Warum sagen die Christen dass Jesus Gott ist obwohl Jesus in der Bibel immer niedriger ist als der Vater und der heilige Geist?

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17 Antworten

Das mit der Dreieinigkeit ist schwer zu verstehen, weil widersprüchlich. Die meisten Christen glauben, dass Gott, der Heilige Geist und Jesus die gleiche Person in unterschiedlichen Gestalten ist. Das führt allerdings zu logischen Widersprüchen, denn somit wäre Gott sein eigener Vater und würde sich selbst auf eine Selbstmordmission schicken, um Sünden vergeben zu können, die er als allmächtiges Wesen auch so hätte vergeben können. Dafür mussten die Menschen nichts tun, als ein weiteres mal gegen eines der Gebote zu verstoßen und ihren eigenen Gott zu töten, der ja unsterblich ist, also nicht getötet werden kann und somit auch nicht auferstehen kann.

Als logisch denkender Mensch kann man das nicht einfach so schlucken. Wenn man mehr und mehr nachdenkt, weil man es genau wissen will, tauchen nur immer mehr Widersprüche auf. Aber man soll ja gar nicht denken und wissen, man braucht es ja nur zu glauben.

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Wilfri 07.05.2016, 21:43

Du schmeißt hier viel durcheinander. Gott ist nicht im Sinne von Menschen eine Person oder 3 Personen. Aber Gott kann man sowieso nicht nach menschlicher Weise erklären. Er hat keinen Anfang und kein Ende. Er ist Schöpfer aller Dinge. Das steht vom Vater, vom Sohn und vom Heiligen Geist in der Bibel. Er war schon da, als Abraham lebte (Jesus) und wurde  später geboren von Maria. Wie willst Du das alles logisch erklären. Wenn wir das nicht können (Und die Aussagen waren ja nur ein Ausschnitt aller möglichen Fragen), wie sollten wir die Gottheit erklären wollen? Wir dürfen ihn aber anbeten, im Gegensatz zu den vielen Götzen dieser Welt, die sich selbst wie ein Gott ansehen.

Das sind diejenigen, die meinen alles über Gott und die Welt erkennen zu können. Gott ist aber nur an seinen Werken zu erkennen. So schreibt es der Apostel Paulus im 1. Römerbrief. Vieles bleibt somit ausgeschlossen, weil auch unser Verstand es nicht fassen würde. So hat Jesus sinngemäß gesagt zu den Jüngern: Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht fassen. Mir ist das klar, warum! Wie kann ein Werk seinen Schöpfer beurteilen oder verstehen? Dieses Beispiel steht in diesem Zusammenhang in der Bibel im AT.

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Giustolisi 07.05.2016, 22:15
@Wilfri

"Gott kann man sowieso nicht nach menschlicher Weise erklären. Er hat keinen Anfang und kein Ende. "
Dann ist er beliebig und immer genau das, was der Gläubige gerade braucht. Das ist das schöne, an fiktiven Figuren, man kann sie wie es einem passt an die eigenen Vorstellungen anpassen.

"Wie willst Du das alles logisch erklären."
Gar nicht, denn wenn in einer Geschichte Widersprüche auftauchen, stimmt etwas mit der Geschichte nicht. Dann sind zumindest Teile davon falsch.
Wie bereits geschrieben, als logisch denkender Mensch kann man das nicht so einfach schlucken.

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stine2412 08.05.2016, 17:41

Giustolisi, du hast noch etwas vergessen: Wenn Jesus Gott ist, wer hat ihn denn dann von den Totn auferweckt?  Müßte doch in der Bibel stehen?!

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Giustolisi 08.05.2016, 18:29
@stine2412

In der Bibel steht viel, den Schmöker sollte man eh nicht  allzu ernst nehmen so wie jedes andere Buch irgendeiner Religion. Das sind Geschichten, aber nicht mehr.

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Im Christentum gibt es die Heilige Dreifaltigkeit ("Trinität"). Gott tritt in drei Erscheinungsformen auf - als Gott Vater, als Sohn Gottes und als Heiliger Geist. Es ist jedoch immer ein und derselbe Gott. Wenn Dir das zu hoch und unverständlich ist: macht nix, die meisten Christen können damit nichts anfangen.

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Bitte beachte den zeitlichen und familiären Zusammenhang:

1. Vor ca 2000 Jahren: Jesus legte sein Recht Gott zu sein nieder um an der Menschen Stelle sterben zu können.

Beweiß steht im Philiperbrief Kapitel 2 Verse 6+7:                                       denn obgleich er Gottes Gestalt (= göttliche Wesensgestalt oder: Wesensart) besaß, sah er doch das Gleichsein mit Gott nicht als einen gewaltsam festzuhaltenden Raub (= unveräußerlichen, kostbaren Besitz) an; nein, er entäußerte sich selbst (seiner Herrlichkeit), indem er Knechtsgestalt annahm, ganz in menschliches Wesen einging und in seiner leiblichen Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde;

2. Noch in der Zukunft: Wenn Jesus wieder auf die Erde herabgekommen sein wird dann sollen die Engel Gottes ihn anbeten; so sagt jedenfalls der Vater im Himmel.

Beweiß steht im Hebräerbrief Kapitel 1 Verse                                              Denn zu welchem der Engel hat er je gesagt: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt"? Und wiederum: "Ich will ihm zum Vater, und er soll mir zum Sohne sein"? Wenn er aber den Erstgeborenen wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten". 

