Wie behandle ich Zahnfleischentzündung bei meinen zwei Katern (ohne ständige Narkose)?
Hallo,
ich habe zwei Kater (Kater A: 2,5 Jahre, Kater B: 3,5 Jahre). Beide bekommen hochwertige Ernährung (BARF/Rohfleisch + hochwertiges Nassfutter). Trotzdem haben beide Zahnprobleme, und ich suche nach langfristiger Zahnpflege ohne dauerndes Narkotisieren.
🦷 Kater A (2,5 Jahre)
– hat sich durch Spielen den Fangzahn abgebrochen
– der Zahn musste Ende Juli entfernt werden, weil der Nerv offen lag
– dabei wurde gleich eine Zahnsanierung durchgeführt (also keine „normale Zahnstein-OP“ aus Routine)
– jetzt, ca. 4 Monate später, hat er schon wieder Zahnfleischentzündung
🦷 Kater B (3,5 Jahre)
– war im August bei einem anderen Tierarzt (Zweitmeinung)
– Zahnstein wurde bestätigt
– Tierärztin meinte aber, man soll noch nicht entfernen, weil es sich sonst immer wieder neu bildet
– aktuell hat auch er eine Entzündung am Zahnfleisch
😕 Ich bin verunsichert, denn ich will nicht alle paar Monate eine Narkose machen lassen.
Ich suche nach einer dauerhaften Lösung bzw. was ich jetzt machen kann. Ich will nur das Beste für sie! Was sagt ihr zu den Fotos?
🐔 Was ich schon versucht habe
– Zahnputzflocken gegeben
– Küken/Hühnerhälse angeboten (seit 5 Tagen zusätzlich neben dem BARF) → fressen sie nicht
Meine Züchterin empfiehlt:
- Küken aufzuschneiden (durch den Kopf/Gehirn)
- die Kater auch mal hungern zu lassen, damit sie Küken „lernen zu fressen“
- nur selten zum Tierarzt zu gehen, damit sie sich dort nicht mit Keimen/Krankheiten anstecken
Ich bin jetzt unsicher, ob das wirklich sinnvoll und gesund ist, denn ich lese überall, dass Katzen schon nach 1–2 Tagen ohne Futter eine lebensgefährliche Fettleber bekommen können, und dass Tierarztpraxen bei normaler Hygiene kein Risiko für gesunde Tiere darstellen.
💬 Meine Fragen an euch:
- Was hilft dauerhaft und realistisch gegen Zahnfleischentzündung bei Katzen, ohne ständig Narkose?
- Nutzt jemand enzymatische Zahngele oder Schutzgele, z.B. Vet Protector Pro Muko
- Soll ich trotzdem zur Kontrolle gehen, obwohl manche Züchter sagen, dass Tierarztbesuche wegen Keimen vermieden werden sollen?
- Ist Hungernlassen wirklich eine Methode, um Knochen/Küken anzugewöhnen – oder eher gefährlich?
🙏 Ich möchte keine Experimente machen, sondern eine sichere, tierärztlich empfohlene Pflege, die langfristig hilft.
Danke für alle Erfahrungen und Tipps!