Homosexualitäts Aufklärung?

Wo ist diese These?

ist gerade eine diskussion auf twitter

ich weiß nicht ob ich links schicken darf, darum hier der name der person:

@BreslauLoewe


21 Antworten

Ich denke nicht, dass man auf Biegen und Brechen die Kinder in dem Alter überfordern sollte. Kommen diesbezügliche Fragen, dann werden sie beantwortet.

Kommt Mama A mit Mama B in den Kindergarten um Tochter C abzuholen, dann geht man ebenfalls darauf ein.

Aber einem Dreijährigen nun unbedingt Transgender zu erläutern, ohne das dazu eine Frage kam: halte ich für unnötig.

Sexuelle Aufklärung ist in meinen Augen etwas, was sich über die gesamte Kinder- und Jugendzeit hinzieht. Das handelt man nicht in einem 2 Stunden Gespräch ab und beginnt bereits viel früher als in der dritten Klasse.

Je ungezwungener Eltern damit umgehen, desto normaler ist Alles für das Kind.

Schon 3 Jährige wollen wissen warum Mama anders aussieht als der Papa. Da sage ich ja auch nicht: warte mal ab bis du in die Schule kommst.

Und bis Schulbeginn sollten die Kinder natürlich wissen wie Babys entstehen, warum das total ok dass der Leon 2 Väter hat etc.

Man sieht sich mit "Doktorspielen" konfrontiert, der Sohn findet Mamas Stöckelschuhe cool, in der Werbung knutschen 2 Männer etc.

Gemeinsam kindgerechte Bücher zum Thema ansehen finde ich wichtig. Aber nicht zum 4 Jährigen sagen: so, jetzt reden wir mal ausführlich über die LGBTQ Gemeinde. Aufklärung findet nebenbei statt und nicht auf Krampf. Und im besten Fall lehnen sich die Kids im Sexualunterricht zurück und sagen: weiß ich doch schon...

'Sexuelle Aufklärung' klingt immer so grossartig. Da sitzt dann der verklemmte Vater und stottert irgendwelche hilflosen Sätze. Natürlich soll man Kindern ihre Fragen beantworten. Wenn Homosexualität im Alltag der Kinder vorkommt, redet man ein bisschen darüber und sagt, dass da eben ein Mann einen Mann sehr gerne hat und dass sie jetzt so zusammen leben wie Mama und Papa. Aber da muss man nichts künstlich kompliziert machen.

Gute Frage, ich hatte in der Hinsicht auch keine Aufklärung und hier bin ich jetzt haha

Das ist echt von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber sich zu früh irgendwas einreden zu lassen ist auch nicht richtig. Eins ist klar, Aufklärung und Akzeptanzt sollten Hand in Hand gehen und im laufe der Jahre lernt man sich auch besser kennen 😌

lg ❣️

Ich wurde über Transgender überhaupt nicht aufgeklärt, denn als ich in der Schule war war dieses Thema noch nicht derart überzogen im Fokus.

Ich sehe keinen Grund das grundsätzlich aufzuklären. Das hat irgendwie so den Nimbus eines brisanten Themas, das man besprechen müsste... sehe ich nicht so. Das sind ganz normale Menschen, die man in meinen Augen auch nicht mehr besprechen muss, als nötig ist. Ist halt lebensrealität und wenn die Kinder fragen, dann liegt es an den Eltern das zu erklären, doch ich bin nicht der Ansicht, dass man sowas in der Schule großartig unterrichten müsste.

Kinder, denen feindlichkeit dahingehend vermittelt wird, denen wird sie auch weiterhin vermittelt und das hat, wie gesagt, ohnehin mehr so den Anschein von wegen 'die sind anders'. Was ich eigentlich vermeiden wollen würde.

Es kurz einfließen zu lassen, wenn man sowas wie Sexualkunde oder so hat ist in meinen Augen aber auch okay und dementsprechend würde ich mich an die Alter halten, für die das im Lehrplan vorgesehen ist.

Die Sache ist halt die, dass wenn man sowas nie erwähnt, dass es das gibt, dass sich womöglich Transgenderkinder/-jugendliche für unnormal halten und einigeln und ggf. psychisch auffällig werden. So lange bis sie von selbst mal über das Thema stolpern und sich identifizieren können. Und länger, da es ja nie erwähnt wurde, dass es normal ist. Und Transsexualität ist halt einfach wenig offensichtlich, so dass man hier wenig ins GEspräch kommt, wenn es nicht von Eltern/ Lehrern angestoßen wird. Also nicht so wie mit den zwei Mamas und den zwei knutschenden Männern auf der Straße, die man als Kind bemerken könnte und anspricht.

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Aufklären finde ich hier das falsche Wort.

Aber man sollte sowas als Normalität immer wieder mit einfließen lassen. Auch Kindergartenkinder können bereits wissen, dass es soetwas gibt und es ganz normal ist.

Wenn es sie interessiert, werden sie weiter nachfragen. Wenn sie es einfach so annehmen, ist es auch okay und dann reicht ja der Satz: Paul hat zwei Mamas. Oder die beiden Männer sind ein Paar. Oder Peter nennt sich jetzt Petra.

"... dass es soetwas gibt und es ganz normal ist."

Vielleicht sollte man die Kinder allgemein mit allem konfrontiert, das nicht der Norm entsprichtd, dann denkt man alles auf Erden sei normal und das Wort verliert dann völlig seinen Sinn. Man sollte den Kindern eher beibringen, dass das natürlich ist und ab und zu auch mal vorkommt.

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@Senbu

Vielleicht sollte man die Kinder allgemein mit allem konfrontiert, das nicht der Norm entsprichtd, dann denkt man alles auf Erden sei normal und das Wort verliert dann völlig seinen Sinn.

Klingt vernünftig. Mehr Normalität mit allen heiklen Themen für die nächsten Generationen ist wirklich super.

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@Rendric

Oder man schafft das Wort einfach gleich ab was ja das sinnvollste ist, wenn alles normal ist, obwohl es nicht einmal der Definition von normal entspricht.

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