"Beamtenbeleidigung" gibt es im deutschen Recht nicht.

Zum Thema Kollektivbeleidigungen:

Vor Gericht wurde mal verhandelt, ob ein Autoaufkleber mit dem Schriftzug "ACAB" (All Cops Are Bastards") eine strafbare Beleidigung darstellt.

Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die Bezeichnung "All Cops" (alle Polizisten) in diesem Fall zu Allgemein sei, um konkret einzelne Personen zu beleidigen.

Wenn durch Rufen oder ein Banner jedoch eine bestimmte überschaubare Gruppe Polizisten (etwa in einem Fußballstadion) gemeint ist, kann Strafbarkeit vorliegen.

Da deine Aussage so allgemein gehalten ist, stellt sie aus meiner Sicht lediglich eine freie Meinungsäußerung gegen eine große Personengruppe dar.

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Ich befürworte einen demokratischen Sozialismus:

https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratischer_Sozialismus

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Streng traditionell gesehen gilt: Jüdisch ist, wer eine jüdische Mutter hat (matriarchale Abstammung). Wenn deine Familie also mütterlicherseits keinen jüdischen Ursprung hat, erübrigt sich alles weitere.

Natürlich kannst du aber auch als Nichtjude die jüdischen Gebräuche befolgen - das machen z.B. auch Pseudo-Juden ("messianische Juden"). Das sind letztlich Christen, die jüdische Gebräuche imitieren. Wie sinnvoll das ist, sei dahingestellt.

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Ich glaube, du hast eine falsche Vorstellung vom Land: Japan besteht nicht nur aus Tokyo und selbst Tokyo nicht allein aus dem Unterhaltungsviertel Kabukicho.

Es gibt Stadtteile in Tokyo, wie etwa Sugamo, wo du keine Leuchtreklamen findest und in ländlichen Regionen Japans wirst du ebenfalls auf keine stoßen.

So lange man als Mensch mit Photosensibilität, etwa aufgrund von Epielpsie, bestimmte Stadtteile meidet, sehe ich da kein großes Problem.

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Kann man nicht einfach sagen es sind alles Menschen?

Nein, weil es leider relevant ist.

In den USA soll es statistisch besonders viel Polizeigewalt gegenüber den dortigen Afro-Amerikanern geben. Das lässt auf rassistisches Handeln schließen.

Wann immer eine bestimmte Bevölkerungsgruppe - Schwarze, Latinos, Frauen, Homosexuelle - offensichtlich stärker betroffen ist als andere, ist es relevant.

Weshalb unterscheidet man z.B. in Deutschland zwischen antisemitisch, links- oder rechtsextrem motivierter Gewalt? Weil es bestimmte Gruppen betrifft.

Dann kann nämlich durchaus legitim vermutet werden, dass die Brutalität bei einem Menschen, der nicht dem Feindbild entspricht, weniger stark gewesen wäre

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Bitte nur antworten wenn ihr selber meditiert und Erfahrungen habt!

Ich bin Soto-Zen-Buddhist und meditiere seit mehr als 30 Jahren täglich.

Morgens nach dem Aufstehen über ich 2x45 Minuten Zazen (eine Form der Sitzmeditation) unterbrochen von 5 Minuten Kinhin (Gehmeditation). Also 95 Minuten

Während des Tages mache ich dann auch einfache Achtsamkeitsübungen, die aber eher eine Ergänzung zur Sitzmeditation

Wie macht ihr das denn?

Ich praktiziere Zazen in der Traditionslinie des Soto-Zen-Buddhismus, sowie Gehmeditation und Achtsamkeitsübungen im Alltag.

Allerdings habe ich keine Ahnung wie ich damit anfangen und wie ich das durchführen soll.

Auch wenn man heutzutage alles möglichst individuell, selbstständig und am liebsten per YouTube-Video lernen will, habe ich eine andere Antwort:

Suche in deiner Umgebung nach entsprechenden Kursen. Ein Lehrer kontrolliert Fehler in der Haltung, die man sich sonst leicht angewöhnt.

Gemeinsam in einer Gruppe zu üben unterstützt die eigene Disziplin und fördert eine konzentrierte Atmosphäre (man kennt das ja auch vom Sport)

Das ist auch nicht besonders teuer, abhängig davon, ob man z.B. einen Kurs bei einer Volkshochschule macht, oder ein spirituelles Zentrum besucht.

Beispiel

Das Dojo in dem ich übe gehört zur "Association Zen Internationale" (AZI) und die Einführungen kosten genau so viel, wie das normale Sitzen.

Je nach Dojo der AZI sind das 4-6 Euro pro Zazen. Wer regelmäßig kommen will, kann eine "Monatskarte" mit Rabatt bekommen.

