Ich habe einen Deutschen pass aber einen Arabischen 2. Namen. Wird es Komplikationen geben?

So lange dein vollständiger Name nicht auf einer Liste gesuchter Terroristen steht, gibt es keinen Grund, weshalb es deswegen irgendwelche "Komplikationen" geben sollte.

Gerade da ja keine Individualreise, sondern eine schulische Aktivität mit einem ganzen Klassenverband vorliegt, sehe ich keine besonderen Hindernisse.

Ich wünsche dir einen schönen Aufenthalt. :-)

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Buddhist

Ich bin Soto-Zen-Buddhist und daher gewissermaßen religiöser Atheist, da ich weder an einen Gott, noch an Propheten, göttliche Gebote, eine unsterbliche Seele, ein Jenseits oder das Konzept der Sünde und ihrer Bestrafung glaube.

Allerdings respektiere ich es, wenn andere Menschen davon abweichende Meinungen vertreten und so lange sie ihre persönlichen Ansichten nicht als absolute Wahrheit präsentieren, oder sich anderen aufdrängen, habe ich kein Problem damit.

Grundsätzlich ist für mich nicht die Konfession eines Menschen entscheidend, sondern wie dieser Mensch fühlt, denkt und wie sich seine persönlichen Wertvorstellungen in seinen Handlungen ausdrücken, also ob er authentisch ist.

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Es spielt für mich keine Rolle

Ich "unterstütze" die Prostitution nicht, verurteile aber weder Männer noch Frauen, die ihre entsprechenden Dienstleistungen anbieten. Sie haben nach meiner Ansicht den gleichen Respekt verdient, wie andere Menschen auch.

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Nein, ich glaube nicht an einen allmächtigen Schöpfer und Richter, wie ihn etwa die abrahamitischen Religionen beschreiben.

Meiner Ansicht nach gibt es einfach keine objektiven, wissenschaftlichen Beweise für die Existenz Gottes - und ich sehe keinen Grund, an etwas unbewiesenes zu glauben, dass mir persönlich nicht schlüssig erscheint.

Ich verstehe, dass manche Menschen aufgrund subjektiver Erfahrungen einen religiösen Geist entwickeln - aber auch das sind eben persönliche Erlebnisse ohne allgemeingültige Beweiskraft für die Existenz eines Gottes.

Auch angeblich bereits erfüllte Prophezeiungen in irgendwelchen Schriften überzeugen mich nicht, da jede Generation die jeweiligen "Vorhersagen" nach den Kenntnissen ihrer Epoche auslegt und unterschiedlich interpretiert.

Zudem habe ich auch gar keine Notwendigkeit eines Gottesglaubens - da ich nicht an ein Jenseits oder den jüngsten Tag glaube, habe ich keinen Grund, mich nach den angeblichen Geboten eines Gottes zu richten, außer sie erscheinen mir sinnvoll.

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Ich bin Soto-Zen-Buddhist und bin der Ansicht, dass deine Fragestellung sehr unklar und schwammig ist - man versteht nicht wirklich, was du wissen willst.

Die Lehre des Buddha hat sich über die Jahrtausende hinweg immer wieder neuen Kulturen angepasst, ohne dabei ihre Essenz zu verlieren.

Bei den verschiedenen Formen des tibetischen Buddhismus spielen aber teilweise stark schamanische Elemente aus vorbuddhistischer Zeit hinein.

Da wird dann mitunter einiges für "buddhistisch" (also als Teil von Buddhas Lehre) angesehen, was eigentlich nur eine kulturelle Eigenheit der Tibeter darstellt.

Auch nimmt mancher Westler gerade die blumigen Legenden und Wundergeschichten aus Tibet etwas zu wörtlich und hat dann falsche Erwartungen.

Außerdem wurde die traditionell sehr enge Meister-Schüler-Beziehung in manchen Fällen bereits erheblich durch die buddhistischen Lehrer missbraucht.

So gab es Fälle von Alkoholismus und Drogenmissbrauch, sowie sexuellen Missbrauch und Anhäufung von Reichtümern durch tibetische Lehrer.

Ihre Schüler akzeptierten die Erklärung, bei diesem Verhalten handele es sich um "geheime sexuellen Einweihungen" und "verrückter Weisheit" oft zu leichtfertig.

Ein bekannter westlicher Lehrer einer tibetischen Tradition ist durch islamfeindliche und flüchtlingsfeindliche Aussagen aufgefallen und nutzt juristische Mittel, um Kritiker im Internet mundtot zu machen.

