Tobstar84OB

Zusatz:

https://www.anonyme-alkoholiker.de/publikationen/literatur/blauesbuch/

Dieses blaue Buch ist sehr gut! Allerdings sollte man das spirituelle Moment in Zusammenhang mit Gott und die persönliche Erscheinung des Gründers der Anonymen Alkoholikern William Griffith Wilson ausklammern. Glaube an Dich selbst das du es weiterhin schaffst und besinne Dich auf Deine eigene Dir innewohnende schöpferische Kraft und vertraue ihr!

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Grüß Dich Tobstar85OB!

Geld sparen! Rückführungen sind der größte Quatsch und nur für sehr naive Gemüter.

Rückführungen sollen in ein Vorleben, also einem Leben vor der Geburt führen. Aber bevor man geboren worden ist, existiert kein Bewusstsein und damit auch keine Erinnerung dieser Person an ein Vorleben, denn dieses ist an ein Gehirn gebunden, das es vor der Geburt nicht gab. Infolge dessen ist eine Rückführung und die Behauptung von Zwischenseelen (so ein ausgemachter Blödsinn) die gelagert sein sollen, der größte Unsinn aller Zeiten und eine äußerst freche Geldschneiderei und eine unethische Ausnutzung von leidenden Menschen.

Das hilft Dir auf keinen Fall!

Was aber sinnvoll wäre ist, dass Du in einer Psychotherapie Deine Kindheit aufarbeitest und feststellst, was in ihr zu Deiner (ehemaligen) Sucht führte. Aber weiterhin bleibt klar:

...das erste Glas stehen lassen und sich jeden Tag neu sagen, nur für heute, nur für 24 Stunden keinen Alkohol.

Als ehemaliger Angehöriger eines Alkoholkranken und als Fachkrankenpfleger kann mir NIEMAND! mehr in Sachen Alkohol etwas vormachen. Auch der Kranke selbst nicht. Du musst schon selbst an Deiner Vergangenheit und an Deinem Verhalten arbeiten, damit Du nicht wieder rückfällig wirst.

Eine Selbsthilfegruppe wäre dabei auch sehr nützlich und hilft.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Es gibt keinen Gott und keine Stimme von oben

Grüß Dich joerosac!

Beim ersten Satz spricht eher die Verzweiflung für die es keinen Trost gibt. Der zweite Satz grenzt an akkustische Halluzination.

Mehr ist dazu nicht zu sagen!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich paranomaly!

Nein, denn Gott mutiert hier zu einem Wesen auch wenn man es mit Energie bezeichnet. In Wirklichkeit können wir nichts darüber wissen, es ist das Geheimnis des Seins! Nur ein paar logische Schlüsse sind möglich, die vernünftig sind! Es geht ja darum, warum etwas ist und nicht nichts und das noch vor dem Urknall! Und das jemand an gar nichts glaubt, das geht nicht! Als Mindestmaß muss er schon an das Leben glauben. Wenn nicht, das wäre er nicht überlebensfähig, denn um das Leben bewältigen zu können, muss man an es glauben. Auch wer an Gott glaubt, glaubt an das Leben. Nur werden leider die Widersprüchlichkeiten im Gottglauben verdrängt und irgendwie für das Leben passend gemacht, was aber nicht geht und bei genauer Hinterfragung zusammenbricht!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich FragPumba!

Ich schließe mich voll den Inhalten dieser Dokumentation an:

Seelenfänger

https://www.youtube.com/watch?v=_9Jk0XDO-ZA&feature=youtu.be

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich DieVanilletorte!

In der Regel ist das die brennende Kerze. Da unterscheiden sie sich nicht von den Kirchen, aber eben nur in diesem Punkt. Die einzelnen freireligiösen Gemeinden haben natürlich noch ihr Logo, das aus einer Feuerschale besteht. Bei der Trauerrede in einem Gebäude wird die sicher irgendwo auch dabei an der Wand hängen. Sie sind Freidenker und insofern Ungläubige, als das sie nicht an Gott glauben.

http://www.freireligioese.de/mitglieder-im-bfgd.html

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich 1432!

