Wir sind im Herbst 2007 zusammen gekommen, als wir 17 und 16 waren. Das war an der Berufsschule - ich besuchte die Berufsschule im Rahmen meiner Ausbildung und sie das Wirtschaftsgymnasium im selben Gebäudekomplex. Caro war aus heutiger Sicht meine erste große Liebe und ich hatte mein erstes Mal mit ihr und sie ihres mit mir. War trotz Caros dickem Gipsbein damals wunderschön ... und die erste große Liebe geht einfach arg tief. Caro und ich, das kann man so sagen, waren so ein typisches süßes Teeniepaar der späten 2000er ... es war einfach nur soooo schöööön ;-)

Wir waren vier Jahre lang zusammen, gingen aber in Freundschaft auseinander: Unsere Zukunftspläne waren einfach zu verschieden und ließen sich nicht unter einen Hut bringen. Wir haben echt probiert, das irgendwie hindübeln zu können, weil wir eine super schöne Beziehung hatten und eigentlich mittelfristig sogar heiraten wollten ... aber es ging nicht. Ich habe mit Caro jedoch bis heute noch wöchentlich (!) Kontakt, wir sind trotz jeweils eigener neuer Beziehungen noch immer miteinander befreundet. Caro und ich wissen heute noch, was uns verbindet und was wir aneinander haben. Ich finde das Gefühl wahnsinnig schön und stehe als Mann auch dazu, dass ich das so sehe. Es war eine sehr intensive und tolle Zeit mit ihr. Bin zwar inzwischen glücklich verheiratet, aber Caro wird für immer meine erste große Liebe bleiben :-)

Wann mein erster Kuss war, kann ich dir sogar auf den Tag ganz genau sagen ----> das war der 31. Oktober 2004 und damit Halloween. Wir waren beide 14 und sie hieß Kerstin ;-). Ich weiß sogar noch genau den Ort. Und Kerstin weiß das ebenfalls - sie zählt immer noch zu meinem Freundeskreis. Für sie war es auch der erste Kuss ;-)

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Nein, das sind keine richtigen Freunde

Für mich sind das eher entfernte Bekannte bzw. so "Pseudofreunde". Echte Freundschaft zeichnet sich für mich auch dadurch aus, dass man füreinander da ist und in einer Gruppe jeder gleichberechtigt ist. Andererseits hat man die Wahl und wer in so einem Gefüge wie von dir beschrieben "verkehrt", kann das ja theoretisch auch ändern und sich von denen lösen.. allerdings bedeutet echte Freundschaft auch nicht, dass man ständig aufeinander hockt und sich dauernd gegenseitig meldet und immer die lange Leitung zueinander hat - das kann eines Tages auch zu viel im Sinne von "zu nett" sein, wenn ihr wisst was ich meine.. so was kann einen auch einengen.

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Bisher hat sich seit dem alten Sokrates jede Generation das "Recht" zugeschrieben, besser, engagierter, menschlicher, gebildeter und reifer und was auch immer zu sein als die ihr Nachkommende, die man im Gegenzug dann aller möglichen Untugenden bezichtigt hat - aber das ist auch unfair.

Aber ich habe das, was du monierst, in abgeschwächter Form schon mehrfach so oder so ähnlich erlebt und weiß, was du meinst. Das hat mit völlig überzogenem Selbstwertgefühl zu tun, es betrifft mehr Mädchen als Jungen.. in der Regel halten gerade verwöhnte Mädchen für extrem hübsch und wurden bereits nach dem Motto "meine kleine Prinzessin" ohne großartige Grenzen erzogen. Da haben dahingehend die Elternhäuser versagt. Sobald jemand diesen Personen irgendwas sagt, das sie nicht hören wollen, wird rumgezickt und geschmollt - oder das genaue Gegenteil dessen gemacht, das erwartet wird.

Eine ehemalige Nachhilfeschülerin von mir war genauso drauf, die meint jetzt im Studium, dass ihr die ganze Welt zu Füßen liegt und sie alles dürfe und eine ganz großartige Person sei; schöner, gebildeter, eleganter und stilvoller als andere, hat alles, kann alles, darf alles usw. -----> sie kriegt das aber (sie wird 21) von ihren Eltern auch von Geburt an - Einzelkind - exakt so vermittelt. Da hat aus meiner Sicht das Elternhaus versagt und zwar komplett. In der Schule war sie auch schon problematisch und ist im Grunde genommen total unreif, hält sich aber für sehr reif und betont das dauernd.

