Meinung des Tages: Paris beschließt höhere Parkgebühren für SUVs - Ein Modell auch für Deutschland?

Das Ergebnis basiert auf 530 Abstimmungen

Nein 55%
Ja 45%

92 Antworten

Nein

Was haben alle gegen SUVs??? Warum hassen die so viele, aber Oberklassen-Limousinen die mehr Platz brauchen, die mehr Leistung haben, mehr Sprit verbrauchen oder Sportwagen wie Porsche Panamera oder getunte Autos finden alle okay??? Kann mir bitte mal jemand die Logik erklären warum ein kleiner SUV schlimmer sein soll als eine großer Kombi, ein Mini-Van oder eine Oberklasse-Limousine?

Warum ist ein A8 besser als ein Dacia Duster? Warum ist ein CX-5 schlechter als ein E-Klasse Kombi? Warum ist ein Porsche mit 450 PS besser als ein Opel Mokka?

In meinen Augen ist das einfach vollkommen undifferenziert, unlogisch und paradox.

Autos die mehr Benzin verbrauchen und eine größere Verkehrsfläche benötigen werde als besser dargestellt und den sparsameren und kleineren Fahrzeuge sagt man das nach was auf die Größeren zutrifft. Warum spricht man nicht Über Verkehrsfläche, über Spritzverbrauch oder Masse, ungeachtet der Fahrzeugform?

Warum hatet die SUV jeder aber niemand will einen richtigen Kleinstwagen fahren wie Daihatsu Cuore oder Chevrolet Matiz??? Die nachfrage nach solchen sparsamen und kleinen Stadtflitzern ist so gering dass Daihatsu schon längst dem deutschen Markt den Rücken gekehrt hat. Warum fahren die ganzen Möchtegern-Gutmenschen nicht auch so ein keines Auto, anstatt vollkommen undifferenziert eine komplette Fahrzeugklasse an den Pranger zu stellen?

Ich bitte um Erklärung damit ich dummer Mensch das auch verstehen kann.

Ja

In anbetracht der Tatsache wie viele SUV Fahrer/innen unfähig sind vernünftig zu Parken und auf 1,1/2 Parkplätzen stehen, genau so wie sehr viele Oberklasse Fahrer, finde ich die Idee generell eher gut! Aber das permanent Parkplätze in Innenstädten abgebaut oder nur für E-Auto Fahrer nutzbar gemacht wird, finde ich Selbstmord für die Komunen!!

Ja

Paris hat schon seit 30 Jahren extreme Probleme mit dem Parkraum. Man darf schon seitdem kein Haus mehr in Paris bauen, wenn man nicht zugleich Parkplätze schafft. Das bedeutet Tiefgarage bei einem Mehrfamilienhaus, was die Baukosten natürlich hochtreibt. Die Regeln diesbezüglich in Paris sind also schon lange streng.

London löst das Problem stattdessen mit der City-Maut.

Davon sind wir in Deutschland natürlich weit entfernt - auch in Berlin.

Einen so krassen Preisunterschied braucht es also nicht.

Aber etwas mehr, gerne auch doppelt bis dreifach, sollten SUVs schon für das Parken bezahlen. Dann aber natürlich auch Wohnmobile.

Immerhin sind diese länger und brauchen verglichen mit einem Smart oder Twingo auch gerne den doppelten bis dreifachen Parkraum. Wieso sollte der zum selben Preis erhältlich sein?

Für Fußgänger sind sie beim Überqueren der Straße zudem eine Zumutung und gefährlich, weil sie so hoch sind.

Es sollte also eher nach Höhe und Länge gehen, anstatt nach Gewicht. Denn der Akku von E-Autos wiegt auch sehr viel.

Apropos E-Autos. Die parken in meiner Stadt momentan gratis, weil man E-Mobilität fördern will.

Aber was ist an einem Audi Q8 in der E-Version fördernswert?

E-SUVs sollen genauso bezahlen wie Benzin-SUVs. Diese Straßen-Panzer sind ein Ärgernis, egal wie sie angetrieben werden. Sie stören in der City.

Hingegen sollten Kleinwagen bessergestellt werden.

