gilt die Gott "Vater" Rolle als nicht mehr zeitgemäß und sollte das Wort "Vater" im Gebet weggelassen werden?


16.02.2020, 15:48

bzw. im Gebet (Vater unser..) "Maria" unser..


15.03.2020, 07:17

und der "Vater" ja im wirklichen Leben, auch familienrechtlichen Sinne, eher eine "Lachnummer" abgibt.. hat sich das so verändert?

14 Antworten

Man sieht Gott als alten Mann wie den Weihnachtsmann und als gütigen Vater wie den Papst und Jesus als seinen Sohn

in der Kirche ist die Vaterrolle immer wichtiger und Maria hat die Mutterrolle

auch in der Familie ist ja immer der Vater heute der die Kinder großzieht also man sieht meist nur Männer mit Kindern weil Kinder haben den Vater lieber weil er immer liebevoll ist und alles erlaubt und Mütter ziehen die Kinder eher runter mit ihrer dauernden Bevormundung, nach Scheidungen sagt man hat die Mutter allein die Rechte an den Kindern außer der Vater hat Geld und kann die Kinder so besser versorgen

Frauen sind aber meist der Meinung dass Väter wertlos sind und nur der Mutter allein die Kinder gehören weil sie sie erschaffen hat auch wenn der Mann sie zuvor zeugte

auch in der Familie ist ja immer der Vater heute der die Kinder großzieht also man sieht meist nur Männer mit Kindern weil Kinder haben den Vater lieber weil er immer liebevoll ist und alles erlaubt und Mütter ziehen die Kinder eher runter mit ihrer dauernden Bevormundung,

leider haarsträubender Mumpitz

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Oh Mann, wenn das deine Mutter liest...

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Hallo bachforelle49,

ich gehe eher davon aus, dass der Vaterbegriff von Jesu Relation zu Gott stammt - und sich im Laufe der dann entstandenen Religion zu einem Standard entwickelt hat.

Gleichermaßen scheint sich auch über die Geschichte hinweg seit vorchristlicher Zeit Gott als männlich etabliert wenn nicht sogar postuliert zu haben.

Da wir Menschen alle sehr verschieden sind, damit auch verschieden in unseren Wahrnehmungen, dürfen wir Gott einmal als Persönlichkeit aber auch als etwas anderes wahrnehmen. Als Persönlichkeit darf Gott weiblich wie männlich sowie ein sehr guter Freund, eine Schwester oder ein Vater oder eine Mutter sein.

Wir dürfen dann Gott so ansprechen, wie wir Gott wahrnehmen. Wir würden uns dann von einem Establishment gegenüber Gott uns seiner Fremdbestimmung emanzipieren oder verabschieden - hin zu einer Selbstbestimmung in der Einheit mit Gott in unserer individuellen Weise.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – früherer Glaube - heutige Plausibilität vieler Dinge

ich denke mal, daß es gut ist, wenn der Papst trotz "Öffnung" und "Offenheit", dem "Zeitgeist" kritisch zugewandt, an die katholische Doktrin festhält, denn andere freikirchliche und evangelikalen bieten ja die Möglichkeit des "Aussteigens", aus der Vaterrolle zB, und zuviel Freiheit ist meist ins Gegenteil "gekippt" -

daher bewahrheitet sich auch der väterliche Schutz im religiösen Sinne als göttliche Befugnis und gnädiger Befürworter, so man an ihn glaubt, in unserem kleinen kurzen Lebensabschnitt auf dieser Erde in seiner himmlischen "Vaterrolle"

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@bachforelle49

Zu meiner Zeit hatte auch jede(r) Gott als Vater gesehen. Ich hatte schnell Gott nicht als etwas über mir, aber als besten Freund kennengelernt.

Doch mag ein Vater auf Augenhöhe immer bester Freund sein.

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Das Prinzip " Mann- Frau" wurde nur für die Welt hier entwickelt. Wir, die Seele selbst und die Überseele, Gott, hat kein Geschlecht, respektive immer das eine, erste "Geschlecht". Gott ist für uns Mutter und Vater, Freund, Bräutigam oder wie man Ihn nennen mag.

Christen dürfen Gott "Vater" nennen...

"Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!" (2. Thessalonicher 1,2).

Nach der Bibel soll nur Gott selbst angebetet werden. Die Engel und die Apostel lehnen es mehrfach ab, angebetet zu werden. Auch Maria oder Verstorbene sollten keine Anbetung erfahren, da sie nur Menschen waren bzw. sind.

