Einen Tip kann ich Dir geben: Du solltest den Film noch einmal ganz alleine sehen und bewusst auf Antworten für die Fragen abklopfen. Er kann auch für wenig Geld und schnell bei einem großen bekannten Versandhändler bestellt werden. Allerdings weiß ich nicht wieviel Zeit Du dafür hast.

Nochwas zum Thema Sündenbock,- lese ich da auf dem Foto

https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCndenbock

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Entwicklung der Kirche?

Hallo , da mir gerade lw ist stell ich Mal eine Frage, da mich das Thema interessiert. Wie seht ihr die Zukunft der Kirche? Ich glaube das die Kirche in 100 Jahren ausgestorben ist. Ich gehe in eine Kleinstadt in ein Gymnasium , , 14 Jahre alt und bin evangelisch. In unsere Klasse sind gerade mal nur mehr 25% ( 7) Protestanten und 7% ( 2 ) Katholiken es sind aber 50 % (14) aus der Kirche ausgetreten und 18% ( 5 ) sind Moslems. In den anderen Klassen sieht es ähnlich aus. Jedoch glaubt niemand in unserer Klasse an das Christentum. Ich auch nicht : das letzte Mal das ich normal in die Kirche gegangen bin war vor 5 Jahren und Konfirmation hab ich um ehrlich zu sein nur wegen den Geschenken gemacht. Ich bette auch nie, faste nicht zu Ostern und halte mich an keine sexual Regeln ( sb , werde auch nicht bis zur Ehe warten usw ) und denke es macht eig keiner in unserer Klasse ( außer heimlich ) ich schätze ich werde auch aus der Kirche austreten wenn ich kann. Die meisten Moslems sind aber gläubig.( Ramadan, betten ,gehen oft in die Moschee)

Ich persönlich kann halt nichts mit Religion anfangen und glaube das alles nicht war ist . Habe aber nichts gegen gläubige Menschen und die Moslems in unserer Klasse sind alle nett. Jedoch habe ich den Eindruck , das in naher Zukunft fast keiner mehr an das Christentum glaubt.

Gibt es welche die sich in meiner Lage befinden?

Wie sind die Eindrücke bei euch?

Wie wird sich die Kirche in den nächsten 100 Jahren entwickeln?

Danke für die Antworten

...zur Frage

Grüß Dich emilia19415!

Wikipedia

"So gehörten in Westdeutschland im Jahr 1951 noch 96,4 Prozent der Bevölkerung einer christlichen Konfession an. Die konfessionelle Struktur der Bundesrepublik Deutschland veränderte sich durch den Beitritt der ehemaligen DDR beträchtlich. Lag der Anteil der Christen in Ostdeutschland 1949 noch bei rund 92 Prozent, so hatte sich dieser bis zum Jahr 1988 aufgrund der allgemein atheistischen Ausrichtung der DDR auf knapp 40 Prozent reduziert. Zwischen 1990 und 2013 ging die Zahl der Katholiken in Gesamtdeutschland um 16,1 Prozent und die der Protestanten um 22,6 Prozent zurück."

https://bit.ly/2GHCSU0

Nicht nur allein wegen der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche, ist in beiden Kirchen ein starker Rückgang zu beobachten. Konfessionslose haben mittlerweile 36% erreicht und sind neben der Kirchen eine bedeutende Gruppe geworden. Aufgrund dogmatischer Inhalte, widersprüchlicher Gedankengänge, intransparenter Finanzen und Machtgehabe wenden sich Menschen ab. Auch erscheint eine wirkliche Trennung von Staat und Kirche hier in Deutschland zur Zeit als nicht wahrscheinlich. (Laizismus).

Immer mehr wünschen sich daher einen vernunftorientierten religiösen Weg. Das bietet die Kirche nicht. Sie ist auf dem Rückzug und wird meiner Meinung nach eines Tages verschwinden. Sie wird einer anderen anderen Auffassung von Religion Platz machen müssen, einer Religion, in der bei aller Bewunderung, bei tiefem Respekt und großer Ehrfurcht vor der Vielfalt des Lebens, einen Gott nicht mehr braucht. Der je eigene direkte Zugang zum Göttlichen ohne Vermittler und über das ganz individeuelle Erleben des schöpferischen Prinzips im Sein, wird in Zukunft an Attraktivität gewinnen und Religiosität auf andere vernunftorientierte Säulen stellen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich hallowelt456!

