Hallo Henner,

das obige Bild der angeblichen Verwandtschaft sagt doch schon alles. Die Seziertische müssten ja heute noch voll sein mit Kreaturen, die neue halbfertige Knochen und Anlagen ausgebildet haben. Doch Selektion wirkt beobachtbar anders. Sie ist arterhaltend. Selektion schafft nichts neues. In 100 Jahren konnte man 200 verschieden Hundearten züchten - vom Pekinesen bis zum Rottweiler. Grundverschiedene Typen. Aber es bleiben immer Hunde.

Zu den homologen Strukturen: wenn homologe Strukturen eine Verwandtschaft beweisen wollen, wie erklärt man dann in der Natur eine Parallelentwicklung bei nicht verwandten Arten? Bspw. bei Leimruten, die wir bei nichtverwandten Arten wie Specht, Camälion, Ameisenbär, Schuppentier und Erdferkel vorfinden. Also bei Säugetieren, Vögeln und Reptilien? No way.

Auffällig ist immer wieder die Erklärung zur Evolutionstheorie. Die Verfechter werden nicht müde zu sagen, sie ist bewiesen, sie ist bewiesen, sie ist bewiesen. Das hat mich damals stutzig gemacht.

Grüße aus Berlin

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Hey,

Wie oft sagte Jesus, er könne nichts aus sich selbst tun. Er sei vom Vater befähigt worden. Wie bat er zum Himmel bevor er Lazarus auferweckte? Selbstgespräch?

Jesus ist Gottes Sohn, nicht Gott Sohn.

Viele Grüße aus Berlin

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sonstige

Ich kann dir als langgedienter Eisenbahner sagen, dass spurgeführte Fahrzeuge ohne Schienen einen wahnsinnigen Aufwand erfordern. Der Asphalt muss dauernd repariert werden. Die Punktlast ist auf einer Eisenschiene einfach am besten abgefangen. Ähnliche Systeme wurden in Europa und USA nach kürzester Zeit wieder eingestellt. Das Rad-Schiene-System ist bislang das wirtschaftlichste. Das ist sicher nicht in Stein gemeißelt und ich träume selbst von einer Weiterentwicklung. Aber das von dir gezeigte ist es sicher nicht.

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Hallo Andreas,

was mir in all den Jahrzehnten aufgefallen ist, diejenigen, die gegangen sind, haben nix besseres anzubieten. Sie wissen offensichtlich, dass die Gruppierungen, denen sie sich fortan verbunden fühlen, einer biblischen Überprüfung nicht standhalten würde. Ihr Auftreten ist rein destruktiv.

Menschen, die im Gegenzug zu Jehovas Zeugen gefunden haben, zeichnen sich durch Ruhe und Gelassenheit aus. Wenn sie über ihre frühere Glaubensauffassung reden, tun sie dies logisch, ruhig - ohne dass man das Gefühl hat, sie wären auf einem Kreuzzug.

Eine Glaubensschwester bspw. war im Kloster. Sie hat selten davon erzählt, und wenn sie von den klar unbiblischen Praktiken erzählte, dann immer mit dem Hinweis, dass wahre Christen mäßigend aufzutreten haben. Das hat mich sehr beeindruckt.

Bei denen, die in meinem Umfeld gegangen sind, ist mir folgendes aufgefallen: Ihre Kritik gleicht sich. Meist geht es um Matthäus 24:45 (verständiger Sklave) und Matthäus 28:19 (geht). Das triggert sie fortan bis in die Gegenwart.

Charakterlich habe ich immer mangelnde Demut festgestellt.

Ich für mich spüre den heiligen Geist und die schützende Hand unseres Herrn und Meisters Jesu und kann für mich sagen ich bin "in der Wahrheit" (Johannes 16:13). Das entbindet mich jedoch nicht davon, immer wieder zu prüfen, ob ich im Glauben bin (2. Korinther 13:5).

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Nein

Es sollte bei einigen Dingen nicht um Gewinn gehen, sondern um Daseinsvorsorge durch den Staat. Werfen Straßenlaternen, die nachts leuchten, oder wirft die Polizei Gewinn ab? Müssen Krankenhäuser, Wasserwerke, Kindergärten und Feuerwehren Gewinn abwerfen?

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Hallo gromio,

Du und Fußball? Surprise.

ich bin absoluter Fußballfan, habe aktiv gespielt. Und doch muss ich sauren Wein ins Glas schütten.