Besser wäre das ganze Kapitel im Hebräerbrief so lange zu lesen bis du die Zusammenhänge verstehst.

3. Familiäre Beziehung beachten

Jesus der sehr offt als Sohn Gottes, und zwar als exclusiver also einzigartiger Sohn Gottes im Neuen Testament bezeichnet wird gehört als Sohn zur Familie Gottes. Nun muß man sich von dem Gerede welches wir heute offt hören - nämlich daß alle Menschen Kinder Gottes wären - distanzieren. Das lehrt das neue Testament nicht. Das neue Testament lehrt viel mehr daß wir Kinder Gottes (allerdings nicht in dem exclusiven Sinne wie Jesus) werden können. Siehe Johannesevangelium Kapitel 1,12. Dann bemerken wir daß es ja gar kein Wiederspruch ist wenn Jesus Christus als Gott bezeichnet wird.

Denn jedes  Familienmitglied im natürlichen Sinn hat den gleichen Familiennamen und die zumindest teilweise gleichen Erbeigenschaften, seiner natürlichen Eltern. Das gilt hier im übertragenen Sinn für die göttlich / geistliche Verwandschaft Jesu zu seinem Vater auch.

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Im Hebräerbrief Kap. 1 Vers 7 und 8 steht die Antwort dazu. Gott sagt von dem Sohn: "Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit". Von den Jüngern (Aposteln) wird Jesus bei der Himmelfahrt angebetet, was nur Gott selbst annehmen darf. Der Jünger Thomas sagte in seinem Beisein: "Mein Herr und mein Gott". Wäre er es nicht gewesen, dann hätte er sofort eingreifen müssen, um das zu korrigieren. Hat er aber nicht.

Die Menschen, die als Erstlinge in den Himmel eingingen (die 24 Ältesten) beten im Himmel das Lamm Jesus und den Vater  (und den Heiligen Geist - die sieben Geister Gottes -, der um den Thron Gottes ist) an. Das wird und wurde nicht zurückgewiesen und betrifft hier die oberste und letzte Instanz.

Also ist Deine Aussage über Jesus schlicht falsch. Jesus war zeitweilig niedriger als der Vater, als er freiwillig seinen Thron im Himmel verließ um zu unserer Erlösung zum Menschen zu werden, obwohl er vorher Gott war (Er nahm Knechtsgestalt an: siehe Philipper 2,5-11 ), aber wurde danach wieder in seine Göttlichkeit eingesetzt, nachdem er am Kreuz gestorben und in den Himmel aufgenommen wurde. Siehe auch Kolosser 1 ab Vers 15. So wie es ein Geheimnis ist, woher Gott kommt, ist es auch ein Geheimnis, woher Jesus kommt; denn der war da vor allen Erschaffenen und er hat alles geschaffen. .Jesus musste Mensch werden, weil er sonst die Todesstrafe, die er für uns auf sich nahm hätte nicht erdulden können, denn er war unsterblich als Gott.

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Hallo minaabg,

die Behauptung, Jesus sei Gott, ist Teil der Dreieinigkeitslehre, die in der Christenheit zwar weit verbreitet ist, in der Bibel jedoch keine Stütze findet. Du hast richtig erkannt, dass Jesus in der Bibel niemals Gott gleichgestellt wird. Auch er selbst hat sich niemals als "Gott, der Allmächtige", bezeichnet, sondern lediglich als der "Sohn Gottes". Woher aber kommt dann diese unbiblische Lehre?

Es ist interessant, was die zwei nachfolgenden Zitate aus bedeutenden Enzyklopädien über den Ursprung sagen:

„Es könnte der Eindruck entstehen, das Dreieinigkeitsdogma sei im Endeffekt eine Erfindung des späten 4.  Jahrhunderts. In gewissem Sinne ist das auch wahr .  .  . Der Begriff ‚ein Gott in drei Personen‘ hatte sich vor dem Ende des 4.  Jahrhunderts noch nicht durchgesetzt; auf keinen Fall war er schon völlig in das christliche Leben und in das christliche Glaubensbekenntnis integriert worden“ (New Catholic Encyclopedia, 1967, Band  14, Seite  299).

„Am 20.  Mai 325 trat das Konzil von Nizäa zusammen. Konstantin führte persönlich den Vorsitz, steuerte die Verhandlungen und schlug selbst .  .  . die entscheidende Formel vor, die das Verhältnis Christi zu Gott im Nizäischen Glaubensbekenntnis ausdrückt, nämlich ‚wesenseins mit dem Vater‘ .  .  . Vom Kaiser eingeschüchtert unterschrieben alle Bischöfe außer zweien das Bekenntnis  — viele von ihnen entgegen ihrer eigenen Überzeugung“ (Encyclopædia Britannica, 1970, Band  6, Seite  386).

Warum kamen denn diese frühen Kichenväter überhaupt zu der Überzeugung, Jesus sei "wesenseins mit dem Vater"? Hier spielte die trinitarische Lehre des bekannten Philosophen Platon eine Rolle, von der sich Vertreter der damaligen Kirche stark beeinflussen ließen. Man gab also die reine biblische Lehre zugunsten philosophischen Gedankenguts auf! So heißt es auch in dem Werk Nouveau Dictionnaire Universel : „Die Platonische Dreiheit — an sich nur eine Neuordnung älterer Dreiheiten, die auf frühe Völker zurückgehen — scheint die rationale philosophische Dreiheit von Eigenschaften zu sein, die die von den christlichen Kirchen gelehrten drei Hypostasen oder göttlichen Personen hervorbrachte. .  .  . Diese Vorstellung des griechischen Philosophen [Plato, 4.  Jahrhundert v.  u.  Z.] von der göttlichen Dreiheit .  .  . kann man in allen alten [heidnischen] Religionen finden“ (Paris, 1865—1870, herausgegeben von M.  Lachâtre, Bd.  2, S.  1467).