Für die Beantwortung der Frage ist es völlig irrelevant ob man an Gott glaubt oder nicht.

Dies ist nämlich die Antwort. Sieh Dir diesen Film vom ZDF an, dann weißt Du Bescheid. Es ist schrecklich, das es immer noch Menmschen gibt, die Angst vor der Hölle haben, die ihnen aber einimpft worden ist obwohl es sie nicht gibt. Das ist finsteres Mittelalter.

Außerdem: Wenn Du eine Frage stellst hier, dann musst Du mit den Antworten leben. Du kannst aber Du solltest nicht von vorherein Antworten zulassen, die Dir passen. So kannst Du nicht wirklich etwas wissen sondern lässt dich nur bestätigen.

Himmel Hölle Fegefeuer

https://www.dailymotion.com/video/x1fcz2v

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich Uplita!

Einen Teppich mitnehmen und bei Bedarf gen Mekka ausrichten (Kompass mitnehmen). Richtest auf der Karte den Kompass (Karte drehen das Norden der Karte mit Kompass übereinstimmt) ein und liest die Gradzahl ab. Und die legst Du dann wieder an in China oder sonstwo. Und da ist dann Mekka.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich Vikaa97!

Das ist eine ausgezeichnete Frage und das Du sie stellst, ist für mich ein Zeichen von kritischer aber durchaus wissendurstiger Distanz. :-) Das ist sehr gut!!!

Grundsätzlich gibt es eigentlich nur eine Religion. Glaubensarten gibt es aber sehr sehr viele, die aber in der Hauptsache als Religion bezeichnet werden. Aber das halte ich nicht für richtig und stiftet Begriffsverwirrung. Das kannst Du hier ansatzweise nachlesen. Und dann der Begriff Spiritualität. Er ist wie der Glaube Bestandteil von Religion.

Es gibt zwar keine allgemeine Definition aber es gibt eine sehr nahekommende von Religion. Und zwar ist das die von Gustav Mensching, die wohl am ehesten den Begriff erklärt.

Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortge-schichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“.

Von einem Gott ist hier nicht die Rede!

Deshalb muss Heiligkeit keineswegs nur auf einen Gott oder auf irgendwelche Götter, Engel, Dämonen oder gar nur auf einzelne Menschen oder einzelne Lebewesen bezogen sein, sondern es darf auch das ganze Leben selbst sein, mit all seiner Vielfalt, seine erhabenen, seinen zerstörerischen aber auch mit seinen geheimnisvollen Seiten, welches als besonders verehrungswürdig erlebt und angesehen werden kann.

Damit wäre alles was ist Gegenstand von Religion, auch Du selbst und auch die Materie! Entsprechend der Vielfalt des Lebens und die Vernunft sollte dabei oberste Kontrollinstanz sein!

Der Glaube ist somit dass, was Du selbst zum Heiligen erklärst. Wenn Du Dir das Leben, wie eben beschrieben Dir zum Heiligen erklärst, dann ergibt sich daraus Dein Verhalten als Verpflichtung für Dein Leben oder gar für die zukünftige Menschheit. Dieses Handeln aus seinem Glauben heraus als bestandteil von Religion ist Spiritualität. Früher nannte man das Frömmigkeit. Ein Handeln aus Spiritualität heraus muss aber unbedingt mit der Wirklichkeit kompatibel sein. Denn wenn man selbst das was man glaubt nicht umsetzen kann , weil es in sich unlogisch ist, und trotzdem am Glauben festhält, dann ist es Frömmelei und durch und durch verlogen.

Zur weiteren Vervollständigung und zum besseren Verständnis kannst Du meinen Vortrag lesen den ich öffentlich in Kassel hielt. Nimm Dir Zeit denn die brauchst Du dafür. Er beantwortet eingehend das was Religion ist und begründet es auch. Mein Wunsch war es, für die eigene Religiosität ein gangbaren weg ohne Gott vorzuschlagen.

