Warum können meist ältere Leute nicht verstehen, wie wichtig uns die gendergerechte Sprache ist - was genau ist das Problem?

Wer ist "uns"?

Viele die unter 20 J. sind.

55 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin nicht alt und halte von dem ganzen Krams auch nichts.

Für mich sind das Wohlstandsprobleme oder einfach Langeweile. Es gibt wichtigeres. 😅🤷‍♀️

Bis du mal irgendwie hass abbekommst oder dadurch irgenwas beleidigt wirst weil es abwertend klingt. Natürlich man kann sagen es ist übertrieben aber das Stimmt nicht, vor allem weil viele die nicht Gender Sprache abwertend meinen und wen das jemand sagt der es nicht abwertend meint, weiß man aber trotzdem nicht ob es jetzt abwertend oder nicht gemeint war deswegen einfach umgewöhnen das ist nicht schwierig

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@Klaass41

Und du meinst ein Schreibstil wird irgendjemand davon abhalten, jemand anderen zu beleidigen?😅 Ja ok 😂

Ich war oft genug Hass ausgesetzt, solche interessiert gegender überhaupt nicht.

Ich hab auch nie jemanden darum gebeten, für mich zu entscheiden was ok ist und was nicht. 🤷‍♀️😅

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@Klaass41

Der Nachteil in Deutschland ist das hier alles müssen soll. Ich z.B muss überhaupt nichts. Weder muss ich das 3 oder 4 Geschlecht mögen noch Gendern oder "Hurra, schön das es euch gibt" rufen wenn ich einen Homosexuellen begegne. Weil, was ich ich gerne möchte oder will oder hätte und tausende andere auch interessiert auch niemanden.

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Dekadenz,Hirngespinste, Unterforderung, Langeweile , Luxusprobleme u.a., könnten als Ursache für Vorhaben wie ein ,,verordnetes Gendern" infrage kommen.

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Ist es nur ungewohnt oder warum reagieren alte Menschen so feindlich gegenüber dem Gendern?

Ich bin 34, gehöre ich jetzt zu den Älteren?

Weil ich das für sinnfrei halte. Und wem soll das wichtig sein? Mit ist das nicht wichtig.

Es geht doch in erster Linie gegen Diskriminierung und Hass vorzugehen.

Nein, eben nicht, sondern darum Rücksicht auf verletzte Gefühle zu nehmen und ich schulde keinem Rücksicht auf verletzte Gefühle, sonst kommen wir nicht weiter, sonst muss ich auch Satire und Homor verletzten Gefühlen anpassen und ich opfere für verletzte Gefühle nicht meine persönlichen Freiheiten.

Eine Beleidigung (Herabsetzung der Ehre) ist die Einschränkung der Rechte anderer, deswegen ist es völlig in Ordnung mein Recht bei der Meinungsfreiheit dort zu beschneiden um so viel Freiheit für alle wie möglich zu garantieren, nicht zu Gendern ist es aber nicht, denn ein Recht auf unverletzte Gefühle gibt es nicht. Der eine ist verletzt, weil man seinen Propheten kritisiert, der andere ist verletzt weil man nicht gendert und wieder einer ist verletzt, weil irgendwer gelbe Schuhe bei Regen trägt. Es wäre schwachsinnig und schädlich für uns auf jeden Rücksicht zu nehmen, jedenfalls wird niemand diskriminiert oder ein Objekt von Hass, weil nicht gegendert wird.

Das Problem der verletzten Gefühle ist ein persönliches Problem und nicht meins.

Geht es vielleicht um Angst, etwas Macht von der Deutungshoheit den Frauen abzugeben?

Wie bereits oben erklärt, geht es darum, dass mir völlig irrelevant Gefühle anderer aufgezwungen werden und ich in meiner persönlichen Freiheit damit beschnitten werde.

Selbst Petra Gerster von ZDF moderiert die „heute“-Nachrichten und gendert dabei seit Kurzem. Das ist meiner Meinung nach ein super Signal an die Gesellschaft sich für mehr weltoffenheit und Toleranz einzustellen und eine ewiggestrige Ideologie zu verabschieden.