Die Verschmelzung von ursprünglich "heidnischen" Lehren mit christlichen Glaubensinhalten trifft auch auf einige andere Lehren und Traditionen der Kirchen zu. Doch schon Jesus Christus warnte davor, den reinen Glauben durch "Überlieferungen" zu verfälschen. So sagte er zu der Geistlichenklasse seiner Tage: "Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht" (Matthäus 15:6). Wie obiges Zitat zeigt, gehört auch die Dreieinigkeitslehre zu den "Überlieferungen", durch die diejenigen, die sie annehmen, Gottes Wort in Misskredit bringen und es so in gewisser weise "ungültig" machen. Menschen, die daher an der Wahrheit über Gott und Jesus Christus interessiert sind, sind dazu aufgerufen, sich eng an das zu halten, was die Bibel über ihr beider Wesen sagt.

LG Philipp

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wildcarts2 06.05.2016, 08:58

Doch schon Jesus Christus warnte davor,

Nicht Jesus, sondern seine Erfinder. Das waren nämlich Juden, die das Judentum reformieren wolltne.

Menschen, die daher an der Wahrheit über Gott und Jesus Christus interessiert sind, sind dazu aufgerufen, sich eng an das zu halten, was die Bibel über ihr beider Wesen sagt.

Damit sagst du also, dass man sich an eine nicht mehr existierende Gruppe bzw. an mehrere Gruppen jüdischer Sektierer halten muss, um die Wahrheit zu erfahren? Interessante These. Würde mich interessieren wie du das machen willst ;)

Ich halte mich da lieber an die harten Fakten. Denn die zeigen, dass es weder Gott noch Jesus je gegeben hat.

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KaeteK 06.05.2016, 09:31

Und genau aus diesem Grund sind die Zeugen Jehovas nicht als Christen zu sehen.

Johannes 1, 1Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott

Offenbarung 19 13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.

Johannes 1, 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater), voller Gnade und Wahrheit;

Auch wenn dich das nicht überzeugt, so sind doch die gewarnt, die mit deinem Beitrag konfrontiert werden.

Viele, viele Bibelesstellen weisen auf Seine (Jesus Christus) Gottheit hin...Schon am Anfang der Schöpfungsgeschichte...

Lass die gefälschte Bibelübersetzung der ZJ weg und lies in Gottes Wort unter Gebet, damit auch du errettet wirst. lg

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NewSummer 06.05.2016, 12:52
@KaeteK

@KateK

Du selbst führst es interessanter weise an und zeigst damit das Gott einen Sohn hat, Joh 1:14 ...eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater),

in anderen Bibelübersetzungen liest sich das etwas verständlicher  und zeigt ganz klar das Jesus Gottes Sohn ist und nicht Gott selbst.

Und das Wort ist Fleisch geworden und
hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die
Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
(Einheitsübersetzung)

Das Wort wurde Mensch und lebte unter uns. Wir selbst haben seine
göttliche Herrlichkeit gesehen, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In ihm sind Gottes vergebende Liebe und Treue zu uns gekommen.
(Hoffnug für alle)

Viele weitere Bibelstellen weisen klar darauf hin das Jesus Gottes erstgeborener Sohn ist, da bleibt kein Raum für andere Interpretationen. Und da ist es auch ganz gleich in welcher Bibelüberstzung man liest

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Philipp59 07.05.2016, 08:16
@KaeteK

@KaeteK

Wenn Jehovas Zeugen also deswegen keine Christen sein sollen, weil sie die Dreieinigkeitslehre ablehnen, dann wären die ersten Christen in Wirklichkeit keine echten Christen gewesen, denn zu ihrer Zeit hat noch niemand an die Dreieinigkeitslehre gedacht. Woher weiß man das?

Nun, im Jahre 325 u.Z. (unserer Zeitrechnung) wurde von Kaiser Konstantin das sog. nizäische Konzil einberufen. Was war der Hintergrund? Jahrelang wurde die Vorstellung, Jesus sei Gott aus biblischen Gründen heftig bekämpft. Um den Streit zu schlichten, berief Konstantin (der zu diesem Zeitpunkt gar kein Christ war) dann das Bischofskonzil ein, zu dem jedoch nur ein Bruchteil der Bischöfe kam, nämlich nur 300. Über den Verlauf dieses Konzils heißt es in der Encyclopædia Britannica : „Konstantin führte den Vorsitz, wobei er die Verhandlungen leitete und selbst die entscheidende Formel .  .  ., die das Verhältnis Christi zu Gott im Nizäischen Glaubensbekenntnis ausdrückt, nämlich ‚wesenseins mit dem Vater‘, vorschlug .  .  . Aus Furcht vor dem Kaiser unterschrieben alle Bischöfe außer zweien das [Nizäische] Bekenntnis  — viele von ihnen entgegen ihrer eigenen Überzeugung.“

Daraus ergeben sich einige Fragen:

Wie weit muss die damalige Kirche von den reinen Lehren der Bibel abgewichen sein, wenn sie sich von einem nichtchristlichen Herrscher vorschreiben ließ, was sie zu glauben hat?

