Sollte man als Christ pro Israel sein ,da es das Heilige Land ist?

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23 Antworten

Sollte man als Christ pro Israel sein ,da es das Heilige Land ist?

Als Mensch sollte man sich seines Verstandes bedienen und seine persönlichen Ansichten auf Fakten und Informationen aufbauen.

Der Glaube an die Wahrheit einer religiösen Schrift sollte aus meiner Sicht nicht das selbstständige Denken ersetzen.

Überhaupt ist "pro Israel" ein sehr schwammiger Begriff.

Es gibt genug Menschen, die beispielsweise ein Existenzrecht Israels anerkennen, aber die derzeitige Politik missbilligen. Sind sie nun pro oder contra Israel?

Es gibt Menschen, die Produkte aus jüdischen Betrieben im Westjordanland boykottieren und dadurch gut bezahlte Arbeitsplätze der so genannten Palästinenser vernichten. Ist das jetzt pro oder contra Israel?

Du siehst, mit religiösem Glauben allein lassen sich komplexe Sachverhalte nur in sehr vereinfachter Form beurteilen. Vertraue also lieber auf deinen Verstand.

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Hallo Schwizz,

ich bin pro Israelis und pro Juden, aber nicht unbedingt pro israelitische Politik den Palästinensern gegenüber.

Ich bin pro Palästinenser, aber nicht unbedingt für die Politik aller palästinensischen Parteien gegen Israel.

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Hallo Schwizz,

soeben habe ich Deine Frage gelesen. Ich finde sie sehr interessant, deshalb habe ich auch die vielen Antworten auch nicht durchgelesen. Hier meine Gedanken. Ich hoffe, ich kann Dir etwas Klarheit vermitteln.

Als Christ weiß ich, dass mein Erlöser, Jeshua - manche sagen auch Jesus, dort geboren und gestorben ist. UNd das tat er für meine Sünden. Deshalb liebe ich IHN von Herzen.
In diesem Land lebten auch die Glaubensväter, wie Abraham und ISaac, der von Gott den Namen "Israel" erhielt. Wären die Väter, auch König David und Salomo, nicht gewesen, würde auch Israel nicht exestieren. Aber es war Gottes Wille. Mehrmals hatte ER diesem Land einen Eid  geschworen, es zu segnen und es zu erweitern.
Aus diesem Land kommt auch die Bibel, in der ich mein Neues Leben fand. Ich darf ca 50 Jahre diesen Glauben leben und ich habe es noch nicht einen Tag bereut. Mein Glaube an Jeshua, dem Messias, gab mir in vielen schweren Tagen Halt und Hilfe.
Wie sollte ich da dieses Land nicht lieben? Das Land, wo mein HERR gelebt und gewirkt hat?
Schau, wenn da z. Bsp Dein Vater aus Bulgarien kommen würde, würdest Du auch alles unternehmen, dieses Land kennen zu lernen und es würde wahrscheinlich auch ein Teil von Dir werden.

So durfte ich auch schon in Israel einige Tage sein. Da habe ich mir die Orte angesehen, wo mein HERR gelebt hat und WUnder tat. Weißt Du, seitdem lese ich auch meine Bibel mit anderen Augen. Gerne würde ich wieder nach Israel fahren, aber dazu fehlt mir das Kleingeld. So bleibt mir die Sehnsucht und meine Gebete für das Land und das Volk.

Ich wünsche DIr alles alles Gute und Gottes Segen für Dein Leben

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Kommentar von MoseRosental
09.10.2016, 15:24

Ich finde deine Einstellung zu Israel wunderbar aber war Jakob nicht "Israel". Gott segne dich.

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"Sollte man als Christ pro Israel sein, da es das Heilige Land ist?"

Nun, es würde sonst vieles nicht passen...

