Guten Morgen. Sprecht ihr Dialekt?

62 Antworten

Guten Morgen Zalla, guten Morgen alle andere. (Moin! - was übrigens nicht "Guten Morgen" heißt, sondern "Guten Tag" - für alle nicht Norddeutschen.)

Das finde ich eine sehr schöne Frage. Viele der alten Wörter und Dialekte sterben ja auch - was ich sehr bedauerlich finde, denn oftmals sind sie sehr schön oder eben auch andersartig.

Ich denke wirklich reines Hochdeutsch sprechen die wenigsten Menschen, jeder hat irgendwie ein bisschen Dialekt. Ich zumindest kenne nur einen einzigen der wirklich auch Hochdeutsch spricht - ist Österreicher und lehrt hier an der Uni, achtet also besonders darauf. Alle anderen sprechen höchsten annähernd Hochdeutsch.

Meine eigene Sprache ist durchsetzt mit unterschiedlichen Dialekten. Da ich in Norddeutschland aufgewachsen bin, natürlich als Basis bei mir das rügische Norddeutsch - allerdings vermischt mit dem aus Schleswig und dem aus Hamburg - denn aus Hamburch kommt meine Mutter - von der ich natürlich einiges mitbekommen habe und in der Gegend um Schleswig haben wir mein erstes Jahr gewohnt - deswegen auch von da, natürlich einige Dinge importiert. Von meiner Mutter habe ich einige Sachen übernommen, die hier im Ruhrpott aber auch auf Rügen schon immer auch Irritationen hervorgerufen haben - weil sie Platt sind. Tüften, jieperich, sutje - sind die drei Hauptwörter davon. Wie oft ich in Gedanken, meinen Nachbarn auf der Treppe sage: "ganz sutje" (an der Stelle lieber grüße an Pica - du wirst wissen warum ;-)), und die mich verwirrt ansehen, weil sie es nicht verstehen - und ich mir dann erst mal wieder klar werden muss, warum nicht.

Zu dem Norddeutschen Dialekt gesellt sich dann aber inzwischen auch Ruhrpott - versuch ma hier nicht "omma" zu sagen, dat iss drin. Kriechste nich mehr raus. Wir gehen zur Omma, nicht mehr zur Oma - wie dat früher noch hieß bei mir.

Allerdings habe nicht alle Sprachwahnsinnigkeiten von hier übernommen (Gott sei's Gedankt!), dat und wat ist übrigens Norddeutsch bei mir, egal wat die Essener dazu sagen. Zum Beispiel kann ich immer noch unterscheiden wann man zu jemandem geht und wann nach. Ich gehe nicht nach der Omma - sondern zu - also außer ich laufe wirklich hinter der Oma :-D - das habe ich dem Rest vom Ruhrpott noch nicht abgeschaut. Allerdings passieren mir immer mehr sprachliche Unfälle - "komma bei die Omma bei" - wenn ihr jetzt wie Autobus davor steht und nichts versteht - ein solcher Sprachausrutscher ist mir letztens passiert - der Pott färbt ab. Ich verstehe es nicht nur, ich nutze es offensichtlich sogar schon...

Von dem Ur-Dialekt meines Vaters habe ich im aktiven Sprachgebrauch eigentlich gar nichts übernommen - das wäre badisch - aber ich verstehe es (meistens), und sobald ich ein paar Tage bei meiner Omma bin übernehme ich einzelne Aussprachen und Worte daraus. Nur wenn ich wieder hier bin (also im Ruhrpott, oder auch in Norddeutschland) ist das auch schnell wieder weg.

Richtig platt kann ich leider nur lesen - zuhören fällt mir schwer -auch einfach weil es kaum Gelegenheiten gab, da mal zuzuhören, sprechen und selber also auch die Grammatiken übernehmen - das tue ich nicht. Schreiben, mit viel Nachdenken. Die meisten Wörter kenne ich, aber die Grammatik und vor allem die Aussprache ist mir eher fremd. Die Grammatik ist nämlich etwas anders und die Aussprache - da mogelt sich halt immer das neue Norddeutsche hinein.

So, soweit von mir.

Ich wünsch' euch allet Gute heute!

Ps: Hömma! BEI UNS GIBBET NIEMALS, NIE NEN "KÖLSCH"! Zu nem Pilsken, da sachste nich nein!

