Warum sind Abtreibungsgegner keine Vegetarier?

35 Antworten

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Es lässt sich zumindest leicht vermuten, wenn man denkt: Dieser Mensch hat soviel Respekt vor Leben, dann muss er auch vor allem Leben Respekt haben. Leider ist das in der Realität nicht so. Man kann sich noch so sehr moralisch in einem Gebiet engagieren, dass benachbarte Thema verdrängt man trotzdem noch. Warum finden Vegetarier die Tierquälerei so schrecklich, und verdrängen trotzdem erfolgreich, dass sie mit Ei- und Milchkonsum immer noch tausende Tiere quälen und töten? Verdrängung ist der Erfolgsrezept zum glücklichsein, bzw zum SELBER glücklichsein und bei anderen Leid verbreiten. Nur wer nicht verdrängt und sich aufklärt, ist ein verantwortungsbewusster und moralischer Mensch - auch wenn das sehr schwer sein mag! Es ist die Pflicht von jedem von uns!

Übrigens sind Abtreibungsgegner dies häufig aus religiösen Gründen, und Religion, mit all ihrer Liebe, ist erstaunlicher Weise die absolute Vegetarismus-Bremse. Dies liegt wohl daran, dass man sich gut hinter einem Buch verstecken kann (sich bereitwillig nicht aufklärt [Glauben nicht zu hinterfragen gilt bei den Orthodoxen als Tugend!) und daran, dass Bibelstellen vollkommen falsch ausgelegt werden. "Du sollst nicht töten". Wo steht denn hier bitte, dass man Tiere töten dürfe? Oder die Textstelle, der Mensch solle sich das Tier untertan machen. Daraus lässt sich so ziemlich alles ableiten, aber nicht, dass man es TÖTEN dürfe. Außerdem ist es naiv, sich so blind auf ein vollkommen verfälschtes Werk wie die Bibel zu verlassen, welches Jahrhunderte mündlich überliefert wurde, zig mal übersetzt wurde und unzählige Übersetzungsfehler enthält (z.B. das die "Jungfrau" Maria eigentlich nur eine junge Frau war). Selber denken, das ist prinzipiell die Grundlage für eine moralische Welt, leider will das heutzutage kaum einer wahrhaben.

Gute Antwort!

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Super erklärt.

Mit dem genannten Problem konfrontiere ich als Veganer Vegetarier auch immer;)

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@garm123

Ich verstehe nicht, warum ich mich schämen soll wenn ich Bio-Eier esse, die von glücklichen Hühnern gelegt werden, die dies sowieso tun.

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@ilyputeot

Weil die Tiere extra dafür gezüchtet werden, möglichs viele Eier zu legen. Möchtest Du, dass Menschen so gezüchtet werden, dass sie besonders große Brüste haben oder besonders oft menstruieren?

Außerdem unterstützt Du mit dem Kauf jedes Eis dies hier: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lGpJ7J8ReJ4" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=lGpJ7J8ReJ4</a>
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@BlackRainbow666

Und das gilt auch für Bio-Eier? Ich bin schockiert. Wenn das gesetzeswidrig ist, wieso zum Geier, werden diese Monster nicht bestraft? Wo ist die Polizei?

Also jedenfalls verstehe ich jetzt, was du meinst. Grundsätzlich ist das Eieressen aber nicht verwerflich, da Hennen ja nun wirklich natürlich Eier legen, nur wenn es so zugeht verstehe ich die Kritik.

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In der Bibel wird dem Menschen das Essen von Tieren erlaubt. Aber ich bin trotzdem Vegetarier.

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@myriam2009

@BlackRainbow666: Stimmt, die werden dafür gezüchtet. Aber auch das könnte man mal abschaffen, und auch Antibiotika en masse bilden resistente Keime bei den Hühnern und Schweinen. Aber deswegen muss man nicht darauf verzichten, einfach regional und bio kaufen, da kann man sich schon sicherer sein, kein Verhalten mit Tieren zu unterstützen, die man selbst auch nicht haben wollte.

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@HagenRether

"Normale" Hühner legen nicht jeden Tag ein Ei, sondern jeden Monat. Wenn Du solche Hühner bei Dir aufnimmst, ist das schonmal ein Schritt weg von der Gefangenschaft in Richtung Miteinanderleben. Wenn Du dann noch das Bedürfnis verspürst, hin und wieder eins der (unbefruchteten!) Eier zu stibitzen, bitte sehr.

Gleichzeitig hast Du dann übrigens genauso viele Hähne auf Deinem Hof wie Hennen. Denn Mutter Natur spuckt ca 50/50 aus, wenn Du die "nutzlosen" männlichen Viecher nicht schredderst oder vergast oder die Hennen von jemandem kaufst, der das tut, hast Du also ein etwa augeglichenes Geschlechterverhältnis.

Bio hat mit der Grundproblematik wenig zu tun. Auch dort werden die Hühner ausgenutzt und körperlich bis zum Äußersten "ausgereizt", entstammen ebenso Zuchten, die das Sexen durchführen. Da müsstest Du schon einen total "tierlieben" Nachbarn haben oder eben selbst frei laufende und frei poppende Vögel bei Dir rumflattern haben, um mit gutem Gewissen Eier zu essen. Theoretisch möglich. Aber wenn mans so weit durchschaut hat: warum der ganze Aufwand für alle paar Wochen mal ein Ei?

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@BlackRainbow666

Sorry, aber Du redest biologischen Blösdinn. Normale Hühner legen jeden Tag ein Ei, und zwar entweder 15 Tage lang hintereinaner, oder 30, oder 100 oder 300.