Hier der Link zum Herunterladen

Titel: Der Urgrund - Von der ersten Ursache bis zum Weg zu uns selbst

https://bit.ly/2E2dKH4

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich aunser233!

Bist Du bereit Gedanken aufzunehmen und Dir durch den Kopf gehen zu lassen, auch wenn es Zeit erfordert? Und auch wenn es etwas ist, was Du so bisher nicht kanntest? Es gibt sehr wohl vernünftige und nicht manipulative Antworten auf Deine Fragen. Mit zwei drei Sätzen geht das aber leider nicht zu sagen, denn man muss über den Text und dessen Aussage zu den Antworten hingeführt werden.

Dies ist der Link zu einem Vortrag den ich öffentlich in Kassel hielt. Er ist gut verständlich aber Denken muss man schon.

Der Titel:

Der Urgrund - Von der ersten Ursache bis zum Weg zu uns selbst

https://bit.ly/2E2dKH4

Ich hoffe er kann Deine Fragen beantworten. Ich würde mich freuen ein Feedback zu bekommen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich HOHOHOTSCHIMING!

Klar, musst Du nur allen erzählen das Du der neue Heiland bist. Dann ist dieser Weg schon vorgezeichnet.

http://www.toonsup.com/users/p/pruestel/psychiatrie_121228_170719.jpg

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich cdehnert!

Im Christentum ist das Leben in Gottes Hand und er bestimmt wie das Leben laufen soll. Das wird mit dem Wort Prädestination benannt und bedeutet Vorherbestimmung. Abgeschwächt heute immer noch gültig.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Prädestination

Alles ist vorherbestimmt und das eigene Leben wird unweigerlich von Gottes Gnade abhängig. Nichts was Du auch tätest wäre nicht aus Dir selbst heraus denn " Gottes Wege sind ungründlich".

Bei den Freireligiösen (nicht freikirchliche) die keine Christen sind gibt es sowas nicht.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Freireligiöse_Bewegung

Sie empfinden Schicksal als Etwas im Rückblick auf den Lebensverlauf, an dem der einzelne mitwirken kann bis auf das, was ihm nicht durch eigenes Zutun entgegenkommt und dem er nicht ausweichen kann. Mit der Form der eigenen Methode das Schicksal zu beeinflussen, erweist sich erst die im großen und Ganzen erfolgreiche Bewältigung des Lebens. Da dieses auch ohne eigenes Verschulden scheitern kann, wird das Schicksal rückblickend zur Bürde, die aber nur in und mit einer menschlichen Gemeinschaft erleichtert werden kann.

Ein Gott ist dafür nicht nötig.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich Winterfruehling!

Da es hier ja um Religion geht in dieser Rubrik, muss das mit absoluter Bejahung und mit Hoffnung einflößend beantwortet werden, selbst dann wenn das ewig Gleiche sich als deprimierend oder besser gesagt als destruktiv zeigt.

Warum ist das so?

Wir sind Teil dieses ewig Gleichen eigentlich besser Desselben. Was ist mit Dasselbe bzw. Gleiche gemeint? Man kann es auch das Eine nennen.

In diesem Sinne:

Eines in Allem

Alles aus Einem.

Das bedarf unbedingt näherer Erklärung, denn das ist nicht in zwei Sätzen gesagt. Bitte lies meinen Vortrag den ich öffentlich in Kassel hielt. Du brauchst aber Zeit dafür.

Der Urgrund - Von der ersten Ursache bis zum Weg zu uns selbst

Der Urgrund ist das ewig Gleiche bzw. Dasselbe

https://bit.ly/2E2dKH4

Falls Du jedoch etwas ganz anderes meinst mit der Frage, dann müsstest Du die diese eindeutiger formulieren. Ich habe das jetzt erstmal so aufgefasst wie ausgeführt.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das (für mich!) weiß? Auch aus eigener Erfahrung

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Frag ihn mal, dann weißt Du es. Und wenn er keine körperlichen Gebrechen hat, dann sag ihm ruhig und höflich, dass Du gerne die ganze Hand zum Handschlag bekommen würdest und auch einem guten Händedruck nicht abgeneigt bist. Aber erst nach der Frage.

