Bin ich ein Einzelgänger oder habe ich mich ungewollt so entwickelt?

6 Antworten

Hi,

Bin mir da sicher das da etwas mitmachst was jeder mehr oder weniger intensiv erlebt hat - die Pubertät.

In dieser Zeit finden wahnsinnig viele Prozesse statt und das nicht nur körperlich.

Das was du beschreibst, sich als nix zu fühlen (klar man stellt selber erstmal fest ob man Männlein oder weiblein ist durch die Hormone), dein sozialen Rückzug (man braucht Ruhe zum Nachdenken und stellt an sich evtl Sachen fest die ein verunsichern zb Pickel, vielleicht Haarwuchs den man nicht an allen Stellen mag oder wird durch die Reifung des Körpers verunsichert) zusätzlich können die Hormone auch verursachen das du dich evtl wütend fühlst obwohl du vielleicht nicht direkt weisst warum. Dein Flirtverhalten ist auch für dein alter okay, du übst noch und probierst aufgeben sollte keine Option sein, denn wenn es nicht versuchst kannst es ja nie lernen. Deine Autoaggression ist auch typisch solange es nicht vermehrt aufkommt, du scheinst ein echt friedlicher Gesell zu sein, andere wären evtl einfach an die Decke gegangen also explodiert, Wutausbrüche gehören dazu, du hast allerdings die Tendenz die Wut auf dich zu entladen, während andere einfach schreien und ihre Meinung sagen, was du übrigens auch unbedingt Mal versuchen solltest 😄 das tut echt gut.

Und zu dein "Rollenspiel", klar du hast dich selbst noch nicht gefunden und bist noch nicht im Gleichgewicht mit deinen Hormonen, es ist klar das du unsicher bist gegenüber anderen. Beim Vorträge halten, weisst du aber dein Auftrag und weisst was du sicher sagen sollst, das gibt Sicherheit. Und auch beim Schauspielern schlüpfst du in eine Rolle, du bist da nicht du, sondern jemand anders, der sicher sein darf.

Ich würde es für das Beste halten wenn du dich mit einen ausgewählten Kumpel triffst mit dem du gut quatschen kannst, auch über sowas und mit den du vielleicht auch Mal auf die Piste gehen kannst um "flirten" zu lernen 😄 übe einfach, musst nicht immer nur die ansprechen die du heiraten willst, wichtig ist einfach auch Mal in Kontakt zu kommen 😄

Und übe unbedingt das auch Mal aus deiner Stadt rauskommst, die Welt ist so schön jetzt ist genau die richtige Zeit sie zu entdecken 😄

Ich glaube nicht, dass du Menschen hasst oder sie dich Nerven. Du denkst nur dass sie dich nicht leiden können, dich langweilig finden, einen looser in dir sehen, ... sprich du denkst, dass sie dasselbe denken wie du über dich und daher meidest du jeglichen Kontakt, um nicht verletzt zu werden.

Dabei geht das doch gar nicht, dass andere dich genauso sehen wie du dich selbst. Wir alle haben verschiedene Ansichten.

Deshalb würde ich an deiner Stelle versuchen wieder Anschluss zu finden. Du wirst sehen und spüren, dass du gemocht wirst und du liebenswert bist. Dich fragen ja sogar immer noch deine Freunde ob du mit ihnen was Unternehmen willst. Das würden sie nicht tun, wenn du ihnen egal wärst. Sie vermissen dich wahrscheinlich. Du bedeutest ihnen was.

Und sieh dich selbst nicht so kritisch. Es wird immer welche geben, die dich nicht so gut finden. Das hat aber nicht immer etwas mit dir als Person zu tun. Manche lassen ihre Gefühle und ihren Hass an dir aus. Vermutlich weil du deinem Vater ähnelt...ich spreche hier wie du vlt gemerkt hast von deiner Mutter. Aber auch andere Leute kommen mit sich selbst nicht klar und sind gemein zu anderen.

Viel wichtiger ist es daher Leute zu haben, die dich lieben und wert schätzen so wie du bist! So lernst du auch wieder dich selbst zu mögen. Ich wünsche dir alles gute. Kopf hoch, Brust raus ;)

Ach... so ein Blödsinn.