Damit will ich nicht alle tibetischen Traditionen und Lehrer "schlecht machen" - aber gerade im Bezug auf Tibet gibt es häufig die rosarote Brille des "Shangri-La-Mythos", die häufig auf Tibet und den dortigen Buddhismus projiziert wird.

Auch da der tibetische Buddhismus immer wieder hohe Medienpräsenz erzielt (sei es durch Spielfilme wie "Little Buddha" und "Sieben Jahre in Tibet" oder Dokumentationen wie "Living Buddha") ist es durchaus sinnvoll, hier besonders kritisch zu sein.

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In Abwandlung eines Sprichworts:

"Wer den Dachschaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen".

Die AfD macht sich durch das Verhalten und die Äußerungen ihrer Mitglieder praktisch ganz von selbst zur Zielscheibe für Sarkasmus, Hohn und Spott.

Wenn man als Kabarettist oder Komiker solche Steilvorlagen nicht für sein Programm ausschlachtet, sollte man allgemein keine politischen Themen aufgreifen.

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Die Frage ist für mich zunächst einmal, ob diese Menschen tatsächlich geschwollen daherreden - oder ob möglicherweise die eigene Sprachkompetenz defizitär ist und man daher beispielsweise den Gebrauch von Fremdwörtern als "snobistisch" ansieht

Natürlich gibt es auch Menschen, die sich einfach gerne selbst darstellen - und möglicherweise gar nicht über umfangreiche Bildung verfügen, sondern sich lediglich eine gestelzte Ausdrucksweise antrainiert haben, um weltmännischer zu wirken.

Allerdings ist es genau so möglich, dass jemand aus einem gebildeten Elternhaus kommt und es daher für ihn völlig normal ist, sich einer gehobenen Ausdrucksweise zu bedienen - ohne dass damit irgendwelche "Standesdünkel" verbunden wären.

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Ich selbst trainiere eine japanische Kampfkunst (Aikido) und bei uns im Verein sind etwa gleich viel Frauen und Männer beim gemeinsamen Training.

Wenn Frauen oder Mädchen ebenfalls eine Kampfkunst üben, ist das für mich also völlig normal - weshalb sollten sie es nicht tun, wenn sie Freude daran haben?

Das macht die Frauen für mich nicht mehr oder weniger attraktiv - ich sehe aber in der Regel positive Persönlichkeitsentwicklung bei meinen Mittrainierenden.

Mädchen, die häufig zunächst etwas schüchtern sind, finden einen positiven Zugang zu Körperlichkeit und Konfrontationen und entwickeln Selbstbewusstsein.

Wenn also eine Frau oder ein Mädchen für sich etwas positives aus dem Training ziehen kann, dann ist das eine tolle Entwicklung, die ich gerne unterstütze.

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Ich bin Soto-Zen-Buddhist und werde versuchen dir zu helfen

Ausser dass der eine dünn und der andere dick ist.

Buddha war sicher nicht dick - diese Darstellung ist chinesischen Ursprungs und hat mit dem historischen Buddha praktisch nichts zu tun.

Wie unterscheiden sich die beiden?

Die wesentlichen Unterschiede liegen in ihrem Status innerhalb der heutigen Religionsgemeinschaft und der Bedeutung, den Wunder für ihr Wirken hatte.

Jesus als Erlöser

Jesus wird von den Christen als eine Art irdische Verkörperung Gottes angesehen, der durch seinen Tod am Kreuz die Erbsünde der Menschen auf sich nahm.

Seine Fähigkeit Wunder zu wirken, ist ein wichtiges Zeichen für seine göttliche Macht. Besonders herausragend ist natürlich seine Auferstehung von den Toten.

Heutzutage wenden sich Gläubige mit Gebeten an ihn.

Buddha als Lehrer

Der Buddha hat dagegen keine Göttlichkeit und lehnte Anbetung ab - auch wenn es im asiatischen Volksglauben teilweise gottartige Verehrung gibt.

Er gilt als menschlicher Weisheitslehrer, der durch die Weitergabe seiner Erkenntnis den anderen Menschen einen Weg aus dem Leiden weisen kann.

Es ist also niemand auf göttliche Vergebung angewiesen, sondern kann sich selbst befreien.Er starb im Alter von 80 Jahren an einer Lebensmittelvergiftung.

Es gibt zwar "Wundergeschichten" über den Buddha, aber sie sind nicht von Bedeutung und werden oft als literarische Ausschmückung angesehen.

Ich denke, das dürfte die Unterschiede deutlich machen.

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Ich bin Buddhist und aus diesem buddhistischen Verständnis heraus ist "Vergänglichkeit" für mich etwas völlig natürliches.