Eine Citymaut gilt wenigstens für jeden, solch eine Massnahme,wie die die in Paris genommen wurde oder wird,ist Schwachsinn

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Vorsicht: Paris selber ist viel kleiner als man annimmt! Die Kommune hat eine Fläche von nur knapp 105 km² und 2,2 Millionen Einwohner. Ich nehme mal an, dass hier die Metropolregion Île-de-France mit ihren 12,2 Millionen Einwohnern gemeint ist. Abgesehen davon ist diese Regelung in Paris nur ein Nebenkriegsschauplatz der Politik von OB Hidalgo, die in einem Wahnsinnstempo den Autoverkehr aus der Stadt verbannt und durch Fahrräder ersetzt. Die Frau nimmt da absolut keine Gefangenen, und in diesem Jahr soll nach der Olympiade sogar der Umbau der berüchtigten Stadtautobahn Boulevard Peripherique beginnen, aktuell Frankreichs meist befahrene Straße mit 1,2 Millionen KFZ täglich. Eine Verkehrsspur je Fahrtrichtung soll dem Autoverkehr weggenommen werden um da Radweg+Bäume hinzustellen, das wird interessant...

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@Knarff

Nein, die Info von mir mit den Parkplätzen wenn man ein Haus baut beruht auf einer persönlichen Erfahrung. 1995 war ich mit meiner damaligen Freundin (wir waren noch Teenager) und eine Klassenkameradin von ihr in Paris. Das ist von meiner Heimatstadt Aachen nur 400 KM. Die Eltern besagter Klassenkameradin waren sehr wohlhabend und hatten ein Haus in Paris gebaut. Nicht im Umland. Und sich wahnsinnig über diese Parkplatz-Regelung aufgeregt, wie es reiche Leute immer machen, wenn det Staat sie dazu zwingt Geld auszugeben was sie für unnötig halten.

Deshalb ist mir das im Gedächtnis geblieben.

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man kann wunderbar mit der Ubahn durch Paris , bin ich vor 25 Jahren nur....ich fahre in keine Grossstadt mehr mit dem Auto, viel zu stressig

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Normalerweise haben Leute, die sich einen Range Rover oder einen Porsche Cayenne leisten können, haben genug Geld, um diese Parkgebühr zu bezahlen. Ich glaube also nicht, dass es sie so sehr stört.

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@Suelzer164

Die soll vielleicht auch primär gar nicht erziehen, aber wenn ich den Parkraum für 3 Smarts nur einmal vermieten kann ist das dreifache auch rein marktwirtschaftlich angemessen. Sehr dicke Menschen müssen im Flugzeug auch 2 Plätze buchen.

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Ja

Früher waren selbst große Autos klein (schaut euch mal einen Original-Bulli an), heute ist es umgekehrt. Früher gehörte die Straße den Autos, es gab ein paar Fahrräder und Fußgänger. Heute gibt es viele Fahrräder, Lastenräder, E-Scooter, Fußgänger, aber der Straßenraum ist nicht wesentlich gewachsen.

Wo früher ein Auto ein Auto war, muss heute der zur Verfügung stehende Platz intelligenter bewirtschaftet werden. Deshalb: Wer viel Straße, Parkplatz usw. belegt, muss auch entsprechend zahlen.

Früher waren die Menschen auch noch nicht so Fett....äh Fettleibig wie sie es heute sind.

Da war ja was mit dem Ressourcenkalender......und die Politik der Abwrackprämie für die Autohersteller.....

Ich Persönlich habe schon mit einer Rennsemmel vorgesorgt für den Tag an dem es keine Kleinwagen mehr geben wird.

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Ja

Ja, definitiv. Es ist endlich mal eine konsequente Reaktion darauf, dass die SUVs durch ihr unnötig hohes Materialgewicht mehr Energieverbrauch in Betrieb und Produktion bedeuten, mehr Klimaschäden, mehr Schäden an den Straßen usw., auch der größere Platzverbrauch ist sehr relevant, in den großen Städten ist das einfach nicht in Ordnung.
Und v. a. sind die ganzen Kontra-Argumente seit weit über 10 Jahren in der großen Debatte und deswegen wissen die Leute, die SUVs trotzdem kaufen auch ganz genau, dass sie Themen wie Klima, Umwelt, Mitmenschen, Nachhaltigkeit, Platzbedarf usw. ignorieren und einfach nur danach handeln was sie am geilsten finden. Also genau das Gegenteil davon Verantwortung für die Gemeinschaft und für die folgenden Generationen zu übernehmen, dafür sollte man dann auch wirklich ordentlich extra zahlen, um einen Ausgleich zu leisten...

Selbst bzgl. Sicherheit schauen die SUVs auch nur auf sich selbst, ohne Rücksicht das ggf. nun ein "Wettrüsten" stattfindet, weil Kleinwagen mehr gefährdet werden durch die Metallklötze, was letztlich sogar für die Straßenverkehrssicherheit sehr schädlich ist und wenn das die meisten machen eine untragbare Situation auf allen Ebenen mit sich bringt.