...zur Antwort

Was soll man von (katholischen) Traditionalisten denken?

Hallo,

ich befinde mich gerade in einer sehr schwierigen und ungewöhnlichen Situation.

Seit 2 Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen, wir kennen uns aber schon seit mehr als einem Jahr.

Er und seine Familie sind katholisch, also sie gehen jeden Sonntag zur Messe, wie es alle guten katholischen Familien machen, und haben bestimmte Prinzipien. Ich bin auch katholisch, darum fand ich es sehr wichtig und gut, einen katholischen Freund zu haben (sonst wäre ich nicht mit ihm zusammen gekommen). Nur bin ich nie zur Messe gegangen und wollte das mit ihm dann machen. Das habe ich auch letzten Sonntag gemacht. Seine Eltern habe ich auch gennen gelernt, sie sind wirklich sehr lieb. Nur die Messe war auf Latein, der Priester hat uns am Anfang den Rücken zugedreht und am Ende, als die Priester rausgegangen sind, um wahrscheinlich nach Hause zu gehen, waren sie sehr komisch angezogen (wie im Mittelalter).

Meine beste Freundin hat somit rausgefunden, dass es Traditionalisten sind und als ich meinen Freund am nächsten Tag gefragt habe, hat er es bestätigt. Er dachte, ich wusste das... Aber nein. Ich wusste nur, dass die Messe auf Latein ist, aber irgendwie hatte ich das vergessen. Und ich wusste nicht mal, dass es Traditionalisten gibt! Das hatte mir niemand gesagt... Ich bin ja kein Lexikon...

Meine beste Freundin und ihre Mutter (die wie meine Mutter ist) sagen, dass sowelche Leute nicht gut für mich sind und dass ich mit ihm nicht zusammen sein sollte und ihn schon gar nicht heiraten darf. Weil sie anscheinend nicht viel Freiheit haben und Frauen noch weniger. Ausserdem wurden sie ja vom Vatikan verwiesen; also sind es keine "richtigen" Katholiker... Das haben sie mir jedenfalls so gesagt... Aber ich finde, das ist fies so über sie zu sprechen... Ich weiss nicht... Mein Freund ist der beste Mensch, den ich je in meinem Leben kennen gelernt habe. Seine Familie gehört auch zu den liebsten Menschen...

Nur weiss ich nicht, was ich jetzt tun soll... Wisst ihr mehr über Traditionalisten?

Danke für eure Hilfe

...zur Frage

Grüß Dich XxHeartxX!

https://de.wikipedia.org/wiki/Katholischer_Traditionalismus

Aus Wikipedia:

Der katholische Traditionalismus ist eine Strömung innerhalb der römisch-katholischen Kirche, die die Wiederherstellung bestimmter liturgischer Formen und Traditionen verfolgt, wie sie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) in der Kirche ausgeübt und gelehrt wurden. Um den Traditionalisten, soweit es ihnen um die Ablehnung der Liturgiereform des Zweiten Vatikanisches Konzils ging, entgegenzukommen, gestattete PapstJohannes Paul II. 1984 unter bestimmten Bedingungen die Feier der Heiligen Messe nach dem Römischen Messbuch von 1962 (nachdem seit 1974 in Gemeindemessen ausschließlich die von Papst Paul VI.promulgierte Ausgabe des Römischen Messbuches verwendet wurde). In seinem Motu proprioSummorum Pontificum regelte Papst Benedikt XVI. 2007 die Bedingungen, unter denen liturgische Feiern in der außerordentlichen Form des römischen Ritus stattfinden können, neu.

Sie sind äußerst konservativ um nicht zu sagen stockkonservativ.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich schneeflowke!

Solche Menschen gibt es natürlich. Da sollte man nichts drauf geben und zwar aus der Sicherheit der Gewissheit heraus, das alle vernünftigen Argumente auf Deiner Seite sind. Ich hoffe, dass Du die Argumente für den Atheismus im gegebenen Falls auch zur Hand hast. Du musst das nicht rechtfertigen, aber es hilft anderen die Beweggründe zu erklären.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich Alina766!