Was mir suspekt ist, ist der Wettbewerb unter Nationalstaaten und ihren Fußballbünden. Die Kleinen ärgern zwar die Großen, im Halbfinale werden aber die großen Verbände spätestens unter sich sein.

Was mir ebenfalls missfällt, ist die Überhöhung durch zuviele K.O.-Spiele. Eine Verlängerung sollte es schon nicht geben, würde dann aber dazu verleiten, dass Mannschaften durch passives Spiel sich gegen starke Teams ins Elfmeterschießen zu retten versuchen.

Ein Spiel ist grundsätzlich mit 90 Minuten in einem Ligabetrieb jeder gegen jeden mit wöchentlichen Pausen gerade richtig. Jede Mannschaft ist bis zum letzten Spieltag dabei.

Relegationsspiele in einer Liga sind daher auch total überhöht, da 34 Spiele reichen sollten eine Entscheidung über eine Platzierung herbeizuführen.

Zurück zur WM: zuviele Spiele pro Mannschaft in zu kurzer Zeit, überhöhte Spiele durch K.O.-Modus, Verlängerungen unnötig.

Mein Fazit zu einer WM oder EM: Brot und Spiele. Es geht nur ums Geld. Fußball Ist für mich Ausdauer über eine Saison, sichtbare Entwicklungen einer Mannschaft, etc. WM ist aufgeblähter Spektakel. Die Massen fahren drauf ab wie die Fliegen auf den Kot.

Sorry

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Laut der Bibel sollen wir seinen Namen kennen, seinen Namen proklamieren, seinen Namen erwähnen, seinen Namen verkünden, seinen Namen anrufen, seinen Namen segnen, seinen Namen loben, seinen Namen lieben, seinen Namen verherrlichen, seinem Namen mit Dank begegnen, seinen Namen bekennen, an seinen Namen denken, seinen Namen suchen, seinem Namen singen, seinem Namen gedenken, auf seinen Namen vertrauen, seinen Namen fürchten und seinen Namen ehren. Solche Texte zeigen klar und deutlich, dass diese Praxis, den Namen nicht zu gebrauchen unbiblisch ist.

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Heute lehren die rabbanitischen Juden, dass der Name „zu heilig“ sei, um ihn auszusprechen, verwenden im Alltag das Synonym „HaSchem“ (hebr.: „der Name“) und im Gebet das Wort „Adonai“ (hebr.: „meine Herren“ als „Pluralis majestatis“ für „mein Herr“). Dort, wo JHWH im Text der Bibel steht, lesen sie dann „Adonai“ oder „Elohim“ und in weniger heiligen Texten, die bspw. nur zum liturgischen Gebet dienen, schreiben sie oft den Namen nicht einmal mehr aus.

Laut der Bibel sollen wir jedoch seinen Namen kennen, seinen Namen proklamieren, seinen Namen erwähnen, seinen Namen verkünden, seinen Namen anrufen, seinen Namen segnen, seinen Namen loben, seinen Namen lieben, seinen Namen verherrlichen, seinem Namen mit Dank begegnen, seinen Namen bekennen, an seinen Namen denken, seinen Namen suchen, seinem Namen singen, seinem Namen gedenken, auf seinen Namen vertrauen, seinen Namen fürchten und seinen Namen ehren. Solche Texte zeigen klar und deutlich, dass diese Praxis, den Namen nicht zu gebrauchen unbiblisch ist.

Rabbaniten begründen dies jedoch damit, dass ihre „mündliche Tora“ über dem Wort Gottes stünde, was selbstverständlich nicht stimmt. Die heutige rabbanitische Begründung, Gottes Namen nicht zu nutzen ist, dass sie seinen Namen nicht missachten oder missbrauchen, nicht zu nichtigen Dingen nutzen und auch nicht nichtig machen wollen.

Eine Übersetzung, die den Namen Gottes durch einen anderen Begriff wie „der HERR“ oder „HaSchem“ ersetzt, macht seinen Namen aber tatsächlich zu einer Nichtigkeit – irgendein Herr, irgendein Name. Denn wenn man den Namen Gottes ersetzt, wie es viele Bibelübersetzungen tun und wie es Rabbaniten und der Papst fordern, wird er bedeutungslos.