Selbst riesige Berge werden durch Erosion abgetragen und große Gewässer trocknen aus. Das ist eben der natürliche Lauf der Dinge, der sich stets wiederholt.

Die Vergänglichkeit sehe ich daher gar nicht als Problem, sondern eher unser Anhaften am "Angenehmen" und unsere Zurückweisung des "Unangenehmen".

Erst dadurch entsteht der Umstand, dass wir mit der Vergänglichkeit oft nicht richtig umgehen können. Die Natur richtet sich eben nicht nach unseren Vorlieben.

Der japanische Meister Dogen drückte es so aus: "Blüten fallen, obwohl wir sie mögen und Unkraut wächst, auch wenn wir es nicht mögen".

An der Tatsache der Vergänglichkeit kann man also nichts ändern - aber wir können unsere eigene, innere Haltung gegenüber der Vergänglichkeit ändern.

Meiner Meinung nach nehmen wir uns selbst oft zu wichtig und Entfremden uns dadurch vom natürlichen Lauf der Dinge. Wir schaffen einen Dualismus.

Wenn wir offen für das Leben sind und nicht in Entfremdung leben, dann wird auch die Vergänglichkeit zu etwas, mit dem wir in Harmonie sein können.

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ich versuche es möglichst einfach zu erklären.

Eine "natürliche Haltung" besteht nicht aus dem Rezept "Bauch rein, Brust raus", sondern dass man alle Muskelgruppen im Gleichgewicht von Entspannung hat. Das wird durch eine aufrechte, unverkrampfte Körperhaltung möglich.

Wenn man sich dauerhaft nach vorne "hängen lässt", etwa beim längeren Blick auf das Smarphone, führt dass zu einem ständigen Zug an bestimmten Muskelsträngen, die dadurch überlastet werden - die Folge sind Nacken- und Kopfschmerzen.

Gleichzeitig gibt es Muskelgruppen, insbesondere in der tiefer liegenden Muskulatur des Skeletts, die überhaupt nicht beansprucht werden, so dass diese Partien schwächer werden - was zu Rückenbeschwerden führen kann.

Umgekehrt führt eine übertriebene "Habacht-Stellung", bei der die Schulterblätter gewaltsam nach hinten gedrückt werden, gleichfalls zu Rückenproblemen. Die Lösung ist also der goldene Mittelweg - die natürliche Haltung.

Du kannst folgendes mal ausprobieren, sofern du keine schwerwiegenden Schäden am Bewegungsapparat hast, oder dein PT von solchen Bewegungen abgeraten hat:

Setze dich aufrecht, aber entspannt hin. Ziehe das Kinn ganz leicht zurück, ohne das Spannungen entstehen. Entspanne dein Kiefergelenk.

Du kannst, wenn du willst die Augen schließen. Viele Menschen spüren ihren Körper bewusster, wenn sie nicht durch den Blick nach außen abgelenkt werden.

Jetzt pendelst du im Sitzen langsam von links nach rechts. Fange mit kleinen Pendelbewegungen an und lasse sie dann größer werden.

Pendel so weit wie es dir angenehm ist, nach rechts und links, ohne dich dabei nach vorne oder hinten zu beugen.

Dann lässt du die Pendelbewegungen langsam wieder kleiner werden. Dein Pendeln nach rechts und links wird langsamer...du pendelst in immer kleiner werdenden Bewegungen.

Schließlich sitzt du wieder still. Das was du jetzt spürst, sollte deine "natürliche Haltung" sein - weder zusammengesunken, noch überstreckt. :-)

Ob deine Haltung natürlich ist, merkst du vor allem daran, dass alle Anspannungen jetzt auf ein Minimum reduziert sind.

Kaum jemand der eine Physiotherapie macht, ist nach der Übung gänzlich anspannungsfrei - sonst wäre man ja nicht bei der Therapie. ;-)

Das ist auch ein bisschen so etwas wie Gradmesser für den Fortschritt der Behandlung. Je entspannter man aufrecht sein kann, desto besser.

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Ob man die Welt als "unmoralisch", "egoistisch" und "gottlos" betrachtet, ist eine Frage persönlicher Bewertungen - und jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen.

Wer sich auf das Negative konzentriert, wird durch seine selektive Wahrnehmung die Dinge negativ bewerten und dadurch viele "negative" Dinge sehen.

Andere Menschen mit einer positiveren Weltsicht sehen die gleiche Situation mit völlig anderen Augen - ihre Bewertung ist eine Andere.

Auch "Unmoral" ist ein sehr dehnbarer Begriff.