Jeden Monat ein Ei zu legen ist für alle Vogelarten völliger Blödsinn, denn damit bekommt man niemals ein Nest voll. Die "Legephase", nämlich die Anzahl Eier die hintereinander, jeden Tag gelegt werden, ist dabei genetisch bedingt. Man ZÜCHTET Legehennen, und die Follikel der zukünftigen Eier sind schon beim Küken in voller Anzahl angelegt.

Ein Huhn das seiner Rasse nach 200 Eier im Jahr legt, legt die also hintereinander weg, und wenn es nur ein Ei im Monat" legt, dann ist es krank, oder verhungert, oder verwurmt, aber in jedem Fall tierschutzrelevant schlecht behandelt. Leute mit solchen Hühnern kann und sollte man anzeigen.

Und der Rest Deiner Behauptungen ist genau so falsch. In der Natur sterben 80% aller Küken langsam und an Kokzidien, Salmonellen, Flöhen, Milben und an Freßfeinden. 50% aller Küken zu schreddern müßte nicht sein, wenn die Leute für Hähnchen mehr (ca das 5fache) bezahlen würden, aber wenn die Küken nun im Tierfutter landen, ist das noch lange nicht widernatürlich". 

Und nur noch mal als Hinweis: **Tiere von einer ARt der AUfstallung in die andere zu Verbringen ist verboten** . SOlche Tiere leiden ganz erheblich, und zwar EGAL ob die dabei vom Freiland in die Voliere oder von der Voliere ins Freiland kommen. **Vögel sind Tiere, bei denen die Prägung einen Großte9il des lebenslangen Verhaltens ausmacht, und Prägung ist unumkehrbar**.

Man, tu doch wenigstens den TIEREN einen Gefallen und LERN ENDLICH BIOLOGIE - Du verbreitest hier Anleitungen zur Tierquälerei, das kanns doch wirklich nicht sein.

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@pecudis

pecudis, nachdem ich von meiner Schwägerin, die seit Jahr und Tag Hühner hält, Erkundigungen eingezogen habe, kann ich dir nur beipflichten. Normale Hühner legen jeden Tag oder jeden zweiten Tag. Nur wenn sie "mausern" (Federn verlieren und neue bekommen), bzw. "gogertzen" (brüten wollen), machen sie eine Pause, nachher legen sie aber wie zuvor. Das war schon vor Jahrzehnten so, und liegt nicht etwa an besonders hochgezüchteten Rassen, die zum ausreizen da sind.

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@Gritti

Jop .. ist auch bei Wildhühnern so, und bei allen anderen Vogelarten auch. Anders wäre eine Vermehrung von Vögeln nicht möglich (siehe oben: die müßten ja sonst jedes Ei einzeln ausbrüten ;-) )

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@Gritti

In welchem Abstand sie Eier legen, war nicht Gegenstand - es geht um die Menge pro Jahr.

Schon ein "einfacher" Wikipedia-Klick lässt erstens an einer Theorie á la "Die Hühner legen nicht mehr Eier als wildlebende es tun würden" Zweifel aufkommen:


    Haushühner können im Jahr ca. 250 bis 300 Eier legen (Legerassen)


Und entlarvt zweitens den Versuch an sich, die Zucht und Haltung eines Lebewesens auf Leistung hin zu verharmlosen:


    Über das maximale Alter des Huhns gibt es wenige zuverlässige Aussagen. In Fachbüchern finden sich teilweise Altersangaben von bis zu 50 Jahren [1]. Den meisten Berichten zufolge werden Haushühner (wenn nicht zuvor geschlachtet) etwa um die 5-7 Jahre, in einzelnen Fällen 8-9 Jahre, alt. Legehühner sterben meistens früher als freilebende Hühner, welche nicht dem Stress des ständigen Eierlegens ausgesetzt sind. Ab dem Alter von zwei Jahren nimmt die Eierproduktion merklich ab.


DASS "Rassehühner", also zwar keine wilden, aber zumindest nicht auf Eier"produktion" hin selektierte Vögel weniger Eier legen als die qualgezüchteten "Legehühner", erzählt pecudis selbst hier: <a href="http://www.gutefrage.net/frage/wie-viel-eier-legt-ein-huhn-in-seinem-leben" target="_blank">www.gutefrage.net/frage/wie-viel-eier-legt-ein-huhn-in-seinem-leben</a>
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@BlackRainbow666

Wie gesagt, schau einfach in ein Biologiebuch. Wie alt Hühner in der Natur werden, kannst Du DIr unter der Rubrik "Populationsentwicklung" raussuchen. 1 Huhn legt (in der Natur) 15-30 Eier. Würden in jedem Jahr daraus nur 15 weitere Hühner, hättest Du in einer natürlichen Hühnergruppe von 1,4 (die ist schon sehr klein gewählt) unter der Vorgabe Deiner Bambi-Theorie schon nach 5 Jahren 5 + 60 + 510 + 3825 + 28687 Tiere, 33086 Hühner auf dem Platz, auf dem Du mit 5 Hühnern angefangen hast. Entsprechend mehr natürlich, wenn die Tiere 50 Jahre alt werden. Selbst Du dürftest ausrechnen können, wie viele davon JEDES JAHR gefressen werden und/oder sterben *müssen*, damit die Population überlebt ohne ihren Lebensraum, zu zerstören.

Und Deine Aussage war : ""Normale" Hühner legen nicht jeden Tag ein Ei, sondern jeden Monat. " Unfug auf der ganzen Linie und in jeder Hinsicht.

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@pecudis

Und würde man Hühner halten, die weniger Eier legen, müßte man natürlich mehr Hühner halten.

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@pecudis

Spaßeshalber: würden alle Nachkommen Deiner 5 Hühner nur 15 Jahre alt, wären es

616618017185306

Tiere, und würden alle Hühner 50 Jahre alt, wären es

2,08775056738376E+047

Also sei lieber froh, daß es Leute gibt, die Hühner essen.