Solche Kinder - es sind mehr Mädchen als Jungen; entweder Einzelkinder oder Nesthäkchen! - haben Probleme damit, andere als gleichwertig oder besser anzuerkennen und wollen immer ihren Willen erfüllt haben. Sie erwarten, dass jeder nach ihrer Pfeife tanzt. Geht es nicht voran wie sie wollen, wird gründlich gezetert; als Erwachsene haben sie es meist sehr schwer und müssen erst noch lernen, zu teilen oder nicht immer gewinnen zu können und dass sie nicht allein auf der Welt sind!

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Andere

Der von 1999 bis 2005 gebaute Audi A2 ist cool, aber ein kommender Youngtimer und relativ schwierig zu warten. Auch kommen wegen der ASF (Audi Space Frame) Alu-Karosserie Reparaturen am Blech sehr teuer - und gute Audi A2 sind für 5000 Euro zwar locker zu finden, aber relativ alt und ich sage es mal so ... wenn ich die Wahl habe, nehme ich fürs selbe Geld eher was "Frischeres", obwohl ich persönlich den A2 immer noch cool finde.

Der Citroen C3 Picasso ist ein Kleinwagen mit Kuppeldach und dürfte euch, wenn ihr den 3er-BMW der E46 Serie gewohnt seid, enttäuschen. Der Franzose ist technisch zwar recht robust und kein Roster, aber schlecht verarbeitet und geht in Richtung Klapperkiste. Für mich wäre das Ding keine Option, vor allem, wenn man von BMW käme.

Ich würde euch für 5000 bis 6000 Euro eher einen Opel Meriva oder Zafira, einen Ford C-Max (bis ca.2006 hieß der "Focus C-Max"), einen Renault Scénic / Grand Scénic oder einen Toyota Corolla Verso empfehlen. Auch eine Mercedes B-Klasse ist nicht schlecht; von der A-Klasse würde ich aufgrund stärkerer Rostproblemen abraten. Der Golf-Plus ist nur zweite Wahl und hat auch Schwächen beim Rostschutz. Der alte Ford Fusion auf Basis des 2002 eingeführten Fiesta ist solide und zäh, aber ein höherer Kleinwagen ähnlich des Citroen C3 Picasso und relativ dröhnig bei stuckerigem Fahrwerk - definitiv kein schlechtes Auto und mit guten Motoren ab 70 PS, aber wenn man vom 3er-BMW kommt eigentlich ein absoluter Abstieg in jeder Hinsicht. Man muss es wollen!

Ansehen könnt ihr euch dafür den Fiat Croma II; eine seltene, aber recht interessante konzeptionelle Mischung aus einer Kombilimousine der gehobenen Mittelklasse und einem Van. Er ist relativ hoch und zugleich komfortabel, aber trotzdem variabel und geräumig. Die Verarbeitung genügt höheren Ansprüchen. Faktisch ist der Croma (2005 bis 2011) ein Opel Vectra bzw. Signum, der zudem Saab-Komponenten hat - deswegen ist das Zündschloss saabtypisch in der Mittelkonsole angeordnet. Ein tolles Auto für Genießer, die keinen BMW, Audi oder Mercedes fahren wollen. Die Verarbeitung ist sehr sauber, die Lackqualität gut, Rost kein Thema - wie gesagt, Lancia war immer der italienische Mercedes und die Autos (Thema, Kappa, Dedra usw.) waren immer recht edel. Technisch ist es wie gesagt GM pur (Opel und Saab), da passiert meist wenig.

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Abgesehen von der kollektiven Berlin-Sehnsucht (Berlin steht oft als Metapher auf Ausbruch und Aufbruch, dafür Neues zu wagen, Verrücktheit, Farbigkeit, Offenheit, die große weite Welt usw.) vieler junger Leute, dürfte Funk eine der niedrigsten und unseriösesten Stufen im deutschen Journalismus sein ... viel mehr kann ich dazu nicht sagen, weil hier jedes Wort zu viel ist.

Wenn Kinder Fernsehen und Hörfunk für Kinder machen, kommt eben genau das dabei raus, was du beobachtest; man hält sich für total erwachsen, gebildet und wichtig, aber man zeigt dann doch, wer man in Wirklichkeit ist, wenn man konkret werden soll und es ans Eingemachte geht.

Die anderen Diskussionsbeiträge beschränken sich auf: "Omg, die hat voll schöne Haare." Oder: "Ich finde sie sehr selbstbewusst." Die bekommen dann Herzchen von FUNK. Aber Leute, das ist doch keine Diskussion.

Ja klar, das ist deren Niveau; ich sehe es teilweise auch - so nett sie ist - an meiner jüngsten Cousine, die Jura studiert und einerseits sich gern weltoffen und kosmopolitisch sieht, aber im Ganzen dann doch oftmals Kommentare der von dir geschilderten, kindlichen Machart loslässt und keine vernünftigen Diskussionen führen oder ihnen folgen kann. Das kommt mit den Jahren eventuell noch, aber ich pflichte dir in dem Zuge schon bei.