Warum wurde denn in der Kirche jahrelang über das Wesen Jesu gestritten, wenn die Bibel doch angeblich eindeutig aussagt, dass er "wesenseins mit dem Vater" ist?

Was ist von einem bischöflichen Beschluss zu halten, bei dem zum einen nur ein kleiner Teil der Bischöfe vertreten war und zum anderen viele der Anwesenden diesen Beschluss entgegen ihrer inneren Überzeugung unterschrieben?


Anzumerken wäre hierzu noch, dass durch das nizäische Glaubensbekenntnis nur von dem Verhältnis Jesu zu Gott die Rede war. Der heilige Geist wurde hier noch gar nicht erwähnt. Das wiederum heißt, dass zu diesem Zeitpunkt die Dreieinigkeitslehre noch nicht ins Dasein gebracht worden war. Das geschah erst viel später, bei einem weiteren Konzil, das durch den Kaiser Theodosius einberufen worden war. Dem vorausgegangen war eine immer noch andauernde Auseinandersetzung über das Thema, die ja Kaiser Konstantin zu schlichten versucht hatte. Diese fand aber ein Ende, nachdem Kaiser Theodosius das nizäische Glaubensbekenntnis als Norm für sein Reich festgelegt hatte.

Auf diesem Konzil in Konstantinopel im Jahre 381 u.Z. einigte man sich darauf, dass Christus und der heilige Geist gleich sei. Doch wer denkt, die Dreieinigkeitslehre sei bereits zu diesem Zeitpunkt in feste Formeln gefasst worden, der irrt sich. Auch nach diesem Konzil herrschte keine Einigkeit bezüglich dieser Lehre. Viele bekämpften sie und wurden heftig verfolgt. Erst Jahrhunderte später wurde die Dreieinigkeitslehre dann voll ausgebildet und klarer definiert (z.B. im Athanasianischen Glaubensbekenntnis).

Die Frage ist, warum eine Lehre, wenn sie doch angeblich klar aus der Bibel hervorgeht, eine jahrhundertelange Entwicklung durchlaufen muss, bis schließlich ausgereift ist? Worum ging es den Klerikern denn in Wirklichkeit? Ging es ihnen um die Darstellung biblischer Wahrheit? In dem Werk Origin and Evolution of Religion von E.  W.  Hopkins wird dazu gesagt: "Die endgültige orthodoxe Definition der Trinität war größtenteils eine kirchenpolitische Angelegenheit."

Auch sollte bedacht werden, dass zum Zeitpunkt der Annahme dieser Lehre die Kirche in vielem Weiteren von der ursprünglichen und reinen christlichen Lehre abgewichen war. Hatte der Apostel Paulus nicht schon lange Zeit davor von einer Abkehr biblischer Lehren gewarnt, als er voraussagte: "Ich weiß, dass nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden,  und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen." (Apostelgeschichte 20:29,30) ?

Fortsetzung...

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Philipp59 07.05.2016, 08:19
@Philipp59

Fortsetzung...

Eines wird jedenfalls deutlich, wenn man sich die kirchliche Entwicklung der ersten Jahrhunderte nach Christus ansieht: Man wich Stück um Stück von dem reinen Christentum ab und so entstand eine immer mehr weltlich ausgerichtete Kirche, die nicht mehr viel mit der zur apostolischen Zeit gemeinsam hatte. Jesus hatte z.B. seine Jünger ausdrücklich davor gewarnt, "ein Teil dieser Welt zu werden" (Johannes 15:19). Die spätere Kirche ließ diese Warnung jedoch vollkommen außer acht und machte mit den Herrschern dieser Welt gemeinsame Sache, wie das Konzil zu Nizäa und das Konzil von Konstantinopel eindrucksvoll zeigen. Kann man im Ernst glauben, dass erst zu diesem Zeitpunkt die wahre biblische Lehre über Gott hervorgetreten ist, während man zur Zeit der Apostel in dieser Hinsicht noch im Dunkeln tappte?

Und nun zu dem Text aus Johannes 1:1, der immer wieder als Beleg für die Dreieinigkeitslehre angeführt wird. In vielen Bibelübersetzungen lautet er: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott." Ist dieser Text in dieser Form wirklich korrekt übersetzt worden? Nicht alle Bibelübersetzer und Kenner der griechischen Sprache sind dieser Meinung.

Interessant ist nämlich, dass dem ersten Wort "Gott" in Johannes 1:1 im Griechischen der bestimmte Artikel "ho" vorausgeht, während dieser bei dem zweiten Wort "Gott" ("das Wort war Gott") fehlt. Warum ist das so entscheidend? Weil dadurch das erste Wort "Gott" nicht dem zweiten "Gott" gleichgesetzt werden darf. Durch das Fehlen des bestimmten Artikels vor dem zweiten Wort "Gott" wird dieses mehr zu einer Beschreibung der Eigenschaft des "Logos" ("das Wort"). Aufgrund dessen entschieden sich einige Übersetzer dafür, den Teil des Textes "das Wort war Gott" wie folgt zu übersetzen: „Und göttlicher Art war der Logos [das Wort]“ (Johannes Schneider, Das Evangelium nach Johannes). „Und ein Gott war der Logos“ (Jürgen Becker, Das Evangelium nach Johannes). „Göttliches Wesen hatte das Wort“ (Ludwig Albrecht, Das Neue Testament). „Zuerst war das Wort da, Gott nahe und von Gottes Art“ (Berger/Nord, Das Neue Testament und frühchristliche Schriften). Die Übersetzung "ein Gott" entspricht den Regeln der Grammatik des damaligen Griechisch. Handelt es sich dabei aber nicht lediglich eine Spitzfindigkeit, zumal der Durchschnittsleser mit diesen Hintergrundinformationen ja gar nicht vertraut ist? Wie kann man sich durch die Bibel selbst Klarheit verschaffen?