Wenn Du das Kopftuch ablegen möchtest, dann bitte nicht unter dem Gedanken, das Du Schwierigkeiten bekommst wenn Du es weiter trägst, sondern sehe es als eine Befreiung von etwas an, das Dich eine festgelegte Rolle drückt die religiös begründet wird und nicht geeignet ist, sich frei zu entfalten. Hier in der Bundesrepublik gibt es die Gleichstellung der Frauen mit den Männern.

Das Ablegen des Hijab könnte ein Befreiungsakt für Dich sein. Aber es geht jedem so der freiheit sucht, er zahlt einen Preis dafür wenn er unterdrückt wurde bzw. sich nicht frei entfalten durfte und dies nicht mehr will. Zuerst musst Du wissen, was es mit dem Hijab überhaupt auf sich hat. Du brauchst Argumente gegenüber denjenigen/diejenigen, die es Dir ankreiden, wenn Du das Kopftuch ablegst.

Wenn Du hier nachliest, dann bist Du umfassend informiert. Hier sind Informationen von der Bundeszentrale für politische Bildung. Du solltest das unbedingt durchlesen.

Bundeszentrale für politische Bildung

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/konfliktstoff-kopftuch/63289/einstieg-in-die-debatte

Ich sprach über den Preis. Freiheit ist ein Wert, der so hoch steht, das nichts und niemand diesen Wert erniedrigen kann. Es wird immer wieder versucht und dies viel zu oft mit körperlicher Gewalt oder durch Drohungen oder auch durch psychische Erniedrigung. Aber Freiheit ist ein äußerst hohes und unaufgebbares Gut. Der Mensch braucht die Freiheit, denn sie macht seine Würde aus.

Artikel 1 der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Dennoch machen es einem die Beschwernisse, die Hürden und alle im Zusammenhang damit stehenden Leiden um Freiheit zu erlangen, oft schwer. Man m,uss sie aber auf sich nehmen. Doch das ist eine freiwillige Entscheidung und wenn Du weiter gezwungen werden solltest das Kopftuch zu tragen, dann ist das strafbar, den jeder kann sich kleiden wie er will und Du kannst Deine Religion so ausleben wie Du möchtest. Im krassesten Falle, sowas gibt es, wird das Unfrieden in der Familie stiften und Dich zur Außenseiterin machen oder, wenn es ganz schlimm kommen sollte und was ich niemals hoffe, könntest Du die Familie verlieren. Es kommt allerdings dann darauf wie streng und autoritär Traditionen, die religiös begründet sind, in der Familie von wem durchgesetzt werden. Es gibt ja auch sehr liberale muslimische Familien bzw. Eltern, keine Frage.

Freiheit in Religionsdingen ist hier grundgesetzlich garantiert. Die Verfassung sagt das ausdrücklich. Im Grundgesetz heißt es daher im Art. 4 "Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet."

Darauf kannst und solltest Du Dich dann auch berufen wenn Du das Kopftuch ablegst. Mal ganz abgesehen davon, das der Haarschmuck für Frauen eine tiefe Bedeutung hat. Und wenn sie ihr Haar frisiert so wie sie das möchte, dann will sie es auch zeigen. Damit ist sie ein Teil der Gemeinschaft in der sie lebt, kann sich als frau zeigen und identifizieren, was ein Teil von Freiheit ist, sich also so zu zeigen, wie die Natur sie erschaffen hat. Schön sein ist zwar nicht alles, keineswegs, aber sich zu pflegen und der Wunsch gut auszusehen ist ein Menschenrecht, für Männer und Frauen! Es stärkt das Selbstbewusstsein und damit erlangst Du ein Stück innere Freiheit. Aber die wahre Freiheit ist immer nur die, die Du dir erkämpft hast, wie auch immer.

Und deshalb greif ich jetzt mal zu einem berühmten Satz von Johann Wolfgang von Goethe, dem deutschesten Kulturgut überhaupt:

"Das ist der Weisheit letzter Schluss:

Der verdient sich Freiheit wie das Leben,

der täglich sie erobern muss."

Und dazu brauchst Du innere Stärke, die Dir die Aussicht auf Erringung von Freiheit geben kann!

Und hier noch ein zweiseitiger Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Er soll Dir Mut machen!

