Guten Morgen! Was war in eurer Kindheit euer liebstes Spielzeug und habt ihr das noch?

33 Antworten

"Was man als Kind geliebt hat, bleibt im Besitz des Herzens, bis ins hohe Alter"

Khalil Gibran

Quelle: Zitate.net

Guten Morgen Landvogt und an die Morgenrunde,

das Stofftier, dass ich am meisten geliebt habe, war der "Trampi", den mir meine Mutter geschenkt hatte. Auch sie hatte ihn schon als junge Frau. Leider ist er bei einem Umzug verloren gegangen.

Als wir Zwillinge noch klein waren, lebten wir noch mit meinen Eltern bis zum Hausbau bei unserer Großeltern. Dort war das Lieblingsspielzeug von uns beiden eine rote Seilbahn, die mein Großvater, zur Freude meiner Großmutter, am Wohnzimmerbüfett befestigt hatte. Das war die Zeit ab 1965, 66.

Ansonsten waren wir meistens in der Natur, mein Opa war u.a. Bergführer und hatte einen kleinen Skiliftbetrieb. Im Winter waren wir meistens, seit dem 3. Lebensjahr, als wir Skifahren lernten, mit unserem Opa am Lift, oder im Frühling/ Sommer nahm er uns auch häufig mit auf Bergwanderungen, die immer größer wurden, er führte regelmäßig über einen großen Konzern aus NRW Bergtouren durch, damit die Menschen, die aus dem Norden kamen, auch einmal diese Welt kennen lernen durften und sich erholen konnten.

Oder wir waren in seiner kleinen, gemütlichen Werkstatt, einer Schlosserei, die auch im Haus eingebunden war. Da wir ziemliche Rabauken waren, wurden wir immer beim Opa, der soviel wusste und uns so viel gezeigt hat, wie die Liebe zur Natur, ein bisschen eingeparkt, grins.

Auch später, als wir ins das neugebaute Haus meiner Eltern gezogen sind, waren wir fast nur draußen, haben Baumhäuser gebaut, sind Rollschuh gelaufen und haben uns mit unseren vielen Freunden getroffen, um etwas zu unternehmen, sei es Verbanne dich, Softball-Tennis, mit den Mädels Gummitwist.

Im Winter waren wir am Lift oder wir haben im Garten Iglus gebaut.

Drinnen hatten wir am Speicher ein großes Fort, mit Cowboys und Indianer, dass war der Gemeinschaftsbesitz von uns, Cousine und Cousin.

Mit meiner Cousine habe ich tagelang mit Hypotheken Monopoly gespielt. Oder, wenn die Jungs mal keine Zeit für Spiele (Lego) hatten, haben wir auch einmal mit der Barbie gespielt.

Zusätzlich habe ich ab der 2. Klasse die Liebe zum Buch entdeckt und wurde tatsächlich geschimpft, weil ich mich manchmal, besonders am Abend kaum von meinen geliebten Büchern trennen konnte, meistens wurde ja geschimpft, weil man nicht lesen wollte.

Rundum, ich hatte eine glückliche Kindheit, wir hatten bis 1972 keinen Fernseher, dafür hatten wir viele Freunde, da in jedem Haus mindestens 2 Kinder gewohnt haben. Der Treffpunkt war immer bei uns, auch ohne Telefon, oder heutzutage ohne Smartphone nicht möglich. Wir hatten auch nicht so viel Spielzeug. Aber wir hatten unsere Fantasie und die Natur.

"Nimm ein Kind an der Hand und lasse dich von ihm führen. Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu, was es dir erzählt. Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast."

Werner Bethmann

Liebe Grüße und einen schönen Dienstag wünscht euch

Atacama

Schöne Weisheit von Werner Bethmann!

Vor einigen Jahren habe ich meine Kinder vom KiGa abgeholt.

Die kleine (3-4 Jahre alt) saß hinten und grabschte in der Luft herum.