Wenn man ausgehend von Johannes 1:1 ein paar Verse weiter liest, dann gelangt man zu Johannes 1:18, wo es heißt: "Kein Mensch hat Gott [den Allmächtigen] jemals gesehen". Doch ein paar Verse zuvor steht über "das Wort": "Das Wort [Jesus] ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen“ (Johannes 1:14, EÜ). Wenn also Jesus gleich Gott wäre, wie sollte es dann möglich gewesen sein, ihn im Widerspruch der Aussage aus dem Vers 18 zu sehen? Johannes schrieb im Vers 1 außerdem, das Wort sei "bei Gott" gewesen. Wie kann jemand bei einer Person sein und gleichzeitig diese Person selbst sein?

Außerdem spricht auch die Aussage Jesu in Johannes 17:3, in der er seinen Vater als den "allein wahren Gott" bezeichnete, der Vorstellung, Jesus sei Gott gleich. Interessant sind auch die Schlussbemerkungen am Ende des Johannesevangelium, wo Johannes schreibt: "Diese aber sind niedergeschrieben worden, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes" (Johannes 20:31). Auch hier wiederum bezeichnete er Jesus nicht als Gott, sondern als den "Sohn Gottes". Somit ist man aufgrund der Bibel nicht berechtigt zu sagen, dass Jesus selbst Gott sei.
All das belegt klar und deutlich, dass es sich bei der Dreieinigkeitslehre nicht um eine biblische Lehre handelt.

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Jesus ist in der Bibel "nicht immer niedriger". Nach christlich trinitarischem Verständnis geht der Sohn vom Vater aus, "gezeugt, nicht geschaffen, von einem Wesen."

http://www.katholisch-leben.org/dreifaltigkeit.htm

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Hallo.

Du beziehst dich damit bestimmt auf die Darstellung als Dreifaltigkeit (Vater, Sohn und der Heilige Geist). Ich möchte am Anfang anmerken, dass ich selbst kein (wenn es sowas gibt) erfahrener Christ bin, aber ein gläubiger.

Jesus Christus ist, und so steht es in der Bibel, als Zeichen Gottes und als Messias auf die Erde gekommen. Er ist gekommen und hat im Namen Gottes gehandelt. Er konnte Wunder verrichten er hatte alle Güte durch Gott bekommen. Alles was Gott kann, konnte auch Jesus.

So heißt es im vierten Kapitel des Buches Markus: (39) Sofort stand Jesus auf, bedrohte den Wind und rief in das Toben der See:
«Sei still! Schweige!» Da legte sich der Sturm, und tiefe Stille
breitete sich aus.

Jesus war also in der Lage zu handeln wie Gott, aber er gab sich den Menschen als betender. Er hat den Menschen gezeigt, wie man die Gnade Gottes verrichten konnte. Es heißt, Jesus behütet die Menschen wie ein Schäfer seine Schafe. Und so ist es auch. Der Schäfer zeigt den Schafen den Weg, den sie gehen sollen und hilft den Schafen, die Herde nicht zu verlieren.

Das besondere, was Jesus geleistet hat war, dass er Gott nie gefordert hat. Er hat sich in keine Versuchung führen lassen - Er kam als Mensch auf die Erde und der Mensch ist in diesem Punkt verwundbar. Aber Jesus hat den Menschen gezeigt, wie sie ohne Versuchung leben sollen.

Jesus ist also auf der einen Seite zu sehen wie Gott, denn er konnte den Sturm bändigen - auf der anderen Seite ist er ein Teil von Gott der als Mensch zu uns kam und später wieder 'dem Himmel gleich'

Liebe Grüße

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TheMenij12 06.05.2016, 02:02

Echt Geniale Antwort... Respekt! LG

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minaabg 12.05.2016, 00:32

 

Matthäus 9:8 “Da das Volk das sah, fürchtete es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hatte.”

Apostelgeschichte 2:22 “Jesus von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch erwiesen mit Taten und Wundern und Zeichen, welche Gott durch ihn tat unter euch, wie ihr selbst wisset...”

Apostelgeschichte 10:38 “…er ist umhergezogen und hat wohlgetan und gesund gemacht alle, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm.”

Hier verstehe ich das die Wunder nicht von Jesus waren sondern von Gott der Vater bei euch.

wenn Jesus so stark war das alles allein zu machen, dann brauchte er keine Hilfe weil er Gott ist , aber das Fall war so nicht denn die Bibel sagt, Engel stärkten Jesus in Zeiten der Schwäche;  Lukas 22:43 “Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn [im Garten von Gethsemane].”Menschen müssen gestärkt werden; Gott nicht, denn Gott ist Allmächtig.  Wenn Jesus gestärkt werden musste, kann er nicht Gott sein

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Wenn du bei deiner Frage berücksichtigst, dass Jesus Christus während seines Aufenthalts auf diesem Planeten "ganz in die Rolle eines Menschen geschlüpft" ist, müsste sich schon daraus die Antwort ergeben, warum er "niedriger" als Gott und der Heilige Geist war.

