Frage an Christen: Ist es für euch glaube oder Wissen?
Findet ihr wenn man vom heiligen Geist vollständig erleuchtet wurde es dann immer noch ein Glaube ist was in der Bibel steht oder betrachtet ihr es dann als "Wissen"
27 Stimmen
15 Antworten
"Wissen" würde bedeuten, dass es mit "Experimenten" nachweisbar wäre. Damit würde ich Gott "zwingen", ein bestimmtes Verhalten zu zeigen. Die Beurteilung der Qualität einer solchen Beziehung überlasse ich dir.
"Glauben" hat im wesentlichen zwei Bedeutungen: Das eine ist das Für-Wahr-Halten, das Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht etc. und nicht beweisen kann. Das andere ist auf der Beziehungebene, jemandem glauben, ihm vertrauen. Auch Vertrauen entzieht sich der Beweisbarkeit. Die meisten Dinge im Leben gründen auf Vertrauen. Wirklich wissen tun wir wenig. Hinzu kommt, dass vermeintliches Wissen auch immer die Gefahr birgt, sich zu täuschen, obwohl man selbst davon felsenfest überzeugt war.
Das gilt auch für den Glauben an Gott und die Beziehung zu ihm. Erfahrungen mit Gott unterliegen auch immer meiner eigenen Interpretation des Erlebten.
Sogar bei richtigen "Wundern" ist das so. Daher führen Wunder nicht automatisch zu mehr Glauben. Schau dir die Jünger im Evangelium an: Was haben sie alles an außerordentlichen Wundern bei Jesus erlebt und trotzdem sind sie Kleingläubige oder ganz "ungläubig", so dass sie Jesus nach seiner Auferstehung essen sehen müssen, ihren Finger in seine Wunden und die Hand in seine Seitenwunde legen müssen, ehe sie bereit sein wollen zu glauben. Dieser Zweifel hat eine sehr wichtige Funktion: Er hält uns in der kritischen Perspektive und schützt weitgehend vor Selbstüberschätzung, Selbstsicherheit und Selbstbetrug. Dieser Zweifel an Glauben lässt die Schattenseiten zu und gibt die Chance, diese in die Beziehung zu Gott zu integrieren. Daher muss der Zweifel nicht bekämpft werden — obwohl die Herausforderung zu glauben bestehen bleibt (zu Thomas: "....und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!") — und hat eine reinigende Funktion für die Beziehung zu Gott und hält diese offen. (Vermeintliches) Wissen ist abgeschlossen, fixiert, beweisbar. Der Glaube ist es nicht. Daher kannst du dich beim Glauben auch entscheiden. Beim Wissen kannst du das nicht.
Der biblische Glaube an Gott ist sowohl Hoffnung und Vertrauen als auch Gewissheit. Das schließt sich für mich also nicht aus, im Gegenteil. Wenn ich sage, dass ich an Gott glaube, dann sage ich nicht: Ich glaube, es könnte vielleicht/höchstwahrscheinlich einen Gott geben, der uns Menschen vor unseren Sünden errettet hat.
Ich sage: Ich weiß, dass es einen Gott gibt, der uns Menschen vor unseren Sünden errettet hat.
🙏🏼✝️
Jesus ist auferstanden und diese Auferstehung ist ein historisches Ereignis. Mit dieser Voraussetzung sind sogar auch die Schreiber der Evangelien und Paulus an die Sache herangegangen.💪🏼
Hier einmal ein Link zu einer Antwort, die ich einmal dazu verfasst habe :) Auferstehung Jesu'
[1] Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.
heb.11.1.SCH2000
Dazu kommen mehrere persönliche Erfahrungen die mich wissen lassen das es wahr ist....
Ich kenne viele, die so stark glauben, dass sie meinen, dies in der Form bekräftigen zu müssen, dass sie behaupten, sie würden wissen, aber wissen geht nur mit entsprechend eindeutigen wissenschaftlichen Beweisen und das vergessen jene, die behaupten, in Glaubensdingen zu wissen.