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@pecudis

Ich scheine eine Sprache zu reden, die ein Tierausbeuter nicht versteht. Es geht hier nicht um Vorgänge in der Natur - wo natürlich manche Tiere andere fressen.

 Es geht hier um den Menschen, der sich seiner Grausamkeit bewusst sein kann - im Gegensatz zum Krokodil, Marder oder Habicht, der nicht nur nicht grausam sein kann, weil er keine Möglichkeit zu haben scheint Selbstreflexion und Mitleid zu praktizieren; sondern denen wir das aufgrund ihrer dahingehenden Unfähigkeit nicht vorwerfen können.

Es bleiben also 2 Möglichkeiten, die erklären, warum Du noch immer den Mord an Tieren rechtfertigst:

- entweder Du entscheidest Dich bewusst für Grausamkeit, womit Du Dir meine Vorwürfe anhören musst

- oder Du bist einfach nicht fähig zu Mitgefühl und Vernunft und somit "nur" ein Raubtier. Dann beschwere Dich aber nicht, wenn Du auch folglich so behandelt wirst ... denn Tierrechte willst Du nicht, und Menschenrechte betreffen Dich nicht.

Und warum diskutieren wir hier über die Eiermenge, wenn Du schon selbst sagst: 

1 Huhn legt (in der Natur) 15-30 Eier.

Wenn Du den Bürokraten raushängen lassen willst, kannst Du darauf rumreiten, dass es nicht jeden Monat eines ist, sondern sie eben nacheinander gelegt werden.

Dass man mit solchen Hühnern dann mehr halten müsste, ist wiederum die zurkuläre Logik des Tierausbeuters: Es gibt kein Recht zur Hühnerhaltung, so wie es auch kein Recht zur Kindesmisshandlung oder Frauenbeschneidung gibt. Niemand muss so etwas tun.

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@BlackRainbow666

Immer noch falsch, auch wenn Du noch so sehr daran glaubst. Der Mensch ist Teil der Natur. Die Natur hat ihm, wie vielen anderen Tieren auch, die Rolle eines Allesfressers zugedacht, anders funktioniert sie nun mal nicht. Und schon allein so ein Satz "Es geht hier nicht um Vorgänge in der Natur - wo natürlich manche Tiere andere fressen." zeigt, daß Du das anscheinend nie gelernt hast. Und diese Rolle in den (faktischen und physikalischen!) Zusammenhängen der Natur ändert sich auch nicht, wenn sie ihm aus Entfremdung und Unkenntnis mißfällt, weil er ganz einfach selber nicht mehr in der Lage ist, sich seine Lebensmittel zu beschaffen, weil er nicht mal mehr weiß, wie die wachsen und sich von religiösen Thesen einreden läßt, er sei "etwas anderes" oder gar "besseres". Du redest immer so gern von Verantwortung - übernimm die lieber erstmal selber und verzichte einfach darauf, Deine 100kg Nahrung je kg Mensch von "Tierausbeutern" herstellen zu lassen, dann hat sich Deine Moral nämlich ganz schnell erledigt. Tiere essen hat weder etwas mit Frauenbeschneidung zu tun noch mit Ausbeutung, und auch nicht mit Abtreibung.

Und wenn Du so sehr auf "Menschenrechte" aus bist, dann solltest Du DIr vllt auch mal überlegen, ob  Dein Tonfall hier und Deine Art, anderen Menschen das Recht abzusprechen, über ihre Lebensgrundlagen selber zu entscheiden, nicht auch mal kritisch zu hinterfragen wären, Du bist nämlich weder nach fachlichen, noch nach natürlichen und erst recht nach "moralischen" Gesichtspunkten dazu legitimiert. Welches Recht, hier ständig den Missionar zu spielen, nimmst Du denn für Dich in Anspruch?

"Ich denk mir was aus, und ihr sollt auf mich hören" reicht ja wohl nicht ganz.

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@pecudis

Der Mensch hat wie kein anderes Lebewesen die Möglichkeit gefunden, wider die Natur zu handeln und ist deshalb dabei, sowohl sich selbst als auch vielen anderen Lebewesen die Lebensgrundlage zu entziehen. Man kann das noch Natur nennen, dann ist es aber eine sehr perverse. Im Allgemeinen nennt man es Kultur.

Du solltest für das, was "ich" mir ausdenke, eher dankbar sein. Ich würde nämlich auch Unrecht verhindern wollen, das DIR geschieht. Du hast lediglich das "Glück", auf einer Seite zu stehen, auf der Du die Macht hast, selbst Unrecht auszuüben - und sie anscheinend extensiv nutzt.

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@BlackRainbow666

Das ist keine Antwort auf meine Frage. Woher nimmst Du das Recht, mir Deinen Glauben aufzwingen zu wollen?

Mit "Macht" hat das gar nichts zu tun. Es steht Dir wie jedem anderen auch jederzeit frei, Deine eigenen Lebensmittel anzubauen wie Du willst. Niemand ist gezwungen, beim Bauern zu kaufen, wir haben freie Berufswahl, und Land darf gehandelt werden.

Allerdings ist auch niemand verpflichtet, seine Produkte an Leute zu verkaufen, die ihn dafür beleidigen. Wenn Du das schon "Macht" nennen willst, dann frag ich mich, das Du unter Freiheit verstehst.

Übrigens heißt das, wovon Du lebst, nicht ohne Grund "Kulturlandschaft".

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@pecudis

"Kulturlandschaft" kann leicht als Euphemismus verwendet werden.

Es geht hier nicht um Glauben, Gott ist eine Ausrede für Unmündigkeit. Stattdessen geht es um Verantwortung - die jeder von uns hat, weil er Macht hat.