Rein biologisch wenn er tot ist. Aber geistig-seelisch bleibt der Verstorbene immer noch ein lebendiger Mensch in der Erinnerung.

Was die Verhaltensweisen des Menschen angeht und man sagen könnte, die oder der ist doch kein Mensch, dann resultiert das aus der Abscheu und dem Ekel, den man gegen diesen Menschen aufgrund seines Verhaltens hat.

Konrad Lorenz, der berühmte Verhaltensforscher sagte jedoch einmal:

"Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir" ...

... und das bedeutet, das wir erst durch evolutionäre Entwicklung und durch unsere eigene Arbeit an uns selbst zum wahren Menschen entwickeln müssen. Damit ist ein Idealmensch gemeint, der im philosophischen Denken als Übermensch bezeichnet wird.

Übermensch

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbermensch

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich Marcel78x!

Woher soll man das wissen, wenn die Existenz Gottes sogar fragwürdig ist? Es gibt doch viele vernünftige Gründe, dies anzuzweifeln. Das ist keine dumme Antwort, sondern verweist auf die Vernunft von der abhängig ist, aufgrund man die Richterinstanz Gott für wahr hält oder eben nicht.

Zusammenfassend ist daher überhaupt keine Antwort möglich, die Dich befriedigen kann. Ganz allgemein gesehen ist es wohl so, das die Existenz Gottes eher unwahrscheinlich ist und damit würde auch diese Richterinstanz Gott, vor der man angeblich stehen könnte, wegfallen.

Wenn Du auf die Frage wirklich Antwort haben willst, dann bleibt nur die Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes und die Unwahrscheinlichkeit der Gottesexistenz ernsthaft zu überdenken.

SEHR WICHTIG

Beides musst Du wahrhaftig recherchieren. Und dazu musst Du Dich in die jeweilige Szene hineinbegeben. Und wenn es über alle Medien ist, die darüber berichten, Bücher, Internet, Videos, Filme, Reden, Besuche bei den Gemeinschaften, Diskussionen, Nachfragen usw.usw. Islam - Christentum und (religiösen) Atheismus.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich O0Q0O!

Es ist für alle Evolutionswissenschaftler klar, das Hirnstrukturen, die ja das zentrale Steuerungsorgan sind, seinen Träger dazu befähigt, mit seiner Umwelt klarzukommen. Das gilt ebenso für uns Menschen. Insofern ist die Realität die Matrix für die Steuerung unseres Körpers durch das Gehirn, welches sich auch an die Umweltgegebenheiten anpasste. Gemäß Darwins Aussage von der Abstammung der Arten und mit Survival of the fittest (Überleben durch beste Angepasstheit). Wir haben also nur den Blick, den wir als Mensch evolutionär haben können. Diese Wahrnehmung der Wirklichkeit ist also menschspezifisch, kann aber niemals goldfischspezifisch sein.

So wird Realität unterschiedlich interpretiert. Das ist die verzerrte Wahrnehmung, von der Stephen Hawking spricht, weil die Wahrheit, also unsere Wahrheit oder die des Goldfisches, jeweils nur die ist, die vom vorgegebenen evolutionären Vermögen her erkannt werden kann. Eine absolute Wahrheit gibt es nicht, jedenfalls können wir sie nicht erkennen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich Muppet8!

Offenbar versuchst Du Dich religiös zu orientieren. Um hier Hilfestellung zu leisten kann man nicht sagen, was Du zu glauben hast. Es kommt darauf an, einen Weg zu finden, auf dem Du frei bist und wo auch die Irrtümer zu diesem Weg gehören. Sie gehören zur Orientierung dazu.

