WM Boykott - gerechtfertigt?

4 Antworten

Weil die ganze Welt da hinschaut und es sieht.

Die Arbeitsbedingungen in Bangladesch etc. werden einen nicht täglich gezeigt und es sehen wenige.

Wenn jeder boykottieren würde, würde keiner etwas sehen.

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boykottieren wir

Ich sehe nicht, dass da was boykottiert wird.

@Tannibi

Wenn man es nicht sehen will, könnte es vor den eigenen Augen passieren und man würde es nicht sehen..

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@KaffeemitMilf

Stimmt. Aber dass alle da sind, ist eine Tatsache
und das Gegenteil von einem Boykott.

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@Tannibi

Du meinst die Mannschaften?

Ich meine natürlich die deutschen Bürger..

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@KaffeemitMilf

Ja, die sind zum Teil nicht hingefahren. Mal sehen, wie die Einschaltquoten sind.

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@Tannibi

Um die Einschaltquoten geht es doch in erster Linie. Die Stadien vor Ort werden natürlich voll sein. Aber ein gefülltes Stadion mit 60.000 Menschen ist nunmal nicht repräsentativ für das Interesse eines ganzen Landes.

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@KaffeemitMilf

Sagte ich ja. Ich weiß noch nicht, wie die Quoten sind,
aber wenn die WM erst mal richtig läuft, wird die Presse uns
mit Quotenmeldungen überschütten.

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Für mich haben ein Großteil der Argumente für einen Boykott auch etwas von Doppelmoral und sind teilweise etwas heuchlerisch.

Meine Meinung dazu habe ich schon oft genug gesagt. Hier findest du eine meiner ausführlichen Antwort zu dem Thema: https://www.gutefrage.net/frage/qatar-boykottieren#answer-478619708

Woher ich das weiß:Hobby – Dauerkarteninhaberin & Vereinsmitglied seit 20 Jahren

Kann ich genau so unterschreiben. Gute Antwort!

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Unterschied: In Bangladesh ist keine WM

und in Bangladesh wird nicht nur Billigkleidung produziert - sondern auch sogenannte "Markenware" - für den Boykott ist der Kunde zuständig - kundig machen und nicht kaufen

Adidas, Nike etc. sind keine Billigware und vor allem Nike hat in der Vergangenheit viele Skandale gehabt, wo Arbeiter 7 Tage am Stück arbeiten mussten, teilweise keinen Lohn erhielten und ohne Schutzausrüstung mit giftigen Chemikalien arbeiten mussten. Die Liste ist lang.

Schau dir mal ein paar Dokus zu den Arbeitsbedingungen in Bangladesch, Vietnam etc. an. Dort werden va. Frauen sexuell belästigt, schlafen teilweise auf dem nackten Fabrikboden, haben absolut keine Rechte (Mutterschutz, Kündigungsfrist etc). Unternehmen zeigen gerne ihre Produktionsstätten in China, die zwar aus europäischer Sicht ebenfalls nicht gerade arbeitnehmerfreundlich sind, aber im Vergleich zu anderen Ländern reiner Luxus.

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@KaffeemitMilf

sogenannte "Markenware" ....

lesen hilft

und informieren muss sich der Käufer und dann boykottieren ....

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@frodobeutlin100

Adidas, Nike, Puma uvm. sind etablierte Marken. Bevor du mir vorwirfst nicht lesen zu können, solltest du erstmal die Definition von Markenware recherchieren.. die vorweggenommen lediglich dafür stehen, dass eine Ware unter rechtlich geschützten Namen verkauft wird, also dass ein T-Shirt von Puma auch wirklich von Puma ist.

Ich war ja schon so frei und habe in deinen Kommentar die höherpreisige Sparte an Markenunternehmen reininterpretiert, zu denen die oben aufgeführten Unternehmen nunmal zählen. Dass noname-Produkte von KiK und Co. unter noch schlechteren Bedingungen hergestellt werden, sollte dir hoffentlich auch klar sein.

Und wenn du auf Firmen wie Gucci, LV und Bottega Venetta hinauswillst, lebst du vollkommen an der Realität vorbei. Kaum jemand kann sich das leisten. Und der extrem hohe Preis kommt nicht ausschließlich wegen der Qualität zustande. Bestes Beispiel aus einer anderen Branche ist McLaren. Das Qualitätsniveau von McLaren ist mitunter auf dem eines günstigen Kleinwagens und trotzdem werden die Autos für teilweise mehrere hunderttausend Euro verkauft.

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@KaffeemitMilf

wieso giftest Du mich an ...

ich mache mich kundig und kaufe keine Waren aus Ausbeutung

fahr mal etwas runter ....

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@frodobeutlin100
ich mache mich kundig und kaufe keine Waren aus Ausbeutung

Du kannst aber nicht fair produzierte Ware auf „Markenware“ reduzieren. Das entspricht schlichtweg nicht der Realität, da wie o. g auch viele etablierte Marken unter katastrophalen Bedingungen produzieren lassen.

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@KaffeemitMilf

Du hast immer noch nicht verstanden was ich geschrieben habe

es werden in Bagladesh genauso Billigprodukte gefertigt wie sogenannte "Markenware" mit entsprechenden Labels, die entsprechend teuer verkauf wird ... (da ist die Gewinnspanne für die Labels natürlich deutlich größer)

"Marken" sind mir persönlich ohnehin total unwichtig

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@frodobeutlin100

Du machst es einem echt nicht leicht😅

wie sogenannte "Markenware"

Ich wiederhole:

[…]solltest du erstmal die Definition von Markenware recherchieren.. die vorweggenommen lediglich dafür stehen, dass eine Ware unter rechtlich geschütztem Namen verkauft wird, also dass ein T-Shirt von Puma auch wirklich von Puma ist.

Das, und nur das bedeutet Markenware!

Der Begriff „Markenware“ sagt überhaupt gar nichts über die Qualität oder die Arbeitsbedingungen aus, sondern lediglich dass ein Produkt mit einer Marke gekennzeichnet ist!

Und genau deswegen ist dieser Satz vollkommen richtig und zutreffend:

Du kannst aber nicht fair produzierte Ware auf „Markenware“ reduzieren. Das entspricht schlichtweg nicht der Realität, da wie o. g auch viele etablierte Marken unter katastrophalen Bedingungen produzieren lassen.
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