In der katholischen Kirche werden Maria und die Heiligen nicht angebetet. Sie werden angefleht um Fürbitten bei Gott, also als Mittler.

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@Horus737

In der Bibel findet sich aber kein Beispiel, dies zu tun. Jesus, die Jünger und die Propheten haben nicht mit verstorbenen Menschen als Mittler kommuniziert. Ganz im Gegenteil...

Auch gibt es nur einen einzigen Mittler: "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit" (1. Timotheus 2,5-6).

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@chrisbyrd

Seltsam, mich bitten auch Bibelchristen oft um mein Gebet. Und das ist nichts anderes als "für-bitten". Lebende darf man also um Fürbitte bitten, Verstorbene nicht?

In der Verehrung der Heiligen übt die Katholische Kirche eine Tradition aus, die in ihren Anfängen selbst begründet liegt; schon den ersten Christen war diese Einheit eben "heilig" und stets gegenwärtig.Jemanden zu bitten, für einen zu beten verletzt - sogar lt. Paulus - die Mittlerschaft Christi nicht, sondern ist sogar Gott wohlgefällig. Gott beantwortet insbesondere das Gebet der Gerechten. Dies bezeugt auch Jak. 5,16-18: .."betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten." Die bereits bei Gott Vollendeten sind wahrhaft gerecht und stehen direkt in Gottes Gegenwart, so dass ihre Gebete zu Recht als besonders kraftvoll angesehen werden.

Die Verehrung und Anrufung von Engeln und Heiligen zwecks Fürbitte bei Gott steht nicht in Widerspruch zur Heiligen Schrift und ist seit den Anfängen des Christentums gut bezeugt. 75% der gesamten Christenheit (Katholiken, Orthodoxe, Ostkirchen, teilweise Anglikaner) bauen auf diese Tradition.

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@Raubkatze45

Im Neuen Testament findet sich keine Aussage und Praxis, dass Christen mit Verstorbenen kommunizieren können. Wenn das so wichtig wäre, hätten uns Jesus und die Apostel darauf hingewiesen und in diese Praxis eingeführt.

Auch gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Verstorbenen überhaupt etwas von dieser Welt mitbekommen. Ganz im Gegenteil sind sie doch im Paradies (Lk 23,43) und haben eine wunderbare Zeit bei Jesus. Ich denke, dass sie das Leid und Elend dieser Welt eben gerade nicht mitbekommen werden, weil sie im Paradies sind.

Dass Christen füreinander beten sollen, ist natürlich wichtig und richtig. Die Bibel ruft uns sogar dazu auf, für alle Menschen zu beten (1. Timotheus 2,1).

Zur Verehrung und Anbetung von Engeln erklärt der Engel in Offenbarung 19,10: "Sieh dich vor, tue es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung."

Und in Offenbarung 22,9: "Sieh dich vor, tue es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an!"

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Heißt denn "zeitgemäß", dass es den Begriff "Vater" nicht mehr geben darf? Der Erzeuger eines Kindes ist der Vater - daran kann auch der neu auflebende Wahn der Gender-Dogmen nichts ändern. Von Jesus Christus wissen wir, dass wir Gott unseren Schöpfer sogar Vater nennen dürfen. Und das gilt für alle Zeiten - so wie Gottes Wahrheit sich nicht durch irgendwelchen Zeitgeist aufhebt.

Jesus hat geoffenbart, dass Gott nicht nur als Schöpfer Vater ist, sondern von Ewigkeit her Vater seines eingeborenen Sohnes, der nur in Bezug auf seinen Vater Sohn ist. "Niemand kennt den Sohn, nur der Vater und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will".

Gott wird als Vater bezeichnet, weil er als Ursprung erhabene Autorität und zugleich Güte und liebende Besorgtheit für seine Geschöpfe zeigt. Diese elterliche Güte Gottes lässt sich auch durch das Bild der Mutterschaft zum Ausdruck bringen. Die Sprache des Glaubens schöpft so aus der Erfahrung des Menschen mit seinen Eltern. Eltern können aber auch Fehler begehen und das Bild der Vater- oder Mutterschaft entstellen. Deswegen ist daran zu erinnern, dass Gott über den Unterschied der Geschlechter hinausgeht und geschlechtslos ist. Er ist weder Mann noch Frau, sondern Gott.

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