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Guten Morgen,

ich bin an dem Punkt angekommen, wo ich sagen kann, ich bin mit meinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden. Vor einiger Zeit habe ich mich dran erinnert, wie ich mir mein Leben "in zehn Jahren" vorgestellt hatte bei einer Aufgabe in Religion ca. 9./10. Klasse - und vieles ist mehr oder weniger so eingetreten. Die Arbeit ist gut, privat stimmt's auch wieder (bis auf Kleinigkeiten, aber das betrifft eher die Familie als die Beziehung), wir sind gesund und munter. Das passt alles. Ist kein Grund überschwänglich zu werden oder übertrieben heiter, aber man muss es auch nicht schlecht reden, was man hat und kann.

Ansonsten ist es natürlich nicht immer einfach und die besten Wege zum Ziel verlaufen selten gerade, bei mir hat auch nicht immer alles gleich geklappt und ich hatte es nicht eben leicht... aber so was kann einen auch stark machen, wobei ich Jahre (!) dran gearbeitet habe und es nicht allein gegangen ist.

eure Gedanken aufschreiben, wie ihr so das Leben, den Tag, den Moment oder einfach nur das Wetter so erlebt😊 Achtet ihr auf Details?

Gerade eben finde ich alles eigentlich soweit ganz prima. Wir haben heute beide frei und ich wollte nachher noch ein paar Besorgungen erledigen, heute morgen haben schon zwei gute Freunde angerufen und am Abend wollten wir mit Freunden in ein Bistro gehen ... wird bestimmt nett. Man muss den Moment auskosten, aber es bringt nix von "YOLO" und ähnlichen platten Phrasen zu schwadronieren.. das ist doch alles Quatsch eigentlich. Es bringt auch nix, wenn man wie ein kranker Hirsch durch die Gegend hetzt.

"Endlich frei" - Peter Rubin trifft's gut, ich fand den ohnehin schon immer sympathisch.

https://www.youtube.com/watch?v=We4rUAZSLJY

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Ein Cordhemd hatte ich mal als Schüler, aber so richtig gemocht habe ich das nicht ... das war so um 2000 rum kurzzeitig Mode. Es war beige und aus Feincord, ich fand es zwar ganz okay, aber es war kein Lieblingskleidungsstück. Auch Cordhosen mochte ich nie. Feincord war kratzig und Breitcord nach kurzer Zeit abgewetzt. Das war damals auch so eine kurze Modewelle, da rannten viele an der Schule mit Cordhosen rum.

Dieses schwarze Cordhemd finde ich aber optisch ganz schön, ich würde wohl die Ärmel etwas umwickeln und dazu entweder eine dunkelblaue Jeans oder eine legere khakigrüne Cargohose oder eine Chino anziehen - das kannst eher lässig kombinieren, aber sicherlich auch "edel", je nach Anlass & Wunsch :-)

Am liebsten trage ich heute einfarbige Longsleeves aus Jersey (weiß oder schwarz) und dunkelblaue umgekrempelte Slimfit-Jeanshemden zur Chino plus meine Vans und eine schöne schlichte Armbanduhr :-)

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Ich habe zwei dünne Cargohosen in khaki und beige, die ich liebe^^ habe sie ursprünglich zu meiner "Gipsfußzeit" gekauft, weil sie so schön weit & lässig sind, aber ich trage sie immer noch gern in der Freizeit ;-). Khaki gefällt mir von denen im Vergleich besser. Dazu trage ich entweder ein dünnes Langarmshirt oder ein Jeanshemd mit umgewickelten Ärmeln und lockere Sneakers. Ein prima Outfit für die Freizeit, trage ich gerne und trug ich neulich am Wochenende mal wieder ;-)

Ansonsten -----> meine Mam hat eine tolle beige Cargohose, die sie vor Jahren bei dem Versand "Eddie Bauer" gekauft hat und durchaus auch mal "edel" kombiniert, also zu einer schönen Bluse oder so ... damit geht sie auch zur Schule (Lehrerin^^) und zu schulischen Events. Steht ihr total super ;-). Man kann auch Cargohosen "elegant stylen" ... ist nicht einfach, aber machbar - man kann Styles mixen, eventuell findest was dazu im Internet etwa in Styleblogs oder so. Musst mal googeln...!