  • Den Gott Israels lieben und Gottes eigenes Volk hassen?
  • Einen Glauben haben, der aus Israel stammt und dieses Land ablehnen?
  • Menschen, in deren Religion Juden und Christen minderwertig sind, dabei unterstützen, Israel zu vernichten, das einzige Fleckchen im Nahen Osten, in welchem kein Unrechtsregime herrscht?
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Um Israel geht es mir nur sekundär. Primär geht es mir um das, was das Wort >Israel< bedeutet. Und es bedeutet > Der mit Gott gekämpft hat< . Ebenso steht geschrieben " Und der Geist Gottes konnte ihn nicht überwinden !" Jakob läßt grüßen ! Wenn es nun einen Menschen gab, den nicht einmal der Allerhöchste besiegen konnte, dann muß dieser Mensch, eben Jakob = Israel, irgendetwas richtig gemacht haben !! Allein aus diesem Grunde liebe ich alles, was mit dem Wort > Israel < zu tun hat ! Und abgesehen davon : War ( ist )  Christus nicht auch ein Israelit = Jude ?!

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Gott spricht in Bezug auf das gläubige Israel eine klare Sprache: ''Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an'' (Sacharja 2,12). Wer sich auf die Seite Israels stellt, stellt sich auf die Seite des biblischen Gottes - da gibt es keinen Zweifel. Und dies gilt gerade jetzt, in diesen wirren und politisch komplizierten Zeiten, wo die Feinde Israels mal wieder die Messer wetzen und das Land von der Landkarte tilgen wollen. Wir müssen als Christen den jüdischen Staat mit den Augen Gottes sehen und uns nicht dazu aufhetzen lassen, in den Juden das Übel der Welt auszumachen. Das Übel der Welt ist der Unglaube und die Sünde und der Glaube an falsche Götter! Der Teufel hasst die Juden, weil aus ihnen der Messias, also der HERR Jesus Christus stammt - aus dem Geschlecht Davids (Johannes 7,42).

Israel wurde nicht erwählt weil es so besonders treuherzig und moralisch hochstehend ist, sondern, wie wir in 5. Mose 7, 6-8 lesen: ''Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker - denn du bist das kleinste unter allen Völkern -, sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat er euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten''. Die Juden werden in der Bibel zudem einige Male als ein ''halsstarriges Volk'' (5. Mose 9,13) bezeichnet, was sicherlich für Gott auf den ersten Blick kein Gewinn an Ehre ist. Aber Ägypten wird hier nicht nur als tatsächliches Land erwähnt, sondern auch als Synonym für die sündige Welt und das, was das versklavte Israel hinter sich gelassen hat durch den Auszug aus Ägypten. Der Auszug war die Erlösung.

Das ist so wie ein Sünder, der die Sünde hinter sich lässt, wenn er Gott gehorcht und an das Evangelium glaubt. Der Glaube befreit! Somit wird er von seinen Sünden erlöst und überwindet die Ketten des Unglaubens (Johannes 3,16). Dabei spielt es auch keine Rolle, daß das gläubige Israel sich bis heute noch nicht zu Jesus Christus bekannt hat und nur das Alte Testament anerkennt. Die Umkehr Israels wird aber geschehen wie wir im Neuen Testament nachlesen können: ''Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen. Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan'' (2. Korinther 3, 15-16). Es geht also nicht darum, immer mit allem einverstanden zu sein was die Israeliten getan haben und auch aktuell so alles machen oder nicht. Auch unter den Juden im heiligen Land gibt es Ungläubige - es gibt keine ''Generalamnestie'' für alle Israelis nur weil die Väter mit Gott einen Bund geschlossen haben und auserwählt wurden.