(Also trotz der Gefahr mich unbeliebt zu machen - ich mag überhaupt kein Bier - aber aus Prinzip erst recht kein "kölsch" - zur Not dann Hansapils oder DAB! ;-) ).

Nachsatz: Nur damit mich hier niemand missversteht - ja, im Ruhrpott herrscht Sprachwahnsinn - aber ich liebe es !!!! Dat is einfach großartich hier. Auch die Sprache - auch wenn sie einiget nich hinbekomm'.

10
@guitschee

Du sach ma, von wo ausn Pott bisse eijntlich? Ich wurde in der Stadt geboren die jeder Mensch wenigstens dreimal am Tag tun sollte und zwar morgens wie ein Kaiser, mittachs wie ein Könich und abnds wie ein Bettler...

2
@ps1980

Geboren bin ich ja hier nicht, wie man sieht - leben tue ich jetzt aber in Dortmund :-D.

3

derfs a a Mos sei? Schmeckt a supa guat!

Fred wünscht dir einen sehr schönen Mittwoch und grüßt dich herzlichst aus Wien.

Fred winscht da an supa schänen Mittwoch und griaßt fi fei sakrisch liab aus da Weanastodt.

5
@Fredlowsky

Grüße an dich zurück. Hab immer eine handbreit Wasser unterm Kiel ;-).

3
trotz der Gefahr mich unbeliebt zu machen - ich mag überhaupt kein Bier - aber aus Prinzip erst recht kein "kölsch"

Da schließ ich mich dir mal an. Dafür kann ich dir aber einen guten Witz erzählen: Kommt ein Bayer in Köln in eine Kneipe und bestellt ein Bier. Der Wirt stellt ihm ein Kölsch hin. Der Bayer leert es in einem Zug und sagt: "Prima, so eins nimm i!"

6
@ps1980

Bayern mit ihrer milden Plörre machen Witze über Kölsch? ;-)
Dazu gehört schon was...

2
@latricolore

Wieso denn? Dem Bayer hat das Kölsch doch offenbar geschmeckt. Nur die Größe des Glases hat er wohl falsch verstanden...

2
@latricolore

Geh weida, von wegen Plörre, hosd no ned a würzigs Erdinger Weißbier drunga ha? LG.

1

Auch wenn ich erst spät dazu komme, das zu lesen, vielen Dank für die netten Grüße und ja, kann damit etwas anfangen. Wieder eine sehr lebendige nette Antwort, LG. :-)

2

Guten Morgen lieber Zalla und alle in unserer Runde!

In unserer Familie sprechen wir Münchner Dialekt, das inzwischen leider etwas sehr seltenes geworden ist. Ein mal saß ich mit meinen 3 Jungs in der S-Bahn und wir haben uns über den Zoo unterhalten, wo wir gerade her kamen. Da sprach mich eine Frau an "Sie sprechen Münchnerisch, nicht wahr?" Ich bestätigte das und sie war ganz begeistert und meinte, sie hätte das jetzt zum ersten mal so richtig gehört. Wir haben uns dann sehr nett unterhalten darüber, dass die ur-Dialekte leider am Aussterben sind und man mehr dafür tun müsste, dass sie erhalten bleiben. Mein Vater z.B. kommt aus Berlin (lebt seit 1969 in München) und kann kaum noch Berlinerisch. Er meinte, das hat er damals auch nur auf der Straße mit seinen Freunden gesprochen, da er zuhause Hochdeutsch reden musste. Insgesamt finde ich es sehr sympathisch, wenn jemand noch Dialekt spricht; am besten gefallen mir Dialekte aus Baden-Württemberg, Köln, Hamburg und Berlin.

I wünsch olle an griabign Mittwoch und liabe Griaß von da Evi :-)

Hallo Evi, finde es auch sehr schade das die Dialekte immer mehr schwinden. Dabei gibt es so schöne darunter, schwäbisch und bayrisch mag ich auch, nur mit dem sächsischen tue ich mich etwas schwer :D

8
@aekw11

Hallo liebe aekw11, ich habe bemerkt, dass das Vereinswesen der Erhaltung der Dialekte sehr dienlich ist. Das ist wenigstens mal etwas Gutes an dieser "Vereinsmeierei"... Ganz liebe Grüße und einen schönen Mittwoch wünscht Dir Evi :-)

3

Des gfreit mi sakrisch dasst a mei Meinung host, redn wia an da Schobl gwochsn is, geht net ollaweu oba wos geht suis gmocht wern!