"Was versuchst Du denn da zu fangen?" wollte ich wissen.

"Sonnenstrahlen!" kam als Antwort.

Ach so ... schade, habe ich verlernt.

LG

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@PoisonArrow

Lieber PoisonArrow, welch schönes Erlebnis - schade, dass man vieles nicht mehr aus dem Blickwinkel eines Kindes sieht - dann gäbe es soviele Wunder.

Danke

Ganz liebe Grüße Atacama

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@Spielwiesen

Damit kann man aber keinen Sonnenstrahl fangen. Fühlen, sehen und staunen, dass ist doch das Großartige an kleinen Kindern.

Ich habe ja selbst vor ein paar Tagen darüber geschrieben, wie glückselig so kleine Zwergerl mit ganz einfachen Dingen, die man erst wieder mit Kinderaugen wahrnimmt, sind.

Liebe Grüße

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Guten Morgen, liebe Atacama, bei den vielen Interessen kann ich mir vorstellen, was für ein facettenreicher Mensch du bist. Und dir wird bestimmt NIE NIE NIE langweilig! Toll, ein Opa, der Bergführer war! Alles Liebe heute und schöne Grüße!

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@Spielwiesen

Danke liebe Spielwiesen, ja mein Großvater war ein besonderer Mensch, bescheiden, den Bergen verbunden und doch Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Aber er war ein begnadeter Bergsteiger und Skiläufer, dass war ihm immer wichtig.

Der Berg ruft!

Liebe Grüße Atacama

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Bärig, bärig!

Fred wünscht dir einen sehr schönen Dienstag und grüßt dich aus Wien herzlich.

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@Fredlowsky

Danke lieber Fred, wünsche ich dir auch, wir hatten gestern 20 Grad und den Himmel der Bayern, heute haben unsere Berge ein Schneehäubchen bekommen und es ist sehr kalt geworden und es regnet in Strömen.

Herzliche Grüße Atacama

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Liebe Atacama, herrliche Kindheit. Dir einen schönen Nachmittag und erholsamen Abend mit ganz lieben Grüßen Dieter

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@Amorette

Lieber Amorette, ja dass war sie, dank meiner Großeltern und Eltern. Das wünsche ich dir auch!

Vielen Dank und liebe Grüße Atacama

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Die ergreifenste Antwort auf die heutige Frage, wie ich meine. Und der Text von Werner Bethmann trifft genau jenen "Kern" auf den meine Antwort hinzielte.

“Wir alle haben zwei Leben:

das wahre, dass wir uns in der Kindheit erträumten

und als Erwachsene weiterträumen auf Nebelgrund;

das falsche, was wir gemeinsam mit anderen verbringen,

das praktische, nützliche,

das Leben, worin man uns schließlich in einen Sarg legt.“

 

(Fernando Pessoa)

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@saudage

Vielen Dank saudage - unsere Großeltern haben uns die ersten 6 Jahre groß gezogen und gaben uns soviele Werte mit, was wirklich wichtig im Leben ist.

Der Großvater die Naturverbundenheit, das Skilaufen und Berg gehen, seine Bodenständigkeit, er war auch noch ein hervorragender Musiker und Trachtler.

Meine Großmutter ihre Liebe, ihren Humor und ihr Temperament, mit denen sie alle in unserer Familie umsorgte. Sie hatte die gütigsten Augen, die man sich vorstellen konnte. Begeisterte Kartenspielerin, sie war später auch viel auf Reisen und sie konnte genauso schlecht verlieren, wie alle in der Familie, dass ging aber von ihrer Familie aus.

Ich habe sie beide innig geliebt.

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@Atacama333

Diese Kindheit und diese geliebten Menschen dürften mit Sicherheit bis heute Deinem Leben so etwas wie einen Lichtschein der Geborgenheit und einer tiefen Ver-Bindung gegeben haben.