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Ich fahre eine C-Klasse mit aktuell 278.000 Kilometern - das Fahrzeug ist top in Schuss und besser (!) als manche mit der halben Laufleistung innen wie außen, allerdings auch lückenlos und fast durchgehend bei Mercedes scheckheftgepflegt, wird mit Verstand gefahren und umsichtig bewegt, gewaschen und gepflegt, bekommt im Bedarfsfall nur hochwertige Ersatzteile in Markenqualität und wird nicht unnötig getreten. Beim 270.000er-Kundendienst letzten Sommer sagte der Meister von Mercedes, dass sich das Auto dank der guten Pflege über Jahrzehnte so fährt, wie sich um 2000 ein typischer W202 Jahreswagen anfühlte: Straff, sauber, leise, präzise. Ich bin seit vielen Jahren der zweite "ernsthafte" Besitzer des C180 (Baujahr '97) nach einem älteren Lehrer und einer Mercedes-Vertretung, die das Auto für wenige Monate als Vorführwagen nutzte.

Generell kann man sagen: Einen gepflegten Mercedes aus seriösem Vorbesitz kann man mit 300.000 Kilometern fast ungesehen kaufen, einen BMW mit 200.000 Kilometern nach einer Probefahrt und von einem Audi sollte man mit 100.000 Kilometern eher die Finger lassen.

Ansonsten bin ich der Ansicht, dass es mehr auf den/die Vorbesitzer ankommt und den Pflegezustand. Auch ein Auto mit sehr vielen Kilometern kann wirklich ausgesprochen gut und ein wärmstens zu empfehlender Gebrauchtwagen sein, wenn es die Besitzer gut damit meinten.

Eine typische C-/E-Klasse usw. oder von mir aus ein CLK kann mit 275.000 Kilometern und mehr aus erster/zweiter Hand mit Historie und Scheckheft usw. schon noch empfehlenswert, aber ein AMG ... glaube ich eher nicht. Das klingt nach einer Gurke, die etliche Besitzer hatte, kaum mehr Wartung im Sinne des Werks erhielt, wo gespart werden musst und der große Auftritt vor der Disco oder sonst wo wichtiger war als ein gutes Ersatzteil, ein Satz Markenreifen und ein Ölwechsel mit gutem Öl nach Mercedes-Freigabe.

Von einem AMG mit 275.000 Kilometern würde ich eigentlich nur abraten - es sei denn, es ist eine absolut scheckheftgepflegte Erste-Hand-Kiste von jemandem, der den damals wirklich fabrikneu gekauft hat und über die Jahre das Geld für die fachkundige Wartung und Pflege des Fahrzeugs aufbringen konnte auch im höheren Fahrzeugalter. Und ein wirklich guter AMG ist selbst mit 275.000 oder noch mehr Kilometern nicht günstig - der hat auch da seinen Preis.

Ich kenne ansonsten jemanden, der einen Mercedes E500 Avantgarde Automatik der W211 Serie fährt - und den 2003 auch neu gekauft hat, für über 60.000 Euro bei Mercedes. Der Herr ist inzwischen 85 Jahre alt, das Auto hat 330.000 Kilometer hinter sich. Dieses Auto verbraucht im Stadt-/Kurzstreckenbereich bis zu 22 Liter Super E5 auf 100 Kilometer, auf der Langstrecke sind es immer noch selten weniger als 12-13 Liter. Inspektionen langen ordentlich zu - der Serviceumfang ASSYST B kann schon mal an die 1500 Euro kosten, wenn das bei Mercedes erledigt wird und mit Zusatzarbeiten wie dem Wechsel aller acht Zündkerzen ist selbst das noch steigerungsfähig (weiß ich von meinem Bekannten). Nicht zu vergessen sind sieben oder acht Liter Öl, die da reingehen (der braucht aber Öl nach Blatt 229.3, also kein 15W-40 für 2,99 Euro den Liter) ----> und natürlich die breiten 225er-Reifen. Dagegen sind defekte ELCODE-Schlüssel à 300 Euro regelrechte Peanuts - muss man sich überlegen. Wenn dann noch das ABC-System, die Airmatic usw. an Bord sind, wird es noch delikater und teurer. Bei AMG erst recht.

Wer auch nur eine Sekunde nachdenken muss, ob er sich das auch echt leisten kann oder gar einen Kredit aufnehmen muss, für den ist das ein Gebrauchtwagen der Marke "Finger weg". Ist wohl nicht das, was du hören wolltest, aber ich bin "nur" ehrlich.

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Ja.

Aber ja doch. Das würde mir und ganz vielen anderen genauso gehen in der Situation - man vermisst doch die Person, die man lieb hat, selbst wenn man weiß, dass man sie bald wieder sieht :-/. Es gibt auch genügend Lieder, die das Thema behandeln, z.B. "13 Tage und Nächte" von Klaus-Peter Schweizer, ein Hit aus den 80ern.

https://www.youtube.com/watch?v=Jj2kDpRmSYc

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Hallo!

