So etwas versprechen vielleicht destruktive Psychogruppen, aber letztlich geht es ihnen nur darum, den Willen ihrer Mitglieder zu brechen.

Tatsächlich kommen solche Gedanken ja auch dem Prinzip der ständigen "Selbstoptimierung" entgegen, die mittlerweile nahezu überall beworben wird.

Mehr Resilienz, Blitz-Entspannung, Instant-Erleuchtung - ein besserer Mensch mit einem einzigen Kurs, Handbuch oder was auch immer.

Wir sind nun aber eben keine Dinge, die austauschbar sind - eben weil wir keine Konstante haben - sondern auf Veränderung und Entwicklung basieren.

Alles an uns ist im Fluss, verändert sich und ist vergänglich, entsteht neu um wieder zu vergehen - da ist keine konstante Batterie, die man einfach wechseln könnte

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Eigene Fußwaschung

Sich selbst die Füße zu waschen hat den Aspekt spiritueller Reinigung - man wäscht sich den Staub der irdischen Welt ab und betritt einen "heiligen Raum".

Das hat aber natürlich mitunter einfach auch hygienische Gründe - wenn dort etwa alle barfuß herumlaufen, legt niemand Wert auf Infektionen.

Fußwaschungen anderer

Anderen Menschen, insbesonderen solchen mit geringem sozialen Ansehen, die Füße zu waschen, ist eine Übung in Demut und der Fähigkeit, alle Menschen zu achten.

Man überwindet die Grenze zwischen dem gesellschaftlichen Rang und persönliche Abneigungen, indem man allen den gleichen Dienst tut.

Das ist also eine spirituelle Praxis, die sich etwa auch in der Bibel findet.

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Woher kommt der glaube, dass man mit dem richtigen Mindset alles überwinden kann

Das ist die Ideologie der maximalen Selbstoptimierung, wie sie insbesondere in den USA, selbst bei vermeintlich "spirituellen" Lehrern, verbreitet wird.

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Mein wichtigsten Tipp bei der Partnerwahl: Höre auf zu suchen.

Nichts wirkt unerotischer als ein Mann, der den Eindruck vermittelt, es unbedingt nötig zu haben und der bereit ist, jede beliebige Frau aufzugabeln, nur um eine Beziehung zu führen.

Menschen lernt man durch Zufall kennen - an der Bushaltestelle, im Restaurant, dem Kinderspielplatz, im Sportverein....

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Niemand geistig gesundes fordert ernsthaft ein Verbot der Fahne der BRD.

Lediglich während der jetzigen Fußball-EM wurde die Art der Nationalflaggen auf jene Staaten begrenzt, die auch tatsächlich an der Veranstaltung teilnehmen.

Das soll vor allem die allseits bekannten aggressiven Hamas-Sympathisanten der vermeintlichen "Free Palestine" Bewegung von Aktionen abhalten.

Das Verbot von Nationalfahnen an Polizeiautos in Berlin ist ein alter Hut und somit nicht der Rede Wert.

Somit braucht niemand Clickbait-Videos zu schauen.

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Viele sehen die Grünen als eine besonders von ihrer Ideologie getriebene Partei an, die weder Realpolitik beherrscht, noch Rücksicht auf die Bedürfnisse nimmt.

Wenn man etwa aus Gründen des Klimaschutzes den Bergbau einstellt, ohne den Arbeitern eine realistische Option zu bieten, wirkt dies so, als würde man die soziale Sicherheit dem Dogma vom Umweltschutz opfern.

Auch das Vorantreiben der E-Mobilität, obwohl die Batterien seltene Erden benötigen, also Rohstoffausbeutung und die Energiquellen für den Strom keineswegs gesichert und der Kaufpreis für Normalverdiener immens ist, wird ihnen übel genommen.

Auch Ideen wie "veganes Essen" als klimafreundliche Alternative zum exzessiven Fleischkonsum wird vielfach als ideologisch motiviert angesehen - auch hier werden wieder die Existenzsorgen von Tierzüchtern stehen. ignoriert.

Allgemein ist es also die subjektiv empfundene Haltung "Wir wissen was für alle richtig ist und zwingen euch unsere Weltsicht und unsere Maßnahmen auf", die abschreckend wirkt.

Für die Linken ist vor allem enttäuschend, dass die Grünen als einstige pazifistische Friedenspartei nun aus ihrer Sicht unverhohlen für Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft aktiv sind.

Aber nicht zuletzt ist es natürlich auch einfach wahnsinnig praktisch ein Feindbild zu haben, so dass man sich nicht mit komplexen politischen Themen befassen muss - die Grünen sind halt doof und alles was sie sagen auch. Schön einfach.

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Ich lehne die Wehrpflicht konsequent ab.

Ich bin in einer Zeit groß geworden, in der es die Wehrpflicht noch gab und habe Freunden dabei geholfen, überzeugend den Dienst an der Waffe zu verweigern.

Wer sich zum Militärdienst berufen fühlt und entsprechend motiviert ist, soll es von mir aus machen - das ist eine individuelle Entscheidung.

Aber junge Menschen, die keine Lust auf Kriegsspiele haben und ihr Kasernenleben nur im Suff ertragen, zu verpflichten, ist einfach völliger Blödsinn.

Das ganze Gerede von der "Kriegstüchtigkeit" ist ohnehin kompletter Bullshit.

Wie wir zuletzt am ermordeten Polizisten in Mannheim gesehen haben, ist die innere Sicherheit in Deutschland weitaus gefährdeter als unsere Grenzen.

Wir brauchen kein Sondervermögen Bundeswehr, sondern sollten dies sowohl in soziale Infrastruktur, als auch in die Sicherheitsbehörden investieren.