AZI-Dojo gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt - einfach mal googeln, wenn du möchtest.

Natürlich gibt es aber auch andere Gruppen die Meditation anbieten. Einfach mal erkundigen, was bei dir so angeboten wird.

Hört ihr nur Musik dabei, eine Anleitung die euch daneben begleitet oder ist es ganz ruhig?

Von geführten Meditationen halte ich wenig, da es oft eher trance-artige "Phantasiereisen" sind. Außerdem macht man sich dann von so einer Anleitung "abhängig". Ich würde wirklich zu einem Kurs raten.

Sonstiges

Egal wo du deinen Kurs machst - informiere dich vorher unbedingt über den Anbieter. Leider gibt es längst auch manipulative, destruktive Gruppen.

Google nach dem Namen der Gruppe, des Leiters, oder ihres Meisters, verbunden mit den Begriffen "Kritik", "Sekte", "Betrug" oder englisch "cult", "fraud"

So sicherst du dich ab, dass du einen vertrauenswürdigen Anbieter findest - manche Lehrer und ihre Organisationen haben nicht ohne Grund einen schlechten Ruf.

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Der Mensch stirbt

Wenn ein Mensch stirbt, setzt das Herz-Kreislauf-System aus. Das Herz pumpt kein Blut mehr durch den Körper und die Atmung wird flacher, bis sie aufhört.

Durch die fehlende Durchblutung wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt - der Mensch wird bewusstlos.

In diesem Zustand hat der Mensch,ähnlich wie beim Tiefschlaf kein individuelles Ich-Bewusstsein mehr, sondern ist sich seiner Selbst nicht mehr bewusst.

Wird der Prozess nicht durch Reanimationsmaßnahmen unterbrochen, kommt es schließlich zu Hirnschädigungen, die schließlich unumkehrbar werden.

Die elektrische Aktivität im Gehirn endet und damit erlischt auch das Bewusstsein, das ein Ergebnis dieser Aktivität und biochemischer Prozesse ist, dauerhaft.

Der Mensch ist tot.

Dieser Fakt ist gänzlich unabhängig von der Konfession oder persönlichen Überzeugungen des Menschen zu Lebzeiten..

Alles was darüber hinausgeht ist aus meiner Sicht entweder reine Spekulation, emotional bedingtes Wunschdenken, oder entstammt einer religiösen Ideologie.

Es gibt nach meinem Kenntnisstand keine naturwissenschaftlichen und in der Fachwelt anerkannten Beweise für ein Forbestehen des "Ich" über den Tod hinaus.

Sonstiges

Ich selbst war bereits mehrfach klinisch tot und hatte "Nahtoderfahrungen" - unter anderem aufgrund eines Terroranschlags, den ich überlebte.

Dennoch bin ich aufgeklärt genug um diese Erfahrungen nicht als "Beweis" für ein jenseitiges Leben anzusehen, sondern Halluzinationen sind wahrscheinlicher.

Daher habe ich zwar keine Angst mehr vor dem Sterben, weil die Erfahrungen sehr positiv waren - an die Existenz einer ewigen Seele glaube ich dennoch nicht.

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Nein
Glaubt ihr an die existenz Gottes

Ich bin Soto-Zen-Buddhist und glaube daher weder an einen allmächtigen Schöpfergott, noch an Propheten, göttliche Gebote, die Existenz einer ewigen Seele, das Konzept von Sünde und deren Bestrafung, auch nicht an an Leben nach dem Tod, oder einen jüngsten Tag bzw. Endgericht.

Ich habe kein Problem damit, wenn andere Menschen an diese Dinge glauben, so lange sie nicht missionieren, oder manipulativ werden, indem sie z.B. bei anderen Menschen Schuldkomplexe und Ängste vor "Sünden" schüren.

Der Gottesglaube war aus meiner Sicht ursprünglich der Versuch des Menschen, die unbegreifbare Natur u erklären und dadurch Ängste vor den Phänomenen der Natur abzubauen.

Indem man Götter mit menschlichen Charaktereigenschaft versah, konnte man sie auch manipulieren, etwa indem man sie mit Versprechen (Gelübden) oder Bestechung (Opfergaben) auf seine Seite zieht.

Heute ist dagegen natürlich das Meiste erklärbar und so hat in der Moderne der Glauben und die organisierte Religion vor allem eine soziale Komponente und Trostfunktion, etwa in Krisen.

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Ja ich betreibe Meditation

Ich bin Soto-Zen-Buddhist und praktiziere täglich Zazen (Sitzmeditation)

Das besteht morgens um 4:00 insgesamt 2x45 Minuten Zazen (Sitzen), unterbrochen von 5 Minuten Kinhin (Gehmeditation). Also etwa 95 Minuten am morgen.