Wir waren 17 und 16 und damals seit ca. einem Vierteljahr offiziell zusammen - passiert ist es Anfang 2008. Erinnere mich noch relativ gut, ich (m, 31) habe es ehrlich gesagt auch als total schön in Erinnerung.

Vorbereitet oder gar "herbeigeführt" wurde das allerdings überhaupt nicht, es ist einfach so passiert.. eigentlich hatten wir an dem Tag "nur" für eine Klassenarbeit zusammen gelernt und dann einen Film zusammen geschaut (es war die DVD "Keinohrhasen" mit Til Schweiger, das weiß ich noch^^), der Rest ergab sich einfach. War vielleicht im Nachhinein auch viel besser so, wenn man das nicht lang im Vorgriff planen kann - da stellt man sich nur hunderttausend Fragen und macht sich verrückt bevor es soweit kommt, das bringt es auch nicht ------> es kommt sowieso immer anders wie geplant; bei uns war der Abend ja auch eigentlich nur zum Lernen für die Arbeit angedacht. Deswegen würde ich dir / euch auch anraten es einfach nur ganz locker "auf euch zukommen zu lassen" und ganz locker zu bleiben - sonst macht man sich wie gesagt viel zu viele Fragen im Vorfeld & am Ende kommt es sowieso anders als gedacht :-)

Das einzige nennenswerte Problem war ehrlich gesagt total banal ... es war Carolines dicker dunkelblauer Gipsfuß^^ ouh ja, des war schon was ... aber das ließ sich dann auch noch so in den Griff bekommen ;-). Nach dem Motto, man muss etwas nur wollen, dann klappt es auch...! Die andere "Schwierigkeit" war zeitlich bedingt -----> es war nämlich ausgerechnet Donnerstagabend (!) und am Freitagmorgen mussten wir ja beide auch wieder zur Berufsschule & demzufolge früh aus den Federn, um den Bus zu kriegen - aber das ging auch...!

Als wir morgens dann aufgestanden waren, fühlte ich mich irgendwie "total erwachsen" und ich sah aus dem Bett raus noch Caro, wie sie schon halb angezogen am Schreibtisch saß und sich frisierte - es war ein tolles Gefühl und ich habe heute morgen zufällig wieder dran gedacht. Dann hat ihre Mam das Frühstück gemacht - und wir sind zum Bus, mussten ja in die Schule :-)

Weiß sogar noch was wir beim Lernen und dann freitags anhatten ;-). Caro trug ein Langarmshirt in Dunkelorange/Hellocker/Terracotta (wie man dazu sagt) unter einer Terracotta-gestreiften kurzärmligen Bluse mit brauner, wegen dem Gips recht weit geschnittener Cargohose, Ich trug eine beige Cargohose & ein kurzärmliche kariertes Hemd über einem weisen Langarm, das hochgekrempelt war^^. Caro und ich waren so ein typisches süßes Teeniepaar der späten 2000er.

Wir waren übrigens fast vier Jahre zusammen und haben immer noch guten Kontakt (wöchentlich) -------> wir trennten uns 2011 nicht im Streit. Wir sind auch nie böse aufeinander gewesen - die Trennung war nur deswegen angesetzt worden, weil es sachlich für alle besser war sich in Würde zu trennen. Zwischen uns ging es auseinander, weil wir andere Vorstellungen vom Thema Zukunft hatten; Caro wollte studieren und Kinder, ich wollte in der Region bleiben und habe Kinder ausgeschlossen. Dass ich mittlerweile auch umgezogen bin, ist ein anderes Thema.

Das war unser gemeinsames Lied -----> "Do You Love Me?" von Jenniffer Kae. Wir hatten es ca. Ende 2008 auf MTV gesehen und fanden es spontan beide klasse.

https://www.youtube.com/watch?v=EP-LG-6jlEs

Wir wissen heute noch, was uns verbindet und was wir aneinander haben. Ich finde das Gefühl wahnsinnig schön und stehe als Mann auch dazu, dass ich das so sehe. Es war eine sehr intensive und tolle Zeit mit ihr.

