Pro oder Anti LGBTQIA+*?

Das Ergebnis basiert auf 96 Abstimmungen

Anti 39%
Pro 36%
Egal 25%

24 Antworten

Pro

Wieso sollte ich gegen Menschen sein, die nicht hetero/cis sind?

Wir existieren nun mal, das haben wir schon immer und das werden wir auch immer, ganz egal, ob man das jetzt gut findet, oder nicht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Teil der LGBTQ+ Community
Pro

Pro natürlich. Solange es noch Diskriminierung gegen queere Leute gibt, solange queere Jugendliche von ihrem Umfeld nicht akzeptiert werden (nein, das ist nicht deren Schuld, weil sie sich outen), braucht man halt auch eine Community, an die man sich wenden kann.

Lässt sich leicht sagen, man soll anderen nicht auf die Nerven gehen. Queeren Leuten wird auch seit Jahrzehnten auf die Nerven gegangen, von Leuten die sie nicht akzeptieren, und ihnen Gewalt antun und permanent Ablehnung entgegenbringen. Und das hat nichts mit den bösen Outings zu tun, auch wenn man einfach nur friedlich vor sich hinlebt kann man immer problemlos Gewalt zum Opfer fallen. Einfach weils irgendeinem Idioten nicht passt, dass zwei Männer oder zwei Frauen Händchen halten.

Gemessen an der Gewalt in jeglicher Form, der gerade Transleute ausgesetzt sind, ist da auch hier noch viel zu tun. Aber tut mir natürlich furchtbar leid, dass damit Leute belästigt werden die diese Ablehnung nicht erleben. Wär natürlich besser die Leute leiden in ihrem stillen Kämmerchen, und verlassen am besten die eigene Wohnung nicht. Sind ja selber Schuld, wenn sie sich trauen vor anderen zu existieren.

Grundsätzlich gebe ich dir Recht, allerdings glaubst du wirklich das sich Toleranz oder besser Akzeptanz erzwingen lässt in dem einfach immer lauter und länger geschriehen wird und das ganze zu einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Bubble hochgeschraubt wird ?

Ich glaube das die momentane Medienprezänz eurem Anliegen nicht hilft. Sehe das Ähnlich wie die Klimakleber deren Anliegen ich bedienungslos unterstütze, deren Methoden allerdings dazu führen das die Öffentliche Meinung dazu immer mehr nach rechts kippt und so der Sache an sich geschadet wird.

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@Rjinswand

Das stimmt leider. Deren abkapselung durch eigene Definition, die denen außerhalb der Bubble widersprechen, deren Feind/Mitglied Sichtweise, das einreden/schönreden von Gegebenheiten und das mangelnde hinterfragen der Methoden wirken sich negativ auf Außenstehende aus.

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Leute, die "es" endlich bemerkten oder gesagt bekamen, reagierten noch vor 2, 3 Jahren mit Offenheit, Neugier oder Rückzug. Heute hassen sie mich dafür, ohne mich jemals richtig kennengelernt zu haben. Das ist die Entwicklung seit dem populistischen Gezerre ums SBG mit all den überzogenen Hetztiraden am Rande, denen auch die Politik Tribut zollt, indem sie eine Gesetzesbegründung verfasst, die Trans*personen als Monster und potentielle Gewalttätige diffamiert. Ich bin es leid, mich ständig rechtfertigen zu müssen, wo es keine Rechtfertigung erfordert und habe mich nahezu vollständig zurückgezogen. Es hat einfach keinen Sinn mehr. Vielleicht erleben die jungen Leute bessere Zeiten. Für mich hat sich die Sache komplett erledigt. Mein Leben ist längst gelaufen.

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Egal

es sollen keine Homosexuellen disskriminiert werden.

Aber ich hab auch keine Lust auf diese Homosexuellen die sich soooo sehr in das Thema reinsteigern und mittlerweile Sachen erfinden. (mein Pronome ist he & They, etc).

Pronomen haben absolut nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun, aber Kopf hoch.

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Anti

Früher wäre es mir egal gewesen, da mich ihre geschlechterspezifischen Probleme nicht betrafen.

Mittlerweile lehne ich diese Bewegung ab, da sie mir vor allem im Netz zu aufdringlich sind und es mir vorkommt, dass alles nach ihrer Nase tanzen muss. Auch das gegendere lehne ich ab.

Wenn man nach der Logik der heutigen Zeit gehen würde würde ich dies sagen:

"aber wenn du gegen das Gendern bist, dann bist du auch gegen die Gleichberechtigung von Frauen und Diversen"

Und ich gehe nach der Logik der heutigen Zeit, also hab ich es dir hiermit gesagt.

Mit solidarischen Grüßen,

Johannes747

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@Johannes747

Danke für Deinen Kommentar. Ich möchte Deine Meinung nicht ins Wanken bringen, aber meine sehr selbstbewusste Frau ist ebenfalls gegen das Gendern.

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@Amtsschreck

Belassen wir es dabei mit den abschließenden Worten: Jedem das seine.

Dir und deiner Frau noch das allerbeste für eure Beziehung

Mit solidarischen Grüßen,

Johannes747

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Anti

Die sonderbaren Auswüchse haben Formen angenommen, dass ich dieser Bewegung keine Unterstützung zukommen lasse kann... und eher angeekelt bin. Sie schädigen genau jene damit, die jahrelang für Akzeptanz in der Gesellschaft gekämpft haben...

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"Bunte" Grüße, JB :)

 - (Liebe, Sex, Sprache)