Wie findet ihr Christen dieses Bild?
(ps: Die Trinität war davor schon bekannt)
18 Stimmen
8 Antworten
Hat aber ein paar Fehler:
Justin war nicht aus Tyros, Clemens ist von Rom und der Autor des EvJoh war nicht erst im 11. Jh unterwegs und Ignatius nicht schon im 1.
Du hast ja den Bildtext noch immer nicht verstanden. Muss ich ihn dir vorkauen oder was?
Paulus in the back ist toll😅👍🏼
Aber ja, wie ein anderer Nutzer schon so passend (wenn auch mit einem irrigen Schluss) sagte😉:
Die Trinität gab es schon lange vor dem Christentum.
Immerhin unterstehen Christen dem Neuen Bund. Gott gab es aber nicht erst seit diesem, sondern schon von Ewigkeit her👑✝️🔥
LGuGS ♡
Die Aussage des Bildes ist wirklich sehr gut.
Mir würden aber Paulus und Johannes schon ausreichen... :-)
Noch ein paar Gedanken dazu:
Die Dreieinigkeit Gottes ist eine biblische Lehre und musste nicht im 4. Jahrhundert nachträglich entwickelt werden. Auch wurde keine biblische Wahrheit verändert, ganz im Gegenteil!
Wichtig ist dabei das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott).
Man kann das vielleicht ein klein wenig mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden.
Bereits im ersten Vers der Bibel steht: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mose 1,1). Das Wort für "Gott" ist hebräisch Elohim, das ist die Mehrzahlform von Eloah und wird von nicht wenigen Auslegern als erster Hinweis auf die Dreieinigkeit Gottes gedeutet bzw. darauf, dass Gott aus mehreren Personen besteht.
In Römer 8,8-9 wird der Geist Gottes mit dem Geist Jesu gleichgesetzt: "Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein."
Insgesamt geht es einfach darum, dass der Vater, Jesus und der Heilige Geist in der Bibel als Gott bezeichnet werden. Erklärt und mit vielen Bibelstellen belegt, wird das z. B. hier:
Die Dreieinigkeit Gottes findet sich schon im Alten Testament, wie der messianische Jude Dr. Arnold Fruchtenbaum erklärt:
Ist unlogisch. Jesus kann nicht gleichzeitig Gott und demzufolge sein eigener Sohn sein.
Das ist jetzt keine Überraschung...
Trinität ist natürlich älter als das Christentum und spielte eine bedeutende Rolle in vor-christlichen Kulturen. Gerade deshalb gibt es ja den Vorwurf, dass es im Christentum absichtlich implementiert wurde, um den Glauben zugänglicher für verschiedene Kulturkreise zu gestalten.
Beim Konzil von Nicäa wurde die Trinität für das Christentum nicht erfunden, sondern man versuchte den Streit innerhalb des Christentums zu klären, über die Trinität.
Das ist wahr. Die Trinität ist ein Konstrukt das nicht glaubhaft ist.
Christentum hinterfragt (Trinität)
https://www.christentum-hinterfragt.de/dogmen.htm#dreiheit
Philosoph
Bereits Paulus hat die Trinität vorgehoben. Johannes ebenso!
🏆Paulus:🔹 1. 2. Korinther 13,13 (oder 13,14 je nach Zählung)
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“
- Das ist eine der klarsten trinitarischen Formeln im Neuen Testament.
- „Gnade“ (Jesus), „Liebe“ (Vater), „Gemeinschaft“ (Geist) – jeder göttlichen Person wird eine spezifische Heilswirkung zugeordnet.
- Wird oft als liturgischer Segensspruch verwendet.
🔹 2. 1. Korinther 12,4–6
„Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist;
es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn;
es gibt verschiedene Kräfte, aber nur den einen Gott, der alles in allen wirkt.“
- „Geist“ → Heiliger Geist
- „Herr“ → üblicherweise Jesus Christus
- „Gott“ → der Vater
- Eine funktionale Trinität: verschiedene Wirkweisen, aber ein Ursprung.
🔹 3. Römer 8,9–11
„... der Geist Gottes wohnt in euch... der Geist Christi...“
„Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat...“
- Hier wird der Geist Gottes, der Geist Christi und der Vater, der Jesus auferweckt hat, genannt – in enger Wechselbeziehung.
🔹 4. Epheser 4,4–6
„Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung...
ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
ein Gott und Vater aller...“
- Wieder: Geist – Herr (Christus) – Gott (Vater).
1. Justin der Märtyrer (ca. 100–165)
- Werk: Apologie, Dialog mit Tryphon
- Lehre: Er sprach klar von Gott, dem Logos (Wort) und dem Heiligen Geist als drei unterscheidbaren Wesen.
