Wo in der Bibel steht ich darf keinen Sex vor der Ehe haben?

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17 Antworten

Hallo IbanezP,

der Standpunkt der Bibel zum Thema "Sex vor der Ehe" ist ziemlich eindeutig. An mehreren Stellen wird gesagt, dass Sex nur in Verbindung mit der Ehe erlaubt ist und somit fällt vorehelicher Sex unter „verbotene sexuelle Beziehungen“ (Hebräer 13:4, BasisBibel). Als Beispiel möchte ich nur drei Bibeltexte anführen, die uns Gottes Standpunkt in dieser Frage klarmachen:

"Gott will, dass ihr ganz und gar ihm gehört. Deshalb soll niemand unerlaubte sexuelle Beziehungen eingehen" (1, Thessalonicher 4:3, Hoffnung für alle)

"Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten! Was immer ein Mensch für Sünden begehen mag – bei keiner Sünde versündigt er sich so unmittelbar an seinem eigenen Körper wie bei sexueller Unmoral.    Habt ihr denn vergessen, dass euer Körper ein  Tempel des Heiligen Geistes ist? Der Geist, den Gott euch gegeben hat, wohnt in euch, und ihr gehört nicht mehr euch selbst.   Gott  hat euch als sein Eigentum erworben; denkt an den Preis, den er dafür gezahlt hat!  Darum geht mit eurem Körper so um, dass es Gott Ehre macht!" (1. Korinther 6:18-20, Neue Genfer Übersetzung).

"Die Ehe soll bei allen  in Ehren gehalten werden; es darf zwischen Mann und Frau keinerlei Untreue geben. Denn wer unmoralisch lebt oder Ehebruch begeht, den wird Gott richten" (Hebräer 13:4, Neue Genfer Übersetzung).


Ist dieser Standpunkt aber wirklich veraltet, da wir heute im 21. Jahrhundert leben? Und wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn wir uns nach den moralischen Standards der Bibel ausrichten?

Es stimmt, vieles hat sich seit den Tagen der Bibel verändert, anderes jedoch auch nicht. Zum Beispiel sind die menschlichen Bedürfnisse bis heute gleich geblieben. Wir benötigen noch immer Liebe, menschliche Zuwendung, Aufmerksamkeit, Freundschaften usw. Gott hat die Bibel mit Absicht so schreiben lassen, dass die darin enthaltenen Grundsätze nicht dem Zeitgeist unterworfen sind, sondern für alle Zeiten ihre Gültigkeit behalten. Dennoch betrachten heutzutage viele diese biblischen Standards als einengend und nicht mehr zeitgemäß.

Wir leben in einer Zeit, in der man eine Vielzahl biblischer Regeln über Bord geworfen hat; dazu zählt gerade auch das, was die Bibel zum Thema Sex sagt. Es ist wohl wahr, dass es für einen jungen Menschen eine große Herausforderung ist, mit sexuellen Kontakten bis zur Ehe zu warten, zumal er umgeben ist von Menschen, für die die biblische Moral weitgehend ohne Bedeutung ist. Immer mehr junge Leute fangen schon in sehr frühen Jahren damit an, sexuell aktiv zu werden und haben sehr oft wechselnde Partner. Sie sind der Meinung, man mache nichts falsch, solange man keinem anderem Schaden zufügt.

Doch sollte man sich fragen: Hat die heutige Moral die Menschen wirklich glücklicher gemacht? Hat sie zu glücklichen und erfüllten Beziehungen geführt? Muss man nicht ehrlicherweise zugeben, dass die heutige sexuelle Freizügigkeit auch ihre Schattenseiten hat? Umfragen unter jungen Menschen haben ergeben, dass viele Jugendliche nach dem Sex frustriert und teilweise sogar verzweifelt sind, da sie sich benutzt und ausgenutzt fühlen. Oftmals verlieren Jungs an Mädchen das Interesse, nachdem sie es "herumgekriegt" haben. Wie fühlt sich wohl ein Mädchen, das seine Unschuld durch einen Jungen verloren hat, der so denkt? Und ist es für die Mädchen nicht etwas schockierend, wenn sie erfahren, dass viele Jungen niemals ein Mädchen heiraten würden, mit dem sie zuvor schon geschlafen haben?

Eine weitere Schattenseite sind die vielen unehelichen Schwangerschaften mit teilweise unsäglichem Leid für die Mutter und das Kind. Ein Kind ohne einen Vater aufzuziehen, kann für junge Mutter zu einem wahren Albtraum werden. Nicht zu unterschätzen sind außerdem die Vielzahl von Geschlechtskrankheiten und nicht zuletzt Aids, die durch häufig wechselnde Sexualpartner natürlich sehr leicht übertragen werden können.