Ich könnte Dir da einen Vortrag empfehlen, den ich in Kassel öffentlich hielt. Vorweg sage ich Dir, dass ich religiöser Atheist bin. Geht das zusammen? Ja, es geht sehr zusammen. Und die Argumente findest Du hier:

Der Urgrund - Von der ersten Ursache bis zum Weg zu uns selbst

https://www.dropbox.com/s/fn82gycivc6jdcr/Der Urgrund - Von der ersten Ursache bis zum Weg zu uns selbst.pdf?dl=0" target="_blank">https://www.dropbox.com/s/fn82gycivc6jdcr/Der Urgrund - Von der ersten Ursache bis zum Weg zu uns selbst.pdf?dl=0

Der Vortrag ist spannend, ein Angebot zur Selbsthilfe und spricht auch die Seele an. Und es wird Dein Denkapparat gefordert. Ohne den geht es natürlich nicht. Und Du solltest Dir Zeit nehmen dafür.

Woher ich das weiß? Auch eigene Erfahrung

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich HOHOHOTSCHIMING!

Frage Dich, wie Du ein guter Mensch werden kannst. Deinen Antworten dann zu folgen, lässt Dich ganz bei Dir sein. Politisch korrekt ist nur, was dem Menschen gerecht wird. Wenn Du fragst, wie werde ich ein guter Christ, dann folgst religiösen Regeln, die Dir aber nicht die Freiheit lassen, der zu werden, der Du sein könntest.

Christsein und Mensch sein ist etwas Unterschiedliches. Willst Du wahrhaftiger Christ sein, musst Du den Regeln der Religionsgemeinschaft folgen, was aber nicht immer den Bedürfnissen des Menschen entspricht und auch oft nicht umsetzbar ist, weil es inhaltliche Widersprüche gibt.

Willst Du Mensch sein, dann ist das ein lebenslanger Prozess, denn Du wirst nie fertig zu lernen. Du musst Dich dabei nur Dir selbst und nicht gegenüber einem Gott verantworten und die Folgen Deines Verhaltens auch im gesetzlichen Sinne tragen, im positiven und im negativen Sinne.

Dies macht Dich stark, das andere schwächt Dich, denn Du musst einem Gott wohlgefällig sein und bist von seiner Gnade abhängig, von der Du nicht weißt, wann sie Dir erteilt wird.

Mensch werden oder Mensch sein

https://www.youtube.com/watch?v=MfjRrwI1MQQ

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich BumRakTschakka!

Es gibt nur eine Möglichkeit: Du musst zu einer Schuldner,- und Insolvenzberatung gehen.

Vielleicht hilft Dir dies weiter?

https://www.forum-schuldnerberatung.de/

Wenn Du jedoch psychisch krank bist und deshalb so viele Probleme hast, dann brauchst Du möglicherweise zusätzlich Therapie in Verbindung eines gesetzlich bestimmten Betreuers.

Offenbar bist Du nicht in der Lage, Deine Situation selbst zu stemmen, aus welchen Gründen auch immer.

Darüber musst Du dann mit einem/einer ärztlichen Psychotherapeuten(in) sprechen. Ich denke ernsthaft, dass Du so eine Hilfe brauchst.

Ob Du arbeitsfähig bist, das weiß ich nicht. Das wird sich in der Therapie herausstellen.

Du brauchst Struktur, seelische Stabilität und kompetente Unterstützung.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich Helferkinq!

Wozu soll das gut sein? Als wenn der Gottglaube genau das sein ist, den man unbedingt haben sollte. Jeder soll das glauben, was er meint. Von mir aus den größten Quatsch. Nur soll er damit nicht andere behelligen. Außerdem wird das nicht eintreten, was Du Du Dir vorstellst. Das sind doch ungelegte Eier, die hier ausgebrütet werden sollen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich Amicorum!

Also entweder ist das Satire auf das Geld, indem das Geld zum Gott erhoben wird oder aber dieser Mensch meint es tatsächlich ernst. Beides wäre durchaus denkbar.

Aber man vertritt die Todestrafe.

Wie die USA mit ihrem Dollar.

Das 5. Gebot Gottes: Du sollst nicht Töten.

Die Todesstrafe ist nur in einem Rachejustizsystem zu finden, 'Aug um Auge, Zahn um Zahn' ganz direkt nach der Bibel in den USA. Das hat dort Tradition! Beides hat insofern miteinander zu tun, wenn man sich denkt, das beide Geisteshaltungen in gleicherweise gnadenlos sind. Da sagt etwas über den inneren Zustand weiter Teile der Bevölkerung aus bzw. etwas über die Beeinflussung durch die Politik, die solche Haltung besitzt.