Leider hat sich die Gesellschaft so entwickelt, dass die Meisten - inklusive mir - nicht ausgebildet werden, autark leben zu können. Manche mögen das als Arbeitsteilung begrüßen, aber in dem Ausmaß ist es auch Entfremdung von der Natur. Dennoch gibt es ja durchaus auch andere verantwortungsvolle Tätigkeiten, bei denen man etwas Sinnvolles produziert, eine benötigte Dienstleistung anbietet o.ä. - nur muss eben bei allen Tätigkeiten beachtet werden, dass sie niemandem schaden.

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@BlackRainbow666

Immerhin, da sind wir uns mal einig: Du hast weder das Wissen noch die Ausbildung / die Fähigkeiten, die Herstellung Deiner Lebensmittel selber zu leisten, darum fehlt Dir auch jede Möglichkeit, sie zu beurteilen.

Und genau deswegen ist das, was Du über Natur und Lebensmittel denkst, eben ausschließlich Glauben. Du glaubst an irgendwelche Internetseiten, Artikel und zig mal kopierte Geschichten. Mit Gott hat das nichts zu tun, sondern nur damit, daß sie Deiner Entfremdung nach dem Munde reden.

Und gegen Arbeitsteilung ist überhaupt nichts einzuwenden, nur: bei JEDER anderen Art der Arbeitsteilung, egal ob Du nun zum Arzt gehst, zum Mechaniker, Dir eine Wohnung mietest/ein Haus baust, Dir einen PC kaufst, oder auch nur einen Führerschein machst, nimmst Du Dir nicht das Recht heraus, die Leute, die den Teil der Arbeit machen, den DU weder leisten kannst noch tun willst, dafür auch noch anzufeinden oder sogar bevormunden zu wollen! Denen glaubst Du ihre Kompetenz ohne weiteres, während Du den Landwirten ihre Fachkunde absprechen willst.

Ich könnte Dir jetzt auch noch nett und soziologisch begründen, warum das so ist, aber es ist mir - sry - echt zu blöd, hier ständig von Dir angepampst zu werden.

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@pecudis

Falsch, denn: ich habe auch keine Ahnung von Schreinerei. Wenn mein Tisch aber mit umwelt- oder gesundheitsschädlichen Farben o.ä. behandelt wird, nehme ich mir das Recht heraus, das zu kritisieren.

Wenn meine Kleidung - die herzustellen ich nicht selbst in der Lage wäre - in Sklavenarbeit von Kindern hergestellt wird, nehme ich mir das Recht heraus, das zu kritisieren.

Und wenn Leute mit Maschinengewehren durch die Gegend laufen, nehme ich mir - obwohl ich von deren Herstellung keine Ahnung habe und nicht einmal den Rang desjenigen an seinem Abzeichen ablesen könnte - das Recht heraus, dies zu kritisieren.

Ich habe auch keine Ahnung, wie der chinesische "Regierungsapparat" genau funktioniert. Ich kann nicht einmal Chinesich. Wenn dort aber jemand ins Gefängnis kommt, weil er seine Meinung sagt, nehme ich mir das Recht heraus, dies zu kritisieren.

Und nun kommst Du und nennst das Kulturimperialismus.

Solch asoziales Verhalten hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern ist falsch verstandener Liberalismus. Denn die eigene Freiheit endet da, wo die eines Anderen anfängt.

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@BlackRainbow666

SIehst Du, genau das meine ich, das eben ist mir zu blöd.

Wo hab ich von Kulturimperialismus geredet?

Oder von China?

Was Du von den Landwirten verlangst, wenn Du von Veganer Ernährung ausgehst, ist im übertragenen Sinn: einen (Holz-)Tisch zu bauen ohne Holz zu sägen. Und am besten noch, ohne einen Baum zu fällen.

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@pecudis

Die gebrachten Beispiele zeigen alle auf, wo Menschen ihre eigenen Interessen über die Anderer stellen. Dass Du Dich da selbst nich angesprochen fühlst (was ich übrigens sogar selbst tue, da auch ich nicht perfekt bin^^), zeigt nur die angesprochene Verantwortungslosigkeit.

Falls wir uns übrigens darauf einigen sollten, keinen Baum zu fällen, würde es Leute geben wie Dich "das geht doch nich!", und es gäbe Leute, die sich nach Alternativen umsähen.

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@BlackRainbow666

Nach Alternativen kannst Du Dich umsehen, wenn Du FACHKUNDE hast, alles andere ist Spinnerei und Märchenland.

Das , was Veganer wollen, sind "Alternativen", die schon vor über 200 Jahren widerlegt worden sind - und zwar mit tausenden von Toten (Menschen).  Sowas ist einfach nur entfremdet, dekadent und perfide.

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Auch wenn du von der Bibel nichts hältst - da du aber "Du sollst nicht töten" zitierst, möchte ich dich darauf aufmerksam machen, dass in der Genesis (=1. Mose) Kapitel 9 gleich am Anfang die Rede davon ist, dass Gott dem Menschen alles Lebendige, das sich regt,  zur Nahrung gibt. Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, darf man nicht essen. Und weiters, dass Gott für das Leben jedes Menschen Rechenschaft verlangt.

Übrigens: Das hebräische Wort, das bezüglich der Mutter Jesu verwendet wird, heißt sowohl junge Frau - in Jesaja 7. Kapitel bezieht es sich auf die Frau des Ahas, die dem Königshaus Davids ein Kind gebären wird - da der erwartete Messias ein Nachkomme Davids sein wird ist nötig, dass die Linie weiter besteht, aber es bezieht sich auch auf die ferne Zukunft - eben auf die Jungfrau Maria, die vom Heiligen Geist überschattet den Sohn Gottes gebären wird.