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@saudage

Ja, ich bin ihnen immer noch tief verbunden, bei einer der GuGoMo-Fragen habe ich über sie eine Homage aus tiefstem Herzen geschrieben.

"Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude"

Dietrich Bonhoeffer

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@Atacama333

.... und die stille Freude wirkt wie eine tiefe Berührung mit dem Leben.

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Guten Abend, liebe gelbeRose,

mit viel Freude habe ich Deine heutige Antwort gelesen, und ich möchte ohne Neid sagen, dass Du wirklich eine sehr schöne Kindheit genießen konntest, die sich auch überwiegend in der Schönheit der Natur abspielte.

Ich nehme auch fest an, dass Du dafür auch jetzt noch sehr dankbar bist.

Ich schick Dir viele liebe Grüße und wünsche Dir auch gesundheitlich alles erdenklich Gute - von Deinem Plawöpfchen

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@iQPlawopf

Mein liebes Plawöpfchen, ja ich hatte wirklich die Kindheit und Freiheit, um mich entwickeln zu können. Aber es gab auch Regeln, trotz unseres Freiraumes, die wir zu befolgen hatten.

Vielen Dank für deine lieben Grüße und über deine lieben Gedanken über meine Gesundheit.

Du bist einfach ein Herzensmensch, für den es selbstverständlich ist, sich auch um andere Gedanken zu machen. Danke

Einen wunderschönen Abend, liebe Grüße und in Verbundenheit, deine gelbe Rose.

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Liebe Freundin....das klingt nach einer glücklichen Kindheit

Da geht einem ja richtig das Herzchen auf,wenn man es liest,was Du alles so erlebt hast....

Danke für die schöne Schilderung und Fotos mit den Weisheiten

Dein Engelchen

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@Angel1112

Guten Morgen Engelchen,

vielen Dank für deinen wertschätzenden Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe.

Die Naturbilder sind von meiner Heimat, geprägt von meinem Großvater, der in den Bergen zu Hause war, übrigens sogar auf einem Berg geboren. Mein Urgroßvater hatte einen kleinen Bergbauernhof in Gipfelnähe eines Berges.

Ganz liebe Grüße Atacama

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@Atacama333

Das hört sich so romantisch an,-mit der Natur verbunden zu sein....ein herrlicher Gedanke...Du bist ja auch so ein Naturmensch....trägst die Wurzeln in Dir...

Schön,das Dir meine Antwort gefallen hat,liebe Freundin...

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Guten Abend liebes D., an eine Seilbahn kann ich mich auch noch erinnern, die wir genau so am mit dem einen Ense am Schrank fest machten. Das war eigentlich ein Gärtnerbaukasten, in dem die Seilbahn mit drin war. Es kann aber auch sein, dass wir die Gärtnerei und die Seilbahn separat geschenkt bekommen haben. Auf alle fälle, spielten wir sehr gerne damit.

Du hast eine interessante und schöne Kindheit erleben dürfen. Die hatte ich auch, jeder in seinem Land und jeder auf seine Art und in seiner Zeit.

Ich finde es sehr schön, wenn man sich ab und an, so auch heute, an die schönste Zeit seines Lebens erinnern darf.

Einen schönen Abend wünsche ich dir und sende viele herzliche und liebe Grüße zu dir von Lazarius.

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@Lazarius

Ja, es ist erstaunlich, wieviele Erinnerungen man doch an seine Kindheit hat.

Einen schönen Abend lieber Lazarius, deine Atacama

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Na ja ich hab noch ein paar mehr sachen als eine. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich noch nicht Mal 16 bin und noch jüngere geschwister habe, aber wenn es um Dinge geht, die ich behalten will auch wenn ich erwachsen bin, dann sind es zwei Sachen. Erstens so eine Art Teddy, wo früher auch Mal ne Spieluhr drin war, die ich schon vor meiner Geburt hatte und ein micky maus Stofftier, was ich bekommen hab, als wir alle 2012 im Disney Land waren. Bis jetzt der schönste Urlaub überhaupt, weswegen ich das Stofftier wahrscheinlich auch behalten werde.