Das sind nur einige Gründe, warum die Bibel vorehelichen Sex untersagt. Gott möchte uns ganz bestimmt nicht durch allzu strenge Sittengesetze uns des Glücks berauben - ganz im Gegenteil. Er hat immer nur unser Wohl im Sinn und möchte uns vor Schaden bewahren. Übertritt man Gottes Standards im Hinblick auf eine gute Moral, dann hat man zwar kurzzeitig vielleicht etwas "Spaß" (immerhin spricht auch die Bibel von dem "Genuss der Sünde" gem.Hebräer 11:25), doch sollte man auch nicht die langfristigen schlechten Folgen übersehen, die sich daraus ergeben.

LG Philipp

Deine Bibelzitate sprechen NICHT von Sex VOR der Ehe also zwischen Menschen, die zusammenleben aber nicht verheiratet sind sondern von Sex AUSSERHALB der Ehe und von Prostitution.

NIRGENDS in der BIBEL steht was von einem Verbot von Sex zwischen zwei Menschen die sich lieben und zusammenleben. Das ist eine Erfindung der Kirchen.

Nicht einmal Jesus hat das verurteilt.

Als er mit der Samariterin am Brunnen sprach, sagte er ich weiss, dass du 5 mal verheiratet warst und der Mann mit dem du zusammenlebst ist nicht dein Ehemann... ohne sie dafür zu verurteilen oder zu sagen wie kannst du nur.

Anstatt den Moralapostel zu mimen sollten Zeugen Jehovas mal lieber klar Stellung beziehen zu den Untersuchungen in Australien. Es scheint so, als ob die Zeugen hier kein Problem damit haben, dass ihre Führung Kinderschänder vor Verfolgung beschützt und lieber in Kauf nimmt, das weitere Kinder missbraucht werden indem man sogar geständige Kinderschänder als Älteste eingesetzt hat. Was für eine seltsame Moral. Sich darüber aufregen wenn man unverheiratet Sex hat und kein Wort, wenn Kinderschänder vor Verfolgung geschützt werden. Schlimmer als in Sodom.

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@ManfredFS

Klatsch und Tratsch sind nicht unsere Botschaft und schon gar nicht unser Niveau;  zumal es genug Leute gibt, die man damit beschäftigt halten und zufrieden stellen kann.

Das wussten aber auch schon andere:

„Gerüchte werden von Neidern erfunden, von Dummen verbreitet  und von Idioten geglaubt“.  So lautet ein berühmtes Bonmot.

Der britische Publizist Cyril Northcote Parkinson drückte es seinerzeit  etwas vornehmer aus: "Wo immer in der Kommunikation ein Vakuum entsteht, werden Gift, Müll und Unrat hineingeworfen“.

Und die Bibel sagt dazu:  „Ein Grünschnabel glaubt alles, was man ihm sagt . . . Die Klugen aber bedenken jeden ihrer Schritte“   (Sprüche 14:15  Gute Nachricht Bibel  &   Neues Leben. Die Bibel)

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Ich muss ManfredFS recht geben, ich erkenne in deinen Zitaten auch nicht dass sex vor der ehe verboten sein soll.

Deine Argumente finde ich gut, sie stimmen auch, ich halte auch nichts davon sich "rumzuprobieren" oder "auszutoben", ich denke nicht dass diese Erfahrung eine ist die den menschen hilft sondern eher schadet.

Dennoch, wenn sich 2 liebende gefunden haben, warum sollte es verboten sein? Was ist die Ehe denn schon außer ein Bekenntnis der liebe?

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@IbanezP

Hallo IbanezP,

es gibt in der Bibel zwar nicht den Ausdruck "vorehelicher Geschlechtsverkehr" o.ä. ; doch in dem griechischen Grundtext des Neuen Testaments existiert das Wort pornéia , das in vielen Bibelübersetzungen mit Unzucht oder auch Hurerei wiedergegeben wird. Der Begriff pornéia hat ein umfassenderes Bedeutungsspektrum; er schließt die gesamte Bandbreite unerlaubter sexueller Handlungen, wie z.B. Ehebruch, Homosexualität, Prostitution, vorehelicher Geschlechtsverkehr (einschließlich Oral- und Analverkehr), gegenseitige Masturbation unverheirateter Personen sowie sexuelle Handlungen mit Tieren ein.

