Freund will nicht zusammenziehen?

Hallo Leute,

ich bin gerade echt in der Zwickmühle, vielleicht habt ihr Ideen die helfen könnten.

Seit fast vier Jahren bin ich jetzt mit meinem Freund zusammen, er 21 und ich 20 Jahre alt. Vor circa einem Jahr haben wir eine ehemalige Mietwohnung im Haus meiner Eltern gemeinsam für uns eingerichtet, allerdings fahren wir andauernd hin und her zwischen unserer Wohnung und dem Haus seiner Eltern.

Diese ganze Fahrerei nervt einfach nur noch, weshalb ich ihn gefragt habe ob wir nicht komplett in die Wohnung einziehen sollten und seine Eltern regelmäßig besuchen gehen. Das möchte er aber nicht, das reicht ihm nicht aus, ich gehe sogar davon aus, dass er am liebsten immer bei sich zuhause wäre. Da haben wir aber nur ein kleines Zimmer für uns alleine, die Wohnung seiner Eltern ist ohnehin nicht groß und zum lernen für die Uni muss ich mich auf den Boden setzen.

Ich verstehe, dass er bei seiner Familie sein möchte, aber er versteht nicht, dass ich mehr Privatsphäre brauche und welche Lösung wäre besser als gemeinsam komplett in die Wohnung zu ziehen und seine Familie regelmäßig zu besuchen?
Natürlich könnten wir auch gemeinsam in eine Mietwohnung ziehen, aber wir haben ja eine große Wohnung die wir nicht mal bezahlen müssen. Außerdem hat er schon gesagt, dass er auch dann seine Familie nicht weniger oft sehen möchte weshalb er sogar in einer Mietwohnung mindestens 3 mal pro Woche bei seiner Familie übernachten möchte.

Kann mir jemand helfen welche Argumente ihn überzeugen könnten oder was ich sonst versuchen kann?

Vielen dank schon mal für eure Mühe!

Wohnung, Beziehung, ausziehen-unter-25
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Ausziehen, mein Vater macht mich fertig?

Hi,

ich weiß nicht wo ich anfangen soll Leute. Und zwar geht es darum dass mein Vater immer schlimmer und schlimmer wird. Früher war es etwas harmloser, mittlerweile ist es kaum auszuhalten. Es ging darum dass ich früher einige Fehler gemacht habe, diese auch bereue und versuche mich zu bessern. Jetzt ist es schon so weit dass er mir dauernd diese Fehler unter die Nase reibt, mir sagt dass ich zu nichts gebrauchen bin, ich nicht seine Tochter bin und ich alles falsch im Leben machen werde und nichts erreiche.

Hab versucht darüber hinweg zu sehen, aber mittlerweile geht es nicht mehr. Heute war ich mit einer Freundin drausen, bin um 20 Uhr nach Hause gekommen und da fing das ganze an. Das ich ihn anlüge, niemals mit meiner Freundin unterwegs bin, eine Schande für die Familie bin etc und das reibt er mir fast täglich mit 23 unter die Nase. Natürlich dass ich nichts im Leben schaffen werde, dass übliche. Als ich dann darauf antwortete und meinte dass es nicht so ist und ich nichts verwerfliches getan hat, hat er mich am Arm geboxt und gesagt ich sollte bloß ruhig sein. Ich hab versucht zu widersprechen, weil ich wie gesagt nichts falsches getan habe und er wollte mich wieder schlagen, mit Sachen bewerfen und meinte ich soll nichts weiter sagen, ansonsten schlägt er mich.

Ich halte es hier nicht mehr aus, ich will raus und so schnell wie möglich weg von diesem Mann. Ich kann nicht verstehen wie man so zu seiner eigenen Tochter sein kann und sie so behandeln kann, nur weil sie ein paar Fehler gemacht hat. Ich bin ehrlich auf dem Weg mich zu bessern, aber es ist schwer wenn ich ihn täglich sehe. Er meint auch dass ich nicht mehr seine Tochter bin und er mich auch so nicht mehr sehen wird.

Jetzt eine Frage an euch, wisst ihr wo man sich da melden kann, wo man Hilfe kriegt dass man so schnell wie möglich raus kann? Möchte so schnell wie möglich Ich bin mittlerweile so fertig, dass ich sogar psychische Hilfe kriege, weil ich es da nicht mehr aushalte. Es ist so schwer für mich, ich kann nicht mehr. Kennt jemand von euch da eine Laufstelle? Wäre euch so dankbar.

Familie, Freundschaft, Vater, Liebe und Beziehung, ausziehen-unter-25
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Bei Eltern ausziehen (Arbeitslos)?

Hallo zusammen,

ich stecke momentan in einer kleinen, eigenen Krise. Kurz zu mir:

- M, 22 Jahre alt

- Qualifizierter Mittelschulabschluss (3,0)

- Ausbildung als Fotomedienfachmann (3,0 / Kaufmann/ Technik)

- 3 Jahre Berufserfahrung

- Wohne in München

Ich habe es auch letztes Jahr mit der Berufsoberschule-Technik, Vorklasse in Bayern probiert um mein Abi nachzuholen und anschließend für meinen Traumberuf zu studieren, allerdings die Probezeit nicht bestanden.