Dann hast du, Gott sei Dank, noch die Möglichkeit dir einige Sachen für später aufzuheben, meist merkt man erst nach vielen Jahren dass man etwas zu rasch weggegeben hat.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Dienstag und grüßt dich aus Wien herzlich.

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Je älter man wird,umso schöner sind die alten Spielsachen ,und die Erinnerung bleibt sowieso....

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Guten Morgen!

Sehr viel Spielzeug hatte ich als Kind eigentlich nicht - aber das habe ich alles noch. Ich habe eigentlich alles geliebt, was ich hatte, von den (wenigen) Bilder- und Märchenbüchern bis zu meinen Plüschtieren und Spieldecken. Da ich nicht viel habe, habe ich auch alles aufgehoben - und freue mich immer wieder dran. Ist auch nicht mal im Keller oder Speicher, sondern im Schlafzimmer auf einem Regal, die Decken sind noch im Bett z.B. als Schoner der Kopfkissen.

Cassetten, CDs usw. hatte ich als Kind eigentlich nicht, nur eine mit Kinderliedern vom Sandmännchen und eine von Janosch, die habe ich beide noch. Auf der Cassette war "Das Lumpengesindel", ein lustiges Märchen, zu hören, mit ganz toller Musik, und "Herr Korbes will Klein Hühnchen küssen". Ich durfte das oft abends zur Beruhigung hören, im Wohnzimmer auf unserer Anlage, und danach ging ich zu Bett - Fernsehen spielte bei uns mehr eine Nebenrolle, an Kindersendungen gab es eher "Siebenstein" und Löwenzahn - wir hatten ja lang nur drei Programme.

https://www.youtube.com/watch?v=E44nhqK6170

Ein Dreirad hatte ich auch, das gibt es ebenfalls noch. Es geriet in Vergessenheit, als ich ihm entwachsen war, und als ich es wieder fand, wollte ich es nicht im Wahn für 20 Euro abtreten, sondern dachte mir - es frisst kein Brot und bleibt da.

Zunächst gibt es "Herr Korbes will Klein Hühnchen küssen"...

https://www.youtube.com/watch?v=4sIy7quXerI

...und dann Peter Igelhoff: "In meiner Badewanne bin ich Kapitän". Ich habe nämlich gern gebadet und dann mit Schiffchen gespielt.

https://www.youtube.com/watch?v=2r2X_p4EClk

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Oh je, Siebenstein hatte ich schon ganz vergessen.

Was habe ich den frechen Raben Rudi geliebt. Den oberklugen Koffer fand ich blöd.

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@Landvogt1987

Ich mochte beide - und fand auch Herrn Blöhmann (gespielt von Heinz Werner Kraehkamp) lustig, der immer als so eine Art Running Gag in den unpassendsten Situationen auftauchte. Rudi war aber, du hast Recht, der Sympathieträger schlechthin und der Koffer der Gegenpol.

Ich kann mich noch darüber hinaus dunkel an einen Schreibwettbewerb erinnern, an dem meine Grundschulklasse ca. 1999 teilnahm - der wurde meine ich über "Siebenstein" beworben.

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@rotesand

Von Rudi aber immer "Herr Blödmann" genannt, speziell wenn er eifersüchtig war.

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@Landvogt1987

Stimmt, das denkt mir auch noch - jetzt wo du es sagst! Sind aber so Erinnerungen, die erst wieder kommen, wenn ich drauf angesprochen werde...! Danke!

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Fred wünscht dir einen sehr schönen Dienstag und grüßt dich aus Wien herzlich.

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@Fredlowsky

Danke Fred, die guten Wünsche gehen auch an dich ... die Würzburger Ecke grüßt und ist zufrieden!

