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Ganze Familie macht mich krank?

Hallo zusammen,

ich habe mich schon länger etwas von meiner engsten Familie distanziert. Allerdings möchte ich den Kontakt nicht ganz aufgeben, aber das Verhalten meiner Familie bringt mich immer wieder auf die Palme.

Meine Schwester (24J) ist psychisch sehr labil. Ich vermute dass sie an extremer Hypochondrie leidet. Sie meint jedenfalls, dass sie schwer krank wäre und kann vor Schmerzen nichts machen. Sie war bei ca. 20 Ärzten gewesen und alle haben ihr versichert, dass sie gesund ist. Meine Schwester meint aber, dass alle Ärzte sich nicht auskennen würden unfassbar inzwischen hat sie meine Eltern davon überzeugt, dass sie tatsächlich sehr krank ist. Infolgedessen fahren meine Eltern meine Schwester ständig zu verschiedenen Ärzten, natürlich zu privaten Ärzten obwohl sie nicht privat versichert ist. Die Medikamente und Arztrechnungen betragen immer etwa 2000€ im Monat. Sie benutzt ihre „Krankheit“ immer als Ausrede für alles. Dies schmiert sich mit ihren 24 Jahren (!) nicht mal ihr Brötchen alleine. Meine Mutter muss alles für sie machen. Selbst Kartoffeln kochen. Trotzdem nimmt meine Schwester dann doch irgendwo die Kraft her um sich nachmittags mit ihren Freunden zu treffen.

Sie verdreht immer was ich sage, wird extrem persönlich, meint ich hätte mein Leben nicht im Griff und wäre sowieso ein ganz schwacher Mensch. Es fühlt sich einfach so machtlos an, wenn ich irgendetwas sage und sie es wieder verdreht und Sachen dazudichtet und gegen sie versteht und regelrecht ausrastet.

Mein Vater arbeitet als einziger in der Familie. Ich bin Studentin und bekomme finanzielle Förderung. Er ist daher immer extrem angespannt und meint er sei überfordert und alle sollen ihn in Ruhe lassen, weil er so viel Verantwortung hat und keiner sonst was leistet. Meine Schwester hat mir neulich erst den Vorwurf gemacht, dass ich mir ja einen gut bezahlten Job suchen soll, weil meine Familie kein Geld (wegen Ihrer Arztrechnungen) hat. Ich habe ihr erklärt, dass ich es nicht schaffe mehr zu arbeiten und gleichzeitig mein Studium zu machen. Sie meinte daraufhin dass jeder Student es so macht und ich einfach nur schwach wäre. (Sie hat noch nie eine Ausbildung etc. gemacht).

Meine Familie hat mir ernsthaft gesagt, dass ich nicht in meinen geplanten Urlaub fahren soll, weil das zu teuer ist. Wobei meine Finanzen total unabhängig von derer sind. Ich bekomme keinen Cent von Ihnen.

Ich habe das Gefühl dass sie eine Obsession im Punkt Finanzen überwachen entwickelt haben und das auf jeden übertragen. Zudem ist es immer diese angespannte, unangenehme und extrem pessimistische Stimmung.

Meine Mutter ist ein graues kleines Mäuschen und sagt einfach nie was. Macht das, was mein Vater ihr sagt.

Ich weiß auch nicht genau, was dieser Post hier soll... vielleicht erhoffe ich mir einstach etwas Verständnis oder einen Rat, wie ich mit der Situation umgehen kann.

Mich merke einfach bei jedem Mal wenn ich sie sehe, wie schlecht mir der Kontakt tut.

Familie, Freundschaft, Krankheit, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Schwester

Wie sage ich Lehrer über wichtige Krankheit Bescheid?

Ich hab seit ich geboren bin einen Mitralklappenprolaps, welcher erst mit 7 Jahren entdeckt wurde. Ich hatte früher nie Probleme oder Notfälle (Kinderarzt wurde durch abhören hellhörig und überwies mich ins Krankenhaus) . Ein paar Jahre später ist dann eine Mitralklappeninsuffizienz festgestellt worden. Ich hatte noch immer keine Probleme oder Schmerzen. Jedes zweite Jahr hatte ich meine Routineuntersuchungen (Ultraschall, EKG, Blutdruck).