4. Februar 2018, 09:13 Uhr Iran Was der Protest der Iranerinnen bedeutet

Bild aus der Süddeutschen Zeitung (siehe Link)

https://www.sueddeutsche.de/politik/iran-sie-sind-so-frei-1.3851232

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Was darf ich hoffen (ldsl)?

Was darf ich denn ernsthaft hoffen ? Es ist offenbar der Begriff Glauben, auf dem die Hoffnung basiert. Wie aber steht es um das Verhältnis von Glauben und Wissen?

Wissen im eigentlichen Sinn ist gesicherte, auf Erfahrung gegründete eigene Erkenntnis, nicht nur der Gegebenheit von Tatsachen, sondern auch ihrer Ursachen und Zusammenhänge. Über Planetenbahnen und Molekülaufbau weiß man viel, weil man sie auf Gravitationsgesetze und auf Kerngesetze zurückführen kann. Aber das ist sicherer als je: Es gibt viel mehr im Universum von Natur, Denken und Gesellschaft, als man in diesem Sinne verstehen kann. Der Forscher stößt heute so oft auf Tatsächliches, das er nicht aus seinem Begründungszusammenhang erkennt, also nicht wirklich weiß, so daß er gezwungen ist, mit dem "Nicht-Wissen" zu operieren und in seiner Wissenschaft viele "Leerstellen" mitzuführen, wo ihm Wissen fehlt. In allen wissenschaftlichen Fachrichtungen finden wir Bereiche des Hypothetischen, der Vermutung, des Glaubens: Nichterkanntes wird in die Bestände der Tatsachen hineingenommen, in der Hoffnung, daß man sie vielleicht einmal klären kann, aber auch im Verzicht auf eine letzte Klärung.

Es gibt offenbar zwei legale Haltungen des erkennenden Geistes und nicht nur die eine des Forschers, der um Wissen bemüht ist. Dem Erkennensteht zwar das Wissen gegenüber, aber dem Glauben das Ungeklärte, das Geheimnis. Es ist also legal hereinzunehmen, was wir nicht ergründet haben. Bevor der Forscher weiß, muß er glauben. Ein Beispiel: Wenn der Biologe nicht glaubt, daß es Leben gibt, nicht diese Vermutung in Betracht zieht, hat die ganze Biologie keinen Sinn mehr. Das ist auch in der Religion so. "Ich glaube, damit ich nachher einsehe, nachher verstehe", formulierte es Augustinus.

Der Wille muß der Erfüllung vorangehen. Natürlich gibt es darin immer Verschiebungen: Wenn das echte Erkennen gelingt, weicht der Glaube dem Wissen. Was ich ganz sicher weiß, glaube ich nicht mehr. Aber jeder Forscher hat dies erfahren: Im Augenblick, wo er wissend etwas begreift, eröffnet sich ihm ein neues Feld des Glaubens: Er muß die nächsten Dinge, die er jetzt sieht, wiederum glauben, nachdem er das Vordergründige erkannt hat. Wenn aber Glaube/Hoffnung eine legale Haltung für den Menschen ist, warum dieses dann gering einschätzen? Warum dann den Widerspruch betonen, der zwischen Glauben und Wissen besteht? Natürlich geht Wissen über Glauben hinaus im Rang der Sicherheit. Glaube aber geht über das Wissen hinaus, er hat schon vorweggenommen, was spätere Jahrhunderte erst in den Wissensbereich Raum und Zeit die beiden Formen der Intuition und betonte, daß sie jeder Erfahrung vorausgehen.

Den Glaube an die unsterbliche Seele, an die Existenz Gottes und an den freien Willen bezeichnet er als praktische Postulate (eine Annahme, die für die Praxis, d.h. für das moralische Verhalten, angenommen werden muß).

...zur Frage

Grüß Dich nuikiol!

Um etwas glauben zu können muss man etwas wissen. Wer nichts weiß glaubt alles oder anders gesagt, wer zu wenig weiß glaubt zu oft zu vieles. Nicht alles was einem erzählt wird ist glaubwürdig. Und das was wir nicht selbst erfahren sondern vom Hören sagewn zur Kenntmnis gelangt, kann dann geglaubt werden, wenn es nach bestem Wissen und Gewissen als wahrscheinlich eingestuft werden kann.