Fred wünscht dir, liebe Evi, einen sehr schönen Mittwoch und grüßt dich herzlichst aus Wien.

Fred winscht da.liabe Evi, an supa schänen Mittwoch und griaßt fi fei sakrisch liab aus da Weanastodt.

3
@Fredlowsky

Des gfreit mia ja sakrisch vom Dia zum hean, liaba Fred! Recht scheene Griaß und an "leiwanden" Tag wünscht da d`Evi ^^ (hab extra ein österreichisches Wort mit eingebaut)

2

Danke, liebe Evi,

für Deine schöne Antwort hab ganz herzlichen Dank.

Ich schick Dir noch ganz liebe Grüße und wünsch Dir viel Freude, egal an welchem Dialekt, den Du bevorzugst.

Liebe Grüße und alles Gute kommt vom Plawöpfchen

Damit Du München nicht ganz vergißt - hier noch einige Hinweise für Dich.*frechgrins*

https://www.youtube.com/watch?v=uRS1xAFeWww

1
@iQPlawopf

Schööön, Munich at its best! :-) Danke, liebes Plawöpfchen und einen gelungenen Donnerstag wünscht Dir herzlichst Evi!

2

Servus, guten Morgen, ....Und jau! Ich spreche zwar im Allgemeinen Hochdeutsch, aber liebe auch alle möglichen Dialekte...! Auf jeden Fall wünsche ich auch Dir jetzt noch ein paar Stündchen juten Schloof und danach auch heute wieder einen ganz schönen - heute schon wieder Donnerstag! ;-) :-) LG von COSMIA https://miakodasfrageundunterhaltungsforum.xobor.de/t9414f2-Massive-Stoerungen-bei-facebook.html#msg56843 Et kütt ewens wie et kütt ....https://www.youtube.com/watch?v=fNTZHHDg36I

2
@COSMIA

Aaah, die Black Föös, ich liebe sie!!! ^^ "Fronkreisch, Fronkreisch" singe ich manchmal meinem Mann vor, der ist ja halb Franzose, hihi... Wünsche Dir einen sehr schönen Donnerstag, liebe Cosima, lass es Dir gut gehen. GLG von Evi :-)

1

Liebste Evi.....ich liebe das Bayrische Dialekt....genauso wie das Österreichische

herzlichst Engelchen

3
@Angel1112

Hallo mein liebes Engelchen! ^^ Sende Dir ganz herzliche Grüße und alles Liebe von Evi!

2

mia dahoam ren a no in dialekt. schod das heid so wenig leid an dialekt kenna

griaß aus erding

0

Einen wunderschönen guten Tag Zalla und auch an alle anderen in der Runde hier und vielen Dank für diese Frage.

Jein, ich spreche Dialekt, jedoch nicht immer. Ich wohne seit etwa 14 Jahren in Dresden, stamme aber aus dem sächsischen Vogtland. Mit diesem vogtländischen Dialekt haben es die Menschen hier sehr schwer mich zu verstehen. Also habe ich mir angewöhnt, ein einigermaßen Hochdeutsch zu sprechen. Mittlerweile könnte ich auch Dresdnern, was ich aber nicht möchte.

Mit meiner Frau spreche ich vogtländisch, sodass mein Heimatdialekt nicht „verkümmern“ kann. Wenn ich mit Freunden oder ehemaligen Kollegen aus dem Vogtland am Telefon spreche, dann auch in vogtländisch. Sie sagen aber, dass mein vogtländisch nicht mehr so ist wie früher. Es schleichen sich viele falsche Wörter ein, die eher nach Hochdeutsch klingen.

Egal in welchem Dialekt wünsche ich allen noch einen wunderschönen Mittwoch.

Herzliche Grüße von Lazarius

Grüss Dich lieber Lazarius,

dass sich oft gehörte, regionalübliche Wörter bequem machen, ist mir auch schon öfter aufgefallen.

Sogar die Aussprache kann sich anpassen. Meist aber nicht soweit das sich die Herkunft ganz verschleiern lässt.

Bei Dir wird man den Vogtländer sicher genauso heraushören wie bei mir den kölschen Akzent..sprich die kölntypische Betonung des "sch" :-)

Mir gefällt das, zeigt es doch das Sprache lebt und genauso bunt und abwechslungsreich ist wie die Menschen die sie sprechen.