Viele sind berufen, aber nicht viele auch auserwählt (Matthäus 22,14). Keiner hat Israel so oft kritisiert, bestraft, besiegen lassen durch seine Feinde, verworfen und gezüchtigt wie Gott selbst. Dennoch ist es das Volk Gottes und innigst vom HERRN geliebt. Aber Gott ist nicht nur ein Gott der Juden, sondern auch der Nationen wie Paulus treffend formulierte: ''Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden. Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben'' (Römer 3, 29-30). Ohne Glauben ist es weder für die Juden noch die Nichtjuden möglich Gott zu gefallen (Hebräer 11,6). Um der Gnade des Evangeliums willen, kann ein Christ niemals ein Feind Israels sein, sondern ein Freund. Auch wir durften im übertragenen Sinne die Ketten Ägyptens hinter uns lassen und sind Gottes Kinder geworden, egal woher wir auch stammen oder wie weit wir durch unsere Taten von Gott entfernt waren.


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Naja um genau zu sein hieß dieses Land schon immer Palästina. Selbst die Römer haben es so genannt und die alten Griechen.

Google mal den Begriff.

Nun ich denke aber eher ob du als Christ auf der Seite der Juden sein solltest als auf der Araber stimmt es ?

Sowohl die Araber als auch die Juden stammen von Abraham ab. Isaak hat die 12 Stämme gegründet während Ismael die Arabischen Stämme gegründet hat von denen Muhammad abstammt auch.

So gesehen haben wir alle den selben Vorfahren und sollten uns gar nicht erst streiten sondern gemeinsam teilen wie es schon damals der Brauch war.

Schau dir Königreich der Himmel an. Sagt genug aus.

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Kommentar von Schwizz
04.07.2016, 12:57

Gleicher Abstamm aber nicht gleicher Glaube

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Kommentar von RipeClown
04.07.2016, 13:31

Ach nein ?

Ich als Muslim glaube an Jesus, an die Jungfrau Maria, an alle Propheten und Gesandten vorher. An Abraham, Noah, Adam und Eva und alle anderen Personen der Bibel und an Gott.

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Kommentar von Schwizz
04.07.2016, 13:53

Aber ihr Muslime sagt Allah hat keine Kinder und für uns christen ist Jesus Gottes Sohn,ausserdem glaube wir dass die Bibel Gottes Wort ist und ihr sagt der Koran ist Gottes Wort.Und für uns ist Gott Dreifaltig was bei euch nicht der Fall ist.

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Als Christ sollte man "pro Frieden" sein und hoffen, dass auf beiden Seiten Vernunft einkehrt.

Leider torpedieren einzelne Palästinenser dies immer wieder. Zuletzt ein 13jähriges Mädchen im Schlaf erstechen. abscheulich.

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Wer pro Israel ist, der ist auch pro des Tuns von Israel, auch des Übels. Wer gegen Israel ist, der ist auch gegen das Tun von Israel, auch des Guten.

Wer pro der Lehre von Jesus ist, der ist da besser dran und es ist ihm erlaubt, Israel außen vor zu lassen.

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Hallo Schwizz,

pro Menschen kann man gerne sein und ihnen ein glückliches, friedliches Leben wünschen, ganz gleich, ob sie nun Israelis sind oder Araber.

Ein heiliges Land - wer oder was macht das Land heilig, also rein in jeder Hinsicht? Wenn seine Bewohner rein, heilig sind, nach Gottes Maßstab, dann kann auch das Land heilig sein.

Für das Gebiet, das Du hier "das Heilige Land" nennst, gelten jedoch eher die Worte aus Psalm 106,38:


38 Das Blut von Schuldlosen vergossen sie, das Blut ihrer eigenen Kinder; dadurch entweihten sie das Land. 39 Sie wurden unrein durch ihr Treiben; was sie taten, war Untreue gegen Gott.

Frieden, Freundschaft und Vertrauen im Nahen Osten und auf der ganzen Erde wird es geben, wenn der von Gott bestimmte Tag anbricht:

Apg 17,31(GNB) Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er über die ganze Menschheit ein gerechtes Gericht halten will, und zwar durch den Mann, den er dazu bestimmt hat. Ihn hat er vor aller Welt dadurch ausgewiesen, dass er ihn vom Tod auferweckt hat.«



Grüße, kdd

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Israel und das sogenannte Heilige Land sind nicht synonym. Davon mal abgesehen, es besteht auch für Christen keine besondere Hinwendung und Verpflichtung gegenüber bestimmten geographischen Zonen.

