Grüß Dich katharinabcu!

Ich bin der Meinung, das da, wie andere dies leider in der Öffentlich auch tun, etwas durcheinander geworfen wird. Nicht Religion ist das Problem, sondern der Glaube. Kein Glaube entbindet jedoch den Einzelnen von seiner Verantwortung, ihn auch zum Wohle aller Menschen umzusetzen. Das eigene Tun und Lassen ist damit selbstverständlich in die Verantwortung integriert. Dabei spielen die Menschenrechte und besonders bei uns auch die Verfassung (Grundgesetz) die entscheidende Rolle!

Wenn Du also statt Religion Glauben einsetzt, dann kann ich da zustimmen, aber allerdings muss ich dies ein wenig einschränken. Es kommt darauf an, was man glaubt. Ist der Glaube tolerant (Toleranz hat aber seine Grenzen), wirklichkeitskompatibel (kein Realitätsverlust), ohne Dogma, ohne Priester, ohne Heilige Schriften und ohne Missionsgedanken, dann ist das für Frieden und Gerechtigkeit die beste Grundlage. Alles andere besitzt doch zumindest die Gefahr, Freiheit in allen denkbaren Form zu beschädigen. Und vielfach bekommen wir das ja im In,- und Ausland deutlich vor Augen geführt.

Das darf nicht sein! Das gilt auch für unsere hier ansässige evangelische und katholische Kirche!

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Erlärung des Unterschiedes zwischen Religion und Glaube. Ich denke, das sollte ich hier noch hinzu fügen damit die Antwort auf Deine Frage richtig abgerundet wird.

Es gibt zwar keine allgemeine Definition von Religion. Aber es gibt eine sehr nahekommende Definition. Und zwar ist das die von Gustav Mensching, die wohl am ehesten den Begriff erklärt.

Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet.Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“.

Heiligkeit muss aber keineswegs auf einen Gott oder irgendwelche Götter, Engel, Dämonen oder einzelne Menschen bezogen sein. Es wäre auch unvernünftig, weil ersten diese "Wesen" eine Erfindung des Menschen sind und zweitens ist der Mensch selbst auch fehlbar. Seine Heiligkeit muss ganz anders begründet werden und liegt außerhalb von dogmatischen Glaubensvorschriften.

Das Leben selbst, mit all seiner Vielfalt, wenn es als besonders verehrungswürdig angesehen wird, kann als dieses Heilige erlebt und so verstanden werden. Es kommt also darauf an, was Du als Mensch für Dich über das Erleben des Lebens als Heilig bestimmst, welches wiederum Deinen Glauben bestimmt! Da niemand mitzureden.

Der eigene Zweifel, der eigene Irrtum und das eigene Scheitern muss in diesem Glaubensmodell integriert sein, denn es ist ja Ausdruck des Lebens. Und das ist ein lebenslanger Prozess der Auseinandersetzung, in dem wir nie fertig werden. Das Leben als Heiliges zu betrachten, was ja eine religiöse Haltung ist, erzwingt praktisch aus sich selbst freiwillig und aus Einsicht genau das zu tun, was Frieden und Gerechtigkeit (u.a.m.) möglich macht.

Aber eben nur dann!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich NordishVik!

Ich verstehe Dich, ghanz sicher! Aber da hilft nur eins. Auswandern! Beispielsweise in die Rocky Mountains. Vorher alle Genehmigungen einholen.

Mach es dem hier nach! https://www.youtube.com/watch?v=h-2N8GIth8U

Da kommt Abenteuerlust auf. Leicht ist es aber nicht, sicher nicht! Aber man ist ganz bei sich selbst, das ist auch sicher!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Es gibt keine alternative Realität, so wenig wie es alternative Fakten gibt. Und klar: Natürlich würdest Du als Dinosaurier gerne Eichhörnchen fressen. Hau rein.

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Grüß Dich HUNKPAPPA!