Was mich angeht, so habe ich einen starken Glauben, aber es ist eben trotzdem nur ein Glaube, auch wenn dieser an Gewissheit so stark ist, dass er durch wissenschaftliche Beweise nur bestärkt, nicht mehr aber widerlegt werden könnte.
Wissen kommt durch den Glauben. Wer durch Reue und Glauben an das was Jesus Christus für uns am Kreuz getan hat den Frieden Gottes und die Liebe Gottes erfahren hat, der weiß und wird Wissen erlangen das erst aufhört, wenn man ganz bei Gott ist.
Je mehr der Glaube und das Vertrauen in Gott wächst indem man ihn lebt weil man Jesus nachfolgt und im Wort Gottes forscht, umso mehr Wissen wird man erlangen. Denn auch im Glaubensleben ist Wachstum nötig, was einem wiedergeborenen Christen unter der Führung des Geistes Gottes Schritt für Schritt geschenkt wird.
" Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden. Derselbe wird mich verklären; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen. " Johannes 16.12-14
Wie ein Kind das in der physischen Welt geboren wurde lernen und wachsen muss, so müssen auch Kinder Gottes die in die geistliche Welt geboren wurden lernen und wachsen.
LG
[Hiob 42,5] Mit dem Gehör des Ohres hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen.
[1. Kor 9,26] Ich laufe daher so, nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der die Luft schlägt;
[Röm 8,16] Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
[Joh 10,27] Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
des Weiteren, es gibt ja einen Grund, wieso ich hier keine Fragen bezüglich der Bibel und des Christ seins stellen muss
[Joh 16,13] Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit{A. l. in der ganzen Wahrheit.} leiten; denn er wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.
Auch dass ich hier keine Copy Paste Antworten geben muss 😅.
Wie auch sonst nicht gross auf Andere und ihre Aussagen verweisen, da ich durch meinen Zugang zu meinem Vater den habe, der mir alles zeigt und so kann ich durch ihn auch wieder selbst alles aufzeigen.
Nur wer ihn nicht kennt, der ist abhängig durch und von anderen.
Denn er kennt den nicht der gekommen ist.
Objektiv ist Glaube nicht Wissen. Wäre es so, gäbe es keine Atheisten, denn Gott wäre beweisbar. Jesus selbst bestätigt das, wenn er sagt "Selig sind, die nicht sehen und doch glauben." Nicht alle Menschen können Jesus sehen, hören und berühren, nicht alle haben Erscheinungen wie Paulus vor Damaskus und viele Heilige. Die meisten müssen glauben ohne all dies.
Subjektiv aber wird Glaube zum Wissen, weil wir in der Hinwendung zu Jesus Christus und beharrlichem Gebet in eine Beziehung zu ihm kommen, so dass wir nicht ins Blaue hinein glauben, sondern Dem, der unsere Herzen berührt. Wir glauben Christus - so wie andere ihren Freunden und Bekannten glauben, wenn sie diese gut kennen. Auch sie können Liebe nicht sehen und in die Herzen anderer schauen, ob sie meinen, was sie sagen. Wir vertrauen und glauben. Und wenn wir schon ihnen vertrauen, dann erst recht, wenn der Hl. Geist unsere Seele berührt und führt. Da wird für uns Glaube zum Wissen.
Deine Antwort ist also mit JA zu beantworten, wenn das Wirken des Hl. Geistes vorausgesetzt werden kann.
Ich glaube an Jesus aber nicht an die Bibel.
Und ich weiß für MICH, dass es wahr ist. Jeder Mensch kann nur für sich selbst die Wahrheit herausfinden und dann WEIß man es für sich selbst. Denn Gott gibt Klarheit.
Man kann aber zu keinem Anderen Menschen sagen: "Ich kenne die Wahrheit und du liegst falsch!“
Glaube ist nämlich gleichbedeutend mit Blindheit. Du selber kannst es für dich in deinem Herzen Wissen, aber dein Glaube ist niemals ein Fakt. Missionieren ist also nicht richtig und nicht Gottes Wille.
Missionieren ist also nicht richtig und nicht Gottes Wille.
