Fahranfänger: Gebraucht oder Neuwagen?

9 Antworten

Denke die Entscheidung ist vor allem von deinem Budget abhängig.

Würde dir einen Neuwagen empfehlen, da hat man die ersten Jahre Ruhe und Garantieansprüche, optimal für Leute wo sich nicht mit Autos auskennen.

Hat man denn wirklich seine „Ruhe“ und was ist Garantie? Werden da wirklich kostenlos alle Teile dann ersetzt? Ist die Versicherung für Fahranfänger wirklich „teuer/teurer“ oder übertreiben manche?

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@AutosimNorden

Ja in der Regel schon und nein Verschleissteile (Bremsbeläge, Filter, Zündkerzen etc.) sowie Flüssigkeiten nicht.

Sie ist teurer, aber nicht erheblich.

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Macht es Dir nichts aus, wenn Du den Neuwagen nach ein paar Monaten "schrottest"? Dann kauf Dir einen Neuwagen.

Ansonsten einen guten Gebrauchten. 2-3 Jahre alt dürfte ein guter Kompromiss sein.

Deshalb meine Frage: wieso sollte man es „Schrotten“ nur weil man Fahranfänger ist? Wenn man aufpasst sollte nichts passieren, oder nicht?

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@AutosimNorden

Du hast keinerlei Fahrerfahrung. Warum wohl sind Fahranfänger überdurchschnittlich oft an Unfällen beteiligt?

Aber ist ja Dein Geld.

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@einandereruser

Ich würde ja mal sagen, dass die, die Unfälle bauen, halt diejenigen sind, die nicht aufpassen, nach dem Argument müssten also eigentlich als beginner einen Unfall bauen..(?)

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Ich kann dir nur ein guten Gebrauchtwagen empfehlen. Du sagst das du aufpasst, das haben vor dir auch schon viele gesagt und dann......, vor allem jetzt im Winter. Viele können ja auch schon ein Auto beherschen wie ein Rallyefahrer, nur holt man das Fahrzeug dann Kopfstehend vom Acker oder löst es vom Baum weil plötzlich die Straße ausgegangen ist. Alle wollten das nicht weil sie ja aufgepast hatten. Das läßt sich alles so einfach sagen aber niemand ist vor einer Schramme gefeit.

Ein Neuwage hat z.B. in den ersten zwei Jahren doch einen großen Wertverlust, das ist bei einem 2-3Jährigen Wagen nicht der Fall aber der ist, wenn er nicht so viel Km runter hat eine gute Wahl. Für meine Frau haben wir einen 5 Jahre alten kl. Panda mit nur 22.000Km gefunden, beim Fiat-Händler und der schnurrt wie ein Kätzchen und das jetzt seit 5 Jahren, keinerlei Reparaturen. Wir haben auch noch 1 Jahr Garantie auf das Auto bekommen. Du solltest jemanden beim Autokauf mitnehmen der wenigstens Ahnung von Autos hat.

Selbst ein gebrauchter ist schon Teuer genug und dann kommt noch die Vers. für Fahranfänger dazu. Deshalb rate ich zu einem kl. Gebrauchten, da ist der Spritverbrauch geringer und die ganze Unterhaltung auch.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Alles klar, danke. Wie viel KM sollte das Auto den max. haben dürfen? Sind 200.000 KM in Ordnung? 70.000 KM maximal? 150.000 KM?

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@AutosimNorden

Bei einem 2-3-jährigen würde ich sagen 70.000- max. 100.000 Km. Alles was drunter ist, ist natürlich besser. 200.000Km wären zu viel.

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@Lottl07

Und was meint man mit 2-3 jährigen? Das Alter des Autos ab Zulassung, oder wie?

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@AutosimNorden

Der Km-Stand ist schon mal deswegen interressant in Verbindung mit dem Scheckheft. Sind also alle Kundendienste gemacht oder nicht. Das ist auch wichtig. Hat der Wagen eine hohe Laufleistung und war nicht regelmäßig oder nur hin und wieder mal beim Kundendienst, Finger weg. Je weniger Km umso besser sollte auch der Motor sein. Umgekehrt, wieviel Vorbesitzer hatte das Fahrzeug, je mehr desto schlechter.

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@Lottl07

Ist schon viel zu viel. Mein Auto hatte 76000 km drauf und 11 Jahre alt als ich es kaufte. Jetzt hat es 185000 km drauf und ist 15 Jahre alt. Bei den gestiegenen Gebrauchtwagenpreise bekomm ich heute genauso viel wie ich damals bezahlt hab, also Null Wertverlust.

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Ich würde mir - egal ob Fahranfänger oder nicht - generell keinen Neuwagen kaufen. Warum?

Ich habe den Anspruch an mein Auto, dass es mich zuverlässig von A nach B bringt, dabei möglichst spritsparend und kostengünstig ist.

Da passt ein gepflegter Gebrauchtwagen deutlich besser als ein teurer Neuwagen, der einen deutlich höheren Wertverlust hat. Mir persönlich bietet ein Neuwagen einfach keinen Mehrwert, was diese Mehrkosten für mich persönlich wert wären.

Für andere hat ein Auto einen höheren Stellenwert bzw. haben die Personen höhere Ansprüche. Dann kann sich ein Neuwagen natürlich anbieten - kostet aber auch dementsprechend (vor allem auch deshalb, weil eine Kaskoversicherung Sinn ergibt)

Zu den Thema "dann tut es nicht so weh, wenn eine Delle reinkommt": Wenn's blöd läuft, kann das jedem passieren. Egal ob Fahranfänger oder nicht. Mir ist das bisher glücklicherweise noch nie passiert, ich kenne aber sowohl Personen die als Fahranfänger wogegen gefahren sind als auch Personen, denen das nach vielen hunderttausenden Kilometern Fahrpraxis passiert ist.

Ich habe ein gebrauchten renault twingo der wo ich ihn mir gekauft habe 2 Jahre alt war