Zum Töten

Als Gottesgebot ist dieser Vorsatz völlig untauglich. Nicht töten meint hier nicht töten IN JEDEM Falle. Das muss auch so sein, denn sonst wäre man ja nicht gottgefällig. Schon rein aus Vernunft müsste es aber dem Menschen gestattet sein, sein Leben zu verteidigen, was ihm doch angeblich Gott gab.

Es ist also unlogisch und widersprüchlich etwas dagegen zu haben, auch wenn doch dieser Gott der Verursacher seines Gebotes ist. Ansonsten hätte er ja den Tod abschaffen können, er ist ja Gott und man bräuchte sich nicht zu verteidigen!

So einen Gott kann es nicht geben, er wäre dann ja nicht perfekt. UNDENKBAR? Keineswegs!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich slatttt!

Da wäre zuerst die Frage zu stellen: was ist überhaupt unter Gott zu verstehen? Da liegt der Hase im Pfeffer.

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Einmal die Vorstellung, das Gott eine Person ist, ein Vater, der alle liebt, allgütig, allmächtig und allwissend, immer für uns da sein soll, er beschützt uns und sieht alles.

Und dann die Vorstellung, das Gott eher das Göttliche ist. Das Göttliche ist eine geheimnisvolle schöpferische Kraft im Sein und Ursache allen Werdens, Sichentwickelns, des Wandels und des Vergehens. Diese Kraft wird als ES gedacht, formlos und unpersönlich aber doch in seiner Wirkung (Sein) verehrbar. So gesehen kann das Göttliche als existent verstanden werden. Vor allem auch deswegen, weil wir als Menschen selbst bewusst schöpferisch tätig sein können. Somit wäre das Göttliche ein Teil von allem was ist, von allem Lebendigen und umgekehrt, wir und alles Lebendige ist Teil dieses Göttlichen. Und da alles Lebendige (Pflanzen und Pilze, Viren und Bakterien usw. eingeschlossen) aus Materie bestehen, ist die Materie auch ein Teil dieses Göttlichen. Somit ist das Leben etwas Heiliges und wir werden mit dieser Vorstellung geheiligt.

Im ersten Falle jedoch ist Gott vom Menschen getrennt, wir sind ihm unterworfen und werdenh nur seiner Gnade durch Wohlverhalten teilhaftig. Und dann muss noch die Frage gestellt werden, ob die Beschreibung in diesem Falle in sich logisch ist. Und das ist es eben nicht. Bekannt ist das Problem der Theodizee, das über die Inhalter der Offenbarungsreligionen unlösbar ist.

Theodizee

https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee

Rechtfertigung Gottes hinsichtlich des von ihm in der Welt zugelassenen Übels und Bösen, das mit dem Glauben an seine Allmacht, Weisheit und Güte in Einklang zu bringen gesucht wird. Rechtfertigung Gottes hinsichtlich des von ihm in der Welt zugelassenen Übels und Bösen, das mit dem Glauben an seine Allmacht, Weisheit und Güte in Einklang zu bringen gesucht wird.

Im zweiten Beispiel tritt das Problem nicht auf. Das Göttliche besitzt in dieser Vorstellung zwei Seiten: das Leben als Ausdruck des Göttlichen hat eine schöpferische, erhabene, wunderbare und in diesem Sinne ergreifende Seite. Aber es gibt auch die destruktive zerstörerische, die grauenhafte und leidenverursachende Seite, die uns auch ganz massiv ergreift, aber nicht mit positiven Gefühlen verbunden ist. Auch wir sind destruktiv und Leiden verursachend und grauenhaft in Erscheinung treten. Es sind zwei Seiten derselben Medaille und sich deshalb natürlich auch in uns manifestieren. Und dazwischen haben wir Menschen nach Sinn zu suchen.