Den ganzen Mythencharakter all dieser biblischen Darstellungen lass ich mal außen vor.

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Kommentar von Blitz68
06.11.2016, 00:56

wenn die biblischen Darstellungen für dich nur mythischen Charakter haben, wie kannst du dann entscheiden, das Christen keinerlei Verpflichtung Israel gegenüber hätten ?

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Pauschaler geht nicht, oder?!

Pro was für ein Israel möchtest du denn sein? 

Das Israel der Araber, bevor die Engländer entschieden haben hier einen neuen Staat entstehen zu lassen, 

oder das Israel der ultra-Konservationen Juden,

 oder das Israel der Christen, 

oder das Israel der arabischen Juden, 

oder das Israel der gemäßigten Juden?

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Das heutige Israel ist ein rein politisches Gebilde und drückt nicht mehr das von Gott bevorzugte Volk Israel aus.

Wenn du es auf das jüdische Volk beziehst, dann lautet die Antwort eindeutig ja. Das gilt jedoch für alle Völker!

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das "verheißene land" war kanaan, aber nicht das heutige israel

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Ja, man sollte es nicht dulden, daß Araber das ganze Land für sich beanspruchen wollen und Juden und Christen vertrieben werden.
Israel ist der einzig demokratische Staat im Nahen Osten und ist umgeben von islamischen Terror-Staaten.

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Kommentar von RipeClown
04.07.2016, 12:04

Fassen wir zusammen. Man schiebt dort einfach mal mehrere Millionen Juden hin, vertreibt mehrere Millionen Palästinenser, nimmt einem Land die Daseinsberechtigung, baut eine Mauer die 3 x so hoch ist als die Berliner Mauer im palästinensischen Gebiet und am Ende heißt es israel wird vertrieben ?

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Kommentar von frider123
04.07.2016, 12:14

Ursprünglich wurden viele Hebräer und Juden von dem arabischen Dschihad vertrieben und ermordet.
Die Mauer schützt die Menschen in Israel vor Terroranschlägen und ist somit notwenig.

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Nein.

Es gibt bessere Gründe, für ein beliebiges Land zu sein als borniert-religiöse: Schöne Landschaften, schöne Menschen, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit etc.

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Gott sagt, dass der gesegnet ist der Israel segnet. Daraus kann man schließen, dass man als Christ auf jeden Fall Israel nicht hassen soll.

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Es geht nicht darum, dass Israel das Heilige Land ist, sondern dass die Juden Gottes auserwähltes Volk sind. Und denen wurde Israel von der UNO als Staat zugesprochen.

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Ist das "Land" heilig oder Israel ?
Und wenn einer einen Krieg für "heilig" erklärt sollte dann deiner Meinung nach ein Christ (warum gerade der ?) auch dafür sein ?
Meinst du, wenn irgendwo was für heilig erklärt wurde müßte ein Christ dafür sein ?
Sicher gibt es auch bekloppte Christen, aber ein so bescheuertes Denken, wie es deine Frage erfordert, haben nur die Wenigsten.
Du solltest dich was schämen, solchen Schwachsinn hier ein zu bringen.
Oder merkst du dies garnicht mehr ? Ist alles zu spät ?

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Kommentar von Kheber
19.10.2016, 00:08

Wenn Du eine solche Einstellung hast, die nicht unbedingt richtig sein muss, dann solltest Du dies für DIch behalten. Was Du hier schreibst, ist in meinen Augen unanständig und geht unter die Gürtellinie. Wenn Du etwas Anstand hast, würdst Du Dich bei der Fragestelerin entschuldigen! Denke darüber nach

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Christen lieben ihre Feinde wie sich selbst.

deshalb erübrigt sich deine Frage.

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