Die Antwort ist lang. Das es einen Grund geben muss warum etwas ist und nicht nichts scheint klar. Nur kennen wir den nicht. Man könnte aber folgendes denken und kann nur eine philosophische Antwort sein!

Über den allerletzten Grund weiß niemand etwas Definitives. Um das annähernd herauszufinden wenden wir uns dem Begriff Urgrund zu, der eine neutrale Bezeichnung allen Anfangs darstellt und das Wort Gott vermeidet! Er selbst könnte, für meine Begriffe, als eine Art Samenkorn betrachtet werden, aus dem sich das Sein entfaltet hat und es noch immer tut. Ich denke es ist erlaubt zu behaupten, dass offenbar aus dem Urgrund heraus sich etwas entwickelt hat, das wir jetzt vorfinden. Er könnte sogar als ein Nichts aufgefasst werden, weil es absolut keine Beschreibung bzw. keine beweisbare Erkenntnis darüber gibt, was vor dem Urknall war. Dabei ist es an dieser Stelle wichtig zu wissen, dass es philosophisch unterschiedliche Interpretationen vom Nichts gibt und um das zu begreifen, braucht es nicht ellenlanger Vorkenntnisse über die Geschichte der Philosophie.

Vereinfacht gesagt reicht der Begriff Nichts von der Vorstellung eines absoluten Nichts, was bedeutet, das aus Nichts auch nichts entstehen kann, - also das Unmögliche, - bis hin zu dem Begriff Nichts, das als Nichtsein aufgefasst wird und meint, das zwar ebenfalls nichts ist, aber aus dem etwas werden kann, - also das Mögliche.

Letz­teres ist mir gedanklich am sympathischsten und erscheint mir am wahrscheinlichsten, wenn wir über den Anfang des Seins philosophieren. Denn es ist klar, es ist ja etwas und nicht nichts! Wäre es da nicht erlaubt, diesem Nichts als Nichtsein ein schöpferisches Prinzip als Trieb- oder Treibkraft hin zum Sein zuzuschreiben? Und müsste sie im Urgrund nicht zumindest als Möglichkeit zur Entfaltung geruht haben und dann mit dem Urknall wirksam wurde? Wir beob­achten und erleben ja ein Werden, Sichent­wickeln, ein Sichwandeln und ein Vergehen auf unserer Erde und im All. Wir sehen etwas und können es hören, schmecken, riechen und fühlen.

Alle anderen Erklärungen scheinen mir unseriös, denn sie entbehren der inneren Logik. Auch die Physiker können nichts anderes sagen und tun es eben auf wissenschaftlicher Basis. Ihre Erkenntnisse reichen aber nur bis ein paar Sekunden nach dem Urknall. Der Rest was davor sein soll ist auch für sie reine Spekulation. Sie wissen es nicht.

Aus diesem Grunde halte ich obige Darstellung für sehr wahrscheinlich. Sie ist aber nur die Hälfte dessen, was noch weiter gesagt werden könnte. Das würde hier aber Rahmen sprengen. Du kannst in meinem Profil meinen öffentlich gehaltenen Vortrag lesen: Religiosität - aber wie? (LINK)

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich RainyRituals!

Glauben an sich, das muss zuerst gesagt werden, hat nichts mit dem Glauben an einen Gott zu tun. Und wenn Du damit Schwierigkeiten hast, dann hilft auch kein Mehr von Demselben. Dein Glaube muss Dich tragen, in guten und in schlechten Lebenslagen, um das Leben besser bewältigbar zu machen. Das scheint mir bei Dir nicht der Fall zu sein. Religion ist per se nicht etwas, was Du verteufeln solltest, sondern Du brauchst nur ein besseres Verständnis darüber.

Da hilft sich klar zu machen, das nur die Vernunft als oberste Kontrollinstanz dazu dienen kann, sein religiöses Bedürfnis über den Glauben wirklichkeitskompatibel stillen zu können und somit Glaube den Weg weist. Vernunft meint in diesem Sinne, dass der Glaube aus dem Diesseits und aus unserer Lebenswirklichkeit entwickelt werden muss. Das ist Deine Verantwortung und eigentlich die jedes Menschen.