Wann mein erster Kuss war, kann ich dir sogar auf den Tag ganz genau sagen ----> das war der 31. Oktober 2004 und damit Halloween. Wir waren beide 14 und sie hieß Kerstin ;-). Ich weiß sogar noch genau den Ort. Und Kerstin weiß das ebenfalls - sie zählt immer noch zu meinem Freundeskreis. Für sie war es auch der erste Kuss ;-)

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Ich bin Janjever (siehe Wikipedia) aber schon in Deutschland geboren, wurde in meiner Heimat oft für einen Albaner gehalten. Ich kann das teilweise bestätigen, weil ich von Landsleuten so was kenne, selbst hatte ich wegen meiner Herkunft auch einige Probleme die in Richtung Diskriminierung oder Diffamierung gehen würden, aber nicht direkt wegen des Namens, sondern wegen der Vorurteile und Klischees.

Ich hatte schon Probleme vor allem in der Realschulzeit, weil "so ein Ausländer da" von den Eltern anderer Mitschüler als problematisch angesehen wurde, aber der Name ... war jetzt weniger maßgebend. Auch bei meiner Ausbildungssuche und in meinem Beruf war das nie ein Problem und bei der Wohnungssuche auch nicht. Wobei ich andererseits immer in einer Genossenschaftswohnung lebte und da andere Parameter zählen und es viele Nationen dort gibt. Ein privater Vermieter, der uns nicht kennt hätte aber möglicherweise eher wieder an Albaner gedacht und "seriöse Deutsche" bevorzugt.

Der Name ist jedoch jetzt auch nicht so klischeehaft jugoslawisch oder albanisch oder sonst was, sondern eher "erkennbar osteuropäisch", könnte eigentlich mehr als typisch tschechisch durchgehen. Falsch ausgesprochen wurde er bisher in meiner Gegenwart nicht, eher haben manche gemeint meinen Vornamen lächerlich machen zu müssen. Früher in der Realschule gab es zum Beispiel mal eine Mitschülerin, die grundsätzlich nur von "diiiiese Viiiiktorrr" sprach, um irgendeinen besonders starken Akzent zu imitieren, den ich so nie hatte. Es heißt zwar immer wieder, ich klinge wie ein besonders gut integrierter Russlanddeutscher oder ein Pole oder Tscheche, der schon ewig da ist (ich spreche übrigens gar kein Serbo-Kroatisch und erst recht kein Albanisch), aber so einen krassen Akzent habe ich dann doch nie gehabt.

Allerdings wollte meine Frau (Deutsche) bei unserer Hochzeit den Namen nicht haben und so hat jeder seinen Namen behalten. Ich habe sie vollkommen verstanden und bin ihr auch nicht böse.

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Chevrolet-Daewoo war immer eine Billigmarke, aber die Autos genügten durchaus den Anforderungen anspruchsloser Alltagsfahrer, für die ein Auto günstig sein musste bei kompletter Ausstattung. Mit den Jahren waren die Fahrzeuge auch immer besser, es waren ja im Grunde zuletzt über General Motors umgelabelte Opel-Fahrzeuge; der Cruze basierte auf dem Astra und der Captiva auf dem Antara und der Trax war faktisch ein Opel Mokka - allesamt keine schlechten Autos. Teilweise liefen sie sogar in den selben GM-Werken vom Band. Man sieht die Verwandtschaft zu den Opels bei genauem Hinsehen, auch im Innenraum bemerkt man dank einiger Gleichteile (Audiosystem) und ähnlicher Interieur-Designsprache die Verwandtschaft zu Opel (damals noch General Motors). Selbst die Serviceunterlagen folgen dem seit Jahren gewohnten Opel-Layout.

Ein gut gepflegter, regelmäßig gewarteter Chevrolet Cruze, Trax oder Captiva sollte als Gebrauchter durchaus empfehlenswert sein, wenn man bereit ist, bei Fahrkomfort, Verarbeitung (beim Cruze, in dem ich selbst schon mal mitfuhr kann man sagen - das ist wie ein gleichaltriger Opel Astra an sich, nur etwas "einfacher"; nicht klapprig oder schlecht, aber keine hochwertigen Materialien und viel Plastik), Geräuschdämmung und Dynamik Abstriche zu machen. Für den Alltagsfahrer ist das sicherlich ein zweckdienliches, solides, in der Summe seiner Eigenschaften sehr akzeptables Fahrzeug.

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Ja

Mit 14/15 Jahren fahren die Hormone absolut Achterbahn, wenn nicht sogar Kettenkarussell - im übertragenen Sinne natürlich ;-). Da ist nichts normal oder unnormal oder sonst was & so was sollte man sich auch NIE einreden/einreden lassen...! Der eine fängt früher an, der andere später!