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Ist Jesus der Schöpfer aller Dinge? In der trinitarischen Apologetik wird oft behauptet, dass Jesus kein geschaffenes Wesen sein könne, weil Kolosser 1:16 sagt, dass durch ihn „alles“ erschaffen wurde. Doch bedeutet „alles“ (ta panta) an dieser Stelle wirklich eine absolute Gesamtheit ohne jedwede Ausnahme?

Normalerweise bedeutet „alles“ auch alles. Aber der Kontext erlaubt es durchaus, dass der Begriff relativ und nicht absolut verstanden wird. Dies lässt sich leicht anhand von Kolosser Kapitel 1 beweisen, in dem panta (πάντα) mehrfach vorkommt:

  • Kolosser 1:16a: … in ihm ist alles (ta panta) erschaffen worden.
  • Kolosser 1:16b: … durch ihn wurde alles (ta panta) erschaffen.
  • Kolosser 1:17: … und alles (ta panta) besteht durch ihn.
  • Kolosser 1:20: … durch ihn alles (ta panta) mit sich zu versöhnen
  • Kolosser 1:28: … indem wir jeden (panta) warnen und jeden (panta) in aller (pasē) Weisheit lehren, damit wir jeden (panta) in Christus vollkommen darstellen.

Betrachten wir Kolosser 1:20: Hier wird ta panta genauso verwendet wie in den Versen 16 und 17. Bedeutet „ALLES“ hier absolut ALLES? Hat Jesus ABSOLUT ALLES mit sich versöhnt? Was ist mit Satan? Was ist mit den Dämonen? Was ist mit all den Menschen, die die ewige Strafe erleiden? Was ist mit Tieren, Pflanzen oder Planeten? Sind sie mit Jesus versöhnt?

Oder betrachten wir Kolosser 1:28: Hier heißt es, dass jeder gewarnt und gelehrt wird, damit jeder vollkommen in Christus dargestellt werden kann. Bedeutet „jeder“ hier buchstäblich jede einzelne Person, die jemals existiert hat, existiert oder existieren wird? Was ist mit Kindern, die bei der Geburt starben? Was ist mit Menschen, die nie die Chance hatten, das Evangelium zu hören? Was ist mit jenen, die das Evangelium ablehnen?

Es ist aus diesen Versen ersichtlich, dass ALLES (griechisch: pas) nicht immer ABSOLUT alles/jeden bedeutet!

Man muss sich zudem eine logische Frage stellen: Wenn „alles“ in Kolosser 1:15-17 wirklich absolut „ALLES“ meint (nur mit Ausnahme von Christus selbst, weil er derjenige ist, der erschafft), würde das dann nicht implizieren, dass auch Gott der Vater und der Heilige Geist von Christus erschaffen wurden? Sie werden hier nicht explizit als Ausnahme genannt und würden somit logisch zu „allem“ gehören.

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Hallo,

Die Kirchengeschichte zeigt uns, dass die Vorstellung von sogar nur zwei gleichwertigen Personen in der Gottheit - Vater und Sohn - keine offizielle Zustimmung in der christlichen Gemeinschaft bis dreihundert Jahre nach dem Wirken Jesu, bis zum Konzil von Nizäa im Jahre 325 fand und das nur unter Umständen, die von politischer Agitation beeinflusst waren.

Paulus wusste nichts von Hypostasen und Substanzen und war doch in der Lage, die Welt mit der Botschaft Jesu Christi zu verändern. Hätte das Nizänische Glaubensbekenntnis rückwirkend eine normative Bedeutung, so müsste man Paulus und den anderen Aposteln Naivität oder Unwissen unterstellen. Mindestens aber eine Unzulänglichkeit in ihrer Lehre vom Vater, Sohn und Heiligem Geist und damit automatisch ein verzerrtes Bild vom Evangelium. Paulus behauptet aber, er habe den gesamten Ratschluss Gottes verkündigt (vergleiche Apostelgeschichte 20,27). Zudem verdanke er alles der Offenbarung durch Jesus Christus (vgl. Galater 1,12). Seine Informationsquelle bezüglich der Gotteslehre ist somit nicht die Philosophie. Er konnte ohne eine Intellektualisierung des Gottesbegriffes seinen Auftrag in der Welt erfüllen. Der Begriff Philosophie wird nur einmal in der gesamten Bibel erwähnt. Paulus schreibt folgendes:

Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen, und nicht um Christus. (Kolosser 2,8)

Viele Grüße aus Berlin

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Eigentlich müsste man davon ein Verb ableiten können, wie in manchen anderen Sprachen, welches wie sabbatieren klingen würde. Die Wortbedeutung wäre etwas zum Abschluss zu bringen, dem nichts mehr hinzugefügt werden kann. Der Wochentag Samstag, im italienischen Sabato, war bei den Juden der letzte Tag der Woche. Die Woche war abgeschlossen und der siebte Tag diente der geistigen Erbauung. Gott "sabbatierte" nach seinen sechs Schöpfungsabschnitten am sieben "Tag". Er war also nicht untätig, aber die Schöpfung war abgeschlossen. Ihr konnte nichts mehr hinzugefügt werden.