PS - Ergänzung: Hier noch zwei lesenswerte Links zum Thema:

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/co2-suv-haben-zweitgroessten-anteil-am-weltweiten-anstieg-a-1291825.html

https://t3n.de/news/e-autos-suv-klimaproblem-bericht-gfei-1593269/

Verantwortung für die Gemeinschaft und für die folgenden Generationen zu übernehmen

Nun hat er ein gutes Gewissen.

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Hallo die Straßenschäden werden von den vielen LKW`s verursacht wo auf den Straßen fahren, für die Stadt sind sie wirklich nicht gebaut,

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mehr Schäden an den Straßen

Als jemand der weiß, wie Straßen geplant werden, kann ich dir sagen, dass das Quatsch ist.

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Kannst du dir einen SUV nicht leisten? Schade, dann gleich mal drauf hauen auf alle die es können weil Sie arbeiten !! Grüne...

P.S.: Fahre einen Doge Ram! Diesel! 6.7 Liter Hubraum - mehr Umwelt Verpestung geht mit einen KFZ eigentlich fast nicht mehr. Und das zu 100% Bewusst und extra !

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@Hanslsebbe

Mein Mann und ich fahren beide SUV aber deine Aussage finde ich trotzdem beschämend....

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@BullyundMeer

Das freut mich dass ich euch berühren kann. Dank mir wirds schon wieder Frühling. Dankt mir später.

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@Hanslsebbe

Manche kennen eben nur Egoismus und denken alle anderen würden von Neid angetrieben, traurig, wenn man keine echten Ideale hat. Klar, könnte ich mir einen SUV leisten, ich verdiene ziemlich gut, aber ich würde aus Prinzip nie solche Karren kaufen, ich distanziere mich bewusst von denen. Ich habe mich für einen guten Wagen in einer noch vernünftigen Größe entschieden, der schon einigermaßen Leistung hat, zugleich aber v. a. auch halbwegs spritsparend und zuverlässig ist, weil mir zukünftige Generationen eben nicht egal sind und ich selbst auch das richtige Zeichen setzen will. Bin sehr zufrieden damit.

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@ksa01

Tja, und mir ist schlicht und ergreifend absolut scheiß egal, weil ich nichts dran ändere mit mir. Is ja schön dass es dafür dich gibt ;)

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Es ist endlich mal eine konsequente Reaktion darauf, dass die SUVs durch ihr unnötig hohes Materialgewicht mehr Energieverbrauch in Betrieb und Produktion bedeuten, mehr Klimaschäden, [...]
Selbst bzgl. Sicherheit schauen die SUVs auch nur auf sich selbst [...]

Ein VW ID.3 (Limousine) mit 575/435km WLTP-Reichweite wiegt ca. 120kg mehr bzw. nur 9kg weniger als ein recht genau gleichgroßer Volvo EX30 (SUV) mit 480km WLTP-Reichweite. Hier dürfte also die Akkugröße den wesentlichen Unterschied machen.

Z. B. ein BMW iX1 verbraucht bei halbwegs vergleichbarer Motorisierung und Radgröße weniger(!) als ein Renault Zoe, muss aber wohl dort nun mehr bezahlen -> Bei Klein-/Billig-Autos wird defakto immer an effizienterer Technik gespart.

Wenn man dann noch hauptsächlich z. B. an der eigenen (Zwangs-)Solaranlage lädt, kann man beim CO2-Faktor durchaus unter den Wert von (insb. E-)Bike-Sharing kommen, u.a. wg. dem dort hohen Vandalismus-/Misshandlungsfaktor. Siehe https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/ccn/2022/the_net_sustainability_impact_of_shared_micromobility_in_six_global_cities.pdf

Trotzdem schießt der (E-)Bike-Sharing-Unsinn bei uns gerade wie Pilze aus dem Boden, weil gefördert von den Kommunen :-(

[...] ignorieren und einfach nur danach handeln was sie am geilsten finden. [...]

