Ich finde keinen Weg im Leben?
Seit ich in der neunten Klasse war, zerbreche ich mir den Kopf was ich beruflich machen will. Für mich steht an vorderster Stelle dass es mich erfüllt.
Ich habe dann meine 13. Klasse mit einem sehr guten Abitur abgeschlossen. Daraufhin habe ich , weil es sich angeboten hat und ich sonst nichts wusste, ein duales Studium angefangen. Da habe ich schnell gemerkt dass es nichts für mich ist, da ich nur im Büro saß, was mir viel zu langweilig war und die Theorie war nun garnichts. Ich wusste das Studium ist eine Zeitverschwendung und ich will was praktisches machen. So habe ich den ganzen Winter nach etwas anderem gesucht und mich informiert. Jetzt habe ich vor ein paar Tagen eine Ausbildung gestartet (habe mein Studium im 2. Semester gekündigt). Klar es sind erst ein paar Tage vorbei, aber die Ausbildung gefällt mir auch nicht. Ich fühle mich fehl am Platz. Ich bin jetzt am verzweifeln: liegt es an mir? Bin ich unfähig? Habe ich falsche Erwartungen? Aber es zerbricht mir doch täglich den Kopf. Und die Ausbildung 3,5 Jahre durchziehen un etwas zu haben, wirkt wie eine riesige Hürde. Ich will aber auch nicht wieder abbrechen, da ich meine Eltern nicht enttäuschen möchte. Ich bin ja jetzt schon 20 und habe meinen Weg immernoch nicht gefunden... Das tut mir innerlich weh.
Ich sehe dazu noch wie andere in meinen Alter ihren Weg gehen und bei denen alles funktioniert. Aber wieso habe ich so Probleme ?
Ich werde natürlich erstmal die Ausbildung weitermachen, da ich ja noch in der Probezeit bin und sowieso ein Abbruch zu früh wäre.
Ich hab aber trotzdem große Zukunftsangst.
Vielleicht kann mir ja jemand einen Ratschlag geben?
Bin ich ein Lappen ?
7 Antworten
Also mein Traum ist es Astronautinn zu werden, weil ich das so Unfassbar interessant finde, falls du mehr action in deinem Leben willst arbeite vieleicht als Juni Jinping Betreuer oderso, vieleicht kriegst du rabiat darauf, oder du arbeitest und übernimmt Führungen durch irgendwelche Räume, oder, (einer meiner vorherigen Traum Jobs) sozial Arbeit zu machen, und in einem Jugendtreff vieleicht zu arbeiten, ist sehr abwechslungsreich, du kommst auf alle Ausflüge, und Veranstaltungen mit, und es macht echt Spaß, kann ein richtig schönes Leben sein, und Mann kommt auch, falls der jeweilige Jugendtreff es anbietet aif ein Sommercamp zB mit, Mann hat zwar mehr zu arbeiten als die Jugendlichen, aber es mcht auch so krass Spaß, vor allem weil meistens das Team echt toll ist, und Mann sich auch mit jüngeren besser versteht, das kann echt ein das Leben füllen vieleicht ist dass ja was für sich (:
Ich würde an deiner Stelle mal mit einer Mindmap deines LEbens anfangen.
Nimm das Studium, die Ausbildung, die Schule, deine Hobbys usw. alles auf und verfolge jeden der Punkte 1 oder 2 ebenen runter so das du z.B. von Schule auf Mathe auf Logisch denken oder von Schule auf Deutsch auf Texte Analysieren kommst
Dann mach eine Liste aller der untersten Punkte und bewerte die von 3* + für "absolut fantastisch, ich liebs, wenn möglich bitte den ganzen Tag nur das" zu 3* - für "albtraum, wenn ich das nie wieder machen muss wäre es noch immer zu viel"
Ergänze hier gerne noch um alles mögliche andere was dir einfällt aber was im Rahmen deiner Lebensmindmap nicht aufgeschlagen ist.
Das gibt dir, unabhängig von tatsächlichen Berufen, hoffentlich eine sehr gute vorstellung davon was du unbedingt in deinem Leben haben willst (+++), was dir spaß macht (++), womit du gut leben kannst (+ und -), was du nicht magst (- -) und eben was unter allen umständen gemieden werden sollte (- - -)
Danach kannst du mal schauen ob du eine Ausbildung oder ein Studium findest was möglichst nur positive Punkte hat, je mehr ++ (ggf sogar ein paar +++) desto besser.