Ich (31, inzwischen auch verheiratet & daher natürlich irgendwo verliebt^^) hatte damals in der achten Klasse durchaus schon "vage romantische Gefühle" und schwärmte so ein bisschen für ein Mädchen, konnte diese Gefühle aber anfangs nicht richtig zuordnen, weil es mich überfordert hat und ich das bislang noch nicht gekannt hatte. Ihr ging es übrigens genauso, wie sie mir viele Jahre später mitgeteilt hat :-)

Meine erste "Freundin" und meinen ersten Kuss hatte ich zwar auch in der Zeit, aber grad in dem Altersbereich entwickelt sich so was ganz sprunghaft und schnell mitunter.. da geht die Uhr regelrecht tageweise vorwärts auch was die Erfahrungen und Ansichten angeht & in der Pubertät spielt auch die Tagesform eine ganz große Rolle, wie man denkt, was man denkt, wie man fühlt, was man fühlt und so weiter. Das kann man wirklich nicht abmessen und sollte es auch auf keinen Fall tun.. das ist eine schwierige Zeitspanne auch was die psychische und körperliche Entwicklung betrifft.

Wenn du aktuell noch keine "sanften Gefühle" hast, ist das gar nicht schlimm und auch kein Drama. Das kommt noch - beim einen eben früher und beim anderen eben später. Ich wünsch dir alles Gute ;-). Und denke immer positiv...!

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Ich gebe jetzt mal das wieder, was ich schon einige Male mitbekommen habe und wozu ich auch stehe: Asperger ist immer mehr so eine "Pseudo-Diagnose", die nicht ganz der Norm entsprechende Kinder und Jugendliche "erteilt" bekommen, damit man etwas auf dem Zettel stehen hat und alle Eltern und Lehrer beruhigt sind und eine "Erklärung" vorhanden ist, wenn jemand nicht alles nach Schema F macht oder etwas ruhiger usw. ist als die breite Masse.

Ich kenne einige Fälle, wo das genau so gewesen ist. Bei einem kam raus, dass er eigentlich depressiv ist, der andere war einfach nur das menschliche Ergebnis eines merkwürdigen Elternhauses und entwickelte sich im Gymnasium auf einmal sehr positiv, ein anderer war extrem introvertiert.

Man sollte in vielen Fällen einfach mal schauen, ob nicht der behandelnde Arzt aus lauter Hilflosigkeit und dem "Druck" anderer Instanzen (Schule, Eltern) gesagt hat ... dann ist es halt Asperger, das ist zwar ein geflügeltes Wort, aber rechte Nachteile dürfte er/sie davon auch nicht haben, dann schreiben wir's halt mal auf. Leider kommt das so selten nicht vor - eine schallende Watsche an die ach so tolerante Gesellschaft, die offenbar "Abweichungen von der Norm" trotz allem Gerede nicht aushält.

XXX

In den 90ern bzw. unmittelbar vor dieser "Welle" war mal ADS/ADHS eine Art Diagnose für jedes Kind, das nicht permanent stillsitzen konnte und etwas lebhafter war, den Lehrer überforderte und in Richtung "quirliger Pfiffikus" ging - oft mit guten Noten, so dass man anders als mit einer Diagnose nicht habhaft werden konnte. Da heute aber eher die extrovertierten und selbstbewussten Kinder gefragt zu sein scheinen, hat man sich nun auf die Gegenseite fixiert.

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Nein, ist eine laute Minderheit.

Ich sage es mal so: Wenn man die Agitatoren der oftmals am rechten Rand der Union fischenden, durchaus mitgliederstarken Jungen Union sieht - bin selbst CDU'ler und die Mehrheit der JU ist mir ehrlich gesagt unangenehm bis fast schon zuwider - muss man diese These revidieren.

Es gibt ansonsten freilich nicht nur linksgrüne Jugendliche und tiefdunkelrote Jusos, die immer am Protestieren und Austeilen sind ------> aber exakt die sind es, die sich in den Medien ein Sprachrohr gesucht haben. Die eher Konservativen nutzen die Medien vorrangig dann, wenn die Junge Union in der Lokalzeitung ihre Jahreshauptversammlung ankündigt und um reges Erscheinen ihrer Mitglieder wirbt oder einen Nachbericht darüber lanciert, und fallen sonst nicht groß auf/wollen das auch nicht. Genau so kenne ich das.

Auf der anderen Seite stehen erzkonservative Burschenschaften, die teilweise offen oder versteckt beinahe bräunliche Gedankengüter pflegen wie Bauer Piepenbrink sein Saatgut. Auch das gibt es, gerade von konservativen Studenten oder Geisteswissenschaften ist der Weg dorthin häufig erschreckend kurz. Aber das ist ein anderes Thema und eigentlich völlig unbedeutendes Randgebiet, wollte es nur erwähnt haben.

