Betet man zu Gott oder Jesus oder zu beiden?

13 Antworten

Wenn man nach dem geht, was Jesus gelehrt hat, dann betet man nicht zum Sohn, sondern allein zum Vater. Das beginnt schon mit dem "Vater unser" und setzt sich an verschiedenen Schriftstellen des Neuen Testaments fort, bis hin zum letzten Kapitel der Offenbarung des Johannes - und wer da meint, dass die Mahnung an Johannes im letzten Kapitel der Offenbarung nicht von Jesus kam, der kann ja gern versuchen, mir zu erklären, warum zwei identische Aussagen, vor und nach dieser Ermahnung stehen und bei der Wiederholung direkt bevor sich Jesus als solcher zu erkennen gibt (so wie er sich bei den beiden Jüngern, die auf dem Weg nach Emmaus gewesen sind, erst beim Brotbrechen zu erkennen gegeben hat).

10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.
11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.

Nun da Jesus sagte, der Vater SEIN IN IHM so wie ER IM VATER sein dann ist klar, beide sind so eng verbunden, dass wir natürlich wenn wir Jesus bitten automatisch auch den Vater bitten denn beide sind GOTT, untrennbar EINS

Dann sagt jesus selbst in Johannes 14
13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.
14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.

dass man DIREKT zu IHM beten kann, WAS IHR MICH BITTET.

Also auch wenn man nach dem geht was Jesus gesagt hat, können, sollen und dürfen wir Jesus direkt anreden, zu ihm beten.
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@ManfredFS

10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.
11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.

Da sollte man auch den Kontext beachten:

12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn.

Quelle: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Johannes14,12-13

Wie sollte Jesus wieder zum Vater gehen anstatt wieder zum Vater zu werden, wenn Jesus und der Vater ein Wesen wären? Außerdem wird deutlich, dass man in seinem Namen beten soll, was aber nicht heißt, dass man zu ihm beten soll.

Nun da Jesus sagte, der Vater SEIN IN IHM so wie ER IM VATER sein dann ist klar, beide sind so eng verbunden, dass wir natürlich wenn wir Jesus bitten automatisch auch den Vater bitten denn beide sind GOTT, untrennbar EINS

Früher zur Zeit Jesu hatte "eins" offenbar noch eine andere Bedeutung, als tatsächlich eins zu sein, denn dies bedeutete offenbar auch einig zu sein. Dies wird aus der Schriftstelle in https://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes17,21:

21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. 

Entgegen meiner Erinnerung daran, geht diese Schriftstelle auch auf das in einem sein ein und ist somit auch auf Dein Zitat dazu ein. 

Also auch wenn man nach dem geht was Jesus gesagt hat, können, sollen und dürfen wir Jesus direkt anreden, zu ihm beten.

16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. 

Quelle: https://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes15,16

und https://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung22,7-13:

7 Siehe, ich komme bald. Selig, wer an den prophetischen Worten dieses Buches festhält. 8 Ich, Johannes, habe dies gehört und gesehen. Und als ich es hörte und sah, fiel ich dem Engel, der mir dies gezeigt hatte, zu Füßen, um ihn anzubeten. 9 Da sagte er zu mir: Tu das nicht! Ich bin nur ein Knecht wie du und deine Brüder, die Propheten, und wie alle, die sich an die Worte dieses Buches halten. Gott bete an! 10 Und er sagte zu mir: Versiegle dieses Buch mit seinen prophetischen Worten nicht! Denn die Zeit ist nahe. 
11 Wer Unrecht tut, tue weiter Unrecht, der Unreine bleibe unrein, der Gerechte handle weiter gerecht und der Heilige strebe weiter nach Heiligkeit. 12 Siehe, ich komme bald und mit mir bringe ich den Lohn und ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht. 13 Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Noch irgendwelche Einwände?

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@ManfredFS

aber auch das Vater unser  soll bestehen bleiben, weil Jesus das auch lehrte. 

lieben Gruß

1
@JTKirk2000



Nun da Jesus sagte, der Vater SEIN IN IHM so wie ER IM VATER sein dann ist klar, beide sind so eng verbunden, dass wir natürlich wenn wir Jesus bitten automatisch auch den Vater bitten denn beide sind GOTT, untrennbar EINS

Nein , sie sind Eins ..  einig .., sie sind immer gleicher Meinung .. 

aber sie sind Zwei .. Das Lamm und der Löwe 

Der Vater und der Sohn..

und das ist auch zu belegen .




1.Petrus  3 22 Jesus Christus ist zur Rechten Gottes, nachdem er in den Himmel gegangen ist, und Engel und Mächte und Kräfte sind ihm unterworfen.

Jesus und sein Vater--  zwei 




1.Kor 11,3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Christus Haupt aber Gott. 

Jesus hat immer noch einen Vater.  

Bildlich in Erhöhungen :  Das niedrigste ist die Frau, darüber ist der Mann , darüber ist Jesus , und darüber ist der Vater. 

das kann man nicht verleugnen

Der Gärtner , Der Weinstock, die Reben.  

Gott  , Jesus und wir sind an Jesus .

liebe Grüße Dir


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Im „Vater Unser“ hast du das Musterbeispiel das uns Jesus für unsere Gebete an die Hand gegeben hat. Wenn du in der Bibel Geschichten von Jesus vor dir hast, kannst du ihn auch direkt ansprechen und ihn im Gebet fragen, was er da gerade meint. Und dann gibt es noch den Heiligen Geist, der uns im Beten vertritt, wenn wir nicht recht wissen wie wir beten sollen. Ihn kann man im Gebet auch ganz prima mal bitten einem beizustehen. 

Aber immer gilt: Im „Vater Unser“ will uns Gott damit locken, dass wir glauben sollen, er sei unser rechter Vater und wir seine rechten Kinder, auf dass wir getrost und mit aller Zuversicht ihn bitten sollen wie die lieben Kinder ihren lieben Vater.

Erklärt findest du das z.B. in Luthers Kleinem Katechismus. Eine Version mit Erklärung findest du z.B.

http://www.sola-gratia-verlag.de/013.htm

Hallo....

Nach der Bibel ist Gott der Vater und sein Sohn Jesus Christus " EINS".

Wenn Sie zu Gott beten, beten sie Grundsätzlich zu Beiden. Allerdings können Sie wählen, indem Sie in Ihrem Gebet Jesus ansprechen oder den Vater, beide sind ja sowieso EINS. Im Laufe der Zeit, sollten Sie beide kennen lernen, den obwohl sie Eins sind, sind sie doch verschieden, denn der Vater ist eine grössere Autorität als Christus.

liebe Grüsse


Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

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Aber warum sagt man dann Jesus ist Gottes Sohn & (wir/ihr) seid Gottes Kinder. Und wenn Jesus Gott ist, warum wurde er geboren und getötet. Gott wurde ja nicht gezeugt?

Irgendwie lässt mir das keine Ruhe. Und man sagt ja, das die Christen von früher an den selben Gott geglaubt haben wie die Muslime. Also Jesus auch Bei uns ist e aber nur ein Prophet.

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