab das trotz Gefühlen eine Weile so mitgespielt - bis es mir vorgestern zu viel wurde: Ich hab's beendet. Weil sie das nicht wollte, hat sie mir einen Tag später zugesagt, sich zu trennen - was heute früh passiert ist.

Trotzdem ist bei mir noch nicht Friede Freude Eierkuchen angesagt: Sie schläft zwar bereits nicht mehr in "ihrer" Wohnung, hat jedoch ihrem Mann versprochen, nochmal mit ihm drüber zu sprechen. Das passiert voraussichtlich nächste Woche.

Nun wäre ja eigentlich der logische Schluss, dass sie direkt zu mir einzieht. Da haben wir uns jedoch vorerst dagegen entschieden: Mein Problem ist, dass ich mich emotional unglaublich in sie "hineinsteigere", wenn sie bei mir schläft und wir Sex miteinander haben. Ich drehe dann schier durch, wenn ich weiß, dass sie sich mit ihrem "Noch-Mann" zum Gespräch trifft. Und es würde mich deutlich härter treffen, sollte er es schaffen, sie zu überreden, zu ihm zurück zu gehen.

Andererseits frage ich mich aber: Senke ich meine Chancen, dass sie sich entgültig für mich entscheidet, wenn sie jetzt nicht bei mir schläft und wir keinen Sex haben? Bei ihr werden ja schließlich beim Sex auch Hormone ausgeschüttet. Ich habe echt Schiss, mich dadurch einer Chance zu berauben, die sich mir gerade bietet.

Klar könnte man jetzt sagen, es wäre besser, sie trifft eine rationale Entscheidung, unabhängig von durch Sex ausgeschütteten Hormonen. Andererseits wäre eine Entscheidung für ihren Ehemann ebenso wenig rational, da sie sich - wenn sie sich doch wieder für ihn entscheidet - in erster Linie aus Angst für ihn entscheiden würde. Angst davor, eine langjährige Beziehung wegzuwerfen.

Die Frage, die ich im Endeffekt habe:
Aus Selbstschutz (weniger verletzt werden wenn sie doch zurückgeht) auf Sex verzichten und sie bei Freunden schlafen lassen? Oder Sex haben und bei mir schlafen lassen, aber nicht nur weil's schön wäre sondern auch, um damit die Chancen erhöhen, dass sie nicht zu ihrem Mann zurückgeht - aber mit dem Risiko, dass es umso mehr weh tut, sollte sie doch gehn?

Da sich jetzt bestimmt jemand fragt "Was will SIE eigentlich?"

Sie würde gern bei mir schlafen/ Sex haben aber versteht meine Bedenken...

Fast vergessen: Natürlich gäbe es noch die Zwischenlösung "bei mir schlafen aber kein Sex" - is halt die Frage, wie gut das funktioniert ^^.

Und nochwas: Natürlich will ich auch Sex mit ihr einfach weil's schön ist und nicht nur aus rationalen Überlegungen heraus. Aber da ich total Schiss hab, dass sie zu ihrem Mann zurück gehen könnte, mache ich mir eben Gedanken, inwiefern das mit reinspielt.

Liebe Grüße

PS: Es wäre hilfreich wenn ihr Alter und Geschlecht angeben könntet, weil das etwas über Erfahrung und Sichtweise (Männer tendieren wahrscheinlich eher zu pro Sex als Frauen) aussagt.

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Mutter verteidigen vor Famile?

Hallo ich wollte eine andere Meinung mal hören und wissen ob ich im Unrecht liege. Meine Eltern sind seid Jahren getrennt und haben eigentlich ein freundschaftliches Verhältnis. Meine Mutter hat nun auch seit Jahren einen neuen Partner und redet auch immer gut über meinen Vater.

Mein Vater jedoch nutzt oft gefühlt jede Gelegenheit um über sie zu lästern, etwas negatives zu sagen oder sich zu beschweren. Meistens hinter ihrem Rücken. Ich als Tochter (18) find das sehr falsch und versuch auch immer sie so gut wie es geht zu verteidigen.

Ich bin dann auch ehrlich und direkt und sage das sowas nicht korrekt ist. Vllt bin ich da manchmal auch etwas hitzig aber es regt mich richtig auf. Natürlich hatten sie in der Vergangenheit Probleme aber trotzdem hat meine Mutter viel für ihn getan. Er ist eine chaotischer Typ um das mal nett auszudrücken und meine Mutter mehr ordentlich. Das war auch ein Grund weswegen sie sich getrennt haben. Ich lebe bei meinem Vater aber meine Mutter kommt zBsp an Geburtstagen vorbei auch für meine Geschwister.

Heute war wieder so ein Tag wo die Familie kommen sollte mit Kaffeetrinken und Co. Sie ist halt innerlich erschrocken als sie gesehen hat dass das Haus 15 min vor Ankunft der Gäste unordentlich war und ihr ist es über die Lippen gekommen.

Dann hat mein Vater beim Kaffeetrinken sich beschwert das sie Rentenpunkte durch die Ehe bekommen hat als sie „nur“ mit drei Kinder früher zu Hause waren. Ebenfalls macht sich meine Oma auch über sie leicht her. Es sind keine Offensichtlichen Dinge aber trotzdem immer respektlos.

Auch nachdem alle gegangen sind hat sich mein Vater wieder über meine Mutter bei seiner Mutter beschwert. Da saß ich auch daneben und hab eben meine Mutter verteidigt. Meine Mutter ist kein Monster was alle rumkommandiert oder schlecht gelaunt kam und rumgemotzt hat.
Mein Vater und meine Oma stellen sich gefühlt oft in die Opferrolle (so empfinde ich es). Zbsp meine Oma denkt alles würde sich um sie drehen und wenn ich meine Mutter verteidige oder irgendjemand sich streitet geht sie weg weil anscheinend alles sich um sie dreht.

ich hab dafür einfach wenig Verständig bekommen weil man mich auch mit Emotionen nicht erpressen kann. Ich versuche immer alle Seiten zu verstehen. Es gibt Sachen die meine Mutter gemacht hat die ich auch nicht vertrete.
Aber diese Frau hat so viel für uns gemacht. Vor der Geburt ständig sich spritzen müssen wegen Insterilität, Kaiserschnitt, Alleine um Anstrengende Kinder sich kümmern als mein Vater auf Dienstreise war. Sie bringt sogar jetzt noch Essen rüber auch für meinen Vater wenn wir oder er krank ist.

Also bin ich das Problem weil ich es nicht zulasse das sie so schlecht über sie reden? Ich würde auch wollen das meine zukünftige Tochter mich bei anderen verteidigt

ich habe meinen Opa gefragt ob er mich irgendwie verstehen kann aber er meinte das es nicht so sei und das ich alle ‚anblaffen‘ würde

wie seht ihr das? Wie würdet ihr reagieren wenn die Familie über ein geliebtes Familienmitglied so redet?

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