Wie kann es dann sein, dass es in der Bibel 668 Widersprüche darin gibt?

Eine der vielen herausragenden Qualitäten der Bibel ist, dass sie viele verschiedene Meinungen, Sichtweisen und Perspektiven nebeneinander stehen lässt. Zu Widersprüchen wird das dann nur, wenn man glauben würde dass die Texte nicht von zahlreichen Menschen geschrieben worden wären. Dafür gibt es jedoch keinen Anlass.

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"Der Begriff "Apokalyptik" leitet sich von der Überschrift der neutestamentlichen Offenbarung des Johannes ab. Dort heißt es in 1,1, dass Gott dem Johannes durch seinen Engel mitgeteilt habe, was in Kürze geschehen soll. Das griechische Verbum ἀποκαλύπτω, apokalypto, bedeutet dabei "offenbaren"; es geht um noch unsichtbare Dinge, die am Ende der Geschichte geschehen werden." Quelle

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In Apg 22,3ff beschreibt er es auch noch mal mit eigenen Worten:

"Ich bin ein jüdischer Mann, geboren in Tarsus in Zilizien; aber auferzogen in dieser Stadt, zu den Füßen Gamaliels, unterwiesen nach der Strenge des väterlichen Gesetzes, war ich, wie ihr alle heute seid, ein Eiferer für Gott. 4 Ich habe diesen Weg verfolgt bis auf den Tod, indem ich sowohl Männer als auch Frauen band und in die Gefängnisse überlieferte, 5 wie auch der Hohe Priester und die ganze Ältestenschaft mir Zeugnis gibt. Von ihnen empfing ich auch Briefe an die Brüder und reiste nach Damaskus, um auch diejenigen, die dort waren, gebunden nach Jerusalem zu führen, dass sie bestraft wurden.

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Das sind Zitate die nachdenklich machen.

Ich kann irgendwie nicht erkennen, wie diese beiden Zitate mit deiner Frage zusammenhängen "Führen alle Weltreligionen letztlich zu Gott, gibt es mehrere Wahrheiten?". Denn gerade das sagen die beiden Zitate ja nicht.

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Die Aufgabe fragt danach, was dieser Vers für Dich bedeutet und wann Dir eine solche Einstellung helfen oder schaden kann. Das kann Dir niemand anders beantworten.

Wenn zB dieser Vers in deinem Leben keine Bedeutung hat, dann schreibst Du das so hin.

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"Um davon überzeugt zu sein, dass Jesus eine historische Person war, muss man kein Christ sein. Schlicht, weil aus historisch-kritischer wissenschaftlicher Perspektive alles dafür spricht, dass es ihn gegeben hat." Quelle

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Nein. Das einzige was man einigermaßen zuverlässig sagen kann ist, dass seine Nachfolger*innen fest davon überzeugt waren dass er auferstanden und ihnen begegnet ist.

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Die Frage ist was man unter „Prophet“ versteht und was unter „modern“. Muss ein Prophet außer massiver Gesellschaftspolitik auch eine spirituelle Komponente haben? Reicht es auch wenn er nur Kritik an einem politischen System übt oder nur gegen einen bestimmten Missstand? Und ab wann gilt modern?

Namen die mir einfallen: William Wilberforce, Dietrich Bonhoeffer, Karl Barth, Albert Schweitzer, Mahatma Gandhi, Marcus Garvey, Bob Marley...

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Die vernünftigste Antwort ist mMn nach: Leben gibt es, weil es Leben geben kann.

Und das meine ich auch so im Bezug zur Theologie. Ich halte es für verkehrt dieses unsere Leben nur als eine Vorform oder gar Prüfung vor dem eigentlichen Leben im Jenseits zu degradieren. Andererseits würde ich das Leben auch nicht überbewerten, indem ich zB glaube, dass sich jemand vorher einen Plan für mich erdacht oder gar alles schon vorherbestimmt hat. Das Leben ist wie es ist, und so wie es ist wirkt aus auf mich auch wertvoll. Dass es da noch einen Schöpfer gibt der ein Interesse an uns Menschen hat, passt da gut ins Bild, finde ich.

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Würden das die christlichen Kirchen geschehen lassen, oder würden sie wieder zu Kreuzzügen aufrufen?

Weder noch. Zum einen ist eine Islamisierung keine ernsthafte Gefahr, weder für Europa, noch für die Kirchen. Beide haben viel schwerwiegendere Sorgen. Zum anderen ist man im Christentum mehrheitlich auf den Trichter gekommen, dass Gewalt keine Lösung ist.

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Mit "Bild von Gott" bezeichnet man eine Vorstellung von Gott. Also wie sich jemand einen oder den Gott vorstellt. Ein bekanntes außerbiblisches Bild ist da der alte Mann mit langem, weißen Bart auf einem Wolkenthron (zB hier).

Die Bibel enthält viele Vorstellungen von Gott, zB als liebender Vater, aber auch als unnahbarer Weltenlenker. Als Geistwesen der über den Wassern schwebt und als Spaziergänger in seinem Garten. Als Wolken- und Feuersäule der im Exodus den Israeliten den Weg zeigt, aber auch als allwissender, allmächtiger und überall anwesender. Usw.

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