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Auch wenn du von der Bibel nichts hältst - da du aber "Du sollst nicht töten" zitierst, möchte ich dich darauf aufmerksam machen, dass in der Genesis (=1. Mose) Kapitel 9 gleich am Anfang die Rede davon ist, dass Gott dem Menschen alles Lebendige, das sich regt,  zur Nahrung gibt. Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, darf man nicht essen. Und weiters, dass Gott für das Leben jedes Menschen Rechenschaft verlangt.

Übrigens: Das hebräische Wort, das bezüglich der Mutter Jesu verwendet wird, heißt sowohl junge Frau - in Jesaja 7. Kapitel bezieht es sich auf die Frau des Ahas, die dem Königshaus Davids ein Kind gebären wird - da der erwartete Messias ein Nachkomme Davids sein wird ist nötig, dass die Linie weiter besteht, aber es bezieht sich auch auf die ferne Zukunft - eben auf die Jungfrau Maria, die vom Heiligen Geist überschattet den Sohn Gottes gebären wird.

Du bist übrigens sehr eingenommen von deinem Verstand.

 

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@Gritti

Postest du jetzt alle halbe Stunde den gleichen Kommentar plus kurzer Ergänzung?

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@Gritti

"Du bist übrigens sehr eingenommen von deinem Verstand."

Und was soll daran schlecht sein? Das Urteilen mit dem eigenen Verstand, ohne der Bedienung eines anderen (wie durch die Kirche, durch andere Menschen usw.) ist der einzigste Weg zum Erkennen der Wahrheit. Das blinde Vertrauen in uralte Worte ist das Ablegen der eigenen Verantwortung und das Glechzeitige Hinnehmen der ganzen Gräultaten, die man damit auslöst - zum Beispiel, dass man Tiere töten dürfe, nur weil es in einem "heiligen" Buch stand. Wenn Fleischesser wenigstens vernünftig argumentieren was nicht heißt, dass sie Recht haben), aber das verstecken hinter seiner Religion, hinter der Leitung einer unanfechtbaren Gestalt, zeugt von Unaufgeklärtheit und Feigheit.

Außerdem ist die Bibel voll von widerwärtiger "Moral", würden die ganzen angebliche Gläubigen danach leben, dann ginge es hier zu wie im Mittelalter. Die Christe beugen sich die Bibel nur zu Recht und ignorieren gekonnt die unmoralischen Stellen, wobei sie sich einreden, Gott hätte das nicht so gemeint. Wären sie ehrlich, würden sie sich entweder 1:1 an die Bibel halten, oder zugestehen, dass sie verfälscht und unmoralisch ist und dass man danach keine ethische Entscheidunge treffen sollte, so z.B. auch nicht, ob man Abtreiben ud Fleisch essen darf.

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@Kayahi

Vielleicht hat sie ja auch nur zufällig dasselbe nochmal geschrieben - wer weiß?

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@Kayahi

Da war keine Absicht dahinter, ich hatte nur vergessen, mich einzuloggen. Dann kommt das schon mal vor, dass etwas zwei Mal da ist.

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Das ist eine berechtigte Frage. ich finde ja, dass Du Recht hast, allerdings ist es vermutlich für manche Menschen ein unterschied, ob nun ein Mensch oder ein Tier stirbt. Die meisten Fleischesser sind ja auch nicht gleich Kannibalen...Im übrigen ist es auch noch ein kleiner unterschied, ob man ein lebewesen tötet, um es zu essen, oder zum Spaß.

Abtreibungen macht man nicht zum Spaß.

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@Kayahi

Nein, man macht sie, weil man die Folgen vom Spaß nicht haben will.

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@Aviana

Dann empfindest du Vergewaltigungen also als Spaß? Schließlich sind diese für dich auch kein Grund abzutreiben...

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@Kayahi

nein, das habe ich nicht so gemeint...ich meinte nicht, dass es spaß macht, sondern, schwer in worte zu fassen, dass man halt nicht die verantwortung für sein handeln haben will (vergewaltigungen natürlich ausgenommen)

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@leseratte14

Muss man denn immer jede Verantwortung tragen? Darf man nicht auch eine Verantwortung ablehnen, wenn man weiß dass man sie nicht tragen kann?

Was hat denn ein Baby davon wenn seine Mutter total unglücklich und überfordert ist? Glaubst du dass daraus ein glückliches Kind werden kann?

Ich denke man kann auch sehr verantwortungsbewusst handeln wenn man sich gegen eine Schwangerschaft entscheidet.

Natürlich kann auch aus einer ungeplanten Schwangerschaft eine glückliche Familie werden, ob das funktioniert oder nicht, kann aber nur die Schwangere selbst entscheiden und da hat sich Niemand einzumischen und den Zeigefinger zu erheben.

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@Kayahi

dafür gibt es ja die möglichkeit es zur adobtion freizugeben also denke ich

 

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@sammy09

Schonmal eine Schwangerschaft ausgetragen um anschließend den geborenen Säugling wegzugeben? Welche Frau soll das denn ertragen?

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@Kayahi
  • Die meisten Abtreibungen geschehen aus Psychosozialen Gründen . Abtreibungen aus Vergewaltigungen liegen unterhalb des Promillebereichs .
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Das eine Lebewesen ist kein Mensch, Bezeichnung gesetzl. als Ding, das andere Lebewesen ist ein heranwachsendes Menschlein... Auch wenn es Tierschutzgesetze gibt und bei Verstoß sich strafbar machen würde, heißt es lange noch nicht Mensch = Tier, ganz einfach...

Was ist denn der Mensch, wenn er kein Tier ist? Und ein Embryo ist vorgeburtliches menschliches Leben, kein Mensch. Nur weil er sich dazu entwickelt ist er noch nicht das was aus ihm werden soll. Ein Ei ist ja auch kein Huhn und eine Raupe kein Schmetterling.