Unter dem Stichwort "Hurerei" heißt es in einem Bibellexikon:

"Unerlaubter Geschlechtsverkehr außerhalb der schriftgemäßen Ehe. Das hebräische Verb sanáh und seine verwandten Formen vermitteln den Gedanken von Hurerei, unsittlichem Verkehr oder Prostitution (1Mo 38:24; 2Mo 34:16; Hos 1:2; 3Mo 19:29). Das mit „Hurerei“ übersetzte griechische Wort lautet pornéia. Über die Bedeutungen von pornéia schrieb B.  F.  Westcott in seinem Buch Saint Paul’s Epistle to the Ephesians (1906, S.  76): „Dies ist ein allgemeiner Ausdruck für jeglichen unerlaubten Geschlechtsverkehr: 1.  Ehebruch, Hos. ii. 2, 4 (LXX.); Matt. v. 32; xix. 9; 2.  unerlaubte Ehegemeinschaft, I  Kor. v.  I; 3.  Hurerei im allgemeinen Sinne, wie hier [Eph 5:3].“ Im Griechisch-deutschen Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der frühchristlichen Literatur von Walter Bauer (6. Auflage, Berlin 1988, Sp.  1389) wird pornéia wie folgt definiert: „d. Unzucht, d. Hurerei v. jeder Art illegitimen Geschlechtsverkehrs“. Unter pornéia versteht man u.  a. den schwerwiegenden Mißbrauch des Geschlechtsorgans oder der Geschlechtsorgane von mindestens einer Person; außerdem müssen es zwei oder mehr Beteiligte sein (d.  h. einschließlich einer weiteren einverstandenen Person oder eines Tieres), ob vom gleichen Geschlecht oder vom anderen Geschlecht (Jud  7)" ("Einsichten über die Heilige Schrift" Bd. 1, Seite 1217).

Diese Erklärungen zeigen, dass die Bibel jede Art von sexuellen Handlungen außerhalb einer Ehe ausschließt, folglich also auch vorehelichen Geschlechtsverkehr.

LG Philipp

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@Philipp59

Unerlaubter Geschlechtsverkehr außerhalb der schriftgemäßen Ehe.

Was ist denn eine schriftgemäße Ehe? Die Ehe ist kein Gebot und es gibt auch sonst nichts was sagt das und jenes müsst ihr tun um Eheleute zu sein.

Möchte nochmal darauf zurück kommen. Wenn Sex die verschmelzung des Leibes ist und Mann und Frau ein Leib werden dann ist es für mich bereits Ehe.

Der Brauch und die Tradition auf ein Standesamt zu gehen und sich das ja wort zu geben ist doch nur von Menschen erdacht und nichts göttliches, zumindest stehen keine Vorschriften zur Ehe drin.

Mag sein das vieles von sich selbst erklärend ist, doch Jesus sagte mal dass das Gesetz im Herzen stehen soll.

Wenn ich eine Freundin habe, die ich liebe, dann ist das Versprechen das wir uns vor dem Standesamt geben würden schon jetzt für mich selbstverständlich. Das Lieben, die Treue und das man sich vornimmt sein Leben miteinander zu verbringen.

Das ist bereits jetzt so und wenn ich mit ihr schlafe dann ist dass doch vor Gott meine Frau und vor den Menschen weiß jeder sowieso dass sie zu mir gehört.

Was also Unterscheidet diesen jetzigen Zustand vom späteren Zustand? Ich bin nicht Mitglied in einer Kirche weil ich ebenfalls den Grundsatz vertrete das keine Kirche, kein Gebäude, Gottes Geist fangen könnte, es heißt ja weiter "Wo 2 oder 3 sich in meinem Namen versammeln will ich mitten unter euch sein".

Kirchlich heiraten könnte ich demnach sowieso nicht und standesamtlich wäre es nur ein staatliches dokument in das wir eingetragen werden würden. Eigentlich total unromantisch, 2 Unterschriften getan und es hat sich am Zustand "jetzt" nichts verändert.

Vielleicht betreibe ich hier Haarspalterei, aber dazu habe ich keinen richtigen Grundsatz gefunden. Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, alles sehr präzise ausgedrückte sachen.

Aber du sollst nicht vor der Ehe mit jemanden schlafen und du sollst jemanden heiraten und ab wann eine heirat denn als heirat zählt und was dafür notwendig ist, steht nicht geschrieben.

Der Schreiber geht davon aus dass der Begriff Ehe bereits als Vorwissen bekannt ist, für mich ist es nur ein "Ja ich liebe dich, ja ich will dir treu sein und ja ich will mit dir zusammen mein Leben leben".

