Hofft ihr auf einen Gott oder nicht?
Ich nicht, weil sonst Gott das größte A*schloch wäre, weil er das ganze Chaos auf der Welt zugelassen hat.
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8 Antworten
Ich denke, die Menschen sollten sich weniger fragen, warum Gott Leid zulässt. Ich finde, wir sollten uns eher fragen, warum die Menschen Leid zulassen.
Menschen sind an Leid schuld, nicht Gott. Es ist die Schuld einiger Menschen, dass andere z.B. hungern. Im Krieg hungern z.b. Menschen, aber den Krieg haben die Menschen begonnen. Auch wenn sich die Regierung eines Landes nicht genug um die eigene Bevölkerung kümmert, kann es zu Armut und Hunger kommen. Daran sind dann also auch Menschen schuld.
Wenn alle Menschen nach der Nächstenliebe handeln würden, so würde es keinen Krieg geben und alle Menschen würden satt werden.
Ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.
Eher das Gegenteil sogar. Ich finde die Vorstellung von irgend einem Allmächtigen Wesen das:
Wild Regeln definiert (und für jede Religion noch unterschiedliche)
an die sich Menschen schon auf Grund ihrer Natur (wie sie angeblich erschaffen wurden vom gleichen Wesen) nicht halten können
nur um sie dann ewig zu bestrafen... absurd und pervers!
Falls es da was zu hoffen gibt, dann, daß die Welt wirklich so ist, wie sich die Fakten darstellen: Ohne diese "Götter".
Natürlich tue ich das, da Gott trotz der Sünde auf der Welt dem Menschen treu blieb und ihm einen Rettungsplan anbot✝️
LGuGS ♡
Gäbe es einen Gott, dann wäre er böswillig. Wo war beispielsweise Gott in Auschwitz? Hat der grinsend zugeschaut?
Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.
Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...
Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikels sehr interessant: Die Warum-Frage - Gott und das Leiden auf der Welt
Weder ja, noch nein, da Zeit- und Energieverschwendung.
(Übrigens ähnliche Zeitverschwendung wie die Spitze gegen Gläubige/Religiöse, indem man Beiträge verfasst, in denen man (ihren) Gott, als "das größte A*schloch" bezeichnet - selbst wenn man das an die Bedingung seiner Existenz knüpft.)
Lieber Bibelfeind! Wenn Gott nicht wäre, wenn würdest du denn dann für all die Not und das Leid auf der Erde verantwortlich machen?
Ich hoffe auf dinge, die wir auch selbst in die Hand nehmen können.
Wenn ich als Autofahrer zu einem Unfall komme, leiste ich Erste Hilfe und ich bin nicht allmächtig, ich habe nur einen EH-Kurs und einen Verbandskasten.
Ein hypothetisches allmächtiges Wesen, das mit einem Fingerschnipp heilen könnte und keine Hilfe leistet, etwa auf einer Kinderkrebsstation, wäre schlicht ein bösartiger Psychopath