Höhe der Strafe bei geändertem Hausbau?

Hallo,

wir wohnen im Außenbereich und haben den Antrag auf Anbau einer Garage gestellt. Diese wurde auch genehmigt mit einer Deckenhöhe von über 4 m, da sie an das Wohnhaus grenzen wird. Aufgrund der hohen Deckenhöhen haben wir dem Antrag noch ein Raum über der Garage angefügt, da sich äußerlich ja nichts ändern würde, die Decke ist ja bereits hoch genug. Dieses wurde uns jetzt allerdings abgelehnt, da wir ja im Außenbereich wohnen und nur eine zulässige Wohnfläche von 160qm haben dürfen und der Raum über der Garage dieses (um ca. 15qm) sprengen würde. Die Garage an sich zählt natürlich nicht als Wohnfläche und dürfte bis zu 90qm groß gebaut werden. Das geht jetzt natürlich absolut nicht in unseren Kopf rein. Wir wissen, dass es den Richtwert von 160qm gibt, aber wen interessiert, ob über der Garage noch ein Raum entsteht!? Diese wurde uns ja bereits genehmigt und äußerlich wird man diesen Raum ja auch gar nicht sehen, da an der Garage an sich ja nichts verändert werden muss, bis auf eine Decke die dort reinkommen würde. Kann man da irgendwie gegen angehen? :( Vielleicht mit einem Rechtsanwalt etc.? Oder was wäre der schlimmste Fall, wenn wir diese Decke einfach einlassen würden? Hat sonst vielleicht jemand eine Idee was man in so einem Fall tun könnte? Wir kommen übrigens aus Hessen und sind eine vierköpfige Familie, falls das irgendwie relevant ist. Lg Annabelle

Hausbau, Garage, Anbau, Aussenbereich, Genehmigung
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Wohnen im Wochenendhaus - Aussenbereich - Innenbereich - Ortsteil - wie komme ich hier nur weiter...?

Hallo,

Ich möchte in meinem Wochenendhaus gerne dauerhaft wohnen. Das Problem ist, dass die Stadt sagt, dass es sich um eine Splittersiedlung/Aussenbereich der Stadt handelt und dort nicht dauerhaft gewohnt werden darf.

Nun handelt es sich aber um ein kleines Örtchen, welches schon seit dem 16. Jhd. in der Geschichte erwähnt wird. Es hat ein Ortsschild und wird auch bei der Stadt als Ortsteil geführt.

Die Grundstücke dort wurden ca. 1930 als Bauland an Siedler verkauft. Diese wurden dann ca. 1934 daran gehindert weiter zu bauen, da diese Projekte bei dem Bau der nahen Autobahn störten. Im laufe der Jahre gab es immer wieder Streit, ob und wer dort bauen darf. Aktuell ist es so, dass es dort eine Gaststätte gibt (schon seit ca. 60 Jahren) und die Grundstücke zum Teil mit Wohnhäusern und zum Teil mit Wochenendhäusern bebaut sind.

Von den Wochenendhäusern sind auch mehrere dauerhaft bewohnt und die Bewohner auch bei der Stadt hauptwohnsitzlich gemeldet. Alle Grundstücke, auch meins, sind erschlossen und haben Hausnummern. Ich zahle nicht nur Grundsteuer, auch Müllgebühren und die Post liefert auch dorthin.

Von der Stadt bekomme ich immer wieder gesagt, dass sie sich an die Gesetze halten und ich dort nicht wohnen darf.

Ich kenne mittlerweile alle möglichen Verordnungen und Bauvorschriften. Es scheint ja auch einen Unterschied zwischen Innen- und Aussenbereich der Stadt zu geben.

Ich weiss einfach nicht, an welcher Stelle ich anfangen soll. Handelt es sich um einen Aussenbereich oder Innenbereich? Was spricht gegen eine Umnutzung, wenn doch schon alles erschlossen ist, nichts baulich verändert werden soll und die Stadt keine weiteren Maßnahmen ergreifen muss. Welche Handhabe habe ich, wenn ich der Meinung bin, dass ich hier einen Ortsteil habe, welcher Innenbereich ist und wo man eigentlich wohnen darf und die Stadt sagt: isss nich?

Ich weiss einfach nicht, wo ich ansetzen soll.

Sorry für den langen Text, aber ich glaube, da sind immer noch nicht alle Fassetten der Situation abgebildet.

LG und Danke für potentielle Antworten. Antje

Aussenbereich, Hauptwohnsitz
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Nutzungsänderung im Außenbereich

Guten Tag, Wir planen auf dem Grundstück meiner Eltern ein Haus zu bauen. Das Grundstück liegt im Außenbereich von luckau Brandenburg , es gibt ein Haupthaus, 2 Scheunen, diverse Stallungen, große Landwirtschaftsflächen: Garten- und Ackerland. Im Haupthaus wohnen meine Eltern und Großeltern. Und wir wohnen momentan noch in einer kleinen Wohnung , die für die neueFamilienplanung leider nicht genügt. So, nun zu dem Problem: das Bauamt sagt, es darf nicht gebaut werden, weil Außenbereich!!! Wir würden das Grundstück aber gern am Leben erhalten und die Flächen , wenn auch nur privat, nutzen. Meine Großeltern sind über 80 und schaffen es allein nicht, meine Eltern sind voll berufstätig und haben nicht genügend Zeit. Wir würden den 4 gern unter die Arme greifen , denn wenn meine Großeltern nicht mehr sind, können meine Eltern den Hof allein auch nicht mehr halten... Also gibt es nur zwei Möglichkeiten , entweder wir bauen dort und erhalten den Hof oder wir bauen woanders und in ein paar Jahren zerfällt der Hof und die alten Herrschaften müssen über kurz oder lang ins Heim, doch das wollen wir nicht!!!! Und jetzt bauen und in 30 Jahren nochmal ist schließlich auch Schafscheiße....Was können wir tun um doch noch eine Baugenehmigung bzw. Nutzungsänderung ( für eventuellen Scheunenumbau) zu bekommen? Gibt es noch Schlupflöcher oder Tips???? Schon mal danke im Voraus 😊😊😊😊

Hausbau, Erbrecht, Aussenbereich, Bauamt, Baurecht, Nutzungsänderung, Wohnhaus
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Wann erlischt eingetragenes Wegerecht ohne mein zutun?