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Liest du einfach den nächsten Vers (Matthäus 17 Vers 1) ;-)

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Hallo Sarah,

viel Glück zur Prüfung, aber auch viel Freude bei der Vorbereitung.

Was bedeutet für dich Allwissenheit Gottes? Ich für mich klammere aus, dass Gott ALLES voraussieht. Die Bibel enthällt viele Beispiele, dass Gott sein Vorherwissen selektiv einsetzt.

Bspw. 1. Mose 18. Da sagt Gott:

„Der Aufschrei gegen Sọdom und Gomọrra ist wirklich groß und ihre Sünde ist sehr schwer. Ich werde hinuntergehen und nachsehen, ob ihr Handeln tatsächlich dem Aufschrei entspricht, den ich gehört habe. Und wenn nicht, kann ich es herausfinden.“

Würdest du deine Kinder ermutigen, sich für ein Projekt mit einer herrlichen Zukunft einzusetzen, wenn du von Anfang an wüsstest, dass es zum Scheitern verurteilt ist? Würdest du sie vor Unheil warnen, obwohl du eh weißt, dass sie unweigerlich Schaden erleiden würden? Wenn nein, ist es dann vernünftig, Gott so etwas zuzuschreiben?

Der Bibelbericht zeigt, was Gott Adam und Eva gebot: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie euch, und haltet euch die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ „Und, Gott erlegte dem Menschen auch dieses Gebot auf: ‚Von jedem Baum des Gartens darfst du bis zur Sättigung essen. Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du bestimmt sterben‘ “ (1. Mose 1,28; 2,16 und 17).

Wenn der Schöpfer der Menschheit tatsächlich seine Macht angewandt hätte, alles vorherzuwissen, was sich von der Erschaffung des Menschen an in der Geschichte ereignet hat, dann hätte Gott absichtlich die volle Gewalt all der sich danach ergebenden Bosheit in Bewegung gesetzt, als er die Worte sprach: „Lasset uns Menschen machen.“

Warum gibt es also das Böse?

Im ersten Kapitel der Bibel findest du zum Ende des Schöpfungsberichts das Fazit des Schöpfers, dass alles was er gemacht hatte, sehr gut war. Der gleiche Schöpfer wird im letzten Bibelbuch, in Offenbarung 21, zitiert: "Siehe, ich mache alle Dinge neu."

Was ist zwischen alles ist sehr gut und alles muss neu, geschehen? Das ist die Erzählung ab dem dritten Kapitel der Bibel, und wie der Weg aussieht, der zurückführt.

Gott hat Wesen mit freien Willen geschaffen, weil der zwar fehlerhaftes Handeln möglich macht, aber auch nur so Liebe und Güte möglich werden, die den Namen verdienen. Gott war offensichtlich der Meinung, dass Riskio lohne sich und den Preis, den Gott bezahlt hat, ist immens.

Wenn Gott findet, es lohnte sich das Riskio in Kauf zu nehmen für eine lebendige Welt, und nicht nur um eine Spielzeugwelt zu haben in der sich etwas bewegt, wenn man an den richtigen Fäden zieht, dann dürfen wir davon ausgehen, dass der Preis nicht zu hoch ist und wir brauchen sein Konzept des freien Willens nicht in Frage stellen.

Gott lässt also bis heute noch das Böse zu, aber nicht in dem Sinne, dass er die Erlaubnis dafür gibt, es zu praktizieren; er läßt nur zu, dass der Mensch derzeit seine Willensfreiheit missbraucht, was Böses zur Folge hat. Interessanterweise wird in Prediger 7:29 gesagt „Gott [hat] den Menschen rechtschaffen gemacht ..., sie selbst aber haben viele Pläne ausgedacht".