Seit 2,5 Jahren bekomme ich diese Krankheit erst richtig zu merken. (Bin 19 Jahre alt.) Damals habe ich mich in der Kinderambulanz im kh angemeldet mit Stechen welche sich dann als harmlos raustellten. Wenig später bekam ich bei Sport/Ausdauersachen schwere Atmung und hab einen Notfallasthmaspray bekommen (hat bei Notfällen-in meinem Fall Pfeifen beim Atmen geholfen) Zwischendurch gab es auch mal Herzstechen. Im Krankenhaus hieß es dann, dass das Blut sagt ich werde bald krank und so war es dann auch 2 Wochen später.

Letzten Dezember hatte ich Corona mit eine schweren Verlauf wegen meiner Vorerkrankung. Seitdem habe ich öfter und verstärkt Kurzatmigkeit. Ich merke das sehr oft auch beim sitzen, gehen, singen,… .

Heute ging es mir besonders schlecht. Ich hatte den ganzen Tag schon Kopfschmerzen und Schwindel. Während Chor hatte ich wieder starke Kurzatmigkeit. In der Pause habe ich dann 2 Stöße von meinem Fosterspray genommen. Danach war Luft bisschen besser aber bei langen Tönen wieder sofort weg und zittrig. Der Puls war danach auch wie immer hoch.

Ich hab das Gefühl, dass ich es diesem Lehrer möglicherweise sagen sollte aber ich kann über meine Krankheit sehr schwer reden und weiß nicht warum. Habt ihr Tipps/Erfahrungen ?

Ich denke vor meiner Chorgruppe kann ich es schwer, vlt alleine mit dem Lehrer am Gang oder in der Pause vom Chor

Schule, Krankheit, Gesundheit und Medizin

Münchhausen-by-Proxy-Sydrom / Münchhausen Stellvertretersyndrom?

Hallo hier Lieben,

Mich wurmts gerade im Kopf.

Und zwar geht es um die Krankheit: "Münchhausen-by-Proxy" Syndrom oder das Münchhausen Stellvertreter-Syndrom.

"Das  Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom (engl. MSBP  Munchausen Syndrome by ProxyMunchausen by Proxy Syndrome oder FDP  Factitious Disorder by Proxy), benannt nach  Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen (dem sogenannten Lügenbaron), ist das Erfinden, Übersteigern oder tatsächliche Verursachen von Krankheiten oder deren Symptomen bei Dritten, mehrheitlich Kindern, meist um anschließend eine medizinische Behandlung zu verlangen und/oder um selbst die Rolle eines scheinbar liebe- und aufopferungsvoll Pflegenden zu übernehmen. Es handelt sich um eine subtile Form der  Kindesmisshandlung, die bis zum Tod des Opfers führen kann. [1] [2] [3] Die Täter – 90–95 % sind Frauen – sind meistens die leiblichen Mütter. [2] [4] [5] Handelt es sich bei dem Opfer um einen Erwachsenen, so spricht man auch vom Münchhausen-Stellvertretersyndrom by Adult Münchhausen-Stellvertretersyndrom Syndrom."
Wikipedia: Münchhausen-Stellvertretersyndrom

Ich weiß das wird ja jetzt seeeehr meta aber haben das nicht irgendwie alle Menschen?

Wir einigen uns ja auf eine bestimmte physische Realität die wir als dies oder jenes Bezeichnen, Beispiele das Ding das wir Huhn nennen legt das Ding was wir Ei nennen. Oder chicken. Oder Egg.

Das bekommt man in der Regel so beigebracht und hat es auch so zu glauben. Wer Fieber hat ist krank. Fieber ist blöd , warm sein und dadurch so schwitzen auch. Erkältet sein auch. Dann bekomme man medizin.

Alle rationale Logik mal beiseite;

Wer sagt denn dass das stimmt? Dass das die Regeln sind wie das Leben ist? Haben wir auf eine Art nicht alle irgendwie Münchhausen Stellvertreter-Syndrom?

Medizin, Krankheit, Psychologie, Gesundheit und Medizin

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