Darf man laut der Bibe Jesus anbeten?

16 Antworten

Klar, da Jesus Christus Gott ist...

Nach der Bibel ist Jesus Gottes Sohn und damit Gott selbst in seiner Dreieinigkeit (Trinität; Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist).

Titus 2,13

:

"Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

Hebräer 4,14

: "Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis!"

2. Petrus 1,1

: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

1. Johannes 5,20: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigenerkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."

Jesus hat über sich selbst gesagt, dass er und Gott eins sind (Johannes 10,30).

Johannes beschreibt am Beginn seines Evangeliums, dass Jesus sogar
der Schöpfer der Welt ist: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war
bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles
ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines
entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war
das Licht der Menschen" (Johannes 1,1-4).

»Das Wort« (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus *(vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

Der Jünger Thomas bekennt Jesus als “mein Herr und mein Gott” (Johannes 20,28). Jesus korrigiert ihn nicht.

In Hebräer 1,8 sagt der Vater von Jesus: “Aber von dem Sohn heißt es: ‘Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit’ und ‘das Zepter der Gerechtigkeit ist seines Reiches Zepter.’”

In Offenbarung unterweist ein Engel den Apostel Johannes, nur Gott anzubeten (Offenbarung 19,10). Mehrere Stellen der Heiligen Schrift bezeugen, dass Jesus Anbetung empfängt (Matthäus 2,11; 14,33; 28,9.17; Lukas 24,52; Johannes 9,38). Niemals weist er Menschen zurecht, dass sie ihn anbeteten. Wäre Jesus nicht Gott, hätte er ihnen gesagt, ihn nicht anzubeten, so wie es der Engel inder Offenbarung tat. Es gibt viele andere Stellen der Heiligen Schrift, welche die Gottheit Jesu bezeugen.

Der wichtigste Grund für die Gottheit Jesu ist, dass sein Tod nie für die Sünden der ganzen Welt ausreichende Sühnung sein könnte, wenn er nicht Gott wäre. Nur Gott konnte ein solch unendlich großes Strafmaß begleichen. Nur Gott konnte die Sünden der Welt auf sich nehmen, sterben, auferstehen und damit seinen Sieg über Sünde und Tod beweisen.

Hallo susanel,

Du hast schon einen sehr wichtigen Bibeltext genannt, der deutlich zeigt, dass Jesus Christus nicht Gott gleichzusetzen ist und damit auch nicht angebetet werden sollte. Dies steht natürlich im Widerspruch zu der weit verbreiteten Dreieinigkeitslehre. Nach ihr existiert Gott in drei Personen: Gott Vater, Gott Sohn und Gott heiliger Geist. Demnach würde man zu "Gott" beten, wenn man Jesus anbetet. Allerdings steht die Dreieinigkeitslehre in eklatantem Widerspruch zur Bibel.

Die Aussage der Bibel im Hinblick auf Gott lautet: Es gibt nur einen einzigen Gott, den Schöpfer, der alle Dinge gemacht hat. Dieser hat einen Sohn, der jedoch nicht Teil dieses Gottes ist, auch wenn er an einigen Stellen in der Bibel als ein Gott (im Sinne von "Mächtiger") bezeichnet wird. Doch niemals ist von ihm als von Gott, dem Allmächtigen die Rede. Und der Heilige Geist ist keine Person, sondern die unsichtbare Kraft, die von Gott ausgeht und somit ebenfalls kein Teil einer dreieinigen Gottheit. Mehrere Nachschlagewerke zeigen deutlich, dass die Dreieinigkeitslehre in der Bibel keine Stütze findet.

In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Das trinitarische Glaubensbekenntnis der Christenheit .  .  . unterscheidet diese von den beiden anderen klassischen monotheistischen Religionen [Judentum und Islam].“ Die Kirche entwickelte die Trinität, obwohl „die Bibel der Christen keine ausdrücklich trinitarischen Erklärungen über Gott enthält“.