WIe kommst du darauf? Wie gesagt, ggf. stehen sie für mehr Effizienz und besserer Nutzung von eneuerbaren Energien stehen. Bzw. woher kommt dein Vorurteil, dass die Besitzer sich nur wg. Status blablabla so ein größeres SUV gekauft haben? Hast du evtl. kaum mit sochen Leuten geredet bzw. dir (un-)bewusst Leute ausgesucht, die deine Vorurteile bestätigen oder das in ihr Verhalten reininterpretiert? Schau mal z. B. die Videos vom Car Maniac an, Stichwort 3 Kinder und Baby-Schalen.

notting

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@notting

Das SUVs für mehr "Effizienz" stehen sollen ist eine absurd steile These, alle mir bekannten Daten sprechen gegen diese Behauptung, die Studie möchte ich mal sehen, das kann praktisch gar nicht sein, denn es widerspricht jeder Logik wg. grundlegender Physik bzgl. Materialgewicht, Volumen/Luftwiderstand, Platzverbrauch usw. - es ist zwar leider wahr, dass bei Kleinwagen aus Preisgründen traurig oft an Effizienz gespart wird, das hat aber überhaupt nichts (!) mit dem Formfaktor zu tun, sondern es geht schlicht um sehr schlechte Preispolitik der Hersteller. Wenn man diesbezüglich also sinnvoll und angemessen vergleichen will, muss man in der gleichen Preisklasse vergleichen mit der Bauform Limousine/Kombi vs. SUV und dann wird sofort klar, dass dass die klassischen Bauformen selbstverständlich effizienter sind. Und es ist nicht zuletzt super traurig, dass die Hersteller (aus Kapitalgründen) sich auch so stark auf die SUV-Entwicklung konzentrieren, da geht Optimierung in die ganz falsche Richtung, was wiederum nichts mit der Technik sondern mit (falscher) Politik zu tun hat.

Ein detaillierter Vergleich bräuchte jetzt mehr Zeit, ist aber kaum nötig, denn allein diese 2 schnellen Checks zeigen Folgendes: 1) Kosten Renault Zoe: Ab 36.840 €. Kosten BMW iX1: Ab 47.900 €. D. h. hier muss der BMW erstmal schon rechnerisch insgesamt 30% mehr "leisten", um den Preisunterschied auszugleichen, solche Vergleiche sind daher letztlich meist eher Äpfel und Birnen. 2) Vor allem kommt aber dazu, was wiederum die Nebelkerze enthüllt (!), dass der BMW iX1 erst seit 2022 auf dem Markt ist und der Renault Zoe bereits seit 2012, es liegen also 10 (!) Jahre Entwicklungsunterschied dazwischen, ein völlig unpassender Vergleich bzgl. Technikeffizienz.

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Last but not least bzgl. Vorurteile gegen Leute: Ja, ich habe bereits mit verschiedenen SUV-Besitzern zu dem Thema gesprochen und real auch mehrere erlebt, die zumindest mit Ehrlichkeit punkten, dass sie offen zugeben, das ihre Kaufentscheidung nicht primär aus rationalen Gründen erfolgte, sondern wg. "Style", "Geil", "Ego" usw.
Bei ganz, ganz vielen, das scheint mir quasi der "Normalfall" zu sein nach meiner Erfahrung und auch der vieler anderer, kommen scheinrationale Gründe, die man aber schnell entlarven kann, denn auch "große Hunde", "Kinder" usw. usw. war und ist alles mit "normalen" größeren Autos wunderbar möglich, das hat die Vergangenheit klar gezeigt. Aber der Anspruch an Luxus, Fett/Geil usw. ist weiter gestiegen.

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@ksa01
Das SUVs für mehr "Effizienz" stehen sollen ist eine absurd steile These

Du solltest erstmal mein Posting richtig lesen. An der einen Stelle gibt's darum, dass ID.3 und EX30 in allen wesentl. Parametern sehr ähnl. sind. Und an der anderen, dass die Mehrkosten für effizientere Technik eben dafür sorgen können, dass sogar ein deutl. größeres Auto weniger braucht als einen Kleinwagen.

Die Daten für die von mir genannten Fakten findest du auf den entspr. Hersteller-Seiten.

1) Kosten Renault Zoe: Ab 36.840 €. Kosten BMW iX1: Ab 47.900 €. D. h. hier muss der BMW erstmal schon rechnerisch insgesamt 30% mehr "leisten", um den Preisunterschied auszugleichen,

U.a. hat der iX1 deutl. weniger Verbrauch obwohl er deutl. größer(!) ist, mehr Reichweite und viel mehr offizielle Anhängelast. Heißt u.a. weniger Umwege wenn die Ladekapazität des Zoe nicht reicht oder zwecks laden und er ist auch wg. der Ladeleistung viel besser bei Langstreckenfahrten bzw. wenn man warum auch immer nicht daheim oder an div. Zielorten nicht laden kann.