Während für manche Menschen bereits Frauen, die ihre Haare unbedeckt tragen, geradezu "satanisch" sind, beginnt die "Unmoral" des Anderen erst beim Minirock.

Es gibt also keinen allgemeinen Standard darüber, was moralisch oder egoistisch ist - was der einige als Egoismus ansieht, sieht der Andere als sein gutes Recht an.

Was den Sinn des Lebens angeht...

Meiner Meinung nach gibt es keinen allgemein verbindlichen "Sinn des Lebens" der für alle Menschen gleichermaßen gültig, geschweige denn "vorherbestimmt" ist.

Jeder kann den Sinn in seinem Leben finden, bzw. seinem Leben jenen Sinn geben, den er selbst für sinnvoll erachtet. Das ist für jeden Menschen etwas anderes.

Hier habe ich mal einige Optionen genannt:

https://www.gutefrage.net/frage/wo-kriegen-die-leute-heutzutage-den-sinn-des-lebens-her-wenn-nicht-ueber-die-religion?

Ich habe als Buddhist einer Zen-buddhistischen Tradition daher natürlich in einigen Punkten sicher auch eine andere Haltung zum Leben, als etwa ein Muslim oder Christ.

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"gut", "schnell" und "lernen" in einem Satz über eine Sprache, die über drei verschiedene Schriftsysteme, eine fremde Grammatik und andere Aussprache verfügt?

Denk mal drüber nach....das kann nicht klappen.

Suche dir also einen Sprachkurs bei einer qualifizierten Lehrkraft. Japanische Kulturinstitute und einige Volkshochschulen gehören zu den Anbietern von Japanisch-Kursen - allerdings mit teils sehr unterschiedlicher Qualität.

Stelle dich auf Kursgebühren, Ausgaben für Lehrmaterial, das Auswendiglernen von Vokabeln, Grammatik-Paukerei, Hausaufgaben, tägliche Schreibübungen, sowie regelmäßige Leistungstests und Prüfungen ein.

Wenn du eine andere Vorstellung von "Japanisch lernen" hast, dann ist sie mit großer Wahrscheinlichkeit falsch. Japanisch ist keine leicht zu erlernende Sprache und die Absprungraten bei den Kursen ist hoch - insbesondere selbsternannte "Otaku" geben schnell klein bei, wenn es Anstrengung erfordert.

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Dass Gott bei der Verteidigung Israels angeblich seine Hand im Spiel hat, ist lediglich eine religiöse Behauptung, ohne jeden tatsächlichen Beweis.

Israel hat eine gute Aufklärung und gute Nachrichtendienste, die dafür sorgen, dass das Militär feindliche Aktivitäten schnell und effektiv unterbinden kann.

Auch das "Iron Dome"-System zum Abfang von Luftangriffen und der Bau von Schutzunterständen sind höchst irdische Dinge, die Israelis schützen.

Dieser Zusammenhang ist - im Gegensatz zur vorgeblichen göttlichen Intervention - ein logischer Schluss und zudem durch Tatsachen untermauert.

Von mir aus kannst du auch an den großen Kürbis glauben - aber wenn du religiöse Aussagen als Fakten verbreitest, machst du dich nur selbst lächerlich.

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Oldies, Chansons und jede Menge anderes