Interessant ist auch, was die New Catholic Encyclopedia dazu sagt: „Die Formulierung ,ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4.  Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung Dreieinigkeitsdogma erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd.“

Die Encyclopedia Americana drückt sich ähnlich aus: „Die Dreieinigkeitslehre des 4.  Jahrhunderts war keineswegs ein Spiegelbild der frühchristlichen Lehre von der Natur Gottes; sie war eher eine Abweichung davon.“

Hier sind nur einige wenige Texte aus der Bibel, die deutlich machen, dass Jesus auf keinen Fall, wie das ja die Dreieinigkeitslehre besagt, Gott gleich oder ein Teil von ihm ist:

Matthäus 26:39:  Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.

Johannes 14:28: Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

1. Korinther 15:27,28: Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.    Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

Kolosser 1:15:   Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung".

Es gibt zahllose weitere Texte in der Bibel, aus denen hervorgeht, dass Gott und Jesus nicht Teil einer dreieinigen Gottheit sind, sondern zwei getrennt voneinander existierende Personen sind. Gott ist der Vater und Jesus Christus ist sein Sohn, eine Wahrheit, die jedes kleine Kind verstehen kann, die jedoch durch die unbiblische Dreieinigkeitslehre vernebelt wird. Daher ist es unbedingt wichtig, sich eine genaue Erkenntnis aus der Bibel anzueignen.

LG Philipp

Ein Experte der Bibel scheinst du nicht zu sein.

Und die 3E auch nicht zu kennen. Nur wie kann man etwas als falsch bezeichnen was man nicht einmal kennt?

Die 3E spricht von DREI PERSONEN. Nicht von einer Person.

Dabei geht die 3E von einer Grundwahrheit aus die du ja schon genannt hast. Das es nur EINEN EINZIGEN GOTT und SCHÖPFER gibt.

Und sie geht davon aus, dass die Bibel sich nicht widerspricht.

In Johannes 1 wird gesagt, dass das Wort Gott sei. Und dieses Wort dann Fleisch also Mensch wurde und in sein Eigentum kam.

Wenn das Wort Gott ist und bei Gott ist, dann gibt es nur zwei Optionen. Entweder haben wir zwei Götter im Himmel, was der Bibel widerspricht oder das Wort also der Sohn und der Vater sind beide EIN UND DERSELBE GOTT. 

Dabei ist die Logik völlig egal. WIE das möglich ist, dass es ZWEI PERSONEN aber NUR EIN GOTT sind spielt absolut keine Rolle. Gott steht soweit über uns dass wir nicht im Ansatz verstehen können was oder wie Gott wirklich ist.

Wenn die Bibel sagt, das Wort kam in SEIN EIGENTUM dann müssen wir rausfinden, wohin kam dass Wort also Jesus und wem gehörte das, wohin er kam.

Option 1. Jesus ging zu den Juden. Das ist die wahrscheinlichere Version, denn es wird auch gesagt, "DIE SEINEN" nahmen ihn nicht an., Wenn Jesus also zu den Juden ging und die Bibel sagt, die Juden waren sein Eigentum dann kann man im AT sehr leicht feststellen, dass die Juden das Eigentum Gottes, JHWH waren.,

Daraus kann man folgern. Jesus = JHWH = GOTT.

JHWH ist der NAME GOTTES. Wenn Gott aus dem Vater und aus dem Sohn (und dem Heiligen Geist) "besteht" dann tragen alle den Namen Gottes, JHWH.

Stimmt das? Nun die Bibel sagt auch folgendes:

Tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Drei Personen, EIN NAME. JHWH. 

Passt

Dann fällt auf, im NT wird der Name JHWH gar nicht benutzt. Wenn man aus dem AT zitiert, dann verwendete man statt dessen Herr. Auch zu Jesus sagte man Herr Jesus.

Nehmen wir Römer 10:13. Ein Zitat aus dem AT. Im AT steht: Jeder der den Namen JHWH anruft wird errettet.

Im NT steht "Jeder der den Namen des Herrn (Jesus) anruft wird errettet. Jesus habe ich in () eingefügt. Der Kontext zeigt, dass Jesus gemeint ist. Paulus macht hier deutlich, der Gott des AT, der JHWH heisst zeigt sich uns im NT als Sohn, als Jesus, als Wort.