Er hat nach der Bibel vorübergehend seine göttliche Eigenschaft, seinen "himmlischen Platz" geopfert, um hier auf Erden für uns Menschen wohl das "größte, denkbare aller Opfer" zu bringen, zu dem kein anderer Mensch fähig gewesen wäre. Nicht umsonst sagt man im christlichen Glaubensumfeld, dass Jesus in seiner Art einzigartig war und ist, einerseits ganz Mensch, andererseits ganz Gott.

Leider erkennt man an deiner Frage auch, dass du die Bibel, das Neue Testament inhaltlich nicht kennst. - Sehr zu empfehlen, selbst wenn man nicht unbedingt gläubig werden will. Aber auch gefährlich, weil manche dabei gläubig geworden sind!

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666Phoenix 06.05.2016, 15:50

weil manche dabei gläubig geworden sind!

Oder aber sich diesen Blödsinn endgültig aus dem Hirn verbannt haben!

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hummel3 06.05.2016, 17:11
@666Phoenix

Na, Phoenix, immer noch nicht geschafft deine verbale Bösartigkeit abzulegen?

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minaabg 11.05.2016, 23:45

Im Gegenteil ich habe die Bibel gelesen und deshalb frage ich diese Frage; ich habe da gelesen dass Jesus ein ganz Mensch war , er war ein Prophet und sagte immer dass er und Gott nicht gleich sind: HIER ZUM BEISPIEL.   “...der Vater ist größer als ich.” (Johannes 14:28).    

  “...ich lebe um des Vaters willen...” (Johannes 6:57).   

  “Ich kann nichts von mir selber tun…” (Johannes 5:30). 

 “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.” (Johannes 20:17).   

  “Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe.” (Johannes 8:40). 

  “Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein sondern dein Wille geschehe!” (Lukas 22:42)

“Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Matthäus 27:46).

“Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.” (Lukas 23:46)

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hummel3 12.05.2016, 09:03
@minaabg

@minaabg

Auch wenn du "die Bibel gelesen hast", so hast du doch die zentralen Inhalte zur "Göttlichkeit von Jesus Christus" und damit auch meine Antwort offenbar nicht verstanden.

Du ignorierst nämlich völlig, in welcher "Position" Jesus die von dir zitierten Aussagen getroffen hat - nämlich in seiner vorübergehenden Eigenschaft als Mensch.

Mein Tipp daher:

Man kann die Bibel auch mehrfach lesen oder sich die Fakten von versierten Theologen erklären lassen. Besucht man z. B. Gottesdienste in der Weihnachts- und Osterzeit, kann man das Wissen über die Göttlichkeit von Jesus Christus ebenfalls gratis nach Hause nehmen. Man darf sich nur gegen gewisse Informationen nicht sperren.

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hummel3 12.05.2016, 09:15
@hummel3

@minaabg

Gerade ist mir noch bewusst geworden, dass du muslimischen Glaubens bist. Da hast du natürlich automatisch Probleme, meine Worte oder den Inhalt des Neuen Testaments zu verstehen.

Entschuldige deshalb, dass ich dich überhaupt belehren wollte. Umgekehrt fordere ich aber auch dich auf, Christen nicht argumentativ mit Bibelzitaten belehren zu wollen, deren Sinn du nicht verstehst und "nicht verstehen darfst", weil du sonst auch noch gegen die Regeln des Islam verstoßen würdest.

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minaabg 13.05.2016, 12:42
@hummel3

Was soll ich denn verstehen wenn Jesus sagt zu Gott ´´mein Gott´´ ? Wie kann ich das verstehen nach deiner Meinung dass das Jesus der Mensch ist und nicht der Gott? wie soll man denn die Bibel lesen wenn man unbedingt noch die Kirche besuchen muss? also die Bibel allein zu lesen bringt nichts ,nur die Kirche hat alles und kann alles erklären, ist das fair dass der normale Mensch die Bibel nicht allein interpretieren darf?

Und wenn meine zitierten Aussagen gelten nur für Jesus als mensch und nicht als Gott, was ist denn die Aussagen die er als Gott gesagt hat , wo hat er gesagt ich bin der Gott ?

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hummel3 13.05.2016, 15:11
@minaabg

@minaabg

Dein letzter Kommentar zeigt mir noch einmal deutlich, dass es derzeit keinen Sinn macht, dich eines Besseren belehren zu wollen, was den Status von Jesus Christus nach der Bibel angeht.

Wenn Jesus nicht Gott wäre, dann müssten über 2 Milliarden Christen die Bibel, das Neue Testament falsch verstehen und das schon seit 2000 Jahren. 

Hältst du dich tatsächlich für soviel klüger, als diese 2 Milliarden Menschen? Dagegen spricht auch, dass du einer Religion mit mittelalterlichen Werten und Zielen hinterher läufst.

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Weil die Bibel lehrt, dass Gott ein dreieiniger Gott ist (Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist; Stichwort Trinität).

Einige biblische Belege dazu, dass Jesus Gott ist:

Einige Belege aus der Bibel dazu:

Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Johannes 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1. Johannes 1,1; Offenbarung 19,13).