- Zitat: „Wir verehren und beten an den Vater, den Sohn (den Logos) und den Geist der Weissagung“ (1. Apologie, 61).
- Bedeutung: Er betonte die Unterordnung des Sohnes, aber auch seine präexistente Gottheit – ein früher Ausdruck trinitarischen Denkens.
2. Irenäus von Lyon (ca. 130–202)
- Werk: Adversus Haereses (Gegen die Häresien)
- Lehre: Vater, Sohn und Geist wirken gemeinsam im Heilswerk: der Sohn und der Geist sind die „beiden Hände Gottes“.
- Bedeutung: Er betonte die Einheit Gottes mit einer realen Unterscheidung von Sohn und Geist.
3. Tertullian (ca. 160–220)
- Werk: Adversus Praxean
- Lehre: Er war der erste, der den Begriff „Trinitas“ (Dreifaltigkeit) in theologischem Sinne verwendete.
- Formulierung: „Drei Personen, eine Substanz“ (tres personae, una substantia).
- Bedeutung: Seine Formulierung ist sehr nahe an der späteren dogmatischen Definition.
4. Origenes (ca. 185–254)
- Werk: De Principiis (Περὶ ἀρχῶν)
- Lehre: Klar trinitarisch, aber mit einer gewissen Subordinatianistik (der Sohn ist Gott, aber „zweiter Gott“).
- Bedeutung: Er betonte die ewige Zeugung des Sohnes aus dem Vater – ein zentraler Gedanke für spätere trinitarische Lehren.
5. Theophilus von Antiochien (2. Jh., ca. 180)
- Werk: Ad Autolycum
- Lehre: Er war der erste bekannte Autor, der das Wort „Trinität“ (trias, griechisch) verwendete, bezogen auf Gott, sein Wort und seine Weisheit.
- Bedeutung: Seine Terminologie ist noch wenig ausgereift, zeigt aber ein frühes dreifaches Gottesverständnis.
Das wird durch die Ausführungen nicht besser: https://www.christentum-hinterfragt.de/dogmen.htm#dreiheit
Christentum-Hinterfragt "Den Opfern christlicher Selbstgerechtigkeit und Intoleranz"
... Na wenn das nicht eine vertrauenswürdige Quelle ist um die Trinität zu widerlegen, dann weiß ich auch nicht. Ist ja nicht so, daß die Seite offensichtlich von Christenhassern ist. 😉
Jeder kann glauben was er will, aber Kritik legt eben auch offen, dass es Opfer gibt. Das ist nicht zu leugnen. Sowohl in der protestantischen wie in der katholischen Kirche und historisch auch noch nachweisbar.
Schon früher war die Trinität bekannt. Überall in der Welt, bspw. in Babylon, verehrte man allgemein Götter, die zu einer Dreiheit oder Triade zusammengefaßt waren. Diese Verehrung war zum Beispiel in Ägypten, Griechenland und in Rom in den Jahrhunderten vor und nach Christus verbreitet. Und nach dem Tod der Apostel begannen diese heidnischen Glaubensansichten in das Christentum einzudringen.
Der Historiker Will Durant bemerkt: „Das Christentum zerstörte das Heidentum nicht: Es nahm das Heidentum in sich auf. ... Von Ägypten stammten die Vorstellungen von einer göttlichen Dreieinigkeit.“ Und in dem Buch Ägyptische Religion schreibt Siegfried Morenz, das „Phänomen der Vereinigung dreier Götter zu einer Einheit ... [bekundet] die Trinität als Aufgabe und Möglichkeit ägyptischer Theologie. ... drei Götter [werden] zu einem einzigen, als Singular behandelten Wesen zusammengefaßt. Auf diese Weise aber ist der Draht ägyptischen Kraftstroms unmittelbar vor die Bahnen der christlichen Theologie herangeführt.“
Im Concil zu Nicäa wurde aus diversen Märchen und Spukgeschichten die Märchensammlung "Bibel" syncretistisch zusammengebastelt und die Trinität als maßgebliches Märchen erklärt.
Es ist völlig egal was man Phantasiefiguren wie semitischen "Götterteufeln" und/oder irgendwelchen "Jesusmessiassen" andichtet, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Im Concil zu Nicäa wurde aus diversen Märchen und Spukgeschichten die Märchensammlung "Bibel" syncretistisch zusammengebastelt
Die Bibel war dort gar nicht Thema
Die Bibel war dort gar nicht Thema
Das stimmt. Streng genommen ging es beim Heiden Konstantin um Politik.
Du hast die Intention des Bildes nicht verstanden.
Ich helfe dir mal:
Es fehlt der berühmte Ayman von GF 5. Jhdt.