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@Kayahi

Mensch ist nicht gleich Tier, rechtliche Stellung und schön sachlich argumentieren.. Die Wertigkeit ist eine andere, ob du das nun gut oder schlecht findest, ist hier ganz irrelevant. Wichtig ist, wenn man Tierliebhaber ist bzw. sich für diese einsetzt und diese selbst dem Menschen auf die gleiche Ebene stellt. Ist doch prima, dann läuft doch für einen persönlich und dem Gewissen alles im Einklang nur rein rechtlich gesehen ist das Tier ein Tier bzw. Ding /Gegenstand.. Es hat zwar gewisse Tierschutzrechte die eingehalten werden müssen von uns Menschen aber das wars ja leider schon.. Wir haben noch keinen Gesetzesentwurf vorliegen der uns das Essen von Tieren verbietet, etc. somit nicht gleich Mensch... Embryo gut aber im Mensch wächst kleines Menschlein heran und das ist so kein tierisches Produkt, wäre höchst ungewöhnlich... Und daher weil die anderen dieses Gewissen nicht haben, sich nicht explizit mit ihrem Gewissen auseinandersetzen, daher essen sie auch Fleisch... Davon bist du weit ab und so ist es gut

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@sindbadkaroL

Ich glaube du hast da was falsch verstanden, ich esse Fleisch. Ich finde es nur heuchlerisch zu sagen es sei weniger schlimm Tiere zu schlachten, als Embryonen abzutreiben.

Und natürlich sind wir Menschen rechtlich nicht gleichgestellt mit anderen Tieren, biologisch sind wir aber Tiere. Wir sind weder Pflanzen noch Gestein, Gas, Metall oder Flüssigkeit, wir sind Tiere, davon sprach ich. Das rechtliche interessiert mich zu meiner Frage nicht, darüber weiß ich bescheid, ich verstehe nur diese Scheinheiligkeit nicht. Und ein Embryo ist natürlich auch kein Produkt...

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@Kayahi

Da geb ich dir natürlich super recht... ich auch mein empfinden, wenn Menschen schon urteilen über Lebewesen aller Art wie auch immer, darf man sich bei dem einen nicht auf die eine Seite schlagen und bei dem anderen sagen, püüüh geht mi' nix an... da hast du recht.. aber sind nicht alle so gestrickt... scheinheilig ist's in unseren Augen und in deren Augen ist's perfekt... Jz als mal wieder Veg. oder so darf ich mich eh nicht aus dem Fenster hängen.. sollte keiner.. daher auch der Erklärungsversuch, warum nicht jeder diesbezüglich ein schlechtes Gewissen hat per Gesetzgebung tut man nichts schlechtes, also sollten die Fleischesser auch kein schlechtes Gefühl hierbei haben... das entscheidet jeder für sich ganz allein...

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@sindbadkaroL

sindbadkaroL: Menschen gehören auch zu den Tieren, findest du es denn in Ordung, dass der Mensch andere Lebewesen dieser Erde als Sachen betrachtet und mit ihnen tun und machen kann was er will nur weil er ihnen in Punkto Verstand überlegen ist?

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@Veganer09

Mit unsachlichen Argumenten, mangelnde objektive Betrachtungsweise, keine Grundkenntnisse kann man mir leider nicht gegenüber treten. Bitte lesen , wer regiert die Welt (argumentier ich mal so zurück wie es deine Art wohl wäre) wir Menschen, steht über mir ein Tier. Antwort: Nein! Wenn ich einen Hund besitze, bin ich der Herr keiner sonst. Wer hat das sagen auf der Welt generell, ich habe leider noch von keiner Staatsform auf unserer Welt mitbekommen, dass diese von Tieren geführt bzw. geleitet werden. Gut sind wir eben Tiere. Wie ist es in der Welt der Tiere? OH, richtig erkannt, das stärkste Tier ernährt und labt sich an dem nächst kleineren Tier. Wenn ich Tier wäre, gut bin ich... ist der dran der rein evolutionstechnisch nicht so weit ausgereift ist und es bis zum Menschstatus nicht geschafft hat. Alles klar... im Übrigen bin ich seit neuestem Veg. ... Und es ist gleichzeit und sollte Statement für alle Fleischesser sein... so wie es ist, ist es gut und wenn jemand in der Natur nicht gefressen werden will, der sollte dann gut auf sich aufpassen, das er einem stärkeren  und feindlichen Tier nie begegnet.

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@sindbadkaroL

Finde den Vergleich schön: Eine Raupe ist noch kein Schmetterling..Aber jeder weis, was aus einer Raupe werden kann, darum nimmt man sie von der Straße und setzt sie auf ein Blatt, damit man sich später mal an dem schönen Schmetterling freuen kann.

Warum wird das mit Embryonen nicht auch so gemacht?

Raupen werden nur dann absichtlich zertreten wenn man eine Plage hat, die die eigene Existenz gefährden würde oder man nciht weis was daraus mal werden kann oder man kurzsichtig ist und Schmetterlinge zwar hübsch, Raupen aber eklig findet.

Mal drüber nachdenken;)

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@Svenija89

Ganz platte Erörterung mal hierzu, da man Embryonen meist nur auf einem Vaginalultraschall zu Gesicht bekommt, treibt man diese leider ab.... so bekommen das meist die Mediziner als die Frau selbst zu Gesicht....