Im Grundbuch ist seit 1914 ein Geh- und Fahrrecht für meine Flurnummer über das Grundstück des Nachbarn eingetragen. Sowohl das dienende als das herrschende Grundstück sind im Aussenbereich. Vor ca. 10 Jahren habe ich mein bebautes Grundstück geteilt und mit einer anderen Fl.Nr. neu verschmolzen. Habe nun einen Bauantrag zur Ertüchtigung und Sanierung der seit ca. 50 J. und länger bestehenden Nebengebäude gestellt und zum Anbau eines Wintergartens an mein Wohnhaus.

Das Bauamt teilte mit, wg. Der Grundstücksteilung bin ich nicht mehr erschlossen. Die Zufahrt ist nicht gesichert . Für die rechtliche Sicherung genüge zugunsten des Freistaats Bayern, als Rechtsträger der unteren Bauaufsichtsbehörde eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit. Wenn dieses Wegerecht wiedér gelöscht werden soll, muss der Freistaat Bayern zustimmen. Habe 2 BGH-Urteile und 1 OLG-Urteil vorgelegt, die besagen, dass es unerheblich ist, ob das herrschende Grundstück geteilt wurde, das im Grundbuch eingetragene Geh- und Fahrrecht gilt weiter.

Zuerst hieß es, der gesamte Sachverhalt wird neu geprüft, dann hieß, ich hätte auch vor der Grundstücksteilung kein Geh- und Fahrrecht gehabt. Die BGH-Urteile würden somit nicht greifen.

Für den Grundbucheintrag zu Gunsten des Freistaates Bayern ist die Unterschrift meines Nachbarn nötig, der weigert sich, auch ein Grundstückstausch sowie ein Kaufangebot lehnt er ab.

Frage:

1) Ist es möglich den Grundbucheintrag zu Gunsten des Freistaates Bayern per Verwaltungsakt durchzuführen. Hab woanders gelesen, der Eintrag gilt bei einem Verwaltungsakt ab Postzugang. Der Nachbar kann dann – was er nicht macht!!, denn da müsste er selbst tätig werden – klagen.

2) Für die Nebengebäude besteht Bestandsschutz, also Abbruch droht nicht – oder?

3) Wenn ich die bisherigen Antwortgeber richtig verstanden habe, kann ich meinen geplanten Wintergartenanbau an das Wohnhaus vergessen. Auch andere ggf. genehmigungspflichtige Maßnahmen sind vom Tisch. Stimmt das?

4) Gibt es einen Weg – im wahrsten Sinne des Wortes – doch noch Baurecht zu erhalten?

Aussenbereich, Baurecht, Bayern, Wegerecht, Erschließung, verwaltungsakt
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Sächs. Baurecht: Darf ich einen Hühnerstall im Außenbereich errichten?

Ich möchte ein kleines Gartenhaus in meinem Gemüsegarten errichten, indem ein Hühnerstall und ein Geräteschuppen Platz finden soll. Der Garten befindet sich direkt am Haus, der Schuppen soll etwa in 30m Entfernung errichtet werden. Das Grundstück befindet sich in Sachsen im Außenbereich und im Landschaftsschutzgebiet. Es gibt keine direkten Nachbarn, nur landwirtschaftliche Fläche und angrenzenden Wald. Der Hof hatte früher immer schon etwas Landwirtschaft: eine Kuh, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Hund, Katzen...

Meine Fragen:

**1. Darf ich nach Sächsischem Baurecht ein kleines Gartenhaus errichten?

  1. Auf was muss ggf. geachtet werden, dass das Gartenhaus genehmigungsfrei bleibt? Muss es ggf. "mobil" und umsetzbar gebaut sein? Oder bestimmte Grundflächen, Rauminhalte oder Bauhöhen nicht überschreiten?

  2. Gibt es ggf. eine Genehmigung als Nebenerwerbslandwirt oder wenn das Federvieh eine bedrohte Rasse ist...?**

Das Gartenhaus soll landschaftstypisch mit natürlichen Baumaterialien errichtet werden. Ich dachte an einen kleinen Sandsteinsockel und darauf Fachwerk mit Lehmgefach. Nicht riesig groß, aber so, dass 7-8 Hühner artgerecht gehalten werden können und dass Gartengeräte und Futter hieneinpasst. Das ganze mit Kletterpflanzen überrankelt und mit einem Draht- oder Stakketenzaun umzäunt.

Ich hoffe es ist alles ganz einfach. Es wäre doch lächerlich, wenn man auf dem Land lebt und keine Hühner halten darf. Im Innenbereich wäre das dann leichter - etwas absurd.

Ich freue mich über fachlich fundierte Ratschläge oder aber auch erfahrungsgetränkte Tipps!

bauen, Recht, Tierhaltung, Aussenbereich, Baugenehmigung, bauordnung, Baurecht, gartenhaus, Holzhaus, Hühner, huehnerstall, Jura, Rechtsberatung, Schuppen, Stall
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