Von einer Zeremonie ähnlich wie die der Taufe kann ja auch keine Rede sein und selbst darüber streiten sich die Geister ob eine Kindstaufe wirklich gültig ist oder einfach nur wertlos ist.

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Zitat: "Warum ist sex vor der ehe 'verboten'. Vorausgesetzt Liebe ist im Spiel und nicht die bloße Lust. Und wo genau steht das?"

Zu heiraten ist das Bekenntnis vor der Gemeinde, dass man in Liebe zusammenbleiben will. Vor Gott wird man dieses Bekenntnis schon vorher abgelegt haben, wenn man sich bewusst auf eine liebevolle Zweisamkeit vorbereitet hat.

Sex ist Ausdruck dieser Liebe. Das setzt die Verantwortlichkeit voraus, denn sonst wäre die Liebe beeinträchtigt. In diesem Rahmen darf man mit Augustinus sagen: "Liebe, und lebe dann, wie du willst."

Alle anderen Gängeleien von außen, wie ich es in der kath. Kirche bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts erlebt habe, sind abzulehnen. Damals hat man sogar die 10 Gebote umformuliert, um ein 6. Gebot "Du sollst keine Unkeuschheit treiben" dazwischenzuschmuggeln. Kein Wunder, dass ein Katholik damals die Bibel nicht im Originaltext lesen durfte. Heutzutage kaum mehr zu glauben!

Die unbefangene Frage des Fragestellers (m/w) ist also völlig berechtigt. Wenn die junge Christengemeinde meinte, man solle in der Erwartung des baldigen Weltendes dem Körperlichen keine Aufmerksamkeit mehr schenken, so wissen wir heute, 2000 Jahre später, dass das ein Irrtum war. Nichts davon müssen wir uns heute anziehen.

Also kann ich den Fragesteller nur mit dem Augustinuswort bestärken, auch in Bezug auf die körperliche Liebe. Solange sie in Verantwortung aus Liebe geschieht, ist das in Ordnung. Und immer wieder toll, auch nach 47 Ehejahren :-))

Explizit wird das nicht gesagt, aber es ist eine Sache der Auffassung.
Zum Beispiel in 1.Korinther 6,13:
"Ihr sagt: »Die Nahrung ist für den Magen und der Magen für die Nahrung. Gott wird ja doch allen beiden ein Ende machen.« Aber unser Körper ist deshalb noch lange nicht für die Unzucht da, sondern für den Herrn , der auch der Herr über unseren Körper ist."

An manchen Stellen (zB 1.Korinther 6,16) wird gesagt, dass Mann und Frau durch den Geschlechtsakt "ein Fleisch" werden. Das wird in gläubigen Kreisen einfach viel ernster genommen. Dazu noch Matthäus 19,5-6:
"Und er hat gesagt: 'Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Und was Gott zusammengefügt hat, sollen Menschen nicht scheiden."

Auch noch interessant dazu ist 1.Korinther 7,1:
"Ich dagegen sage: Damit ihr nicht der Unzucht verfallt, soll jeder Mann seine Ehefrau haben und jede Frau ihren Ehemann."

Vielleicht hilft dir das ein wenig :)

Nun jetzt was ist meine Ehefrau? Genau die Verse habe ich auch gelesen. Ich verstehe darunter, wenn ich mit einer Frau schlafe dann nur aus Liebe und dann sind wir ein Fleisch. Sie wird also in dem Augenblick meine Ehefrau wenn der GV vollzogen wurde.

 

Dieses offizielle "heiraten" ich finde darunter nichts in der Bibel, nichts über den Brauch des heiratens wie wir ihn heute praktizieren.

Ich vergleiche das gerne mit den Pharisäer, sie üben das Gesetz aus und sind darauf bedacht nach außen hin fromm zu wirken aber sie tragen das Gesetz nicht im Herzen.

Nichts anderes ist doch die heutige Eheschließung, ein Tamtam ein Wirbel, ein viel Wind um nichts, was bedeutet dieses ja wort denn? Ich finde es wichtiger das man die Ehe im Herzen trägt.

Und ich sehe darin keinen widerspruch zur Bibel oder gar die Anweisung erst zu heiraten und dann sex zu haben.

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@IbanezP

Wie gesagt ist das eine Auffassungsfrage. Ich bin voll deiner Meinung, für mich würde es auch reichen, zu wissen, dass ich meinen Partner liebe und immer mit ihm zusammenbleiben möchte.

