woher weiß ich welcher Glaube richtig ist?

32 Antworten

HM schwierig. Für jeden der wirklich glaubt, ist sein Gaube der "richtige" weil er ihn halt von klein auf kennt und damit aufgewachsen ist. Für einen "Neuling" oder "Querseinsteiger" wird das ganze schon schwieriger. Ich empfehle dir, dich einfach mal mit den monotheistischen Religionen zu befassen und aus dem Bauch heraus zu sagen, welche dich am meisten anspricht. In christliche Kirchen kannst du einfach so gehen und mal einen Gottesdienst besuchen. Wie das in den jüdischen oder muslimischen Gemeinden ist weis ich nicht. Aber da kannst du dich ja mal selber erkundigen.

Ja das hatte ich auch vor, ich wollte mit einer Brüdergemeinde anfangen da sie von der Homepage sehr einladend wirkte :)

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warum nur auf die monotheistischen beschränken? polytheismus ist doch soviel schöner und farbenfroher.

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nichts "stimmt", denn es geht um glauben und nicht um wissen. ich persönlich gehöre keiner institutionellen kirche an, bin aber sehr gläubig. alle religionsgemeinschaften mit samt ihren dogmen, statuten und vorschriften sind menschen gemacht. viele davon leider, um andere zu unterdrücken, auszubeuten und für eigene zwecke zu manipulieren.

Du wirst niemals wirklich zu 100 Prozent WISSEN, ob der Glaube, den Du praktizierst, der richtige ist, ob das alles stimmt. Du wirst vielleicht eines Tages eine Religion finden, die Dich überzeugt. Aber ganz ohne Zweifel wirst Du nie sein, das ist normal, wenn man nicht dumm oder naiv ist und selbst Fragen stellt. Auch standhafte Gläubige haben immer wieder Zeiten, in denen sie sich Fragen stellen und mit ihrer Zuversicht und ihrem Vertrauen an Grenzen kommen. Meist wächst das Vertrauen und die Einsicht in die eigene Religion, wenn man so eine Zeit überstanden hat. Man lernt dabei etwas. Aber mancher, dessen Auseinandersetzung mit der Religion nicht gefestigt ist, verläßt seinen Glauben auch wieder, in religiöser Sprache nennt man das "Abfall", jemand fällt ab vom Glauben. Aber das hindert einen nicht, später wieder zurückzukommen, wenn man dann doch noch den eigenen Standpunkt gefunden hat.

Wenn Du noch nicht weißt, was Du glauben willst und welche Religion die richtige ist, dann rate ich Dir, weiter auf der Suche zu bleiben. Schau Dich um, studiere die heiligen Bücher, schau Dir die Menschen an, die mit religiösen Prinzipien leben, befrage sie nach ihrem Glauben und nach ihren Grundsätzen und laß Dir ihre Praxis erklären. Eines Tages wirst Du einer Religion begegnen, die Dich überzeugt und zwar vor allem durch die Menschen, die Du triffst, die eine Religion überzeugend praktizieren. Du wirst in Deinem Herzen wissen, wann es so weit ist. Dann ist es Zeit, sich ganz nah damit zu befassen und selbst zu üben, was diese Religion lehrt. Du wirst spüren, ob Du richtig liegst und mit der Zeit immer sicherer werden. Und dennoch werden auch dann immer einmal wieder Fragen und Zweifel kommen, durch die Du hindurchgehen mußt, wenn Du wachsen willst. Alles Gute, q.

Wo war der Anfang?