Kann die gerne so sehen, ich schließe mich ihrer Meinung nicht an.

Mal an die Gender-Gegner, was ist das Problem genau?

S.o.

Alt ist wie man sich fühlt☺️diskriminiert ist real +verletzbare Orte, und vor falsche Propheten hat schon Jesus gewarnt. Gendern hat Berechtigung, braucht seine Zeit und wird irgendwann auch wie alles normal. Früher hat Oma gesagt, Menschen und ihr gekränktes Ego wollen immer eins: hören und gehört werden.Das hab ich jetzt gemacht. Schlimm find ich, wenn Neid zur Herabsetzung führt, weil ich einsehen muß andere wissen Anderes. Ich wünsch mir als ChristIn mehr, dass man uns Modernität zutraut.

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Das Problem ist die Verunstaltung der deutschen Muttersprache.

Duden würde sich im Grab umdrehen, wüste er was man aus der Sprache gemacht hat.

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Von Experten LottaKirsch und earnest bestätigt

Was ist für dich alt?

Es gibt ja nicht mal ein verbindliches Konzept, sondern lediglich Vorschläge, die nicht genutzt werden. Sprache ist etwas, das durch die Verwendung lebt, wenn Worte nicht (mehr) genutzt werden, dann verschwinden sie.

Bestes Beispiel für ein Kunstwort, das nicht verwendet wurde: sitt. Das ist in der Versenkung verschwunden, woraus es gekommen war. War ein Vorschlag, wurde sogar im Duden aufgenommen, wurde nicht genutzt, verschwand wieder.

Und genauso wird es auch den Vorschlägen für Anrede und Personalpronomen für Diverse gehen. Sie bleiben Vorschläge, verschwinden in der Versenkung, weil sie nicht verwendet und damit gelebt werden. Bisher nur Sternchen, Strichchen, Gerundivformen (warum keine eigene Endung?), alles auf möglichst komisch und auffällig getrimmt. Wenn sich Diverse sowohl von dem Maskulinum als auch von dem Femininum nicht angesprochen fühlen, warum dann von einer Kombination daraus, da werden doch auch nur die beiden Formen genannt, die für Diverse als "nicht zutreffend" deklariert werden?

Wenn ich Nachrichten lese, lese ich nur von Männern und Frauen... also entweder passiert bei Diversen nichts, weder als Täter, als Opfer, als Unglücksrabe, Glückskind oder sonst irgendwer erwähnenswertes - oder es wird schlichtweg nicht über sie berichtet, sofern es nicht um die Genderdebatte geht. Ich spreche von tagesüblichen Nachrichten: Überfälle, Betrugsfälle, Mord, Totschlag oder irgendeine andere Kriminalität, auch bei Unfällen, besonderen Errungenschaften oder Ereignissen, Schicksalsschlägen etc. - da kommen keine Diversen vor, ich habe die letzten Wochen bewusst diesbezüglich Nachrichten von verschiedenen Anbietern gelesen (Stern, Spiegel, Focus, Bild, SZ, in Franken, ...) und nichts gefunden. Ich lese jetzt auch nicht jeden Artikel in verzweifelter Suche nach Diversen, über die berichtet wird, sondern nach wie vor nur die Themen, die mich interessieren. Ich stelle mir das in etwa so vor (mit beispielshaft einer Variante der Anrede und Personalpronomen): "In der xy Straße in Z wurde am späten Nachmittag dier Enby angegriffen und schwer verletzt. Xier wird zum jetzigen Zeitpunkt noch notoperiert." oder "Der diesjährige Preis für ... geht an dier Enby xy, dier aus ... [Gebiet] stammt. In einem Interview gab xier an, dass xier mit xies Preisgeld sich endlich xies Traumhaus in xies Heimatregion kaufen möchte." 

Diese zwei Punkte:

  • kein einziges schlüssiges, vernünftiges Konzept
  • in der Sprache nicht gelebte Verwendung

führen dazu, dass Menschen das nicht akzeptieren.