Zu meinem nächsten Punkt gibt es auch sehr geteilte Meinungen, aber ich finde, dass man kaum die Regeln und moralischen Normen der Kultur damals auf heute übertragen kann.
Früher war es einfach verwerflich, unehelichen Geschlechtsverkehr zu haben, aber davon hing auch viel mehr ab, weil die Würde und Ehre eines Menschen in den Augen der Gesellschaft auch seine gesellschaftliche Stellung enorm beeinflusste.
Das kann man von unserer Kultur schlecht behaupten und deshalb würde ich sagen, dass es gut ist und völlig reicht, wenn man für sich selbst Gewissheit über seinen Standpunkt hat und mit sich selbst darüber im Reinen ist.
LG

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Ich denke es ist eine Interpretation bzw. Ableitung z. B. aus der Geschichte von Onan (nach dem das Onanieren benannt wurde, was demnach auch verboten sein soll).

Zusammengefasst: der ältere Bruder von Onan war verheiratet aber bisher kinderlos und ist vorzeitig gestorben. Der damaligen Regelung nach war der jüngere Bruder Onan jetzt verpflichtet, die Frau seines Bruders zu seiner eigenen Frau zu nehmen und quasi stellvertretend für seinen Bruder Nachkommen mit ihr zu zeugen. Aber Onan wollte das nicht und hat fürs "Coitus interruptus" seine Hand verwendet.

Das soll Gott erzürnt haben und Onan wurde von Gott getötet.

Aber nicht wegen der Selbstbefriedigung, sondern weil er die Blutlinie seines Bruders nicht fortführen wollte.

Jedenfalls war das in der Zeit (x-tausend v. Chr.) für die damalige Gesellschaft sehr wichtig, weil es allgemein viel weniger Menschen gab und der Fortbestand einer ganze Gruppe/Sippe/Dorf von genügend Nachkommen abhängen konnte.

Außerdem sollten Familien mit Töchtern nicht wirtschaftlich ruiniert werden. Wenn diese ohne eheliche Bindung schwanger wurden, dann hätten deren Familien noch weitere Mäuler satt machen müssen. Klare Regelungen für das Zusammenleben der damligen Gesellschaft waren daher zwingend notwendig.

Ansonsten geht das komplette Ehe-Modell auf das 1. Buch Mose zurück:

Gott schafft erst den Mann und dann eine Frau für den Mann. Damit wurde legitimiert, dass die Frau ab der Verlobung das "Eigentum" des Manns ist und letztlich nur dazu dient, dem Mann dabei zu helfen seine Blutlinie aufrecht zu erhalten. Daher ist die verbindliche Ehe auch sinnvoll gewesen, damit kein anderer Mann ankommen darf, der seine eigene Blutlinie da mit "reinmischen" will...

Der entscheidende Passus für die Ehe ist aber:

„Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und
seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden.“ (1.Mose 2:24)


Das bedeutet der Mann geht eine (rechts-)verbindliche Bindung mit der Frau ein, mit dem Ziel eine neue Familie zu gründen, da er seine vorherige Familie "verlassen" hat.

Letztenendes versucht die Bibel hier aber ein Verantwortungsbewußtsein im Umgang mit Sex zu schaffen, den Verhütungsmethoden gab es damals keine.

Bei Onan ging es um die Schwagerehe. Und seinen Samen verschwendete er nicht durch Selbstbefriedigung, sondern dadurch, dass er seinen Samen verschwendete, und nicht zum Erhalt der Geschlechtslinie beitrug. Schließlich sollte die Geschlechtslinie von Abraham bis zu Jesus nicht unterbrochen werden. Denn durch den Samen Abrahams sollten sich alle Völker der Erde segnen. Jesus ist der vorhergesagte Same, der schon im Garten Eden, kurz nach dem Sündenfall, vorher gesagt wurde  (1.Mose 3:15).

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@stefanbluemchen

Danke für die Erklärung. Aber der kleine Ausflug zur Geschichte von Onan sollte nur verdeutlichen, welchen hohen (gottgewolten) Stellenwert die Weiterführung einer Blutlinie nach der Bibel hat und das die Frau im Grunde nur Mittel zum Zweck dafür ist.

Daher ist die Reglementierung durch eine Ehe so wichtig für die Gesellschaft gewesen und damit auch das Tabu, Sex vor der Ehe zu haben.

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1Kor 1-9
1 Wovon ihr aber geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren.
2 Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann.
3 Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann.
4 Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau.
5 Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeit lang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt.
6 Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot.
7 Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so.
8 Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.
9 Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.

Wenn jede Frau eine Prostituerte ist, die nicht verehelicht ist, dann könnte man es in diese Richtung interpretieren.