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen feststellen, dass Jesus Gott ist. Drei Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

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wildcarts2 09.05.2016, 14:00

Weil die Bibel lehrt, dass Gott ein dreieiniger Gott ist

Tut sie de facto nicht!

Diese Lehre ist erst durch lange Diskussionen in das Christentum aufgenommen worden und war den Bibelschreibern gänzlich unbekannt. Das wäre für sie Gotteslästerung gewesen.

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

Irrelevant! Denn das NT wurde benutzt, um zu behaupten, AT-Prophezeiungen hätten sich erfüllt. Ich kann auch von mir sagen, ich sei Cäsar. Bin ich dann Eins mit Julius?

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt,
dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen
Botschaft,

Richtig: Kern der CHRISTLICHEN Botschaft! Die Bibel ist aber nicht christlichen sondern jüdischen Ursprungs!

Deine angeführten Texte sind aus dem Kontext gerissen und falsch interpretiert. Die Bibel trennt Jesus und Gott DEUTLICH als zwei Individuen voneinander. So z.B Johannes 14,28, Matthäus 24,36 und in der Taufszene, wo deutlich zwischen Jesus (auf der Erde), dem Geist (als Mittler zwischen den Welten) und Gott (im Himmel) unterschieden wird.

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minaabg 12.05.2016, 00:41
“...der Vater ist größer als ich.” (Johannes 14:28).    

  “...ich lebe um des Vaters willen...” (Johannes 6:57).   

  “Ich kann nichts von mir selber tun…” (Johannes 5:30). 

 “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.” (Johannes 20:17).   

  “Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe.” (Johannes 8:40). 

  “Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein sondern dein Wille geschehe!” (Lukas 22:42)

“Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Matthäus 27:46).

“Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.” (Lukas 23:46)

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"Wer den Sohn hat, hat das Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht." 1. Johannes 5 Vers 12

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minaabg 11.05.2016, 23:53

das bedeutet nicht unbedingt dass Jesus der Gott ist was sagst du denn wenn du das liest 

“...der Vater ist größer als ich.” (Johannes 14:28).    

  “...ich lebe um des Vaters willen...” (Johannes 6:57).   

  “Ich kann nichts von mir selber tun…” (Johannes 5:30). 

 “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.” (Johannes 20:17).   

  “Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe.” (Johannes 8:40). 

  “Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein sondern dein Wille geschehe!” (Lukas 22:42)

“Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Matthäus 27:46).

“Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.” (Lukas 23:46)

 

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Wilfri 23.05.2016, 13:09
@minaabg

Jesus hat sich selbst erniedrigt und wurde Mensch. Aber er ist wieder zurück gegangen und nimmt seine ursprüngliche göttliche Stellung wieder ein. Aber wenn man das nicht weiß, dann zieht man eben völlig falsche Schlüsse. Das Produkt sind dann die Rückschlüsse, die Du aus den Texten ziehen willst.

Halbwissen ist also immer dramatisch. Lieber mal alles lesen. Es gibt noch mehr Texte über die Göttlichkeit Jesu. Bis hin zur Aufforderung des Vaters, den Sohn als Gott anzubeten. Also alle Phantasien mal vergessen und neu überdenken.

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Der damalige "Gott" (Jes.45,22) war "Gott, das Wort", der spätere Jesu (Joh.1,1.14).

Als Mensch gab Jesu seinem Vater stets die Ehre (Joh.14,28).

Der "Heilige Geist" ist keine Person (Lk.1,35), sondern die "Kraft Gottes und Seines Sohnes" (Mk.12,24), sonst hätte Jesu den falschen Vater angebetet (Mk.14,36).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) ist bemüht, die Menschheit von unserem ewigen Vater fernzuhalten, um sich als "Engel des Lichts" (2.Kor.11,14) fälschlich als "Gott" auszugeben.

Dessen Zukunft ist jedoch erst mal "Gefängnis", nachdem er mit seiner "Weltkirche" gegen die Heiligen und Jesu kämpfte (Offb.17,1-6.14).

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Die Dreieinigkeitslehre ist DER zentrale Punkt der christlichen, biblisch fundierten Lehre. Wer etwas anderes behauptet, kann das gern tun, sollte sich dann aber bitte NICHT Christ nennen! Das ist enorm wichtig, weil man sonst den ganzen Sinn und das ganze Prinzip nicht versteht und die Bibel zu einem einfachen Buch degradiert.

Hier in Stichpunktform:

- Jesus wurde gezeugt vom Heiligen Geist und geboren von Maria.

- In dem Moment, wo er am Kreuz starb, wurde Gott ganz Mensch.

- Er stand am dritten Tag von den Toten auf, er hat den Tod besiegt.

- Jesus war das perfekte Opfer, weil er frei von Sünde war. Kein Mensch auf der Welt kann das von sich behaupten!

Er sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. NiemandkommtzumVater als nur durch mich" (Joh. 14,6).

Das ist eine extrem wichtige und zentrale Stelle in der Bibel!

Wie sonst sollte Jesus unser Fürsprecher vor dem Vater sein können, wenn er nur ein normaler Mensch (gewesen) wäre?

Also das bitte immer bedenken! Lasst euch bitte nicht in die Irre führen von Menschen, die falsche Lehren verbreiten.

