Hauselektrik: Welche Leitungen stören sich denn nun?

7 Antworten

Über das NYM läuft am meisten Leistung, daher dürfte das Em Feld hier am stärksten sein.

CAT 7 ist gut geschirmt telefon und Antennenkabel auch.

Strom und LAutsprecherkabel sollten nicht zu lange paralell laufen, das könnte hörbare 50Hz Induktuionsströme verursachen.

Ansonsten seh ich das nicht so eng. Ich hab verdrallte CAt3 Strippen mit Gigabit Ethernet und Analogtelefonie (Klingelsignal 60v Wechselspannung). In vier Jahren kein einziger CRC Fehler auf der Leitung.

Mein Rat, separate Leerrohre/Kanäle für stark und schwachstrom wie vorgeschrieben, dann passt das

DP

mahlzeit, da du eh das Telefonkabel, das Kathrein antennenkabel, das netzwerkkabel, sowie das lautsprecherkabel im rohr verlegen musst, und jedes in einem eigenen, werden hier keine störungen auftreten. Wenn es du es denn so handhabst.

Legst du dann auchnoch die Schirme bei den Daten und Telefonleitungen auf Erdpotential ist alles ok.

achja, bei geschirmten leitungen, reicht ein abstand von 4mm zu benachbarten Leitungen, und dies ist durch ein rohr sowieso gegeben

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Alles in eigenen Rohren geht nicht, soviele Rohre habe ich nicht verlegt. Senkrecht habe ich maximal 3 Rohre nebeneinander verlegt, ich kann also alle Leitungen maximal in 3 Bündel trennen. Waagerecht verlege ich derzeit alle Leitungen aufputz in der abzuhängenden Zwischendecke, die Stromkabel im Rohr an der Wand, alle anderen Kabel lose auf der Decke liegend...

Geplant ist, SAT und LAN oder ggf. Lautsprecher und Strom senkrecht in ein Rohr zu verlegen...

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@MosqitoKiller

lene mich jetzt mal sehr weit aus dem Fenster und sage TelefonDatenleitung und Netzwerkleitung (geschirmt) kannste im notfall zusammen verlegen, LCD 95 sollte auch gehen.

Lautsprecher auf jedne fall getrennt von Datenleitungen.

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Ob und wie sich Leitungen gegenseitig stören hängt von der Art der Signale, der Ausführung der Leitungen und dem Innenwiderstand der jeweiligen Systeme ab.

Einen Energieleitung mit reiner Sinusbelastung bereitet erst Probleme, wenn sehr hohe Ströme erreicht werden. Eine Leitung die zu schaltende Induktivität oder auch kapazitive wirkende Schaltnetzteile zu versorgen hat, kann bei unzureichender EMV Vorkehrungen eine mittlere Katastrophe darstellen.

Lautsprecher Leitungen sind typisch an einem sehr niederohmigen Ausgang (Quelle) angeschlossen und sind mit zumeist 4 oder 8 Ohm selbst sehr niederohmig und für sich selbst wenig Störanfällig. Das Problem liegt hier meist in der Ein-Kopplung in den Eingangskreis über eine Masseschleife der Lautsprecherleitungen. Die Eingangskreise von Verstärkerschaltungen sind mit häufig 10 bis 50 k-Ohm deutlich hochohmiger und damit auch empfindlicher gegen Störungen.

Störempfindliche Leitung sollten in einer Distanz von mindestens 10 cm zu Energieleitungen verlegt werden, wenn sie nicht weiter als 10 m parallel geführt werden (ansonsten sollte auf 30 cm Distanz verlegt werden.

Signalleitungen die im Einzugsbereich von Energieleistungen verlegt werden sollten als abgeschirmte Leitung verlegt werden, auch wenn das z. B. im Falle von Telefonleitungen normalerweise nicht erforderlich ist. Abschirmungen, die keine definierten Anschlusspunkte haben sollten an den Potentialausgleich verdrahtet werden.

Ein echtes Schmerz Thema sind Netzwerkleitungen. Oft werden teure CAT 7 Leitungen so stümperhaft verarbeitet, dass sie gerade einmal CAT 4 erreichen. Neben der richtigen Zuordnung der Leiter-Paare als erste Grundvoraussetzung ist besonderer Augenmerk auf die saubere und durchgehende Verarbeitung der Abschirmung zu achten. Sauber verarbeitete Netzwerkleitungen verursachen so gut wie keine Störungen.

Gleiches gilt natürlich auch für mehr mehrfach geschirmte Koax-Leitungen z. B. für Antennen-, SAT-, Kabelanlagen. Hier wird auch sehr häufig die Abschirmung schlampig verarbeitet.

Strom und Telefon, Sat oder Netzwerk könnte kritisch werden. aber nur dann wenn auch ordentlich strom fließt. also die besagten leitungen lieber nicht auf langen strecken direkt beieinander verlegen. die lautsprecherleutung ist unkrtiisch. als Leistungssignal wird sie eher nicht gestört, sie könnte aber zum störenfried werden, davon gehe ich aber weniger aus. schließlich sind die kommunikationsleitungen ja auch geschirmt....

bei der telefonleitung würde ich übrigens den Schirm generell mit auflegen.dann bist du auch hier relativ sicher...

lg, Anna

Also, nach derzeitigem Stand laufen die Leitungen jeweils in eigenen 32er-Flexrohren senkrecht nebeneinander in der Wand (SAT und LAN ggf. zusammen). Die waagerechte Verkabelung läuft in der abgehängten Decke, die Stromleitungen dabei in Rohren an der Wand, alle anderen Leitungen ca. 10 cm darunter lose auf der Decke liegend. Nur bei den Steckdosen kreuzen sie sich jeweils, das ist kaum vermeidbar. Könnte es da Probleme geben?

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@MosqitoKiller

nein.... an kreuzungspunkten ist das nicht das problem, es sei denn es ist eine wirklich dicke leitung wo ordentlich wums duch geht. z.b. die hauptleitung zum zähler- oder verteilerschrank

lg, Anna

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Lautsprecherleitungen können wegen den möglich hohen Strömen, und damit starken Magnetfeldern, Telefon, Sat und Netzwerk stören. Für die Zukunftssicherheit würde ich die Leitungen in getrennten Leerrohren oder Kanälen verlegen. Dann können sie später ohne großen Aufwand ausgetauscht werden.

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@diroda

Ja, die Lautsprecherleitungen wollte ich auch wenn es gar nicht anders geht allenfalls mit den Stromleitungen zusammen legen, nicht mit den Datenleitungen...

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Kommt darauf an was Du im Haus hast. Hast Du ein Busssystem, kann es sein, dass Du sogar abgeschirmte Stromkabeln verlegen musst. Antennenkabel sind abgeschirmt, die stört nichts. Netzwerkkabel ebenso.

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