Es ist eine Frage die ich mir schon als kleines Kind gestellt habe. Nun, laut vielen Menschen und Theorien war der Anfang des Universums unser weltbekannter Urknall. Auch wenn es vielleicht nicht stimmt oder schon, musste doch ein gewisses "Etwas" (was für mich undefinierbar ist) das doch ausgelöst haben. Und dieses "Etwas" muss ja aus undefinierbaren "Dingen" bestehen, aber woher kommen diese "Dinge" (vergleichbar mit Atomen), die das "Etwas", welches unser Urknall (oder auch andere Theorien) ausgelöst hat. Manche, beziehungsweise viele Menschen sehen dieses "Etwas" als Gott, jedoch gehöre ich nicht dazu, da er mich nicht überzeugen konnte. Aber was hat dieses "Etwas" denn erschaffen, was hat dieses "Etwas" so definiert, sodass wir definiert werden konnten. Und was war denn vor dem Erschaffer des "Etwas". Wo hat denn alles angefangen, und was war denn vor dem Anfang, und noch weiter davor. Das sind Fragen, die mir den Schlaf rauben, Fragen die die Sinnhaftigkeit meines Lebens in Frage stellen, Fragen die mich zum verzweifeln bringen und Fragen, die mir niemals beantwortet werden können. Ich habe Angst, wenn ich darüber nachdenke. Ich bitte euch meine lieben Mitmenschen, helft mir damit klar zu kommen so wie ihr es tut. Bitte helft mir.

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Kann mir jemand helfen, ich bin ein schrecklicher Mensch?

Hallo liebes Forum, ich bin froh, dass ich mich auf diesem Wege mitteilen und vllt. auch austauschen kann. Da ich damit gerade niemand in meinem Umfeld belasten möchte, und auch Angst vor deren Reaktionen habe.

Das Problem ist, ich denke ich bin ein schlechter Mensch. Ein Grund für diese Annahme ist meine Faulheit die mich daran hindert zu sagen, gut, dann ändere ich mich eben. Dann arbeite ich an mir.

Um aber auf die vllt. wichtigeren Gründe zu kommen. Ich glaube ich bin nicht fähig zu lieben, ich interessiere mich eigentlich nur für mich, ich habe nichts zu geben. Vllt. stimmt es, wer sich selbst nicht mag, der kann auch nicht lieben. Und ich habe schon lange Zeit Probleme mit meinem Selbstwert. Das ist eine Hoffnung mit der ich mich zu beruhigen versuche. Das Problem ist aber nicht nur, dass ich nicht lieben kann. Sondern die Beziehungen die ich eingegangen bin. Nämlich dass ich mit meinem Exfreund, den ich wahrscheinlich nie wirklich geliebt habe, bis auf ein paar Mal kurze Verliebtheitsgefühle, dass ich nach der für ihn sehr schmerzhaften Trennung von mir, wieder Gefühle für Ihn entwickelt habe, und mir eingebildet habe, dass ich Ihn jetzt liebe, und als wir dann wieder zusammengekommen sind, sind meine Gefühle wieder spurlos verschwunden und ich war kühl und genervt von ihm. Ich muss ihn damit sehr verletzt haben. Das Problem ist auch, dass ich schonmal eine Beziehung zu jemanden eingegangen bin für den ich nur freundschaftliche Gefühle hatte. Damals war mir erst noch nicht klar was das anrichten kann, aber jetzt sollte ich es doch besser gewusst haben. Ich hätte diesen Gefühlen nicht trauen dürfen. Also mein Problem ist, dass ich scheinbar nicht fähig bin jemand zu lieben, oder jemand ein guter Freund zu sein, dass ich faul bin, und egozentrisch, und dazu habe ich auch noch weil es nicht reicht eine Kaufsucht, weswegen ich mich regelmäßig in Schulden stürtze. Außerdem denke ich auch nicht viel nach, es sei denn über mich. Wie kann ich nur aus einer so wunderbaren Familie kommen, und so ein schlechter Mensch werden. Meine Eltern würden alles für mich tun, sie sind sehr aufmerksam und liebevoll. Aber vllt. ist es auch gar nicht so wichtig warum ich so schße bin, sondern nur ob ich was ändern kann. Aber ich habe das Gefühl das schaff ich nicht, und dafür verurteile ich mich. Ich habe das Gefühl ich müsste von Grund auf anders sein. Ich bin schon in Therapie, doch meine Therapeutin sagt mir immer, dass Sie mich in Ordnung findet so wich ich bin, mit meinen Schwächen, und woher ich das nehme, dass ich so ein schrecklicher Mensch bin. Hmmpf. Der jenige der das bis zum Ende gelesen hat, dem schenk ich ein virtuelles Eis. Wäre sehr dankbar über Input von Außen.

Grüße

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