Im übrigen gibt's hier im Landkreis immer mehr Car-Sharing-Stationen und überall wo's normale BEV-PKW gibt, ist es ein Zoe. Daher ist der IMHO noch absolut relevant.

2) Vor allem kommt aber dazu, was wiederum die Nebelkerze enthüllt (!), dass der BMW iX1 erst seit 2022 auf dem Markt ist und der Renault Zoe bereits seit 2012, es liegen also 10 (!) Jahre Entwicklungsunterschied dazwischen, ein völlig unpassender Vergleich bzgl. Technikeffizienz.

Bei Facelifts tut sich bei vielen Herstellern auch oft viel bei der Effizienz. Siehe z. B. https://insideevs.de/news/585973/mercedes-eqa-technikanderungen-preise/ oder wo Volvo/Polestar die BEV-Fronttriebler auf Hecktriebler umgestellt und auch sonst generell die Technik viel effizienter gemacht hat.

Und den Renault Zoe mit der angesprochen Motorisierung/Reichweite gibt's erst ca. 4 Jahre länger als die angesprochene iX1-Motorisierung.

notting

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@notting
Und an der anderen, dass die Mehrkosten für effizientere Technik eben dafür sorgen können, dass sogar ein deutl. größeres Auto weniger braucht als einen Kleinwagen.

Eben nicht, du kannst nur die Milchmädchenrechnung realisieren, dass ein "ganz modernes, gutes" großes Auto weniger braucht als ein >alter< Kleinwagen oder ein moderner, aber schlecht/billig gebauter Kleinwagen. Alles Unsinn, denn es geht nichts daran vorbei, dass bei gleichem technischen Aufwand, der gleich teure und gleich moderne Kleinwagen immer effizienter sein wird als der SUV.
Der Maßstab ist >nicht< das wir sagen können, "Cool, braucht ja >nur< 7 Liter" o. ä., wenn derartiges schon vor 30 Jahren möglich war, es geht darum, dass wir >real< den Verbrauch senken müssen nach heutigen Möglichkeiten (!) und >nicht< das wir durch Effizienz eingespartes sofort für mehr Gewicht und mehr Leistung und unnötigen Luxus verballern. All das wird heute gemacht ist aber das Gegenteil von nachhaltig und die SUVs repräsentieren diese grundfalsche Tendenz.

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@ksa01

Lt. meinen Recherchen ist der cW-Wert vom iX1 0,26 und vom Zoe 0,329. Jetzt sag mir mal wer Renault damals verboten haben soll ein Fahrzeug mit einem besseren cW-Wert zu entwickeln. Schon die Konzeptstudie Studie VW 1L aus dem Jahr 2002 hatte einen viel besseren cW-Wert.

Fazit: In der Praxis läuft es eben oft so, dass die Leute für Kleinwagen zu wenig Geld ausgeben wollen, sodass dort eben die Technik ineffizienter ist.

notting

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@notting
Fazit: In der Praxis läuft es eben oft so, dass die Leute für Kleinwagen zu wenig Geld ausgeben wollen, sodass dort eben die Technik ineffizienter ist.

Völlig korrekt, aber das hat genau gar nichts damit zu tun, dass SUVs angeblich sinnvoll seien... ;-) Ja, Kleinwagen bleiben leider in der Praxis aus preispolitischen Gründen oft stark unter ihren Möglichkeiten, aber du kannst davon ausgehen, dass man auch günstige Schrott-SUVs mit extrem schlechten Effizienzwerten am Markt findet! All dies bedeutet für den >relevanten< Technikeffizienzvergleich aber gar nichts, denn es sind keine angemessenen Vergleiche. (Wie schon gezeigt musst du dann aus Effizenzgründen aktuell eher eine gute Limousine/guten Kombi kaufen.)

Das Kleinwagenproblem bedeutet für mich letztlich nur, dass man politisch mehr Druck ausüben sollte bei der Kleinwagen-Entwicklung mehr Effizienz zu fordern und auf der anderen Seite sollten den SUVs auch mehr Anforderungen aufgelegt werden, dass ihre schon bei der Produktion entstehenden Klimasünden zu noch höheren Steuern/Preisen führen müssen etc.

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@ksa01

Nochmal:

An der einen Stelle gibt's darum, dass ID.3 und EX30 in allen wesentl. Parametern sehr ähnl. sind.