Außerdem praktiziere ich Achtsamkeitsmeditation im Alltag, z.B. im Büro und hole dadurch die meditative Geisteshaltung auch in das tägliche Leben.

Nehmt ihr euch die Zeit Meditation zu betreiben und setzt euch mit eurem geist auseinander

Die Beschäftigung mit dem eigenen Geist ist für mich keine Meditation sondern intellektuelles Grübeln und Analysieren, also das Gegenteil von Meditation.

und lebt lieber im hier und jetzt

Das wiederum ist Meditation. Es geht bei Meditation icht um Weltflucht in Traumwelten, oder um schläfrige Trance, sondern um Achtsamkeit

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Viele Konflikte sind ein Ausdruck von destruktiv ausagierter Aggression und übersteigertem Egoismus. Kollektiv kann sich diese Ich-Bezogenheit in fanatischer Auslegung von Weltanschauungen ausdrücken.

Aggression und Egoismus sind natürliche Teile der menschlichen Natur und können nicht dauerhaft unterdrückt werden. Also geht es darum, diese Kräfte angemessen und konstruktiv zu nutzen.

Gott und Religionen wurden oft als Rechtfertigung für Gewalt und Machtansprüche verwendet. An Gott zu denken ist somit kein Garant für Frieden, da es auf die religiöse Ideologie ankommt, die dahinter steht.

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Ich könnte auf alle diese Dinge verzichten.

Manche Dinge wie Auto, Fernsehserien, oder Alkohol besitze, konsumiere, oder verwende ich nicht einmal. Da gibt es also keinen "Verlust".

So benötige ich beispielsweise kein Mobiltelefon und soziale Medien wie Facebook, WhatsApp und Co verwende ich ebenfalls nicht.

Durch Teilnahme an Schweige-Retreats habe ich sehr wohltuende Erfahrungen mit Stille gemacht, so dass ich auch nicht ständig mit Musik beschallt werden muss.

Kurz und gut, ich würde nichts davon wirklich vermissen.

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Der Regenbogen spielt im Alten Testament eine Rolle. Dort ist er eine Erinnerung nach der Rettung Noahs in der Arche, das Gott niemals wieder die Erde durch eine Sintflut reinigen wird (1. Buch Mose, 9 8-15)

Dann sagte Gott zu Noah und seinen Söhnen: » Ich schließe einen Bund mit euch und mit allen euren Nachkommen, dazu mit den vielen verschiedenen Tieren, die bei euch in der Arche waren, von den größten bis zu den kleinsten.  Und das ist mein Versprechen: Nie wieder werde ich eine so große Flut schicken, um die Erde und alles, was auf ihr lebt, zu vernichten.«
Weiter sagte er: »Diesen Bund schließe ich mit euch und allen Bewohnern der Erde, immer und ewig will ich dazu stehen.
Der Regenbogen soll ein Zeichen für dieses Versprechen sein Wenn ich Wolken am Himmel aufziehen lasse und der Regenbogen darin erscheint, dann werde ich an meinen Bund denken, den ich mit Mensch und Tier geschlossen habe

Quelle: https://www.bibleserver.com/HFA/1.Mose9

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Daher die Frage - wie ist das eigentlich, kommt das alles im Sinne vom Karma zurück nach dem Motto "du kriegst, was du gibst", oder sind das alles nur tragische Zufälle?

Ich bin Soto-Zen-Buddhist - und dieses Vergeltungskonzept hat absolut nichts damit zu tun, was der Buddha über Karma lehrte. Ich habe das vor ein paar Tagen hier erklärt:

https://www.gutefrage.net/frage/findet-ihr-das-ist-karma-#answer-349830599

Wie man sieht, haben solche Vorstellungen einer ausgleichenden Gerechtigkeit, oder gar "Rache" zumindest aus buddhistischer Sicht nichts mit Karma zu tun.

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Existenz --> Nichtexistenz

Ich bin Buddhist und glaube, dass mit dem körperlichen Tod die Existenz eines individuellen Selbst endet.

Eine Person die tief schläft oder bewusstlos ist, hat ebenfalls kein Bewusstsein für iindividuelle Identität mehr, das "Ich" ist in diesem Zustand nicht mehr vorhanden.

Ich sehe keinen Grund, weshalb es nach dem Tod anders sein sollte.

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Ich habe keine Ahnung wer CPP ist, aber irgendwelche Prophezeiungen über "schreckliche Ereignisse" kannst du ungeprüft in die Tonne treten.

Du willst einen Beweis? Hier:

http://www.unmoralische.de/weltuntergang.htm

Du siehst also, es droht realistisch betrachtet am 5. September genau so viel Gefahr, wie an jedem anderen Tag des Jahres auch.

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