Wie gesagt, jeder darf glauben, was und woran er will. Auch an nichts von mir aus. Aber keine Lügen über das Christentum zu verbreiten wäre schon nett...

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Raubkatze45 06.05.2016, 12:22

Jesus wurde nicht erst Mensch, als er am Kreuz starb. Er wurde bereits Mensch, als er durch die Jungfrau vom Hl. Geist empfangen wurde.

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666Phoenix 06.05.2016, 15:47

danhof

die Bibel zu einem einfachen Buch degradiert.

Und was soll die Bibel sonst noch sein, Deiner Meinung nach??

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danhof 12.05.2016, 08:09
@666Phoenix

Was es sonst noch ist? Das Wort Gottes. Das Buch wurde natürlich von Menschen geschrieben, aber nach christlicher Meinung von Gott eingegeben.

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minaabg 12.05.2016, 01:09

In dem Moment, wo er am Kreuz starb, wurde Gott ganz Mensch

Gott ist doch unsterblich wie konntet ihr glauben dass Gott war gestorben , Gott soll nicht sterben, wenn Jesus Gott war soll er auch nicht sterben.

 Er stand am dritten Tag von den Toten auf, er hat den Tod besiegt

wie besiegt? gibt's was stärker als Gott damit er es besiegen muss, und wie hat er den Tod besiegt wenn er schon gestorben ist , man kann den Tod besiegen wenn er nie sterbt , also wie Gott er lebt für immer und sterbt nicht weil er stärker als Tod. Menschen sterben aber Gott nie.

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danhof 12.05.2016, 08:11
@minaabg

Jesus musste ganz Mensch sein/werden - spätestens in dem Moment des Sterbens, da sich Gott und Tod nicht vereinbaren lassen.

Jesus ist im Reich des Todes gewesen, kam aber zurück. Deshalb hat er den Tod besiegt.

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Er ist nicht niedriger...er ist meiner Meinung nach Gott in der eingeschränkten Form eines Menschen aner trotzdem nicht weniger Gott

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minaabg 12.05.2016, 00:42
“...der Vater ist größer als ich.” (Johannes 14:28).    

  “...ich lebe um des Vaters willen...” (Johannes 6:57).   

  “Ich kann nichts von mir selber tun…” (Johannes 5:30). 

 “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.” (Johannes 20:17).   

  “Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe.” (Johannes 8:40). 

  “Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein sondern dein Wille geschehe!” (Lukas 22:42)

“Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Matthäus 27:46).

“Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.” (Lukas 23:46)

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Die Frage ist schnell beantwortet: es ist eine haltlose Behauptung deinerseits, dass Jesus in der Bibel immer niedriger ist als der Vater und der heilige Geist. Der biblische Befund sagt etwas anderes.

Und weil dem so ist, weil das Evangelium z.b. sagt: "Ich und der Vater sind eins", deshalb sagen die Christen, dass Jesus Gott ist.

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minaabg 12.05.2016, 00:40
“...der Vater ist größer als ich.” (Johannes 14:28).    

  “...ich lebe um des Vaters willen...” (Johannes 6:57).   

  “Ich kann nichts von mir selber tun…” (Johannes 5:30). 

 “Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.” (Johannes 20:17).   

  “Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen solchen Menschen, der ich euch die Wahrheit gesagt habe, die ich von Gott gehört habe.” (Johannes 8:40). 

  “Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein sondern dein Wille geschehe!” (Lukas 22:42)

“Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Matthäus 27:46).

“Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände.” (Lukas 23:46)

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omikron 12.05.2016, 14:24
@minaabg

Und jetzt bitte noch alle Zitate, wo Jesus = Gott steht.

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Die heilige Dreifaltigkeit ist im Christentum vertreten... diese beinhaltet Gott den Sohn und den heiligen Geist auf gleicher Ebene.

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Christen sagen doch nicht das er Gott ist sondern Sohn Gottes omg

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KaeteK 06.05.2016, 11:21

http://www.soundwords.de/images/trinit%C3%A4t.jpg

Die Einigkeit in der Gottheit kommt  in dem Taufauftrag an die Jünger zum Ausdruck, wenn es heißt:

Matthäus 28,19 ... taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

lg

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wildcarts2 09.05.2016, 13:54
@KaeteK

Aha, und wenn ich einen Brief bekomme, in dem steht: Im Namen der Geschäftsführung, Personalleitung und Abteilungsleitung befördern wir sie ... Dann handelt es sich dabei auch um eine Person? ;)

Die Trinität ist gänzlich unbiblisch. Die Juden (welche die Bibel geschrieben haben) haben nie derartiges geglaubt!

Es gibt klare Trennungen zwischen Gott und Jesus in der Bibel! Lies sie doch mal ...

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danhof 12.05.2016, 08:44
@wildcarts2

Es gibt klare Trennungen zwischen Gott und Jesus in der Bibel!

Es gibt auch klare Hinweise darauf, dass Gott und Jesus EINS sind:

Johannes 10,30 : „Ich und der Vater sind eins”

Johannes 1,1: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott”

Johannes 1,14: „Und das Wort wurde Fleisch”

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ManfredFS 26.05.2017, 16:36
@wildcarts2

Nein es handelt sich dann nicht um eine Person aber alle drei Personen sind Teil der Firma. Die Dreieinigkeit behauptet ja nicht dass alle drei EINE PERSON sind, sondern dass es DREI PERSONEN sind und alle VOM WESEN HER GOTT.

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