Anschließend habe ich einen besser bezahlten Vollzeit-Job angenommen, aber mehr es der Not raus um etwas zu haben. Dieser wurde mir allerdings zum 01.08 gekündigt.

Es ist jetzt schon seit 1 Jahr mein Wunsch ausziehen da ich es Zuhause nicht mehr mit meiner Mutter und ihren Freund aushalte. Ich bin meiner Mutter für vieles sehr dankbar doch sie redet mittlerweile zu viel in mein Leben. Sie hat anscheinend auch das Lernpensum der BOS nicht verstanden (hat aber selber Abi) und hat mich ständig beim Lernen gestört auch nach dem ich es ihr gesagt habe. Ich möchte jetzt endlich Ausziehen und meine Bildung und mein Leben in den Griff bekommen.Ich hatte jetzt an eine Weiterbildung zum Fachwirt gedacht. Doch der Wunsch auszuziehen hat sich sogar verstärkt.

Jetzt steh ich allerdings bald ohne Job dar und möchte eigentlich nicht wieder einen Job annehmen nur um etwas zu haben. Eine finanzielle Unterstützung gab es von meinen Eltern noch nie. Ich zahle meiner Mutter sogar schon seit dem ich 17 bin 300€ "Miete" und was Unterstützung von meinen Vater angeht kann man sowieso vergessen. Dabei verdient meine Mutter überdurchschnittlich und mein Vater unterdurchschnittlich.

Meine Frage: Wie würdet ihr vorgehen?

Schule, Bildung, Eltern, ausziehen-unter-25, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Mit einem Kontrollfreak als Vater leben?

Ich bin 23,studiere und wohne bei meinen Eltern. Die Beziehung zu meinem Vater war noch nie gut.Er hat meine Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre noch nie respektiert.Meine Post wird in meiner Abwesenheit geöffnet, ich kann keine Freundinnen zu mir einladen, bis vor kurzem gab es eine Überwachungskamera im Flur/Wohnzimmer, für die Zeiten, in denen ich alleine zuhause war. Ich kann mir nicht erklären, warum, da ich noch nie jemanden nach Hause eingeladen habe, den er nicht kennt. Ich gehe nicht feiern, rauche/ trinke nicht. Mit 18 habe ich physische Gewalt von ihm erfahren(nicht das erste mal), nachdem er erfahren hat, dass ich einen Freund einer anderen Nationalität habe.Das erste mal im Leben habe ich mich geweigert, ihm mein Handy zu geben, er wollte all meine Nachricht lesen. Daraufhin habe ich ihn angezeigt und bin ins Frauenhaus gezogen, hatte aber nach 6 Monaten immer noch keine Wohnung. Die Wohnsituation dort hat mir zu schaffen gemacht und ich bin wieder nach Hause zurückgekehrt. Es war ruhiger zuhause, aber mein Zimmer hat er trotzdem immer, wenn ich nicht da war, gründlich untersucht und eines Tages meinen WBS- Schein gefunden,mich angeschrien und gefragt, ob ich etwa nach Wohnungen suche und wollte, dass ich es wegschmeiße. Dieser Schein befand sich in meinem Nachttisch, wo er eigentlich nicht so leicht zu finden war!!! Anfang 2018 hat er nochmal alles vermasselt, indem er sich Zugang zu meinen online gespeicherten Fotos verschafft hat. Ein normaler Vater hätte sich einfach abgemeldet ,doch er hat sich alles genau angeschaut und mich hinterher damit auf eine ganz rücksichtslose Weise konfrontiert. Obwohl es ganz normale Bilder waren (z.B. Von meinem Körper im kurzen Kleid oder ganz normale Fotos mit Freunden) , hat er es so dargestellt, als seien es Nacktbilder. Es war mir unfassbar peinlich und hat mich so traurig gemacht, dass meine Privatsphäre derart verletzt wurde. Ich fühle mich schon seit langem nie wirklich zuhause, vermeide es,mein Zimmer zu verlassen,wenn er daheim ist. Habe auch eine Abneigung gegen Männer entwickelt, ich fühle mich nicht wohl in deren Nähe. Jedes mal, wenn ich die Wohnung verlasse, muss ich sichergehen, dass ich nichts rumliegen habe, was er sehen soll.Ich sage mir immer wieder, dass ich zumindest meine Freiheit habe und tun kann ,was ich möchte (außerhalb von Zuhause), aber es hat alles so negative Auswirkungen auf meine Psyche. Depressionen oder Alpträume, nach denen ich schon so oft weinend aufgewacht bin, sind keine Seltenheit. Ich würde gerne ausziehen, weiß aber nicht, ob es funktionieren wird, vor allem weil ich an einer Privatuni studiere, in meiner Stadt die Mietpreise hoch sind und ein Haustier habe. Ich bekomme momentan nur BAföG und Kindergeld. Meine Mutter findet, dass ich übertreibe und es andere viel schlechter haben. Ich sehe keine andere Lösung, als auszuziehen. Ist es jedoch realistisch, über die Runden zu kommen, falls ich überhaupt eine Wohnung fände?

Leben, Familie, Vater, Privatsphäre, Psychologie, Liebe und Beziehung, studieren, ausziehen-unter-25
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