Ich will das genauer erklären und da ist folgendes zu beachten:

Es gibt zwar keine allgemeine Definition von Religion. Aber es gibt eine sehr nahekommende Definition. Und zwar ist das die von Gustav Mensching, die wohl am ehesten den Begriff erklärt.

Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet.Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“.

Heiligkeit muss aber keineswegs auf einen Gott oder irgendwelche Götter, Engel, Dämonen oder einzelne Menschen bezogen sein. Es wäre auch unvernünftig, weil ersten diese "Wesen" eine Erfindung des Menschen sind und zweitens ist der Mensch fehlbar. Das Leben selbst, mit all seiner Vielfalt, welches als besonders verehrungswürdig angesehen wird, kann auf diese Weise als das Heilige erlebt werden. Es kommt also darauf an, was Du als Mensch als Heilig erlebst. Und das wiederum bestimmt Deinen Glauben! Und der Zweifel, der Irrtum und das Scheitern muss min diesem Glaubensmodell integriert sein, denn es ist ja Ausdruck des Lebens. Und das ist ein lebenslanger Prozess, in dem wir nie fertig werden.

Ich möchte daher mal kurz von mir sprechen:

Das Heilige ist für mich eine geheimnisvolle schöpferische Kraft im Sein. Sie ist nur erlebbar über oder durch das was ist, also über die Gesamtheit all dessen, was in Erscheinung tritt, einschließlich uns selbst. Welche Substanz bzw. was es genau ist, ist nicht möglich zu beschreiben.

Victor Hugo (Ügo gesprochen), ein nicht mehr lebender französischer Schriftsteller hat dieses Geheimnis oder das göttliche als schöpferische Kraft anhand des Beispiels von Musik so beschrieben:

Musik drückt das aus, worüber man nicht sprechen kann und zu schweigen unmöglich ist.

Und das betrifft alles, was uns im Werden, Sichentwickeln und Vergehen emotional ergreift. Diese Ergriffenheit ist das religiöse Gefühl im Glauben, welches als "erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten" Menschen“.

Damit dieses Gefühl nicht in die Irrationalität und ins Abseits aus unserer Lebenswirklichkeit führt, muss für Dich die Vernunft die entscheidende Rolle spielen.

Marie von Ebner-Eschenbach, eine nicht mehr lebende Schriftstellerin sagte dazu: "Wer nichts weiß, muss alles glauben".

Deshalb sollte Dich die Vernunft leiten, etwas wissen zu wollen, damit Du entscheiden kannst, was glaubwürdig ist und was nicht. Nicht alles was erzählt wird, ist auch glaubwürdig!!

Du kannst auch meinen öffentlich gehaltenen Vortrag lesen, den Du in meinem Profil findest (Link) - Titel: Religiosität - aber wie?) Nimm Dir aber Zeit dafür und das Nachdenken ist hier ein wichtiger Umstand.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich guitschee!

"Da es ja unendlich viele solche Glaubensrichtungen mit jeweils eigenen Regeln gibt, müsste der Gläubige also doch eigentlich total verunsichert sein, ob sein Verhalten jetzt für die jenseitige Zukunft überhaupt das Richtige ist?"

Es kommt nicht darauf an wieviele Glaubensarten es gibt, sondern darauf, ob der Gläubige in seiner Glaubensart Gewissheit findet, seine Gewissheit wohlgemerkt. Andere Glaubensrichtungen sind Konkurrenten, die toleriert aber inhaltlich auf Abstand gehalten werden, wobei bei Letzterem in gewissen Kreisen auch radikale Lösungen dafür bevorzugt werden und wo Intoleranz viel Leid verursacht.

Die Verunsicherung würde sich daher nicht durch die Existenz anderer Glaubensarten (Religionen) einstellen, sondern viel eher durch eigene Glaubenswidersprüche, die evident sind jedoch verdrängt werden. Das ist natürlich erfolglos, weil sie deshalb nicht aus der Welt sind. Und das macht was mit den Gläubigen.