"Ich glaube, damit ich nachher einsehe, nachher verstehe", formulierte es Augustinus.

Die Vernunft ist die oberste Kontrollinstanz nicht der Glauben! Da muss Augustinus heftig kritisiert werden. Das was in sich unlogisch und widersprüchlich ist, bedeutet daher, das es weder glaubhaft ist, noch verstanden werden kann und erst recht nicht einsehbar ist.

Fliegende Elefanten in Asien kann man nicht glauben auch wenn das noch so überzeugend vorgetragen wird. Das ist nur ein konstruiertes Beispiel, aber es zeigt grundsätzlich was gemeint ist. Solche Dinge sind jedoch oft nicht leicht zu erkennen, weil die Widersprüche mit gewagter Hirnakrobatik verschleiert werden. Da muss man seine Augen schon gut offen halten um das zu erkennen und natürlich auch etwas wissen, wie bereits geschildert. Manches ist aber doch schon sehr augenfällig.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich Daki777!

Manchmal ist es ja auch der Umgang den man pflegt, also mit welchen Männern bzw. Jungs man sich umgibt. Aber oft kann man sich das eben nicht aussuchen. Solche Typen die Du beschreibst haben sicher ein falsches Frauenbild im Kopf und das ist wieder anerzogen worden. Für diese die Du beschreibst kommt mir das jedenfalls so vor und da muss man deutlich Grenzen setzen. Es ist unhöflich. In Netzwerken sollte man versuchen diese irgendwie zu sperren, zu melden und ihnen dies auch zu sagen und zu begründen. Dann lernen sie es vielleicht, dass Du Dich vor ihnen schützen musst. Das kannst Du auch ruhig so rüberbringen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort

Grüß Dich Johanneshi!

Ich nehme an das Du in die Pubertät gekommen bist und sich dort alles normal entwickelt hat. Du hast keine Sehnsucht eine Frau sein zu wollen und Hormonstörungen hast Du auch nicht. Und wenn das stimmt, dann liegt es an Dir Dein Verhalten jetzt anzufangen zu ändern, unter der Voraussetzung natürlich Du leidest darunter. Dann wäre psychologische Hilfe eine Möglichkeit. Ansonsten aber wird sich der Rest von alleine geben.

Niemand bleibt wie er jetzt ist und verändert sich ganz automatisch im Laufe des Lebens. Das ist ein Naturgesetz. Du bist noch jung und für beide Geschlechter gilt: man muss erst zu dem werden der man ist und sein will, - beides! Du hast also noch lange Zeit dafür. Und Du wirst Dich und Dein Wesen kennen, aber es bleibt immer noch etwas was man an sich selbst entdecken kann und was man bisher nicht wusste. Gehe auf die Suche danach. Das sollte jeder übrigens tun. Arbeite damit und Du wirst zu dem werden der sein willst und Zufriedenheit erreichen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das weiß? Auch aus eigener Erfahrung.

...zur Antwort

Grüß Dich milos2!

Ganz sicher nicht. Saudi Arabien mit seinem Wahabismus hat zuviel zerstört und unterdrückt und massiv Schuld auf sich geladen und ist religiös gesehen die Wurzel des IS. Es muss ein grundsätzliches Umdenken stattfinden und vor allem, in der arabischen Gesellschaft muss es sich im Handeln manifestieren und bewiesen werden. Einen Papstbesuch kann man langmütig gewähren und die Show da Hand in Hand mit dem Papst zu wandeln ist wohlfeil und soll Sand in die Augen streuen.

Wir werden sehen wie die Zukunft aussieht, wie demokratisches Verhalten, Gewaltenteilung, Liberalität, Gewährung von Menschenrechten,- und Frauengleichstellung, Aufhebung von Folter und Todesstrafe sowie die Einführung eines Rechtsstaates Einzug hält. Erst wenn in der Hauptsache diese Wandlung stattfindet, dann kann man von einem weltoffenen und toleranten Bild sprechen.

Der Wahabismus ist sicher nicht der Islam sondern ist Islamismus in seiner schärfsten Form. Der muss beseitigt und grundsätzlich muss der Islam reformiert und säkularisiert werden.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

...zur Antwort