Giora Feidman - Nigun

https://www.youtube.com/watch?v=EZvjDrxN1BM

Inga&Wolf - Das Stundenglas

https://www.youtube.com/watch?v=aqxKByPbGCI

Reinhard Mey - Sei wachsam

https://www.youtube.com/watch?v=CdBo34ycvkw

Die Bots - Das weiche Wasser

https://www.youtube.com/watch?v=G5Hlqjb26Ug

John Lennon - Watching the wheels

https://www.youtube.com/watch?v=uVXR2LYeFBI

Bob Dylan - The Times They Are A-Changing

https://www.youtube.com/watch?v=e7qQ6_RV4VQ

James Taylor - Carolina in my Mind

https://www.youtube.com/watch?v=78O6--THTF0

Desmond Dekker - The Israelites

https://www.youtube.com/watch?v=83Y2hv-3UCM

Glenn Miller - Sentimental Journey

https://www.youtube.com/watch?v=ImK45C-ENuk

Creedence Clearwater Revival - Cotton Fields

https://www.youtube.com/watch?v=C4zPEmRufMU

Mary Hopin - Those were the days

https://www.youtube.com/watch?v=y3KEhWTnWvE

Katica Illényi &Budapest Klezmer Band - Bei mir bist du schejn

https://www.youtube.com/watch?v=ZUVEq6NC7mM

The Cats - One Way Wind

https://www.youtube.com/watch?v=cly-tKNDf_0

The Crystals - Da Doo Ron Ron

https://www.youtube.com/watch?v=aHTzy0ghHFI

Wind - Lass die Sonne in dein Herz

https://www.youtube.com/watch?v=1vVyplwuFC0

Ray Charles - Georgia in my mind

https://www.youtube.com/watch?v=yZceOIAh1i0

Matisyahu - One day

https://www.youtube.com/watch?v=WRmBChQjZPs

Charles Aznavour - La Boheme

https://www.youtube.com/watch?v=hWLc0J52b2I

Mal so ein paar Beispiele

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Ich würde nicht von "Eigenschaften" sondern von "Fähigkeiten" ausgehen.

In diesem Fall wäre das die Fähigkeit zur realistischen Selbsteinschätzung. Dann macht man sich weniger Illusionen und vergeudet keine Energie auf Luftschlösser oder irgendwelche Wunschträume, die außerhalb der eigenen Möglichkeiten liegen.

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Ich bin der Meinung, dass der Mensch sich immer nach dem sehnt, was er nicht hat, oder aber mehren möchte. Das ist aber meiner Meinung nach illusorisch, da nichts davon wirklich dauerhaft ist und sich jederzeit ändern kann.

Daher sehne ich mich nicht nach etwas speziellem, sondern versuche, möglichst offen für das Leben zu sein und eine gesunde Haltung zu jenen Dingen zu finden, die in der Welt geschehen und somit auch mich betreffen.

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ich identifiziere mich nicht über meine Ernährung

Ich ernähre mich zwar vegetarisch, bin also "Vegetarier", aber das ist für mich keine identitätsstifende Ideologie. Ich esse einfach kein Fleisch, kein Fisch und keine Eier.

Natürlich sage ich, wenn mich jemand auf meine Essgewohnheiten anspricht, dass ich "Lacto-Vegetarier" bin - aber eben nur als Begriff zur Einordnung. Ich bin kein "Aktivist".

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Kann man tatsächlich ein erfülltes, glückliches Leben führen, ohne je geliebt zu haben?

Ohne einen Partner zu leben, bedeutet nicht, dass man niemals zuvor verliebt war, nicht geschätzt wird, oder noch nie Sex hatte.

Es gibt viele Gründe alleinstehend zu bleiben. Einige davon:

  • Man war verliebt aber es ergab sich keine Beziehung
  • man hat keine Lust, Rücksicht auf einen Partner nehmen zu müssen
  • man will seine Privatsphäre nicht mit einem Partner teilen
  • man ist so zufrieden, dass es keinen Partner braucht
  • man bevorzugt Sex ohne engere Bindung
  • man hat einfach andere Prioritäten im Leben
  • die familiäre Situation lässt keine Beziehung zu
  • man erkennt, dass man bindungsunfähig ist
  • man ist desillusioniert und hat die Suche aufgegeben

Ich selbst habe fast ausnahmslos "Freundinnen", mit denen ich noch nie Sex hatte - wir verstehen uns auch auf rein platonischer Ebene ausgezeichnet.

Diese Frauen sind sehr freundlich, hilfsbereit, wir unterstützen einander, und haben auch mal gemeinsame Unternehmungen, z.B. am Wochenende.

Da muss man nicht gleich mit jeder in die Kiste hüpfen, um glücklich zu sein.

Die Angst vor der so genannten "Friendzone", wie sie in manchen Lifestyle-Magazinen für Männer geradezu zelebriert wird, finde ich persönlich lächerlich

Ich selbst bin auch mal langfristig ohne große soziale Interaktion zufrieden, beispielsweise im Rahmen von Meditationsretreats, oder Klosteraufenthalten.

Die Natur ist wunderschön und ich gehe regelmäßig im Wald spazieren, ohne dabei einen anderen Menschen zu treffen. Das ist sehr wohltuend.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin der Ansicht, dass man durchaus auch ohne partnerschaftliche Beziehung ein glückliches Leben führen kann.

Auch ohne künstliche "Ersatzbefriedigung", sofern das Umfeld stimmt.

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Besinnlichkeit

Bei uns in der Familie war es noch nie ein religiöser Brauch.

Auch wenn ich natürlich die "Weihnachtsgeschichte" kenne (das ist IMHO Allgemeinbildung), ist es bei uns eine Tradition ohne religiöse Bedeutung.

Wir genießen einfach die schöne Atmosphäre und irgendwie bringt auch immer jemand ungefragt einen Weihnachtsbaum mit, den wir gar nicht kaufen würden.

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