Meine persönliche Ansicht dazu:

Das Gendern von Tätigkeits-/Berufsbezeichnungen sollte komplett gestrichen werden. Das Maskulinum (Arzt, Lehrer, Verkäufer, Tischler, Schreiner, Sekretär, ...) bzw. der ursprüngliche Begriff (z.B. Hebamme) reicht, worunter sich alle Geschlechter angesprochen fühlen sollten. Gewisse Bezeichnungen sind einfach der Historie geschuldet, da einige Berufe früher nur von Männern und manche nur von Frauen ausgeübt wurden. Nur weil Wörter ein grammatikalisches Geschlecht haben, sollte man das nicht auf die Person beziehen. Da kann gerne ein Mann sagen, dass er eine Hebamme oder Putzfrau sei - stört ja auch keinen, dass ein Mädchen grammatikalisch sächlich wegen der Verniedlichung ist.

Was Bezeichnungen angeht, gehe ich zum Maskulinum über. Warum? Ich finde bereits schon das häufig eingesetzte „-in“ für die weibliche Form schlimm. Meines Erachtens setzt das schon die Kompetenz herunter, weil das Geschlecht so im Vordergrund steht. Als Beispiel: Beim Wort „Sekretärin“ stelle ich mir eine gestylte und gut frisierte junge Dame vor, die sich die langen Fingernägel lackiert, bei „Sekretär“ dagegen einen Mann mittleren Alters im Anzug, der Termine organisiert. Geht das noch jemandem so?

Bei derartigen Bezeichnungen geht es um den „Inhalt“ und deren Bedeutung - und nicht um das Geschlecht:

  • Lehrer - unterrichten Schüler (jeweils egal, welches Geschlecht die jeweils haben)
  • Ärzte - versorgen/heilen/helfen Patienten, damit die wieder gesund werden (auch egal, welches Geschlecht die Angehörigen beiden Gruppen haben)
  • Gärtner - gestalten und pflegen Grünflächen (vollkommen egal, welches Geschlecht das macht)
  • Friseur - schneidet und stylt Haare (auch egal, ob das jetzt eine Frau oder ein Mann oder eine diverse Person macht - lediglich die Spezialisierung Herren-/Damenfriseur ist okay, gibt es auch welche für diverse Leute mittlerweile?)
  • Autofahrer - steuert das Auto (gut, manche Fahrstile und Fahrniveaus werden geschlechtsabhängig bewertet, wobei man hier gegen Vorurteile mit nur einer Bezeichnung zumindest verbal erschwerend vorgehen könnte)
  • Reiter - sitzt am Pferd und „lenkt“ dieses (egal, welches Geschlecht das macht)
  • ...

Es ist daher meines Erachtens nicht notwendig, das Geschlecht extra herauszuarbeiten, weil es in dem Zusammenhang einfach unerheblich ist und keinen Einfluss auf die Qualifikation/Befähigung/qualitative Ausübung hat. Und gerade im beruflichen Bereich höchst interessant, um Vorurteile aufgrund der Betonung des Geschlechtes zu unterbinden. Eine Bezeichnung, die alle meint, fördert mehr die Gleichheit (und Gleichstellung) als die umständlichen Formulierungen, um auch ja jedes Geschlecht zu berücksichtigen. 

Diskriminierung wird durch Unterscheidung eher Tür und Tor geöffnet, als dass sie verhindert wird.

Wir alle sind Menschen, unser deutsches Grundgesetz sagt, wir seien alle gleich - warum muss dann auf Unterschiede gepocht werden, die man gleichzeitig durch Vereinheitlichung wieder beseitigen möchte? Macht für mich keinen Sinn.

Daher mein Apell: Bitte wieder zu den ursprünglichen Bezeichnung ohne zu gendern zurück.

Eine Bezeichnung, die alle meint

In einer perfekten Welt würde das "generische Maskulinum" tatsächlich auch alle meinen, ohne einen assoziativen Bias zu einer der Gruppen. Nun ist unsere Welt allerdings nicht perfekt, und das s.g. "generische Maskulinum" ist nicht generisch. Das wiederum führt zu stereotypen Rollenbildern bzw. der Festigung dieser, weshalb eine Konsequenz (die allerdings nur die wenigsten Nuzer:innen des generischen Maskulinums als Absicht haben) eine nicht gleichwertige Berücksichtigung von nicht-männlichen Personen ist.