Da diese Definition sehr wackelig daher kommt, steht es so auch nicht in der Bibel.

Und es ist schlicht falsch, dass man als Christ nur in der Ehe Sex haben sollte, das ist höchstens in den Ausläufern / Sekten der Christen so.

Frag mal sehr religiöse Katholiken, was die im Fasching alles machen, da geht ja keine Kuhhaut drauf bzw, das ist ja Sodom pur.

Aber nun gut, vielleicht hab ich auch keinen Plan, ich bin nicht in dem Verein.

das heißt: das geht auf keine Kuhhaut. Fasching (Bayern? Im Rheinland heißt das Karneval) wird von sehr religiösen Katholiken nicht gefeiert. Sehr religiöse Menschen aller Religionen verachten Ausschweifungen und Lustbarkeiten. Sehr religiöse Menschen sind griesgrämige Stubenhocker und verachten Sport, Kunst, Theater, gute Küche, guten Wein, Tango und Walzer, Musik....

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@kubamax

Ja und hier in Rottenburg Fasnet und nu?

Die Rottenburger Diozöse ist eine der Größten in Deutschland und hier ist die Fasnet ein Kulturgut, selbst katholische Pastoren (oder wie man die nennt) feiern hier mit.

Es ist völliger Humbuck, dass es verachtet wäre, es ist sogar erlaubt, denn danach wird gefastet.

Also erst einmal nachdenken, dann beleidigen oder den Wissenden raus holen.

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In der Bibel wirst du nicht viel dazu finden. In den alten jüdischen Gesetzen ging es dabei eher um wirtschaftliche Aspekte: Wer mit einer unverlobten Jungfrau Sex hatte, sollte den Brautpreis abliefern und sie heiraten, es sei denn, dass ihr Vater ihn als Mann für seine zarte Knospe ablehnte. In dem Fall blieb die Bezahlung bei der Familie und er musste sich eine andere suchen. Interessanterweise steht da nicht, was wegen Mädels, die keine Jungfrauen mehr sind, geschieht.

Was die Kirche oft daraus machte, ist zwar erschreckend, aber für einige vielleicht hilfreich, eine Linie, an der sie sich orientieren können, die auch in der Gesellschaft durchaus für Stabilität sorgen könnte.

Hallo,

beachte bitte folgendes: Kein Sex ausserhalb der Ehe (= Sex vor der Ehe ist dasselbe) bedeutet immer: Kein Sex außerhalb der Kirche!

Früher konnte man immer nur mit dem Ehepartner Sex machen. Und heiraten konnte man nur in der Kirche! Also war man von der Kirche abhängig! Ohne Kirche ging nichts. Und "Ehe für alle" gab es auch nicht. Also immer nur Männer und Frauen in der Ehe vereint. Vor der Ehe war es verboten, nach der Ehe und ausser halb der Ehe (fremd gehen ...)

Aber in der Bibel steht nichts davon. Es war eine Erfindung der (katholischen) Kirche, um die Menschen von ihr abhängig zu machen. Die Menschen waren damit Sklaven der Pfaffen und der Kirche. Herrscher und Kirche konnten damit das Volk unterjochen und nach Belieben in Kriegen verheizen und so ...

Darum wurden im Mittelalter (und nicht nur in rückständigen Gebieten in Afghanistan!) schon 13-jährige Mädchen verheiratet. Nur um zu verhindern, das sie in der Pubertät sexuelle Handlungen vornehmen, ohne verheiratet zu sein! Das war eine schlimme Sünde!

Also "Kein Sex vor der Ehe" hat ganz weltliche Gründe! Lebe das Leben und genieße es in vollen Zügen. Denn darum bist Du auf der Welt!

Viel Spaß wünscht der Klingone

Kein Sex vor der Ehe konnte ich in keiner Zeile finden, alles was ich fand ist man soll sich nicht der hurerei hingeben.

Die Bibel wurde übersetzt und mehrfach "angepasst". Nimmst du eine andere, dann könnte es so aussehen:

3 Gott will, dass ihr heilig lebt, dass ihr ihm ganz gehört. Das bedeutet, dass ihr euch von allen sexuellen Sünden fernhaltet. 4 Jeder von euch soll seinen eigenen Körper so unter Kontrolle haben, dass es Gott und den Menschen gefällt.