In den Offenbarungsreligionen heißt dieser Gott Gott, Allah oder Jahwe. Im anderen falle (Freireligiosität) nennt sich "Gott" das Göttliche, das Eine, das Geheimnisvolle, Weltseele, schöpferische Kraft, das Geheimnis, das Unendliche oder auch das Unnennbare.

Und hier gibt es die religiöse Vorstellung:

Alles aus Einem

Eines in Allem.

Im Hinduismus gibt es einen Spruch

Gott (als das Göttliche) schläft im Stein,

atmet in der Pflanze,

Träumt im Tier,

Und wird sich selbst

im Menschen bewusst.

Das was ich schrieb ist aber nur ein rudimentärer Teil dessen, was noch gesagt werden könnte bzw. muss.

Deshalb möchte ich Dir Mut machen, doch einmal meinen öffentlich gehaltenen Vortrag in Kassel durchzulesen. Du brauchst aber Zeit dafür, es sind etwa zwanzig Seiten, aber spannend und verständlich gehalten. Danach wird Dir vieles klarer sein, so hoffe ich. Und Du wirst nicht manipuliert oder indoktriniert, sondern es wird an die Vernunft appelliert und die Seele angesprochen.

Der Urgrund - Von der ersten Ursache bis zum Weg zu uns selbst

https://bit.ly/2ocI7Q6

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich 53bi02!

Hier hast Du eine umfassende Erklärung:

Es gibt zwar keine allgemeine Definition von Religion. Aber es gibt eine sehr nahekommende Definition. Und zwar ist das die von Gustav Mensching, die wohl am ehesten den Begriff erklärt. Sie gilt auch als klassisch!

Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Und sonst nichts!

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet.Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“.

Heiligkeit muss aber keineswegs auf einen Gott oder irgendwelche Götter, Engel, Dämonen oder einzelne Menschen bezogen sein.

Das Leben selbst, mit all seiner Vielfalt, mit seinen Härten, Widersprüchen aber auch mit seinen schönen und erhabenen Seiten, kann als besonders verehrungswürdig angesehen werden. Es kann als dieses Heilige erlebt und so verstanden werden. Damit ist alles in der Natur heilig, auch Du bzw. wir und andere als Lebewesen. Es kommt also darauf an, was Du als Mensch für Dich über das Erleben des Lebens als Heilig bestimmst, welches wiederum Deinen Glauben bestimmt!

Der eigene Zweifel, der eigene Irrtum und das eigene Scheitern muss in diesem Glaubensmodell integriert sein, denn es ist ja Ausdruck des Lebens. Und das ist ein lebenslanger Prozess der Auseinandersetzung, in dem wir nie fertig werden. Das Leben als Heiliges zu betrachten, was ja eine religiöse Haltung ist, erzwingt praktisch aus sich selbst freiwillig und aus Einsicht genau das zu tun, was z.B. Frieden und Gerechtigkeit (u.a.m.) möglich macht.

Nur so kann Religion als Spiritualität gelebt werden.

Spritualität

Spiritualität ist die Umsetzung des eigenen Glaubens ins tägliche Handeln.

Um ein zufriedenes und ausgefülltes Leben führen zu können, muss der Glaube sich an der Wirklichkeit orientieren. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann der Inhalt des eigenen Glaubens nicht umgesetzt werden, denn der innere Widerspruch zur Realität zerreißt den Menschen, denn selbst wenn er wollte, er kann seinen Glauben nicht ins tägliche Handeln umsetzen, er muss scheitern und damit auch die Spiritualität. Das einzige was bleibt ist Hoffnung, aber ohne die Chance seiner Erfüllung.