Wir sind außerdem Mitglied der NATO, zahlen unseren Beitrag - dann kann der Ami im Notfall auch mal für uns die Kartoffeln aus dem Feuer holen.

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Ich bin ein entschiedener Gegner der Wehrpflicht.

Zur Armee sollen Menschen gehen, die sich dazu berufen fühlen und entsprechend motiviert sind, dort langfristig ihren Dienst zu leisten.

Verpflichtete, demotivierte Grundwehrdienstler, die ihr Leben nur im Suff ertragen, tragen nicht zur Gesellschaft bei. Daran ändert auch ein tobender Uffz nichts.

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In der Regel gilt das Leben als "Von Gott geschenkt", da er dich mit einer unsterblichen Seele - einem Teil des Geistes Gottes - ausgestattet hat.

Sich dem Leben zu entziehen gilt also ein großer Verstoß gegen Gottes Schöpfung, zumal man sich anmaßt über Leben und Tod zu entscheiden - eine Macht die in der Regel nur Gott selbst zustehen soll.

Ich bin Buddhist und daher nicht von solchen Gottesgedanken betroffen.

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Nein.

Wie hier schon gesagt wurde, bedarf es in einer Demokratie nicht nur einfach großer Mehrheiten, sondern auch der Kooperation mit Koalitionspartnern und der Bereitschaft zu Kompromissen und dazu, Abstriche zu machen.

Parteien die mit besonders harten Forderungen auftreten, schleifen sich dann in ihrem Kampf um Koalitionspartner und Unterstützung anderer Parteien ihre scharfen Zähne ab, bis sie in das bestehende politische System passen.

Somit werden die Forderungen der AfD durch den politischen Alltag genau so "weichgespült" wie die Vorhaben anderer Parteien. Das ist einfach politische Realität und keine böswillige Unterstellung.

Letztlich ist das ganze offensive Remigrationsgerede als vermeintlich große Aktion völlig unrealistisch und genau so Dampfplauderei, wie etwa bei Söders CSU.

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Die AfD hat teils katastrophale Positionen, die Geringverdiener, bis hin zum Mittelstand, benachteiligen und Besserverdienende bevorzugen.

Ihre isolatorische Außenpolitik würde die globalen Beziehungen zu anderen Staaten, behindern, was auch der deutschen Wirtschaft schadet.

Ähnlich wie Trump hat sie, außer der Ablehnung von Migranten und dem Schimpfen auf die "Altparteien" überhaupt nichts zu bieten - zumindest nichts konstruktives.

Die AfD ist aus meiner Sicht ein Sammelbecken für Unzufriedene, die lediglich glücklich sind, dass sich ihre Stammtischparolen nicht mehr nur bei dubiosen Verschwörer-Demos, sondern auch im Bundestag finden.

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Die linken

Da ich Parteimitglied bin, habe ich bereits per Briefwahl entschieden - auch wenn ich natürlich nicht jede Position der Partei zu 100 Prozent mittrage.

Aber das ist eben auch Teil der Parteienlandschaft in der parlamentarischen Demokratie - Kompromisse und Zugeständnisse als Teil politischer Arbeit.

Die AfD hat Positionen, die gerade sozial schwächere Menschen benachteiligen und Besserverdienende bevorzugen. Sie ist, wie die FDP, eine Partei der Wohlhabenden.

Solch eine Partei könnte ich niemals wählen, auch wenn ich persönlich ein sehr gutes Einkommen habe.

Von dem ganzen Opferrollen-Gejammere der AfD, die sich in lächerlicher Weise als unterdrückte systemkritische Underdogs präsentieren, ganz zu schweigen.

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andere

Das kommt darauf an, was Menschen auf mich projizieren. Für manche mag ich wie der ideale spirituelle Führer und somit unglaublich "heilig" wirken.

Andere sehen in mir einen gottlosen Atheisten oder einen buddhistischen Götzenanbeter und halten mich somit für unglaublich heilsbedürftig und "unheilig".

Persönlich bin ich der Überzeugung, dass jeder seinen "Heilsweg" selbst gehen kann und dabei nicht auf äußere Kräfte angewiesen ist. Diese können aber hilfreich sein.

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Die AfD ist zumindest nicht die Lösung dieser Probleme.

Außer an der Regierung herummeckern, dabei Vokabular zu verwenden, dass im rechtsextremen und verschwörungsgläubigen Millieus ("Lügenpresse", "Systemmedien", "Altparteien") üblich ist, können die nämlich überhaupt nichts.

Die haben überhaupt keine realistischen Lösungen, sondern nur Stammtischparolen samt Vokabular ("Kopftuchmädchen", "Messermänner"), reden dem wütenden Mob nach dem Mund und bekommen dadurch Stimmen - nicht dadurch, dass sie eine echte Alternative wären.

Die Politik der AfD ist nämlich in der Tat schlecht für den "kleinen Mann" bzw. Durschnittsbürger und wer sich zu Mittelschicht oder Geringverdienern zählt, schießt sich mit der Wahl der AfD selbst ins Knie.

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Möchtest du denn, dass deine Kinder, die deiner Verwandten und Bekannten ganz schnell sterben? In der Regel möchte man solche Kinder friedlich aufwachsen sehen

Solche Todeswünsche sind absolut inakzeptabel, wundern mich aber nicht.

Viele Frauen in Gaza sagen in Interviews, dass ihre Kinder Märtyrer (= Terroristen) werden sollen, zumal die Hamas sogar eine Art Rente für diese Mütter zahlt.

Wenn also Kinder für die Hamas lediglich "Menschenmaterial" für ihren Terrorismus sind, wundert es nicht, wenn ihre Unterstützer kein Herz für Kinder haben.

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