Neue Evangelistische
1. Thessalonicher - Kapitel 4


22 Wenn jemand gefunden wird, der bei einem Weibe schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und das Weib, bei dem er geschlafen hat; und sollst das Böse von Israel tun.
23 Wenn eine Dirne jemand verlobt ist, und ein Mann kriegt sie in der Stadt und schläft bei ihr, 24 so sollt ihr sie alle beide zu der Stadt Tor ausführen und sollt sie steinigen, daß sie sterben; die Dirne darum, daß sie nicht geschrieen hat, da sie doch in der Stadt war; den Mann darum, daß er seines Nächsten Weib geschändet hat; und sollst das Böse von dir tun.
25 Wenn aber jemand eine verlobte Dirne auf dem Felde kriegt und ergreift sie und schläft bei ihr, so soll der Mann allein sterben, der bei ihr geschlafen hat, 26 und der Dirne sollst du nichts tun; denn sie hat keine Sünde des Todes wert getan, sondern gleich wie jemand sich wider seinen Nächsten erhöbe und schlüge ihn tot, so ist dies auch. 27 Denn er fand sie auf dem Felde, und die verlobte Dirne schrie, und war niemand, der ihr half.
28 Wenn jemand an eine Jungfrau kommt, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und schläft bei ihr, und es findet sich also, 29 so soll, der bei ihr geschlafen hat, ihrem Vater fünfzig Silberlinge geben und soll sie zum Weibe haben, darum daß er sie geschwächt hat; er kann sie nicht lassen sein Leben lang.

Luther 1912
5. Mose Kapitel 22

Das darunter soll die Erklären, was mit Hurerei gemeint ist.

Er sagte mir Sex vor der Ehe sei Hurerei, da schlug ich natürlich im
Duden nach, die Bedeutung kann ja jeder selbst nachschlagen und auch
damit konfrontierte ich ihn.

Dann schau mal was in der Version von Luther 1545 steht:

Denn das ist der wille Gottes / ewer Heiligung / das jr meidet die Hurerey

Die Bibel ist etwas älter als dein Duden...

Das sind barbarische Gesetze und da geht es eher um Vergewaltigung

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Naja hier geht es wirklich um Vergewaltigung. Sex mit einer Frau zu haben die nicht will.

Aber bleiben wir bei der Jungfrau, gehen wir davon aus sie hatte nichts dagegen, selbst wenn das passiert muss der Mann Geld an den Vater zahlen und sie zur Frau nehmen und muss ihr leben lang für sie sorgen. Aber von wegen vor der Ehe keinen Sex lese ich hier ebenfalls nicht.

 

Außerdem behandelt keins deiner Beispiele Menschen die sich wirklich und wahrhaftig lieben und gerne miteinander schlafen würden weil sie sich lieben und nicht allein aus fleischlichen gelüsten heraus sondern weil sie sich nahe sein wollen

 

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Es ist Dein gutes Recht, lieber IbanezP, nur gläubige Christen hier zu fragen.

Doch halte ich das nicht für intelligent:

GLÄUBIGE Christen werden Dir höchstwahrscheinlich überdurchschnittlich oft, ANGEBLICH von Gott stammendes Gesülze und Geschreibsel offerieren, welche die Kirche nur benutzt (hat), um zu verursachen, dass die GLÄUBIGEN CHRISTEN ob ihrer Triebempfindung sich schlecht fühlen und sich deshalb von Kirchenvertretern knechten lassen!

Sex vor der Ehe ist die natürlichste Sache der Welt und NATÜRLICH ist es naheliegen, diesen SEX zu verteufeln, weil man so besonders viele bei den...., also bei den Geschlechtsteilen packen kann.

DAS war lange Zeit sowohl effektiv also auch effizient - aber dennoch unmoralisch, niederträchtig, gemein und dumm.

HEUTE ist es glücklicherweise weder effektiv, noch effizient, derart unhaltbaren Blödsinn zu predigen.

Nur DAS wirst Du hier von gläubigen Christen nicht zu lesen bekommen und somit nur eines Teils der Wahrheit wahrhaftig.

Ist es das, was Du willst?

Teilwahrheit?...

Das steht auch nicht in der Bibel.

Ist eine "Richtlinie" die sich irgendwer ausgedacht hat, für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema soweit ich weiß.

Muss man sich nicht dran halten

Das was du beschreibst ist ein sehr moralisierende Sicht. Die Bibel selbst zeigt das etwas anderes.

Vorehelicher Sex ist eigentlich eine Unmöglichkeit.

Mit dem Geschlechtsakt vollziehst du die Ehe.

1.Mose 4,1 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger ...

Des ist ein theologischer Fachausdruck und klingt in der Form doch richtig jugendfrei. Kindern kann man die Geschichte erzählen und irgendwann verstehen sie dann die Feinheiten.