Paul Watzlawick, der nicht mehr lebende, aber berühmte österreichische Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Sozialphilosoph und Autor schreibt in seinem Buch “Wie wirklich ist die Wirklichkeit“:

„Die sogenannte Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation. Der Glaube, dass es nur eine Wirklichkeit gibt ist eine gefährliche Selbsttäuschung. Es gibt vielmehr zahllose Wirklichkeitsauffassungen, die sehr widersprüchlich sein können, die alle das Ergebnis von Kommunikation sind und nicht der Widerschein ewiger, objektiver Wahrheiten. Wir sind fortwährend mit dem Flicken und Abstützen des wackeligen Gerüstes unserer Alltagsauffassungen der Wirklichkeit beschäftigt. Manchmal sogar auf die Gefahr hin, dass wir Tatsachen verdrehen müssen, damit sie unserer Wirklichkeitsauffassung nicht widersprechen, statt umgekehrt unsere Weltschau den unleugbaren Gegebenheiten anzupassen.“

Wie im letzten Satz angedeutet, kann das religiöse Gefühl in Form von Spiritualität auf diese Weise nicht praktisch umgesetzt werden.

Ich weiß das auch aus eigener Erfahrung.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich smiley9800!

Da muss mal unbedingt was geklärt werden:

Es gibt zwar keine allgemeine Definition von Religion. Aber es gibt eine sehr nahekommende Definition. Und zwar ist das die von Gustav Mensching, die wohl am ehesten den Begriff erklärt.

Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Und sonst nichts!

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet.Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“.

Heiligkeit muss aber keineswegs auf einen Gott oder irgendwelche Götter, Engel, Dämonen oder einzelne Menschen bezogen sein.

Das Leben selbst, mit all seiner Vielfalt, mit seinen Härten, Widersprüchen aber auch mit seinen schönen und erhabenen Seiten, kann als besonders verehrungswürdig angesehen werden Es kann als dieses Heilige erlebt und so verstanden werden. Es kommt also darauf an, was Du als Mensch für Dich über das Erleben des Lebens als Heilig bestimmst, welches wiederum Deinen Glauben bestimmt!

Der eigene Zweifel, der eigene Irrtum und das eigene Scheitern muss in diesem Glaubensmodell integriert sein, denn es ist ja Ausdruck des Lebens. Und das ist ein lebenslanger Prozess der Auseinandersetzung, in dem wir nie fertig werden. Das Leben als Heiliges zu betrachten, was ja eine religiöse Haltung ist, erzwingt praktisch aus sich selbst freiwillig und aus Einsicht genau das zu tun, was z.B. Frieden und Gerechtigkeit (u.a.m.) möglich macht.

Nur so ist Spiritualität wahrhaftig möglich!

Spritualität

Spiritualität ist die Umsetzung des eigenen Glaubens ins tägliche Handeln. Um ein zufriedenes und ausgefülltes Leben führen zu können, muss der Glaube sich an der Wirklichkeit orientieren. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann der Inhalt des eigenen Glaubens nicht umgesetzt werden, denn der innere Widerspruch zur Realität zerreißt den Menschen, denn selbst wenn er wollte, er kann seinen Glauben nicht ins tägliche Handeln umsetzen, er muss scheitern und damit auch die Spiritualität. Das einzige was bleibt ist Hoffnung, aber ohne die Chance seiner Erfüllung.

Paul Watzlawick, der nicht mehr lebende, aber berühmte österreichische Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Sozialphilosoph und Autor schreibt in seinem Buch “Wie wirklich ist die Wirklichkeit“:

„Die sogenannte Wirklichkeit ist das Ergebnis von Kommunikation. Der Glaube, dass es nur eine Wirklichkeit gibt ist eine gefährliche Selbsttäuschung. Es gibt vielmehr zahllose Wirklichkeitsauffassungen, die sehr widersprüchlich sein können, die alle das Ergebnis von Kommunikation sind und nicht der Widerschein ewiger, objektiver Wahrheiten. Wir sind fortwährend mit dem Flicken und Abstützen des wackeligen Gerüstes unserer Alltagsauffassungen der Wirklichkeit beschäftigt. Manchmal sogar auf die Gefahr hin, dass wir Tatsachen verdrehen müssen, damit sie unserer Wirklichkeitsauffassung nicht widersprechen, statt umgekehrt unsere Weltschau den unleugbaren Gegebenheiten anzupassen.“

Wie im letzten Satz angedeutet, kann das religiöse Gefühl in Form von Spiritualität so nicht praktisch umgesetzt werden.

Ich weiß das auch aus eigener Erfahrung.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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