Richtig ist, dass wir an Jesus Christus glauben und nicht an die Bibel. Dennoch überliefern Bibel und mündliche Überlieferung alles, was wir über Ihn wissen. Ohne diese Überlieferungen wüssten wir nichts von Ihm. Aus christlicher Sicht ist deshalb die Mission ein Anliegen Jesu und zugleich Auftrag an uns: "Gehet hin in alle Welt bis an die Grenzen der Erde und macht alle Menschen zu meinen Jüngern. Tauft sie auf den Namen ..........................und verkündet alles, was ich euch gelehrt habe".
Missionieren ist also Gottes Wille. Nicht jede Religion ist gleich gut und von Gott gewollt.
Die Bibel ist unübersehbar gefälscht.
Gott straft nicht, er ist nicht zornig, er fordert niemals Opfer, er befiehlt nicht.. usw. All das sind menschliche Vorstellungen.
Außerdem wissen wir viel mehr über Jesus, wenn wir außerbiblische Quellen berücksichtigen. Das Evangelium des vollkommenen Lebens oder das Thomas Evangelium enthüllen die wahre Lehre Jesu.
Und Jesus selbst sollten wir als Vorbild nehmen: Er hat nicht missioniert. Er war kein Fanatiker.
Er hat meistens nur auf Fragen geantwortet, also wenn jemand was wissen wollte.
Er sagt auch: Werft eure Perlen nicht vor die Säue! Das heißt, sagt euer Wissen nicht einem Menschen weiter, der nichts von Gott wissen will.
Sehr interessante Frage.
Ich weis von Gott. So real, wie er mir begegnet ist, wäre mein "Glaube" eine Herabwürdigung seiner Begegnung mit mir.
Seine Gegenwart war echter als ich es bin 🙌🏼
lg 🙏🏼
Wissen ist einfach die stärkste Form des Glaubens.
Beispielsweise kannst du durch den Glauben einen Engel sehen und dann hast du auch Wissen.
Gott ist real, natürlich glauben wir an ihn weil man ihn nicht sehen kann. Aber Gebete werden erhört. Und er hat mich verändert, von einem arroganten verbrecher zu einem menschen der keine fliege was zu leide tun kann :)
Die Bibel ist Texterei von ca. 100 Schreiberlingen aus der Zeit 100 v.Chr. bis ca. 150 n.Chr. Das Getexte ist höchst unlogisch und widersprüchlich. Jesus selbst hat keine Zeile geschrieben. Der "heilige Geist" kann nicht existieren, denn ohne Kopf und Gehirn gibt es keinen Geist. Die Bibel enthält Frömmlerei und kein Wissen.
Es ist eine Gewissheit dessen, was wir nicht sehen.
Genau dann WEISS ich es.
Und woher weißt du dass du es weißt?
(ohne Fakten und Beweise die es meiner Ansicht nach gibt...)
ohne Fakten und Beweise die es meiner Ansicht nach nicht gibt ...
Bist du nicht auch Christ?
Weil ich schon mehrmals kurzfristig die Erfahrung gemacht habe, und ich in diesen Momenten WUSSTE, dass es IHN gibt.
Ich bin messianisierte Jüdin. Also eine gläubige Jüdin, die WEISS, dass Jesus Christus der Messias ist.
Nein, keine Sorge, mit dem Kommentar meinte ich nicht dich :)
Aber das finde ich echt genial!!! Meine Uroma sagt immer, dass die messianischen Juden ganz besonders gesegnet sind💗🙏🏼✝️
Doch ich bin Christ. "Die es meiner Ansicht nach gibt" hab ich geschrieben nicht "nicht gibt"...
Ah, dann habe ich mich verlesen, entschuldige. Ich war nur echt verwirrt xD
Ich bin nur ein Mensch. Ich kann nichts wissen.
Wusstest du dass es eine 50 Minuten lange Dokumentation darüber gab wie man Jesus seine Grabstätte gefunden hat und anhand von wissenschaftlichen Beweisen, zeigen konnte das er es war.
https://youtu.be/tHCieGeMO5g?si=xzjCSKCmiFTw970v