Also wenn du auf der Suche mehrere Partner "ausprobierst", betreibst du genaugenommen sukzessive Polygamie (ein Geschlecht hat mehrere Partner, aber immer nur einen zu einem Zeitpunkt).

Ist doch lustig - oder?

Die Bibel sagt in Römer 1, 26-27 (Simon): „Darum hat sie Gott in schändliche Leidenschaft dahingegeben; denn auch ihre weiblichen Personen haben den natürlichen Umgang mit dem widernatürlichen vertauscht; gleicherweise haben auch die männlichen Personen den natürlichen Verkehr der weiblichen Person verlassen und sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt. Männliche haben mit Männlichen Unzucht getrieben und, wie es sein mußte, den Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.“ Ist das Praktizieren von Homosexualität eine Sünde? Die Bibel sagt in 3. Mose 18, 22 (Simon): „Du sollst nicht einem Manne beiwohnen, wie man einer Frau beiwohnt; es ist ein Greuel.“ Kann ein praktizierender Homosexueller das Reich Gottes ererben? Die Bibel sagt in 1. Korinther 6, 9: „Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder der Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.“ Wie alle anderen Sünder, so sind auch Homosexuelle aufgerufen, Buße zu tun. Die Bibel sagt in 1. Timotheus 1, 10-11 (Simon): „Das Gesetz ist bestimmt für „Unzüchtige, Männerschänder, Menschenräuber, Lügner, Meineidige und wenn etwas anderes der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, nach der Frohbotschaft der Herrlichkeit des ewigreichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.“ Sündhafte Praktiken aller Art müssen aufgegeben und von Gott vergeben werden. Die Bibel sagt in 1. Korinther 6, 11: „Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.“ Für praktizierende Homosexuelle Menschen besteht Hoffnung. Die Bibel sagt in 1. Korinther 10, 13: „Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende nimmt, daß ihr’s ertragen könnt.“ Was sollte man tun, wenn man in Homosexualität verwickelt ist? Zuerst müssen sie ihre Sünde erkennen. Die Bibel sagt in Psalm 51, 3-5: „Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.“ Zweitens, sie müssen Gott ihre Sünden bekennen und um Vergebung dieser Sünden bitten. Gott sagt, daß sie wieder einen neuen Anfang machen können. Die Bibel sagt in Psalm 51, 9-14: „Entsündige mich mit Ysop, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. Laß mich hören Freude und Wonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat. Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.“ Drittens, sie müssen glauben, daß Gott ihnen wirklich vergeben hat und sie brauchen dann kein schlechtes Gewissen mehr zu haben. Die Bibel sagt in Psalm 32, 1-7 (Simon): „Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist. Heil dem Menschen, dem der Herr Sündenschuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist; denn als ich schwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Stöhnen während des ganzen
[9.7. 13:03] Anonym: Tages; denn bei Tag und bei Nacht war deine Hand schwer auf mir; verwandelt wurde mein Mark wie in Sommergluten. Da bekannte ich dir meine Sünde und habe meine Sündenschuld nicht zugedeckt. Ich sagte; ‚Ich will dem Herrn meine Übertretung bekennen.‘ Da hast du meine Sündenschuld vergeben. Darum bete jeder Fromme zu dir in der Zeit des Findens; ja, die Flut mächtiger Wasser wird ihn nicht erreichen. Du bist mir ein Schirm, behütest mich vor Drangsal, mit Rettungsjubel umgibst du mich.

Wie kommst du auf homosexuelle? Hier geht es um eine Beziehung zwischen Mann und Frau

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Jesus hat sich nie über solche Themen geäußert; bloß Paulus, der selbsternannte Apostel hat sich in Familienangelegenheiten eingemischt; - er ist ja auch einer der Hauptbegründer der römischen Kirche

Entscheidend ist, was Jesus dazu sagt: Verwerflich ist der Ehebruch, die Unzucht und dir Hurerei. Wenn man vor der Ehe den Sex-Partner (ständig) wechselt, könnte das unter "Hurerei" fallen. Unzucht ist der normale Sex ohnehin nicht. Sex mit jemandem, den man liebt und heiraten möchte, ist - jedenfalls nach Aussage Jesu - nicht verwerflich.

Das steht so nicht in Gottes Wort, wohl aber die Empfehlung, reine Gefühle zu haben (1.Mose 36,15; 3.Mose 21,13; 1.Kor.7,2-16).

Christus hat auch nur "eine Braut" (Offb.21,9).

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