Drum Merke: Embryonen liegen nicht auf der Straße, wo sie andere Menschen (die nichts mit ihnen eigentlich zu tun hätten) finden können, um sie dann auf ein Blatt zu legen und um dann das Blatt auf einem Strauch zu legen....

und da ich noch nie ein Embryo an einem Strauch heranreifen sehen habe, so würde ich ganz stark vermuten das es in diesem Fall

a) das Mitleid der Aussenwelt wäre, da sie es mit eigenen Augen sehen und dann aufgrund ihres großen Herzen einfach handeln.....

b) tatsächlich dass nur auf die Tierwelt dein Beispiel ausgeweitet werden könnte und dürfte, da man zufällige Babys als auch zufällig gefundene Kinder nicht einfach auf ein Blatt setzt und Embryonen schon mal gar nicht, da sie draußen gar nicht von allein überleben könnten

Und hier wird dann wohl ein Riegel per Gesetz geöffnet...., da der Embryo jemanden braucht, der dieses möglich macht, vorzugsweise die Person, die das gerade selbst unterhält.... und da es für diese Person das nachträgliche Leben zum Guten, zum Schlechten bestimmen könnte....

So gibt es für den Worstcase die soziale Indikation, dass es wohl nicht zumutbar wäre für den jenigen, der wohl so eine Art Vorrecht unterhält, länger auf diesem Planeten zu verweilen und der die Hauptaufgabe als auch Verantwortung hätte die Austragung und alles weitere zu veranlassen....

Wie gesagt, da man Embryonen nicht in den Menschen herum schwimmen sieht in dem Bauch besagter Frauen.... deren Recht wohl irgendwie höher gestellt wäre... so können genau diese Menschen nicht helfen....

Plus mals was ganz anderes...

Super viele Menschen haben doch tatsächlich Vorurteile gegenüber Frauen, die ihre Kinder nach der Geburt abgeben....

Würde sich hierzu das Denken ohne Vorurteile, ohne die "eigentlich austragende" Mutter schlecht zu machen, ganz rigoros wandeln....

DAs so SChwangerschaften nichts aussergewöhnliches wären egal welchen Alters... egal welcher Herkunft .... egal welcher Bildung.... egal wer gerade schwanger wäre....

Das wäre eine Haltung die Weltweit bestrebt erstmal werden müsste von allen.... so dass man dann vlt. so den Embryonen eine Chance zur Austragung einräumen könnte und dann wäre der andere Faktor immer noch die Austragerin und der Staat, die einem ERmessungsspielraum als auch Rechte zur freien Wahl oder zur Ermöglichung einer Fremdaustragung einräumen würden....

Denn mal den Gedanken durchspielen... Man schneidet nicht einfach den Bauch auf.... und züchtet diese Embryonen mal eben wo anders weiter oder pflanzt diese um.... und selbst wenn das so einfach gehen würde.... so würde das Risiko immer noch bestehen.... das der Embryo von sich aus nicht mehr sich daran beteiligen möchte und verstirbt dann ....

Auch wenn die Gesetzesgebung hierbei noch längst nicht von Sterben spricht, da es noch kein Menschlein wäre.... Dieser Status müßte erst von Grund auf geändert werden.... das es zu dem letzt beschriebenen fiktiven Szenario überhaupt führen könnte....

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Was soll denn das Eine mit dem Anderen zu tun haben?

Letztlich ist die Begründer der eignen Einstellung Ansichtssache und damit gibt es viele verschiedene Ansichten warum man Vegetarier oder Abtreibungsgegner sein sollte oder nicht.  

Es gibt bestimmt Begründungen für beide  Punkte, die sich überlagern, aber das hängt halt von der wissenschaftlichen, religiösen, philosophischen und intellektuellen Disposition jedes einzelnen Menschen ab.

Ein Teil davon beruht natürlich auch auf Gruppendruck, Erziehung und dem Wissen- oder Halbwissen mit dem man hantiert und die ganze Melange führt dann zu bestimmten Grundannahmen, die dann erst einen persönlichen Schluß erlauben..

Ein gutes Beispiel sind Deine Grundannahmen: "Tiere leiden Todesängste; großes Leiden bei Tötung; Embryo kann keine Schmerzen empfinden..."

Tiere können nervös , gestresst und aufgeregt sein, aber sie können keine Todesängste empfinden, weil sie sich es Todes nicht bewußt sind, genausowenig wie ein ungeborenes Kind oder ein 4 Wochen alter Zellhaufen. Der Tod im Schlachthaus ist bestimmt nicht schlimmer als durch ein Raubtier oder Krankheit in der freien Natur.

Deshalb gelten Deine Grundannahmen nicht für mich und die ganze "Bewußtseinsproblematik"  ist kein Grund für mich Vegetarier zu werden oder gegen die Abtreibung zu stimmen.

Ich esse gerne Fleisch und bin prinzipiell für eine volle Selbstbestimmung  der Frau, und dazu gehört das Recht auf Abtreibung.

Wenn ich meinen Fleischkonsum einschränken würde, dann bestenfalls noch aus der Umweltproblematik heraus; ganz sicher nicht wegen ein paar eingebildeten und statistisch herbeigebeteten Gesundheitsvorteilen.

Mein Argument zur Abtreibung ist eher, dass ich sie in vielen Fällen  dumm und unnötig finde, da jeder Mensch bei uns Zugang zu Verhütungsmitteln hat.

Aber das menschliche Potential eines Embryos mit dem potentiellen Menschen gleichzusetzen, find ich eher idiotisch.

