Warum scheiterte der Sozialismus - Systemfehler oder nur schlecht umgesetzt?(14)

15 Antworten

Der Kommunismus scheiterte.

Wie gesagt, es gibt 4 ganz unterschiedliche und einander ausschliessende 'Sozialismen'. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte deshalb der Begriff 'Sozialismus' nicht allein, sondern zusammen mit einem Adjektiv sowie in der Regel im Plural verwendet werden. Als übergeordnete Begriffe gelten 'demokratische Sozialismen' und 'nicht-demokratische Sozialismen'. 'Demokratische Sozialismen' = 'sozialdemokratischer Sozialismus' (Sozialdemokraten) und 'ökologischer Sozialismus' (Grüne). 'Nicht-demokratische Sozialismen' = 'kommunistische Sozialismen' (Kommunisten) und 'anarchistische Sozialismen' (Anarchisten).

Die Definitionen der 4 unterschiedlichen Sozialismen finden Sie hier (englisch):http://groups.yahoo.com/group/virglobenglish/files/

Eine Rückmeldung wäre nett.

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Die Menschen sind Pioniere und wollen immer besser und mehr, wenn das sich nicht lohnt, dann wird der Mensch faul. Der Kommunismus und Sozialismus hört sich gut an,ist aber wider der Natur und deswegen klappt es nicht, selbst wenn sie totale Macht haben, siehe Russland,China, DDR, Nordkorea, wenn der Spuk verbei ist dann geht es wieder aufwärts, siehe China, Russland, DDR

Ich glaube eigentlich nicht, dass das wider die Natur ist, aber wider die schlechte Seite des Menschen - aber das Gute wünscht er sich ja auch, und das ist seine eigentliche Natur.

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@sandstonerock

Die halbe Welt ist bereits an Kommunismus und Sozialismus gescheitert mit Diktartur, Verfall und Millionen von Toten. Es ist unverständlich, dass es immer noch noch einmal versucht werden soll.

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@hell11

Jetzt folgt die andere Hälfte. Es gibt auch noch etwas dazwischen!

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Das Problem ist doch scheinbar, dass alle Vertreter Sozialistischer Systeme irgendwann den Reizen des Kapitalismus erlagen... Die System, die man gemeinhin als kommunistisch bezeichnet, sind doch eigentlich nie dort angekommen sondern haben eine Kapitalismus unter dem Deckmantel des Kommunismus aufgebaut. Das muss nicht so sein aber dann muss alle Macht (wirklich und direkt) beim Volke sein und nicht bei einzelnen Oligarchen... Denn es ist letztlich nicht das System, dass über Erfolg oder Misserfolg entscheidet sondern der Mensch.

Marx Thesen korrekt? Fragen zum 'Manifest der Kommunistischen Partei'?

Hallo, ich erarbeite mir momentan für die Schule als Hausarbeit mithilfe des 'Manifest der Kommunistischen Partei' Kapitel 3 (zum Nachlesen: http://gutenberg.spiegel.de/buch/manifest-der-kommunistischen-partei-4975/3 ) einige Kernpunkte der Marx'schen Position zur damaligen Zeit für den Geschichtsunterricht.

Dabei sind einige Fragen entstanden und ich habe einige Aussagen aus dem Text herausgelesen, von denen ich mir unsicher bin ob sie so tatsächlich stimmen. Da ich nicht direkt zu meinem Lehrer rennen will wollte ich euch einfach mal meine Fragen und unsicheren Thesen darlegen, in der Hoffnung das einige von euch mir helfen können:

1) Gibt es einen Unterschied zwischen Produktivkräften und Arbeitern/Proletariat? Nein oder, Produktivkräfte verkaufen ebenso ihre Arbeitskraft (ist denen ihre Arbeitskraft produktiver?) daher sind das 2 Worte für 1 'Sache' sprich Produktivkräfte setzen den Proletariat zusammen. Oder?

2) Die Kapitalisten (auch Bourgeoisie (B.) genannt) und die Proletarier sind gespalten aufgrund von einem Gegenstand (meint das das Kapital als spaltende Macht? -> Achtung, diese Antwort liegt ja auf der Hand doch ich habe Angst es könnte eine Fangfrage sein)

3) Mit welcher Legitimation herrscht die Bourgeoisie über die Proletarier? Ist das Kapital die Legitimation oder die Arbeitsverhältnisse (zb die Fabriken der B. während das Proletariat nur Arbeitskraft hat) oder greift Marx noch eine andere legitimation der 'Herrschaft' der B. auf (selbstverständlich ist mir klar das Marx diese Argumente der legitimation später entmachtet doch er analysiert ja zunächst und ich suche nach dem Ergebnis dieser Analyse, --> warum herrscht die B. über das Proletariat?)

4: Ist diese Aussage richtig: In den Zeiten des 19 Jhd. sah Marx im Gegensatz zu den meisten liberal/nationalistisch/republikanischen Bewegungen nicht die Positiven Herrscher (sprich Fürsten, Könige usw.) als Feind sondern die Kapitalistischen Mächte die durch Geld unterdrückten. Er hielt die B. für weitaus mächtiger als jegliche Fürsten und Herrscher. (Oder habe ich da einen Denkfehler und die B = Fürsten & Herrscher?)

PS: Nein: Ich bitte euch hier nicht meine Hausaufgaben zu machen, wie ihr seht habe ich mir selbst einige Gedanken gemacht, außerdem könnte ich auch jederzeit meinen Lehrer fragen - ich würde nur gerne eine perfekte Arbeit abliefern und bin aufgrund der Sprache und der Dichte an Argumenten in dem Kapitel leicht verwirrt bzw. habe angst das wesentliche zu verlieren - ich hoffe einige Leser des Buches unter euch die sich besser mit Marx auskennen als ich können mir weiterhelfen.

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