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Kinderzeit,-schöne Zeit...ich liebte auch meine Legosteine und mochte alle Märchen(haben mir Mama und Oma immer vorgelesen)

Man war früher sehr bescheiden....ich habe auch immer gerne geteilt...herzlichst Angel

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Guuuuuuuuuuuuuuuuuten Abend GF und allen GFlern.

EIN Lieblingsspielzeug hatte ich eigentlich nicht gehabt. Wir spielten mit allem, mit dem sich spielen ließ.

Na klar, ich hatte natürlich auch einen Fußball. So eine richtig schöne Lederpocke, die auch weh tat, wenn man sie jemandem ins Gesicht feuerte.

Bloß gut, daß damals noch nicht gehelikoptert wurde.

"Wieso blutet deine Nase?" "Hab nen Ball dran gekriegt." "Zeig mal her."

Kräftiges Ruckeln an der Nasenwurzel...

"Ist in Ordnung, nichts gebrochen."

Ja, so war das damals.

Gerne schnitzen wir uns auch Wurfspeere.

Ja, wir hatten Taschenmesser. Die gehörten zur Grundausrüstung.

Und seltsam. Niemand von uns ist jemals auf die Idee gekommen, jemanden damit zu bedrohen oder gleich zu meucheln.

Schon alleine deshalb, weil wir ganz genau wußten, was uns daheim erwartet hätte.

Mit den Speeren wurde sich dann sportlich gemessen. Wer warf am weitesten? Vor allem aber mußte der Speer dann auch im Boden stecken bleiben. Sonst zählte das nicht.

Sommertags waren wir sowieso die meiste Zeit des Tages im Freibad.

Dort war Treffpunkt, wir sind geschwommen, haben auf der riesigen Liegewiese Fußball gespielt oder Frisbee.

Murmeln war auch ein beliebter "Sport". Da mußte man schon ein gewisses Können entwickeln, ansonsten war man alsbald seine schönsten Glaskügelchen los.

Murmeln gab es damals säckchenweise beim Kaufmann im Dorf zu kaufen. Da wurde dann jedes Säckchen genau unter die Lupe genommen, ob denn auch die gewünschte Murmel dabei war. Es war ja nicht jede Murmel gleich viel wert, nein nein.

Dort konnte man auch Spielzeugpistolen erwerben. Die mit den Zündplättchen.

Kennt die noch jemand?

Na, wer hat sofort den Geruch in der Nase, wenn er die sieht? :)

Damals durften wir noch Cowboy und Indianer spielen.

Meine Güte, wie "brutal" unsere Kindheit doch war. Und trotzdem ist niemand von uns zum Massenmörder degeneriert. Ist das nicht seltsam?

Wintertags trafen wir Jungs uns dann gerne wieder am Freibad. Nein, nicht zum Baden, sondern zum Eishockey spielen. Okay, eigentlich hätten wir gar nicht dort rein gedurft, es war ja im Winter zu. Aber hey, wir waren auf dem Dorf, da ging das.

Wenn dann nicht der eine ganz spezielle Bademeister kam...

Der Blödsack hat uns dann zu gerne das Eis zerschlagen.

Aber okay, wir waren auf dem Land, dort gibt es Auswahlmöglichkeiten.

Wir gingen einfach in den nächsten Wald, dort hatten wir für unsere Schlitten Abfahrtsstrecken. Sommertags waren es Wanderpfade, im Winter höllisch schnelle und steile Rodelstrecken.

So mancher Schlitten wurde an einem Baum zerlegt.

Da wir alle in der dunklen Jahreszeit um sechs Uhr zuhause sein sollten, gingen wir dann auch alle brav los. Und zwar um sieben Uhr...

Im Grunde haben wir uns damit aber nur selber bestraft. In den Wintern seinerzeit machte eine Stunde später bei der Temperatur schon eine Menge aus. Wir kamen dann wortwörtlich blau gefroren daheim an, wurden geschimpft, weil wir zu spät kamen, wurden unter die warme Dusche gesteckt und bekamen ein warmes Abendessen.