Das Böse kommt nicht von allein, vielmehr ist es die Wirkung von Ursachen. Was sind die Ursachen? Diese müssen beseitigt werden, soll das Böse verschwinden. Wer oder was verursacht das Böse? Und wen oder was muss Gott beseitigen, will er das Böse nicht mehr länger dulden? Gott hat nach Epheser 1 Vers 9 einen Wunsch und ein Vorhaben. 

„Es hat mit seinem Wunsch und Vorhaben zu tun, an der Grenze der festgelegten Zeiten eine Verwaltung aufzubauen, um alles im Himmel und alles auf der Erde in dem Christus wieder zusammenzubringen.“

Als Schöpfer des gesamten Universums sieht sich Gott für weitaus mehr verantwortlich, als nur für einen geregelten Ablauf des Lebens. Er möchte, dass seine gesamte Schöpfung in Frieden und Harmonie miteinander lebt. Aus diesem Grund hat er Grundsätze und Gebote gegeben, die das Leben umfassend regeln.  Wesen, die die Prinzipien Gottes nicht anerkennen oder sich dagegen auflehnen, bringen nicht etwa einfach nur eine Disharmonie ins Spiel, sondern arbeiten bewusst oder unbewusst an der Zerstörung des natürlichen Ordnungsgefüges zwischen Schöpfer und seiner Schöpfung. Daher ist es von Gott aus gerecht, wenn er solche Geschöpfe nicht für immer gewähren lässt, sondern ihnen ihr Lebensrecht entzieht.

Sorry, wurde etwas länger

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Hallo gromio,

jetzt machst du ein Thema auf, dass uns indirekt zum Jahr 607 v.u.Z. führt.

Das Jahr 607 v.u.Z ist ein bedeutendes Jahr in der biblischen Chronologie, zumindest nach der Auffassung der Zeugen Jehovas. Es markiert den Beginn von den in Daniel erwähnten 7 Zeiten, und mündet somit im Jahr 1914 u.Z. – das Jahr das für Zeugen Jehovas die Inthronisierung Jesu im Himmel markiert, ebenso wie den Anbruch der „letzten Tage“. Mit dem Jahr 607 v.u.Z. widersprechen Zeugen Jehovas jedoch der säkular gängigen Neo-Babylonischen Chronologie.

Wie kommen Zeugen Jehovas auf 607 v.u.Z für die Zerstörung Jerusalems? Das kann man selbst nachlesen im Wachtturm von Oktober 2011 (Teil 1 – S. 26) und November 2011 (Teil 2 – S. 22)– entweder über die Watchtower Online Library http://wol.jw(dot)org oder indem man sich die Publikation als PDF Datei runterlädt unter www.jw(dot)org.

In aller Kürze: Das Jahr 539 u.Z. war das Jahr in dem die medo-persische Streitmacht unter Cyrus (oder Kyrus II) die Stadt Babylon eroberte, und die sich in Babylon im Exil befindlichen Juden befreite. 2 Jahre später (nachdem Kyrus der neue König von Babylon wurde) kehrten viele der Juden aus Babylon zurück nach Juda/Jerusalem und begannen mit dem Wiederaufbau der Stadt. Das Jahr 539 u.Z. für die Eroberung Babylons durch Kyrus II wird von säkularen Historikern zweifelsfrei bestätigt.

Laut der Bibel sollte Jerusalem bzw. Juda 70 Jahre lang brach bzw. verwüstet daliegen, nachdem die Chaldäer unter Nebukadnezar II Jerusalem zerstörten (Jeremia 5:8-11; 2. Chronika 36:20, 21; Daniel 9:2).

Die Berechnung ist also ganz einfach: Wenn man der biblischen Chronologie vertraut, so muss die Zerstörung Jerusalems siebzig Jahre vor der Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil und der Wiedereinführung der wahren Anbetung in Jerusalem stattgefunden haben: 537 v.u.Z – 70 Jahre = 607 v.u.Z.

Historiker sind sich jedoch weitestgehend einig dass die Zerstörung Jerusalems 20 Jahre später stattfand, als die biblische Chronologie es darstellt, nämlich um 587 v.u.Z.

Auf die gängigen Argumente gehen die obigen Wachtturm Artikel von Oktober/November 2011 ein.

Wie zu erwarten, hat Kritikern von Zeugen Jehovas die Erklärung in den beiden Wachtturm-Artikeln gar nicht gepasst – und es wurde fleißig nach Fehlern in der Argumentation gesucht.

Viele Grüße aus Berlin

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