Vielleicht kommst du so auf etwas was besser passt.
Und dann würde ich Praktika machen von allen dingen die dir so auf den Tisch kommen. Das einfach weil die Realität ggf noch immer anders ist als die Online Beschreibung.
Ggf kommt hier ja auch raus das deine Ausbildung die du aktuell machst garnicht so verkehrt ist und es nur eine "anfänger bekommen langweiligen anfängerkram" oder "AG ist nicht so der Brüller" Situation ist die sich entweder mit Zeit oder einem AG wechsel lösen lässt.
Boha Junge/Mädchen du bist doch erst 20 ich kann deine Frustration verstehen. Aber du wirkst sehr engagiert. Das ist gut. Ich würde Testungen und Beratung mit/von Menschen empfehlen die sich auskennen z.B. Ausbildungsberatung.
Das du deine Eltern nicht enttäuschen willst ist verständlich aber im Endeffekt ist es ist dein Leben. Sie machen sich wahrscheinlich nur Sorgen wegen dem finanziellen Aspekt. Der Rest kann ihnen eigentlich egal sein wenn du glücklich und zufrieden bist.
Mfg lovegodjesus ☀️ ☀️ ☀️ hoffe konnte helfen!
PS; nein du bist kein Lappen und es ist sehr normal das du dich so fühlst es geht vielen so nur die meisten denen es so geht sprechen nicht so einfach darüber. Ich mein sonst würdest du dies Nachricht ja auch nicht im inkognito Modus schreiben. Es ist sehr oft mit Scham verbunden und das ist sehr normal. Such dir Beratung und soweit ich das weiss kann man das auch anonym bzw. muss man es niemandem erzählen das man sich Hilfe geholt hat.
Ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen aber:
solange der Umsatz wichtiger ist als das Individuum, Leistung wichtiger ist als eine offene Fehlerkultur, wird sich in dieser Arbeitswelt nichts ändern. Die meisten von uns leben in einem Hamsterrad und sind unglücklich. Unter solchen Bedingungen verliert jeder Job irgendwo seinen Sinn. Wir bezahlen mit unserer Gesundheit und bekommen dafür etwas Lohn, um unser Überleben Monat für Monat zu sichern. Ist so ein Leben erstrebenswert? Wenn du mich fragst: nein. Es wird nur nach oben geschaut und nach unten getreten. Wer etwas erreicht hat, derjenige wird automatisch zu einem besseren Menschen zu dem alle aufschauen.
Worauf ich hinaus will: vielleicht ist das nicht die Arbeit an sich, was bei dir Zweifel erweckt sondern das System dahinter und glaub mir, ich verstehe dich, obwohl ich 36 bin. Mein aktueller Job erfüllt mich auch nicht, weder geistig, moralisch/ ethisch noch finanziell. Ich mach diesen nur, weil ich einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben wollte. Aufgrund meines ADS/ ADHS nach meinem Studium hab ich bereits einige Kündigungen hinter mir und mein Lebensweg ist nicht so verlaufen, wie ich es gern hätte. Nach meinen Abi wusste ich auch nicht, was ich studieren soll uns hab mich letztendlich für Mathematik entschieden. Ein unnötiger Schritt, wenn ich rückblickend darüber nachdenke.
Jetzt mal realtalk: woher soll ein junger Mann wissen, welcher Job für ihn richtig ist, wenn es weder in der Schule noch seitens des Elternhauses gewisse Vorbilder, Inspiration noch Wegweiser gibt. In der Schule wird immernoch dieser übliche Schrott runtergerattert und man hat danach viel unnützliches wissen und immernoch kein Plan wie es weiter geht. Dementsprechend liegt das Problem nicht an dir, sondern am System.
Bist auf jeden Fall nicht die einzige Person die solch ein Problem hat. Hab vor 4 Monaten mein Fach Abi absolviert und direkt danach in die Bundeswehr. Ist jetzt schon fast mein 4. Monat hier in der Bundeswehr und ich fühle mich auch fehl am Platz. Jeder um mich rum weiß was er mal später machen möchte beruflich und ich weiß nicht was ich machen soll.