-> Auch wenn man vergleichbar effiziente Antriebe vergleicht, ist der Mehrverbrauch des SUV im Vergleich zu Limousine ist recht gering, wenn man nicht deutl. unterschiedl. große Autos vergleicht.

notting

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@notting
-> Auch wenn man vergleichbar effiziente Antriebe vergleicht, ist der Mehrverbrauch des SUV im Vergleich zu Limousine ist recht gering, wenn man nicht deutl. unterschiedl. große Autos vergleicht.

Es geht nicht darum, ob nur der Mehrverbrauch "ja gar nicht soo groß" ist (nach >subjektiver< Meinung), sondern das der Mehrverbrauch schlicht nicht notwendig ist (!) und auch Kleinvieh macht Mist. Zweitens ist der große Platzverbrauch ein noch größeres Problem! Drittens ist auch der reale energetische/materielle Mehraufwand bei der Produktion eine schwerwiegende Klimasünde, die für SUVs schon bei 0 Kilometer Laufleistung eine schlechte Klimabilanz erzeugt.

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@ksa01
Es geht nicht darum, ob nur der Mehrverbrauch "ja gar nicht soo groß" ist (nach >subjektiver< Meinung), sondern das der Mehrverbrauch schlicht nicht notwendig ist (!)

Da der ID.3 keine offizielle Anhängelast hat, dürften die Leute eher zu einem größeren Auto greifen bzw. müsste ggf. Umwege fahren um ein größeres Auto zu besorgen, wenn man mal mehr transportieren will. An den EX30 könnte ich einfach meinen Anhänger anhängen und hätte ggf. den Dreck auch nicht im Auto.

D.h. du ignorierst solche Verbrauchsfaktoren. Zumal bei Überschussladung der Mehrverbrauch eh nicht so stark ins Gewicht fällt, weil dabei gleichzeitig noch das Stromnetz entlastet wird.

Zweitens ist der große Platzverbrauch ein noch größeres Problem! Drittens ist auch der reale energetische/materielle Mehraufwand bei der Produktion eine schwerwiegende Klimasünde, die für SUVs schon bei 0 Kilometer Laufleistung eine schlechte Klimabilanz erzeugt.

Lies doch erstmal was ich geschrieben habe:

An der einen Stelle gibt's darum, dass ID.3 und EX30 in allen wesentl. Parametern sehr ähnl. sind.

-> Die beiden sind von Größe, Gewicht und Verbrauch sehr ähnl.!

notting

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@notting

Nur mal ein entscheidender Punkt zum Erinnern: Das S in SUV steht für "Sports" und steht damit per Definition mehr für "Geilheit" und eben genau >nicht< für eine Vernunftorientierung.

Sorry, aber ich sehe hier nur Schönrechnerei bei deinen Argumenten, mit dem Versuch unpassende Detailvergleiche heranzuziehen, um eine insgesamt fehlgeleitete KFZ-Politik zu rechtfertigen, nicht nur, aber auch besonders bei SUVs. Klar ist, deine Meinung steht fest und lässt sich von den grundlegenden Fakten auch nicht ändern, trotzdem poste ich dir mal 2 Links zum Nachdenken, mit dem Blick auf das große Ganze. Ich habe wirklich keine Zeit mich hier in einem sinnlosen Klein-Klein zu verlieren, die falschen Vergleiche habe ich bereits mehrfach gezeigt, weiteres im Kreis drehen brauchen wir da nicht...

Ganz entscheidend ist zu verstehen, dass es >nicht< um ein Schönrechnen geht, sondern das die >grundsätzliche< Situation im KFZ-Bereich völlig falsch läuft seit langem. Auch die Limousinen/Kombis sind >nicht< gut derzeit was die Klimabilanz angeht, sondern weit unter den techn. Möglichkeiten, aber eben nicht ganz so strategisch bizarr fehlgeleitet wie es bei SUVs aussieht, aber natürlich auch bei anderen Motorsportprodukten etc.
--> d. h. JA, es gibt auch diverse andere Fahrzeuge, die klimaschädlich sind und nicht viel oder gar nicht besser als etliche SUVs, aber das macht SUVs kein Stück besser, sondern zeigt nur die üble Gesamtsituation und wie dringend es sich ändern muss.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/co2-suv-haben-zweitgroessten-anteil-am-weltweiten-anstieg-a-1291825.html

https://t3n.de/news/e-autos-suv-klimaproblem-bericht-gfei-1593269/

...soo bin raus, möchte keine sinnlose Zeit mehr reinstecken, alle Argumente liegen auf dem Tisch...

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