Diagnose:

Die Störung heißt Weltfremdheit.

Die daraus enstehenden Symptome sind Isolation und Aggression aus geglaubter Diskriminierung, wenn das eigene pschologische Überleben in Gefahr gewähnt wird.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich Lalala217!

Deine Frage ist sehr interessant aber auch wichtig sie zu beantworten. Ich gehe jetzt mal davon aus, das Du mit Unendlichkeit keinen Gott meinst. Wollte man sich über das Göttliche als Unendliches unterhalten, sieht die Sache noch interessanter aus und braucht dazu auch unbedingt die wissenschaftlichen Feststellungen.

Unendlichkeit ist absolut! Es gibt nichts darüberhinaus.

Allerdings nur gedacht und auf dem Papier. Wenn man von der Unendlichkeit des Universums spricht, dann ist diese Grenzenlosigkeit als in sich geschlossenes Ganzes zu betrachten, in dem man nie an ein Ende kommt, weil man, wollte man eine Reise an die Grenze unternehmen, mathematisch und physikalisch gedacht, trotz Geradausfliegens, irgendwie immer zu dem Punkt zurück käme, den man verlassen hat, falls diese "Reise" überhaupt möglich wäre. Insofern ist dies wissenschaftlich als Unendlichkeit zu verstehen und ein Zustand in Raum und Zeit. Der eigene Standort bei diesem Gedankenmodell wäre nicht der Anfang aber auch nicht das Ende, sondern immer beides und hebt sich gegenseitig auf. Wie analog in einem Kreis, der auch keinen Anfang und kein Ende hat. Nur, dass das Universum kein Kreis oder eine Kugel ist, sondern nur Grenzenlosigkeit in beschriebenen Sinne.

Vieles in der Astronomie ist feststellend, aber in allerletzter Konsequenz nicht erklärbar.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich guitschee!

Wenn Du das so allgemein fragst, dann bin natürlich auch ein Gläubiger, doch ich bin freireligiös bzw. freigläubig.

Und da ist folgendes zu beachten:

Es gibt zwar keine allgemeine Definition von Religion. Aber es gibt eine sehr nahekommende Definition. Und zwar ist das die von Gustav Mensching, die wohl am ehesten den Begriff erklärt.

Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet.Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“.

Heiligkeit muss aber keineswegs auf einen Gott oder irgendwelche Götter, Engel, Dämonen oder einzelne Menschen bezogen sein. Das Leben selbst, mit all seiner Vielfalt, welches als besonders verehrungswürdig angesehen wird, kann auf diese Weise als das Heilige erlebt werden. Es kommt also darauf an, was der Mensch als Heilig erlebt. Und das wiederum bestimmt seinen Glauben!

Das Heilige ist für mich eine geheimnisvolle schöpferische Kraft im Sein. Sie ist nur erlebbar über oder durch das was ist, also die Gesamtheit all dessen, was in Erscheinung tritt, einschließlich uns selbst. Welche Substanz bzw. was es genau ist, ist nicht möglich zu beschreiben.

Victor Hugo, ein nicht mehr lebender französischer Schriftsteller hat dieses Geheimnis oder das göttliche genannt anhand des Beispiels von Musik so beschrieben:

Musik drückt das aus, worüber man nicht sprechen kann und zu schweigen unmöglich ist.

Da finde ich mich absolut wieder.

Ich bin somit religiös und mein Glauben hat die Einheit allen Seins zum Thema. Das meint: Alles ist mit allem verbunden, nicht nur auf der Erde sondern auch im All! Und wir Menschen sind ein unlösbarer Teil davon. Und das hat gravierende Konsequenzen und hebt sich von den hier christlich oder islamisch Gläubigen fundamental ab.

Falls Du mehr lesen willst darüber, dann kannst Du meinen Vortrag in meinem Profil anklicken: Religiosität - aber wie? (Link)

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich JeniferEva!