Die (fundamental gesonnen) Linksgrünen schreien nur am lautesten und verstehen es, die Gesellschaft am besten zu provozieren und am meisten zu polemisieren. Die meisten Jugendlichen sind eher unpolitisch und stellen eine große Zahl der Nichtwähler dar, auch bei Kommunalwahlen. Es gibt keinesfalls nur linksgrüne, auf Krawall gebürstete Studenten, aber man nimmt eben vorrangig diese Spezies wahr aufgrund ihres aggressiven Auftretens. Die Jusos etwa sind zum großen Teil eine Chaotentruppe noch und nöcher, in meiner Heimat hatten die einen exzellenten Ruf als Krawallmacher und Tunichtgute. Die waren laut, frech, haben CDU'ler belästigt, randaliert, Wahlplakate anderer Parteien zerstört oder beschmiert, Autos beschädigt und Wahlauftritte anderer Parteien sabotiert. Sie stänkern seit Social-Media-Beginn auch dort quartalsweise rum, machen mobil gegen politisch und/oder gesellschaftlich Andersdenkende, fallen negativ auf und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die woanders weniger radikal sind. Wer da bei den Jusos engagiert ist, das in einer Bewerbung notiert und sich nicht gerade in SPD-nahen Kreisen bewirbt, erhält in der Region meist eine Absage; nicht, weil man gegen die SPD wäre, sondern weil diese Typen einfach nicht vernünftig sind. Ich kenne ehemalige Jusos aus meiner Heimat, denen ihr dortiges Engagement bzw. die (frühere) Zugehörigkeit bei der Berufs-/Ausbildungssuche sehr nachteilig angelastet worden ist, obwohl sie längst seriös geworden waren.

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Oft haben die Krankenkassen diesbezüglich Angebote, die die Versicherten entweder gratis oder gegen einen geringen Obolus nutzen können. Meist handelt es sich dabei um Kurse, die in von der Kasse angemieteten Räumlichkeiten stattfinden oder in deren eigenen Zentren. Veröffentlicht wird so was meist in Flayern oder online bei denen, Hefte gab es als auch schon. Meine Frau hat schon einige Kurse von der AOK besucht & ich habe vor Jahren auch mal Autogenes Training bei der AOK gemacht, das war echt gut :-)

Auch die Volkshochschulen haben einige Angebote, die oft inhaltlich sehr gut sind und entweder gratis oder gegen Unkostenbeitrag zugänglich. Die Palette reicht von Kochkursen bis ich sage mal Entspannungskursen oder Yoga. Bei der VHS gibt es Programmhefte, die viertel- oder halbjährlich herausgegeben werden.

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Otto Waalkes

Die meisten aus deiner Liste haben ihre großen Zeiten hinter sich, Olaf Schubert (den ich mal live gesehen habe, war ganz gut) eigentlich auch. Der einzige, der aus deiner Liste wirklich noch Massen begeistert (und das seit 50 Jahren) ist Otto Waalkes.. man kann von Otto halten, was man will (mein Fall ist er auch nicht gerade^^), aber er ist ein Star des deutschen Humors und objektiv gesehen "wichtig".

https://www.youtube.com/watch?v=AGEB9XApEL4

Otto ist verglichen mit den anderen wirklich ein Promi und das seit Jahrzehnten. Nur zum Vergleich: Atze Schröder war ein Comedystar der 90er und frühen 2000er wie Bülent Ceylan, Carolin Kebekus verhaspelte sich mit despektierlichen Äußerungen über die kath. Kirche, Olaf Schubert hat seinen Zenit überschritten trotz treuer Fans. Chris Tall schreckt viele eher ab als dass er objektiv begeistert, Abdelkarim finde ich zwar lustig, aber viele kennen ihn gar nicht, weil er nicht so sehr präsent ist.

https://www.youtube.com/watch?v=LQ1OkD68lOg

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Ich finde das nicht problematisch. Wenn du morgen wirklich nur die eine Stunde und dazu noch nur Sport hast, ist das legitim - allerdings würde ich nicht zum "normalen Unterricht" im Jogging kommen.. außer wenn man einen Gipsfuß, Vacopedstiefel usw. hat und daher in keine andere Hose rein kommt.. aber da gilt das Motto "der Zweck heiligt die Mittel" :-)

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Geht so, eigentlich aber nicht. Ein schönes Langarmshirt oder umgekrempeltes Jeanshemd oder ein kurzärmliges Polo bzw. eine kurzärmlige Karobluse über einem weißen Langarmshirt finde ich schöner :-)

Tiefe Ausschnitte wirken oft so gewollt und nicht authentisch, finde ich. Aber andererseits sieht das jeder anders, es ist pure Geschmackssache ;-)

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