 

Tiere können nervös , gestresst und aufgeregt sein, aber sie können keine Todesängste empfinden, weil sie sich es Todes nicht bewußt sind, genausowenig wie ein ungeborenes Kind oder ein 4 Wochen alter Zellhaufen.Schlachthaus ist bestimmt nicht schlimmer als durch ein Raubtier oder Krankheit in der freien Natur.Sorry aber das ist Unfug was du da schreibst, Tiere merken schon wenn man sie schlachten oder einschläfern will, jedes Tiere dazu gehört halt auch der Mensch wehrt sich dagegen um umgebracht zu werden also empfinden sie alle Todesängste. Aehh sorry da gibt es aber einen kleinen Unterschied, nämlich den, dass Tiere in der freien Natur vor ihrem Feind weglaufen können und so auch ihr Leben retten können, in einem Schlachthaus geht dies schlecht.*Ich esse gerne Fleisch und bin prinzipiell für eine volle Selbstbestimmung  der Frau, und dazu gehört das Recht auf Abtreibung.* Abtreibung ist in meinen Augen Mord, sorry aber dies ist halt meine Meinung.Ab wann ist ein Mensch ein Mensch, man muss ja Gott sein um dies zu beurteilen oder?*Wenn ich meinen Fleischkonsum einschränken würde, dann bestenfalls noch aus der Umweltproblematik heraus; ganz sicher nicht wegen ein paar eingebildeten und statistisch herbeigebeteten Gesundheitsvorteilen.* eingebildet sind diese Gesundheitsvorteile bestimmt nicht oder wie erklärst du diesen massiven Anstieg an ernährungsbedingten Krankheiten ?*Mein Argument zur Abtreibung ist eher, dass ich sie in vielen Fällen  dumm und unnötig finde, da jeder Mensch bei uns Zugang zu Verhütungsmitteln hat* Du widersprichst dir!*Aber das menschliche Potential eines Embryos mit dem potentiellen Menschen gleichzusetzen, find ich eher idiotisch* Wieso ist das idiotisch? Bist du Gott um dies beurteilen zu können?

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@Veganer09

Naja das ist dann wohl wieder die typische Extremistenantwort - eigenes Denken zugunsten höherer Autorität aufgeben und nur die Statistik ranziehen die der eigene Verein gefälscht hat oder immer noch fehlinterpretiert, usw ad nauseam...

 

Ich weiß nicht wer dieser Gott sein soll auf den Du Dich berufst. Aber hier auf Erden sind wir Menschen die einzigen Lebewesen die sich eine bewußte und eigene Meinung auf dem Boden naturwissenschaftlichen Denkens bilden können. Wenn Du zur Meinungsbildung und dem Wissenserwerb einen Gott brauchst verschone bitte Andere mit diesen Pseudototschlagargument der letzten Instanz. 

 

Was die Gesundheit angeht vermute ich mal, dass meine Familie mindestens genauso gesund und eher leistungsfähiger ist, wie der Durchnittskörnerkauer, vermutlich weil wir uns bewußt ernähren und uns einen gewissen hedonistischen Anspruch an unser Körpergefühl leisten können.

 

Die vielen "ernährungbedingten" Krankheiten treten ja auch wohl meistens beim Bildungsprekariat auf, deren Diät, ob mit oder ohne Fleisch, schon ungesund ist.

 

 

 

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@PeterJohann

Gutes Kommentar zum Thema, aber bitte nicht alle VeganerInnen mit Veganer09 in einen Topf werfen, er ist dann doch ein denkbar schlechtes Beispiel. ;)

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Weil kein Embrio getötet wird sondern bis zum 90 Tag spricht man von Schwangerschaftsgewebe. Erst um 24:00 am 90 Tag macht es schwupp und wir sprechen rechtlich von einem Menschen(Embrio). Die Grenze ist natürlich völlig willkürlich gesetzt aber so ist das halt. Das nach 6 Wochen die Nervenbahnen schon ausgebildet werden und ein schmerzempfinden vorhanden ist sei nur am Rande erwähnt. Ein Tier ist rechlich halt ein Sachgegenstand. Und nur weil ich gegen das töten von Menschen oder Walen bin heißt das noch lange nicht das ich kein Schweinefleisch essen möchte. Tierschutz hat nichts mit Vegetarier oder Vegan zu tun. Ich würde auch Katzen oder Hunde essen. Ansonsten stellt sich auch die Frage warum verzichten AKW gegner nicht völlig auf Strom?

Man spricht erst ab der Geburt vom Menschen, bis dahin ist ein Embryo bzw. Fötus vorgeburtliches, menschliches Leben. Und dass ab der sechsten Woche ein Schmerzempfinden vorhanden ist, stimmt so nicht. Es gibt Reflexe, ein Bewusstsein und damit auch das Schmerzempfinden ist erst ab der 22ten-24ten Schwangerschaftswoche möglich, die meisten Abtreibungen finden noch vor der achten Woche statt.

Und es geht mir hier nicht um Tierschutz, ich bin selbst keine Vegetarierin, ich finde es nur inkonsequent gegen Abtreibungen, aber nicht gegen das Töten von Tieren zu sein. Schließlich leidet eine Kuh unter ihrer Schlachtung wesentlich stärker, als der Embryo unter einem Schwangerschaftsabbruch.

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@Kayahi

Die Kuh leidet nicht unter der Schlachtung sondern maximal unter den Haltungsbedingungen im Massentierbetrieb. Da ist die Schlachtung noch der schönste Teil des Tierlebens. Womit wir beim Unterschied sind die Fleischtiere haben Ihr Leben schon gehabt. Und Mensch und Tier stellt halt schon einen Unterschied da.

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@Mietnormade

Menschen sind ebenso Tiere wie Kühe, Fische und Meerschweinchen und dass eine Kuh während der Schlachtung nicht leidet, kannst du mir nicht erzählen. Hast du schonmal eine Schlachtung gesehen? Das ist in jedem Falle schmerzhaft, egal wie lang es dauert. Ein Embryo hat keinerlei Schmerzen. Und dass Schlachttiere ihr Leben schon gehabt haben stimmt so nicht ganz sie sterben schließlich jung, und ist auch kein passendes Argument, da man etwas was man nicht kennt (der Embryo ahnt ja Nichts von der Möglichkeit Leben) auch nicht vermissen kann.

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@Kayahi

Mietnormade: Geh mal in ein Schlachthaus und dann sprechen wir weiter ok?

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Was Du schreibst ist falsch! Embryo: Bis 90 Tage! 91 Tag bis zur Geburt: Fötus!

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