Bitte lies hier nach!

Das ist aber nur aus christlicher Sicht gesehen.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/geheiligt-werde-dein-name-aber-welcher.1124.de.html?dram:article_id=177040

Ansonsten müsste man definieren, was eigentlich Gott sei. Und wenn man ehrlich ist, steht Gott eigentlich für das Geheimnis des Seins. Niemand weiß was Gott oder besser gesagt das Göttliche ist.

Die Indianer sehen Gott als Geheimnis, auch wenn er einen Namen hat. In der Regel ist der personal gedachte Gott immer männlich.

Für andere, die an keinen solchen Gott glauben, ist der Begriff Gott an bestimmte Religionen gebunden, die man für sich nicht akzeptiert. Deshalb ist das Wort göttlich viel besser. Und dafür gibt es viele Namen für diejenigen, die nicht christlichen, jüdischen oder islamischen Glaubens oder was auch immer sind:

Gott (der Begriff wird meistens vermieden um Verwechslungen zu vermeiden), das Göttliche, das Unnennbare, das Eine, Weltengeist, das Ewige (im Sinne von Zeit,- und Raumlosigkeit), das schöpferische Prinzip, die schöpferische Kraft, das Unbegreifliche.

Für alle diese Begriffen gilt das Nichtwissen von dem Geheimnis aber doch die Erkenntnis, das wir diesem Geheimnis unsere Existenz bzw. die des Universums verdanken.

Und das ist nur erlebbar, für jeden anders und das muss es auch bleiben, wenn der Glauben frei bleiben soll!

Zusammenfassend könnte man sagen:

Eines in Allem

Alles aus Einem

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich Playboy Moslems!

Ethik und Islam schließen sich nicht gegenseitig aus. Allerdings nur dann, wenn ethische Grundzüge dem Islam nicht wiedersprechen. Das aber kommt nur dann richtig ins Bewusstsein, wenn verstanden wird, was unter Ethik zu verstehen ist. Und Ethik ist geeignet, sich selbst zu hinterfragen. Doch das müsstest Du wollen. Das sehe ich aber nicht bei Dir, jedenfalls anhand Deiner Aussage festgestellt.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich Moegylein!

Um diese Frage zu beantworten, solltest Du erstmal sagen, was Du unter Ewigkeit verstehst.

Danach müsste die Diskussion erfolgen, was vernünftigerweise überhaupt unter Gott zu verstehen wäre. Und dann ist erst die Frage zu beantworten oder möglicherweise erübrigt sich sogar die Antwort, weil sich dann dieser Wegfall von alleine erklären würde.

Du weißt nicht was ich meine? Nun, dann frage und wir unterhalten uns darüber. Alles andere ist für die seriöse Beantwortung Deiner Frage nicht möglich.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich johann77!

Dazu müsstest Du eigentlich einen Mullah befragen.

Mullahs reklamieren für sich die religiöse Deutungshoheit. Wer dieses Glaubensterrain verlässt bekommt es mit ihnen zu tun. Und das verheißt nichts Gutes! Dem macht es allerlei Beschwerden wer da eine opponente Haltung einnimmt. Die historischen Tatsachen über Mohammed sind in manchem nämlich höchst unerfreulich, um es milde zu formulieren. Migranten die in dieser religiösen Kultur groß wurden, haben hier die schwere Arbeit einer freiheitlich-demokratischen Umorientierung zu leisten. Und da können sich nicht wenige nur schwer von alten Gewohnheiten und Denkweisen verabschieden.

In unserer säkularisierten Gesellschaft die es ja nicht im Nahen Osten oder in der Türkei beispielsweise gibt, ist auch in religiösen Dingen die Meinungsfreiheit ein sehr hohes Gut und ist durch die Verfassung garantiert. Sie ist ein Grundrecht.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich qualle8659!