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@Adomox

Wenn es nur eine Bezeichnung gibt, dann sind damit alle Geschlechter gemeint. Frauen werden im Beruf nicht wegen der Bezeichnung und den damit verbundenen Assoziationen, sondern wegen ihrer (möglichen) Rolle als Mutter - und damit vorprogrammierte Ausfälle/Minderung der Arbeitskraft, wie Mutterschutz, Elternzeit, Reduzierung auf Teilzeit, Krankenpflege der Kinder, Wunsch nach HomeOffice und kinderfreundlichen Arbeitszeiten - benachteiligt. Nicht, weil man bei einem "Arzt" erst mal einen Mann sieht. Sondern hinsichtlich der gesellschaftlich-privaten Rolle. Vielleicht sieht man auch einfach nur eine nicht näher geschlechtlich gekennzeichnete Person im weißen Kittel mit Stethoskop, weder mit Brüsten noch mit Bart.

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@EmmaLyne
Wenn es nur eine Bezeichnung gibt, dann sind damit alle Geschlechter gemeint.

Es gibt aber nicht nur eine Bezeichnung. Es gibt ebenso einen femininen Plural.

Frauen werden im Beruf nicht wegen der Bezeichnung und den damit verbundenen Assoziationen, sondern wegen ihrer (möglichen) Rolle als Mutter [...] benachteiligt. 

Das eine schließt das andere nicht aus. Ja, leider werden Frauen aus den von dir genannten Gründen benachteiligt. Allerdings werden Rollenbilder (also die stereotypisierte Vorstellung verschiedener Berufe, etc.) durch das generische Maskulinum bedient, was wohl kaum im Sinne der nicht bedachten Gruppen sein kann.

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@Adomox

Es gibt aber nicht nur eine Bezeichnung. Es gibt ebenso einen femininen Plural.

Keine Ahnung, was du mir damit sagen willst, dass es nicht nur eine Verkäuferin, sondern Verkäuferinnen gibt? Nicht nur eine Ärztin, sondern mehrere Ärztinnen? Was ist da das Problem? Einfach nur Verkäufer und Arzt/Ärzte...

Das eine schließt das andere nicht aus. Ja, leider werden Frauen aus den von dir genannten Gründen benachteiligt. Allerdings werden Rollenbilder (also die stereotypisierte Vorstellung verschiedener Berufe, etc.) durch das generische Maskulinum bedient, was wohl kaum im Sinne der nicht bedachten Gruppen sein kann.

Woanders klappt das ja auch. Ich lerne seit einiger Zeit Schwedisch, auch da wurde bis vor einiger Zeit -ska als weibliche Form an die Berufe drangehängt. Mittlerweile ist man davon abgekommen - lärare heißt Lehrer (egal welchen Geschlechts), läkare heißt Arzt (egal welchen Geschlechts), kein lärarska oder läkarska mehr. Sjuksköterska heißt wörtlich übersetzt Krankenschwester, umfasst aber auch z.B. männliche Krankenpfleger. Und Schweden ist jetzt nicht für sehr restriktive Sichtweisen bekannt, im Gegenteil, gerade dieses Land hat eine Vorreiterstellung bei der Vereinbarkeit von Arbeit und Familie - auch nicht perfekt, aber besser als vielerorts woanders.

Ich als Frau möchte dieses -in gar nicht haben, siehe meinen Text warum. Ich weiß nicht, ob du männlich, weiblich oder divers bist, ob es dich wie mich in irgendeiner Form betrifft oder nicht. Gleichheit wird nicht durch das Betonen von Unterschieden bewirkt, sondern durch gleiche Behandlung... wenn da schon bei der Anrede und Bezeichnung Unterschiede gemacht werden, kann es nicht zur Gleichheit führen.

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@Adomox

Die von dir behauptete Zwangsläufigkeit existiert nicht. Besser gesagt: Sie besteht in deiner Vorstellung.

