Pille: Maxim oder Desogestrel Aristo 75ug? (Endometriose)?

Hallöchen,

ich (23) leide seit ca 3 Jahren an sehr starken Unterleibsschmerzen. Meine erste Frauenärztin hat mir dann die Maxim verschrieben (ohne untersuchung) und meinte dadurch sollen die schmerzen besser werden und Nebenwirkungen gäbe es keine da die Maxim recht verträglich sei (nur bessere Haut) und ich mir keine sorgen machen soll. Sie meinte ich wäre komplett gesund und das wenn ich keine schmerzen haben will die Pille einfach nehmen soll (eine aufklärung ist nicht erfolgt).

Ich habe die Pille noch nie genommen, da ich dem ganzen recht skeptisch gegenüber stand (habe von meinem Umfeld eig nur schlechtes gehört) und war etwas besorgt.

Ich bin dann zu einer anderen Frauenärztin (in der hoffung, dass man mir zuhört) und sie hat nach einem Ultraschall gemeint, dass ich Wassereinlagerungen hätte die für eine Endometriose sprechen (aber eine leichte form bis jetzt aufgrung der schmerzen). Sie meinte dann auch, dass das beste wäre wenn ich mit der Pille anfange. Ich habe dann sehr lange mit ihr über meine bedenken gesprochen und sie hat mir dann Desogestrel Aristo 75ug verschrieben. Diese Pille soll vom Thromboserisiko etwas geringer sein aber vergleichsweise zu der Maxim mehr Nebenwirkungen (Pickel, Gewicht,..) haben. Die Maxim habe ich jetzt auch da und sie meinte ich soll überlegen welche ich einnehmen möchte. Die Maxim soll wohl besser sein meinte sie.

Ich fliege in ca 80 Tagen zu meinem Freund (Fernbeziehung) und da ich die Pille noch nie eingenommen habe, habe ich echt angst, dass sich in der zeit einiges verändert (gewicht, haut, zwischenblutungen etc). Ich möchte einfach nicht nachdem wir uns über 1 Jahr nicht gesehen haben wie ein wrack dastehen..

Hat jemand Erfahrungen mit einer von den Pillen oder beiden?

Wie war die Verträglichkeit? Welche Nebenwirkungen gab es und wann hat sich alles eingependelt?

Ich weiß natürlich, dass jeder Körper unterschiedlich reagiert aber Online findet man meist nur Horrorgeschichten...und ich bin echt ratlos :/

Schwangerschaft, Pille, Verhütung, Endometriose, Gesundheit und Medizin, Nebenwirkungen
Sterilisation... Geschlechterrollen in der Gesellschaft?

Hallo zusammen,

ich war gestern auf Tik Tok unterwegs bin auf ein Video gestoßen das mich sprachlos gemacht hat.

Dort beschrieb eine Mutter von (mittlerweile) 2 Kindern, das sie sich sterilisieren lassen will. Aber sie trifft nur auf Ablehnung. https://vm.tiktok.com/ZML3xGE9c/?k=1

Warum wird im 21. Jahrhundert eine Entscheidung einer erwachenen Person nicht akzeptiert?

Ich wohne auf dem Land, also richtig auf dem Land, und als ich erwähnt habe das ich keine Kinder haben möchte, wurde ich geschockt angesehen und alle haben gesagt : " Dann schauen wir in 10 Jahren nochmal..." " Kinder sind doch was schönes..." " Wenn es dann soweit ist, wird es dich erfüllen..." " Das bereust du..."

Und bla bla bla.

Warum mischt man sich in sowas ein?

Die Entscheidung für eine Schwangerschaft wird doch auch nicht angezweifelt. Wenn bei uns jemand sagt: " Ich möchte früh ,viele Kinder" Machen alle Luftsprünge und gratulieren einem. Aber warum wir das Gegenteil nicht auch einfach akzeptiert?

Auch bei dem Thema Schwangerschaftsabbruch, haben alle ( Tut mir leid, für den Ausdruck) einen Stock im Arsch.

Ich bin mit meiner Schwiegermutter über dieses Thema zu sprechen gekommen. Und habe gesagt: " Bevor ich dem Kind kein schönes Leben bitten kann oder ich mich dafür selbst nicht mehr im Spiegel anschauen kann, lasse ich es abtreiben."

Sie hat mich angeschaut wie eine Aussätzige. " Wenn es soweit ist, wirst du dieses Kind zur Welt bringen. Egal was du sagst, das wird nicht weg gemacht... Das ist mir dann egal, aber abgetrieben wird nicht!"

Seit dem habe ich jegliche Konversation in die Richtung vermieden.

Ich war so schockiert, das ich aufgestanden und gegangen bin. Warum wird das nicht akzeptiert? Man wird ja schließlich richtig dazu gezwungen.

Wie seht ihr das? Ich bin da sehr vorsichtig, was ich sage weil ich da schon viel schlechte Erfahrungen gemacht hab.

Abtreibung, Sex, Verhütung, Liebe und Beziehung, Sterilisation
Strafe für mangelnde Beratung?

Meine Freundin nimmt die Antibabypille.

jetzt hat sie einige Nebenwirkungen und hatte nach einer Alternative gefragt. Die Ärztin hat nur davon geredet dass die Spirale sehr schmerzhaft ist und vielleicht sogar herasugemommen werden muss. Das kann gut sein und ich habe ich auch ein paar mal gehört. Meine Freundin teilte der Ärztin die Nebenwirkungen mit. Sie verschrieb ihr eine andere Pille wo manche Nebenwirkungen ausbleiben sollten. Außerdem meinte sie dass sie gegen Kopfschmerzen hilft. Bei der Verschreibung der vorherigen Pille meinte sie dass die Pille gegen Akne helfe. Nur positves also. Es ist ja anscheinend auch kein Einzelfall dass so einseitig über die Pille berichtet wird von der Seite der Ärzte aus. Ich frage mich nur ob die offensichtlich mangelnde Aufklärung auch Konsequenzen für die Ärztin haben kann denn ich sehe eine große Gefahr darin da die Pille auf gar keinen Fall zu unterschätzen ist.

Gibt es also eine Strafe für solche Fälle oder ist die Ärztin nicht dazu verpflichtet

PS: meine Freundin und ich informieren uns gut darüber und sie wusste auch worauf sie sich einlässt. Mir geht es in dieser Frage nur um die Menschen die den Beipackzettel nicht lesen. Ich gehe einfach mal davon aus dass auf die allermeisten Jugendlichen ein paar Worte (und es tut nicht weh bei so einem wichtigen Thema nur einmal kurz die Stimmungsschwankungen Trombose und Gewichtszunahme zu erwähnen) mehr bewirken als ein Zettel den jeder dritte liest.

Frauen, Sex, Verhütung, Antibabypille, Gesundheit und Medizin, verhütungsmittel

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