Das vorweg: Kirche heißt Gemeinschaft von Gläubigen. Die Frage nach dem Ursprung der Welt haben diese Gläubigen unterschiedlich beantwortet. Menschen gleichen Glaubens schlossen sich zusammen und bildeten die Kirche.

Auszug:

KIRCHENGESCHICHTE

WIKIPEDIA

https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchengeschichte#Alte_Kirche

"Die Kirchengeschichte beginnt im ersten Jahrhundert mit der Entstehung einer Kirche oder Gemeinde von Anhängern des Jesus von Nazaret. Als Urchristentum oder apostolisches Zeitalter bezeichnet man ungefähr die hundert Jahre von 30 n. Chr. bis etwa 130 n. Chr. Einige Kirchen wurden in dieser Zeit noch von Aposteln und ihren direkten Schülern geleitet, zum Beispiel die Gemeinde in Jerusalem von Jakobus dem Gerechten, die Gemeinde in Ephesus vom Apostel Johannes und die Gemeinde in Alexandria von Johannes Markus. Zeugnisse wie etwa die Erscheinungen des Auferstandenen in Galiläa (Mk 14,28; Mk 16,7) führen dazu, dass Theologen wie Norbert Brox über sehr frühe christliche Gemeinden spekulieren, die es möglicherweise schon vor der Kreuzigung außerhalb Jerusalems gegeben habe, das „Urchristentum“ also nicht als eine urchristliche Gemeinde in Jerusalem gedacht werden dürfe, von der allein aus die spätere Entwicklung eingesetzt habe. Unter dieser Annahme begann das Urchristentum nicht erst am ersten Pfingstfest, sondern bereits mit den ersten Jüngerberufungen in Galiläa".

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich LuffySensei!

Es gibt zwar keine allgemeine Definition von Religion. Aber es gibt eine sehr nahekommende Definition. Und zwar ist das die von Gustav Mensching, die wohl am ehesten den Begriff erklärt.

Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet.Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“.

Heiligkeit muss aber keineswegs auf einen Gott oder irgendwelche Götter, Engel, Dämonen oder einzelne Menschen bezogen sein. Das Leben selbst, mit all seiner Vielfalt, welches als besonders verehrungswürdig angesehen wird, kann auf diese Weise als das Heilige erlebt werden. Es kommt also darauf an, was der Mensch als Heilig erlebt. Und das wiederum bestimmt seinen Glauben!

Herzlichen Gruß Rüdiger

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Grüß Dich herrnominativ!

Da gibt es zwei Möglichkeiten: entweder es sind die Zeugen Jehovas oder aber es ist die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_Jesu_Christi_der_Heiligen_der_Letzten_Tage

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich insala!

Mal ehrlich! Prüf das doch selbst nach und strenge Dein Gehirn an, statt hier mit Deiner unbewiesenen Behauptung den Rundumschlag gegen andere zu zelebrieren! Sieh Dir diesen Film an und versuche zu verstehen!

https://youtu.be/EhnHW653E4Q

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Grüß Dich Hope2HelpU!

Das ist nicht schlimm😊!

Jeder Mensch hat eine Verantwortung für seinen Glauben. Und wenn der nicht mehr trägt und dies derjenige erkannt hat, dann entsteht eine Lücke die aber gefüllt werden will. Es ist der Anfang einen neuen Weg einzuschlagen. Dieser Weg muss ein anderer sein, aber Weg der Dich wirklichkeitskompatibel zu Dir selbst führt, ohne Dir vorzuschreiben was Du zu fühlen, zu denken und wie Du zu handeln hast.

Dieses 'WIE' sollte in diesem Zusammenhang, ganz, gleich wer es Dir aufzeigt, eine Hilfe zur Selbsthilfe sein. Und das deshalb, weil das eigene freie Denken nicht eingeschränkt werden darf.

Deshalb schlage ich Dir vor, meinen Vortrag zu lesen im Profil unter 'Religiosität - aber wie?' Bitte nehme Dir Zeit und durchdenken es. Der Vortrag könnte helfen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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