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Das sehe ich auch so, außerdem finde ich, dass Texte unübersichtlich werden, wenn man gendert, dann soll man halt "Lehrerinnen und Lehrer" statt "Lehrer*innen" schreiben, allerdings sind dann Diverse nicht mehr angesprochen, was sie ja eig. bei den ursprünglichen Pluralformen sind, da diese alle meint.

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Sehr schön formuliert, hätte das selbe kommentiert nur stümperhafter, 10/10

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Was sind für dich ältere Leute?

Natürlich, wenn man eine Person direkt anspricht, dann sollte es schon immer Standart gewesen sein, passend zum Geschlecht oder Wunsch angesprochen zu werden. Aber ich habe kein Problem damit zum Friseur zu gehen auch wenn mich eine Friseurin bedient, oder zum Fleischer auch wenn es womöglich eine Frau ist. Der Bäcker ist auch nur als Oberbegriff usw.

Wenn wir jetzt auch noch anfangen müssen das alles unbenennen zu müssen, dann halte ich das für übertrieben.

Ältere ab 30 Jahren. Je älter desto engstirniger (vor allem Männer ab 60)

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@Starchy

Wahrscheinlich wissen die "Älteren", dass es wirklich Wichtigeres gibt. Ich als Frau störe mich nicht an der Verallgemeinerung um es sprachlich leichter zu machen.

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@Starchy
Je älter desto engstirniger (vor allem Männer ab 60)

Du bist ja ein wahres Vorbild an Vorurteilslosigkeit!

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@Starchy

Ziemlich pauschalisiert und voller Vorurteile. Und da wundern sich Leute wie du, dass ihr genauso behandelt und über einen Kamm geschoren werdet?

Wo bleibt da der Respekt gegenüber Menschen, die häufig mehr für die Allgemeinheit und die Gesellschaft getan haben, als 20jährige, die oft noch nicht erwachsen sind im Denken? Achja, die sollen euch Youngsters respektieren, weil...ja warum eigentlich?

Ein höfliches respektvolles und achtungsvolles Ansprechen eines Gegenübers ist (und jetzt pauschalisiere ich mal, was auch nicht richtig ist) definitiv mehr auf der Seite der älteren Personen zu finden als bei den jungen. Denn das gehörte noch vor nicht allzu langer Zeit zum "Benimm".

Um das mal abzuschwächen, Menschen deren Eltern bemüht waren, ihren Kindern Benimm und ein soziales Verhalten beizubringen werden in der Regel niemanden ohne Grund beleidigen oder gar verunglimpfen. Aber dieses dauernde Pochen auf gendern gegen Hass etc. vermittelt den Eindruck, ihr wäret alle Opfer und würdet unter den anderen, die nicht gendern leiden.

Und das ist Unsinn.

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Ich bin keiner von den „Alten", aber ich halte trotzdem nichts davon.

Tatsache ist, dass wir bereits seit langer Zeit eine funktionierende Sprache haben, welche auch ohne dieses unnuetze „gendern" auskommt.

Wenn man fuer ein Wort keine „weibliche Form" verwendet, dann aus dem Grund, dass besagtes Wort schlichtweg geschlechtsneutral zu verstehen ist, wie z.B. Doktor.

Wuerde ich jetzt hingehen und Doktor zu Doktor*innen umformen, waere das Ergebnis schlichtweg falsch, weil es fuer diesen Fall bereits eine Loesung gibt. Man sagt ganz einfach Herr Doktor oder Frau Doktor.

Das gleiche gilt beispielsweise auch fuer das Wort Arbeiter. Man sagt maennliche Arbeiter und weibliche Arbeiter.

Meiner Meinung nach ist das Einbeziehen einer ,weiblichen Wortform", welche es garnicht gibt ueberfluessig. Darueber hinaus ist es absolut sinnfrei eine bereits bestehende Loesung komplett ueber den Haufen zu werfen, nur weil man scheinbar nichts Besseres zu tun hat. Ausserdem erachte ich es als ueberaus dreist, sich anzumassen, in den Sprachgebrauch anderer Leute einzugreifen.

Hoffe ich konnte helfen.

Danke für die Antwort.. ich hatte mir "damals" den ein oder anderen Scherz hier erlaubt - vom Gender-Neusprech halte ich absolut nichts :)

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