Hebräer 1 macht es noch deutlicher. Da wird aus Psalm zitiert. Du Herr, hast die Erde erschaffen. Und dass wird auf den Sohn bezogen. Der Sohn = Schöpfergott = JHWH

Johannes sagt in seinen Briefen, jeder soll bekennen, dass Gott in Jesus Fleisch wurde. Er sagt, wer nicht bekennt, dass Jesus ins Fleisch gekommen ist, also dass Gott in Jesus Mensch wurde ist der Antichrist.

Wir haben also starke Beweise dafür, dass Jesus Gott ist. Und daher darf man Jesus nicht nur anbeten, wir sollten es auch. Die Bibel sagt, dass Gott anordnet, dass ihn alle Engel anbeten sollen. In der Offenbarung wird Jesus zusammen mit dem Vater angebetet. Die Christen haben den Namen des Herrn Jesus Christus angerufen.

Johannes sagt sogar in seinem ersten Brief "Dieser Jesus ist der wahre Gott und das ewige Leben.

Aufgrund dieser Aussagen ist die 3E entstanden. Vom Heiligen Geist wissen wir wenig aber als der heilige Geist belogen wurde, sagte man "Du hast Gott belogen" daher geht man davon aus, dass der Heilige Geist ebenfalls Gott ist und vieles deutet auf eine Person hin.

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http://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung22,7-13 sagt eigentlich schon alles dazu aus. Ich meine, in der Offenbarung ist Jesus bereits ein wiedergeborenes aufgestiegenes Wesen und wenn dieser sich selbst dann noch Gott (offensichtlich dann dem Vater) unter ordnet, sich im Vergleich zum Vater sogar als Knecht bezeichnet, dann gewinnt dies doch besonders an Bedeutung. 

Manche Christen meinen, dass es sich zumindest bis Vers 9 um einen Engel handelt, weil dort steht, dass die Person, die da spricht, ein Knecht sei, aber wenn dem so wäre, warum ist dann die Aussage in Vers 7 mit "Siehe, ich komme bald" identisch mit der in Vers 12 direkt bevor er sich durch seine Worte zu erkennen gibt, wie er es mit den beiden Jüngern getan hat, denen er begegnet ist, als sie auf dem Weg nach Emmaus waren. (vgl. http://www.bibleserver.com/text/EU/Lukas24,13-35 )

Deine Auslegung der Offenbarung stimmt leider nicht, du bringst da einiges durcheinander. Wie zu erkennen ist, handelt es sich eindeutig um verschiedene Personen.

6 Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss 5 und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Knechten 6zu zeigen, was bald 7 geschehen muss.

Hier spricht ein Engel Gottes und im folgenden übermittelt er eine Botschaft von Gott an Johannes:

7 Und siehe, ich komme bald 8. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!

Das sieht man daran, was in den folgenden Versen steht

8 Und ich, Johannes, bin der, welcher diese Dinge hörte und sah; und als ich sie hörte und sah, fiel ich nieder, um anzubeten vor den Füßen des Engels, der mir diese Dinge zeigte.
9 Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht 9 und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an!

Jesus hat sich nie daran gestört, das er angebetet wurde. Er hat Thomas nicht gescholten als dieser zu ihm sagte Mein Gott. Jesus ist kein Engel, wie die Bibel deutlich sagt, er ist Gott.

Es ist schon ein schwaches Argument mit diesen Versen den Rest der Bibel zu annulieren

Ab Vers 13 redet dann Jesus direkt zu Johannes

13 Ich bin das Alpha und das Omega 10, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende 11.
14 Glückselig, die ihre Kleider waschen, damit sie ein Anrecht 12 am Baum des Lebens haben und durch die Tore in die Stadt hineingehen!

Oder glaubst du ernsthaft, ein Engel würde das von sich behaupten? Sich also anmaßen Gott zu sein?

16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden14 zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.

Auch Vers 16 bezeugt, dass hier Jesus spricht und dass vorher ein Engel die Botschaft übermittelt hat.

Du solltest vielleicht einmal die Bibel mehr im Zusammenhang sehen und nicht nur einzelne Verse.

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