Ja, generell befürworte ich Gendern. Gekonntes Gendern besteht für mich aus der geschickten Kombination verschiedener Möglichkeiten: Beidnennung, neutrale Formen, Partizipien, seltener Sonderzeichenvarianten.

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Nein oute ihn nicht

Nein, andere outen ist nie in Ordnung.

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"Gendern" bedeutet die Sprache "gendersensibel"/"gendergerecht" zu formulieren. Soll heißen, es werden beide/alle Geschlechter bedacht.

Gendern kann verschiedene Formen annehmen:

  • Beidnennung: Schülerinnen und Schüler
  • neutrale Formen: Lehrkräfte
  • Partizipien: Studierende
  • Sonderzeichenformen, z.B. das Gendersternchen: Schüler*innen
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Gendern ist nötig
Aber wer sagt denn, dass sich das Nomen - in diesem Fall "Schüler" - an irgendeinem Geschlecht orientiert? Was sagt ihr dazu?

Das sagen die Ergebnisse aller Studien, die sich bisher mit den Assoziationen dieses "generischen Maskulinums" auseinandergesetzt haben. Dieses zeigt nämlich einen klaren maskulinen Bias, d.h. wir denken bei solchen Wörtern zuerst und vor allem an männliche Vertreter.

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Welch kurzgedachte Idee. Soll dann jede neugeborene Person, die irgendwann feststellt, dass sie queer ist, auswandern (müssen)?

Mal ganz abgesehen davon, dass alle die, die diesen neuen Staat gründen würden, ihre nicht-queeren Freunde, Bekannte und Verwandte zurücklassen würden. Zumal man sich nicht (politisch) versteht, nur weil man queer ist - und das sind nur wenige Punkte. Eine solche Idee ist vollkommen unrealistisch und nicht durchdacht.

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Er nutzt also generell nur die maskuline Form, selbst wenn's um Schülerinnen geht? Nutzt er denn Formulierungen wie "Schülerinnen und Schüler" oder neutrale Begriffe wie "Lehrkräfte"?

Generell kann man niemanden zu gendersensibler Sprache zwingen - das bringt im Endeffekt nichts.

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Dazu gibt es schlichtweg keine verlässlichen Zahlen, da Menschen nicht immer ehrlich antworten, es sich selbst nicht eingestehen oder es schlichtweg (noch) nicht wissen. Zumal Sexualität ein Spektrum ist, das sich nur hilfsweise in feste, abgetrennte Kategorien einordnen lässt.

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Pauschalisierungen, auf allen Seiten.

Der Großteil der queeren Menschen verurteilt heterosexuelle Menschen nicht pauschal als homophob - dafür gäbe es auch gar keinen Anlass.

Das, was du beschreibst, ist der laute und in Social Media überrepräsentierte Teil queerer Menschen, den man nicht auf alle queeren Menschen beziehen sollte.

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Feminismus ist und bleibt unterstützenswert, solange nicht in extremer Form. Extreme Formen sind nie gut - das gilt für den Feminismus so wie für jeden anderen -ismus auch.

Die Gender Studies sind ein großes, interdisziplinäres Feld. Es gibt viele Wissenschaftler:innen, die zu diesem forschen und gute, objektive und wissenschaftlichen Standards folgende Arbeit leisten, aber natürlich auch Quacksalber:innen - so wie in jedem anderen Feld auch.

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