Deswejen sach isch nur...

Maach et jot, schwenk de Hoot

5
@aekw11

Guten Abend liebe D.

Das kann schon sein. Aber es hängt auch von Dialekt ab, dessen Betonung und welche Aussprache er hat. Ich denke, dass ein Oberfranke seine Herkunft eher noch verstecken kann wie ein Niederbayer oder ein Münchner. Mit dem Thüringischen ist es auch nicht so schlimm.

Wenn ich mir Mühe gebe, kann man den Vogtländer auch nicht heraushören. Es geht also, wenn ich oder man will.

Iich wünsch dr noch en schen Omd, ruh diich schie aus und kumm schie und gut nein annern Dooch. Viel liebe Grieß von Lazarius.

Hinweis: Für eine richtige vogtländische Schreibweise kann ich leider nicht geradestehen.

3
@Lazarius

Da stimme ich Dir gerne zu.

Ob es sich immer verbergen lässt, oder ob ein geübtes Ohr nicht doch die Feinheiten einer Region heraushört, das ist wohl von Fall zu Fall verschieden.

Mein von mir vermutetes reines Hochdeutsch hat auch eine leichte Einfärbung, anhand derer Aussenstehende, zu meiner Überraschung, meine rheinische Herkunft zuordnen konnten.

Ausruhen am Abend das mache ich gerne... so komme ich dann auch gewiss gut in den neuen Tag. Dankeschön dafür und liebe Grüsse auch an Dich!

2
@aekw11

Vielen Dank. Sei es wie es will, ich bin versucht meinen Heimatdialekt zu erhalten, auch wenn ich ihn in meiner neuen Heimat öffentlich nicht sprechen werde, gibt es doch Gelegenheiten und genug Personen, die mit mir diesen Dialekt pflegen.

Das hast du gut übersetzt :-) GLG

2

Fred wünscht dir, lieber Lazarius, einen sehr schönen Mittwoch und grüßt dich herzlichst aus Wien.

Fred winscht da, liaba Lazarius, an supa schänen Mittwoch und griaßt fi fei sakrisch liab aus da Weanastodt.

4
@Fredlowsky

Vogtländisch / Vuchtländisch:

Nu schen Dank, lieber Fred. Do wünsch iich dr em ah noch en subbor schen Mittwich und grüß diisch fei herzlich aus Dreesten.

Hinweis: Für die Richtigkeit der Schreibweise kann ich mich nicht verbürgen.

2
@Lazarius

Aber sicher, kann nur richtig sein, ich weiß das denn ich versteh jedes Wort.

2

Hab Dank, lieber Lazarius,

für Deine schon bisherigen Kommentare an mich, doch ich wollte zumindest - bei Deiner Hauptantwort auch noch präsent sein.

Hier habe ich Dir zwei Links herausgesucht, die ich Dir mit auf den Weg geben möchte, das Du Deinen schönen vogtländischen Dialekt nicht ganz verlernst.

http://www.familienarchiv-fuchs.de/vog_woerterbuch_a_m.html#G

http://www.familienarchiv-fuchs.de/vog_woerterbuch_n_z.html

Zum guten Gebrauch für Dich, damit Du auch am Telefon wieder bei Deinen Freunden, wie ein Vogtländer zur Geltung kommst.

Hab Dank für Deine freundlichen Worte und eine gute Nacht für Dich, vom Plawöpfchen

5
@iQPlawopf

Vielen Dank, liebes Plawöpfchen, für deine Mühe. Das ist wirklich lieb von dir. Dieses Wörterbuch kenne ich schon. Sehr interessant daran ist, dass es darin ganz viele Ausdrücke gibt, die ich noch nicht kannte, denn dieses Wörterbuch ist ein Sammelsurium. Im Vogtland gibt es dialektisch ganz, ganz viele Unterschiede, die schon von Ort zu Ort auf drei Km Entfernung sein können. Wenn ich z. B. in meiner Heimatstadt zu Bauchweh Bauchwieding (auch hier spricht man beim ie erst das i und dann das e) sagte, wird es zwei Orte weiter schon als Bauchbei gesprochen. So habe ich auch als alter Vogtländer noch dazulernen können und finde gerade dieses Wortverzeichnis für mich sehr nützlich. Ich wünsche dir eine gute und angenehme Nachtruhe.