Meist waren wir dann spätestens nach dem Essen schon so müde, daß der Abend erledigt war.

Also nein, EIN Lieblingsspielzeug hatte ich nicht.

Wir waren umgeben davon. So ist das Dorfleben.

Allen GFlern einen wunderprächtigen Abend.

 - (Kinder, Eltern, Erziehung)

Au, die Zündplättchen kenne ich auch noch, die waren sehr wichtig!

Und auch an unsere wilden Spiele, als mein Zwillingsbruder und ich Indianer auf echt gespielt haben und meine Mutter mir den Spicker aus dem Oberschenkel gezogen hat.

Oder, als ein "Opfer" der Cowboy war und wir Indianer ihn an den Marterpfahl (Baum) im Wald gebunden haben und dann für vier Stunden verschwunden sind.

Also wir waren auch so eine richtige Rasselbande :)

Einen schönen Abend Atacama

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@Atacama333

Wir stritten uns dann oftmals. Die Cowboys hatten Pistolen und knallten in der Gegend rum, die Indianer hatten "nur" Pfeil und Bogen. Davon wollten die Cowboys aber einfach nicht "sterben". So eine Sauerei aber auch.

Üblicher Beschwerdeschrei: "Ich spiel nicht mehr mit, Du gehst gar nicht tot!" :D

Dir auch einen wunderprächtigen Abend.

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@LeChuck01

Wir Indianer hatten so längliche Plastikbinder von einer Baustelle, wir waren gar nicht lieb.

Da hatte der Cowboy mit "Pengpeng" eher die A-Karte.

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@LeChuck01

natürlich von der Baustelle gemopst, dass war so ungefähr 1972.

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Das blickt auf eine schöne Kindheit zurück...

Kinderspiele draussen....auch ich liebte sie...

Herzlichst Angel

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Ja klar, an den Schwefelduft der Zündhütchen - daran erinnere ich mich öfter, wenn ich an dem ehemaligen Steinbruch vorbeifahre, wo wir als Kinder (ich war oft mit den Jungs unterwegs) mit einem Stein auf die Zündplättchen gehauen haben. Sie mussten trocken sein, das war wichtig! Und dann gab es ein kleines Echo. Gerade im Herbst war das herrlich!

Indianerspiele in tollen Fell-Beinkleidern aus Kaninchenfellen hatten wir auch, mit Anpirschen! Das war der Vorteil an großen Kindermengen, die es damals gab!

Und die Schimpfe, wenn ich spät nachhause kam, kenne ich auch noch!

Schönen Gruß!

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@Spielwiesen

Ja, entweder mit einem Stein oder mit dem Daumennagel.

Herrje, standen unsere Finger hinterher immer zu. :)

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@LeChuck01

Wow - Daumennagel!!! Da sind Jungs dann wohl doch mutiger. Oder tollkühner??? :-) Das hätte ich mich nicht getraut!

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Also ein langjähriger Wegbelegeiter von mir war ein ungefähr handgroßer Teddybär, den ich schon als Kleinkind bekam. Sein Name war Smokey Bär. Allerdings ist er zur Beute des Hundes meine Bruders geworden, ein Dobermann. Der wollte ihn einfach nicht mehr hergeben. Da war dann nichts mehr zu machen, leider :-/

Ansonsten habe ich während meiner Kleinkind Zeit auch sehr gerne mit Playmobil sowie Matchbox Autos gespielt. Später dann auch Star Wars. Meine absoluten Helden waren aber Masters of the Universe mit He-Man und seinen Helden von Eternia! Das war der absolute Hammer! ich hatte und habe sie so gut wie alle, auch heute noch! Leider sind die Burgen Castle Grayskull und Snake Mountain abhanden gekommen. Falls also hier jemand noch gut erhaltene Exemplare hat, ich wäre interessiert.

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