Wenn überhaupt, dann ist deine Mutter bzw. Eltern hier die „Looser“, wenn diese auch noch meinen, dass du „nichts kannst“.

Gerade doch in deinem jetzigen Alter sowie mit all den Sorgen sollten sie doch eher unterstützen oder zumindest mal auf dich eingehen, anstatt solch einen Sch*** da abzuziehen (sorry für den blöden Ausdruck).

Versuche Dir dennoch jetzt nicht so viele Gedanken zu machen. Denn gerade mit 16-18 fängt das Leben doch erst richtig an. Sobald du also denkst, dass du dich mit all den Erfahrungen besser fühlen könntest, kannst du ja immer noch einen der von dir genannten ehemaligen Kumpels über Facebook ect. anschreiben, wonach du zunächst mit einem belanglosen Gespräch beginnst. Klappt dies dann ganz gut, dann kannst du sie ja mal anschließend fragen, was sie in ihrer Freizeit so machen und/oder, ob du mal mitkommen kannst.

Und nein, es muss nicht unbedingt gleich Feiern gehen oder Disco sein. Sollten diese dich dennoch dazu zwingen oder in Bezug auf deine Interessen/Vorschläge für andere Freizeitaktivitäten nicht auf dich eingehen, dann sind es eben nicht die richtigen Leute.

Man macht sich selbst du dem der man ist. An sich musst du dich selbst weiterentwickeln das kann keiner für dich machen. Erfahrungen usw sammelt man halt meistens in der Pubertät weil man da neugierig ist. Natürlich kann seine Entwicklung auch andere beeinflussen (zb falsche Freunde, das man selbst sehr introvertiert ist....). Wenn du Glücklich so bist wie jz ist doch gut so. Wenn du mehr raus willst geh halt mal in nen club, lern paar leute kennen über Instagram, Arbeit, Schule, und geh offener auf leute zu. Wenn du dich selbst liebst sollte das ja kein Problem sein

was du wahrhaftig bist, kannst nur du am besten wissen.

Wir sind nicht, was man über uns behauptet. Wir sind nur über unsere wahre Intention identifizierbar.

Das merkt man gut an diesem Beispiel:

Wenn du aus Versehen einer Katze auf den Schwanz trittst, bist du dann böse? Natürlich nicht, denn du hast der Katze ja nicht mit Absicht weh getan. Jemand, der das beobachtet und fehlinterpretiert, könnte jetzt behaupten du wärst böse, weil er die wahren Umstände nicht kennt; dass du bloß deine Katze füttern wolltest, weil du sie lieb hast, wobei dieser unglückliche Unfall passierte.

Wofür man uns hält, basiert also immer nur auf der oft fehlerhaften subjektiven Einschätzung anderer, während unsere wahre Identität; das wovon wir selbst mit Stolz sagen können, es zu sein, natürlich immer in unserer ehrlichen Intention liegt.

Ich zb, bin nicht absichtlich, was diese Welt aus mir macht. Meine einzige "Alternative" ist bloß, mich zu ermorden, wozu ich mich nicht fähig sehe. Also akzeptiere ich die mir aufgezwungene Identität nur so weit, wie ich es muss, um meinem Leid möglichst zu entkommen.

Wenn du dir so unsicher bist, wer du bist, dass du Fremde im Internet fragen musst, was sie denken, wer du bist... "bist" du dann überhaupt irgendwas von dieser angeblichen Person deren Leben du dir angucken musst, oder lässt du dir das nicht eher bloß von deiner Umwelt einreden..? Wenn dir deine eigene Intention so unklar ist..

Deine Antworten gefallen mir immer am besten :D

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@JanMaurer1

das lese ich gern, danke :-) ich gebe mir mühe.

kann doch keiner was dafür, geboren zu sein. Einfach so zu tun als „wäre“ man dieser Spitzname, den man von seinen Eltern bekam, obwohl man gar keine Wahl hat, ist niemandem gegenüber fair und tritt jegliche wahrhaftige Selbstbestimmung mit Füßen.

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