Liebe Grüße von Lazarius

3

Servus, guten Morgen, ....Und jau! Ich spreche zwar im Allgemeinen Hochdeutsch, aber liebe auch alle möglichen Dialekte...! Auf jeden Fall wünsche ich auch Dir jetzt noch ein paar Stündchen juten Schloof und danach auch heute wieder einen ganz schönen - heute schon wieder Donnerstag! ;-) :-) LG von COSMIA https://miakodasfrageundunterhaltungsforum.xobor.de/t9414f2-Massive-Stoerungen-bei-facebook.html#msg56843 Et kütt ewens wie et kütt ....https://www.youtube.com/watch?v=fNTZHHDg36I

3
@COSMIA

Vielen Dank, liebe COSMIA, für den lieben Kommentar, die Wünsche und den Link. Nun ja, mit Facebook hatte ich kein Problem. Ich bin da nicht angemeldet.

Ich wünsche dir einen schönen Donnerstag. Liebe und herzliche Grüße von Lazarius.

2
@COSMIA

@ Lazarius

Naja, manches thüringische klingt aber auch wie sächsisches. Aber in Sachsen gibt es ja schon verschiedene Dialekte.

Mein Dad stammt (mit 10 dahin ausgewandert) aus der Oberlausitz, ein kleiner Ort zwischen Bautzen + Bischofswerda. Ist als er vor Ü-60 Jahren (War damals ca. 20!) meine Mutti geheiratet hat, nach Hohenstein- Ernstthal gezogen, aber das "R" (= lausitzer Edelroller) konnte er nicht ablegen. Die Großeltern (Vatis Seite), sprachen wieder bissl anders. Da war sicher noch was vom Sudetenland dabei?

Mutti, ich und so, sagen immer Mondach, Diensdach,.......Sonnamd, Sonndach!

Meine Oma wohnte 2 Orte weiter, in Gersdorf (ca. 8 km) und die sagte:" Montch, Dinnch, ......, Freitch, ....,Sunndch. Weiß nicht mehr ob der Opa das auch sagte?Weil es vor kurzem erst war, schreibe ich noch den Foosedinnch (= Faschingsdiensttag) dazu.

Ich spreche aber auch hochdeutsch. In Familie, bei Bekanten usw.! Bei Fremden und als ich noch im Laden gearbeitet hatte, habe ich hochdeutsch gesprochen und spreche es noch. Im Auslandsurlaub wäre auch kein sächseln gut gewesen!.

Schönes WE! ::-)

2
@sommerfrage

Schöner Kommentar und die Sachsen müssen sich sprachlich und sonst schon gar nicht verstecken. Ihre Sprache bzw. Dialekt ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber wenn man das mal hat, auch sehr direkt, gewürzt mit viel tiefschwarzem Einschlag, wo sonst gibt es eine `Tote Oma´ zu kaufen, oder einen `Kalten Hund´.

Ich erinnere mich, als nach der Wende die ersten Zugdurchsagen auf sächsisch kamen, da ist Jeder erst einmal zusammen gezuckt, man konnte gar nicht anders und dann hat sich bei grundsätzlich jedem im vollbesetzten Abteil, ein Lächeln breit gemacht, das aber zu den gut gemeinten Lächeln zählte und das besagt ja schon Alles. Und wenn Commedians heute lustig sein wollen, bedienen sie sich auch oft des Sächsischen, was jedoch auch nicht böse gemeint ist sondern gutmütig, LG.

1

Tja, die Umgebung, vor allem wenn man lange in einer verweilt, färbt schon ab lieber Freund, aber auf die Sprache kommt es auch gar nicht so an, solange der Charakter etwas taugt und da habe ich bei dir keine Sorgen, GLG.

1
@PicaPica

Na das ist ja ein besonders schönes Kompliment, was runter geht wie Öl vielen herzlichen Dank dafür. Die Umgebung kann schon auf den Dialekt einwirken. Das habe ich beim Militär gemerkt. Da wurde ein alle Dialekte umfassendes Kauderwelch gesprochen. GLG

1
@Lazarius

Solange verstanden wurde, was der Vorgesetzte für Befehle gab... Stelle mir gerade eine angetretene in Reihe stehende Kompanie vor und nach dem Brüllen des Befehls kommt ein aus aller Munde schallendes, `Hä?´

Hab einen guten Tag heute, GLG.

1

Was möchtest Du wissen?