Dumm wird es halt, wenn es nicht "ein trockenes Jahr" sondern 4 von 5 Jahren Dürrejahre sind. Die Winter nicht mehr so wie sie mal waren und sich das auch so schnell nicht ändern wird. Dann hat man quasi jedes Jahr und jedes jahr schlimmer Ernteeinbußen, Flächenbrände und Rationalisierungsmaßnahmen bim Trinkwasser.

32 grad, Sonnenschein, es weht ein Lüftchen und kühlt sich Abends mit einem Sommergewitter ab auf unter 20 grad kann ein toller Sommer sein.

42 grad, drückende Schwüle, Nachts deutlich über 25 grad und dann entläd sich das nach Tagen in heftige Gewitter, Hagel, Starkregen der sehr lokal herunter kommt, hier überflutet, dort alles trocken läßt... Das ist Wetter, das Menschen tötet und kein schöner Sommer.

Und weil wir in den kommenden Jahren immer mehr Sommerwetter vom 2. Beispiel bekommen werden in Deutschland wandelt sich gerade die Meinung von "Geil Sommerferien, Badehose" zu "Shit, schon wieder Sommer, ich brauch ne Klimaanlage um zu überleben und ne Maske gegen den Rauch in der Luft".

Und ja, es gab immer wieder mal einen warmen Sommer. Aber die heißesten Jahre der Geschichte waren in Deutschland:

1934

1989

1990 1992 1994 1999

2000 2002 2003 2006 2007 2008 2009

2011 2014 2015 2016 2017 2018 2019

und rate mal wo 2020 und 2021 landen?

Der "extreme" Sommer von 1947 der damals Schlagzeilen gemacht hat fällt sogar mittlerweile aus der Liste der 20 wärmsten Jahre seit beginn der Wetteraufzeichnungen raus, weil all diese Jahre wärmer waren.

Fällt Dir an der Liste was auf? Was würdest Du denken, wie das weiter geht?

Und genau deswegen müssen wir über Sommer und warum es so ist und was wir dagegen tun können DRINGEND reden und was unternehmen! Nervt es in den Medien? Leider nervt es nicht genug. Bei nem Vulkanausbruch würde man der Larva doch auch nicht zuschauen, sagen "die fließt so langsam, die kommt nicht vor morgen früh in meinem Vorgarten an, ich leg mich jetzt mal schlafen".

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Wird es sehr wahrscheinlich auch so sein,oder irrt Sie sich und vermutet nur?

Die ehrliche Antwort ist: Wir wissen es nicht. Wissenschaftler forschen seit Jahrhunderten dran aber: Wir haben keine handfesten Belege, daß da auch nur "irgendwas" ist. Geschweige denn einen Erklärungsansatz wie das alles funktionieren könnte. Kann man es ganz ausschließen? Nein. Aber aktueller Wissensstand ist, daß da wohl "nichts" ist. Wie vor deiner Geburt auch, Du als Person bist nicht da, die Welt dreht sich weiter.

Was man aber sicher sagen kann: Alle Leute, Priester und Propheten die behaupten nicht nur sicher zu wissen, daß da etwas ist, sondern auch was da so abgeht und welche Regeln Du bitte befolgen sollst um da hin zu kommen: Die Lügen dir ins Gesicht. Die wollen, daß Du ihre Regeln befolgst. Ewige Belohnung im Paradies für das Leid, das Du doch bitte hier ertragen und die Regeln denen Du bitte hier folgen sollst. IMMER ist das eine dreiste Lüge die dazu dient Macht über Menschen zu haben.

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Zwei Sachen sind da "neu":

Der Standpunkt "es gibt keine Götter" wird mit einem naturalistischen, oft humanistischen Weltbild vervollständigt. Atheist an sich schließt nicht aus, daß man Rassistisch ist, an Nazis die in der Ausgehöhlten Innenseite der Erde wohnen glaubt, Homöopathie und Chlorbleiche für Medizin und den Klimawandel für erfunden hält. Atheist bedeutet nur, daß man nicht an Götter glaubt die sich in das alles einmischen. Naturalisten und Humanisten bauen auch den Rest ihres Weltbildes auf wissenschaftlichen Erkenntnissen auf, verstehen, daß die nie perfekt sind und versuchen diese Welt etwas besser für den Mensch und die anderen Wesen darin zu machen. Also Atheismus gekoppelt mit einem Weltbild und einer Begründung.

Dazu kommt - und das ist leider nötiger den je: Es wird der Mund aufgemacht, statt sich vor Kirchen und Co zu verstecken. Es wird aktiv der eigene, rationale Standpunkt vertreten und eingefordert, daß man bitte vom irrationalen Standpunkt der Gläubigen verschont bleibt.

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Ich bin schon mein ganzes Leben Atheist.

Ich bin nicht zum Glauben gekommen. Man hat versucht mir ein par Jahre als Kind einen Christlichen Glauben einzureden aber das hat nicht funktioniert. Ich bin jetzt frei von Religion und so gut ich es kann auch von Glauben.

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... dass es überhaupt keine Götter gibt.

Tausende Götter die wir uns ausgedacht haben über die Jahrhunderte. Nicht al Indizien für die Existnz auch nur eines davon. Und mal ehrlich, gäbe es da was, das diese Welt erschaffen hat, man würde es wohl kaum "göttlich" nennen, wenn man sich die Welt mal genau angeschaut hat oder?

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Positive Aspekte der globalen Erwärmung?

Es ist ja zurecht immer sehr viel von den Schäden die Rede, die die globale Erwärmung verursacht, und diese sind wirklich entsetzlich schlimm und was noch kommt, wird noch viel schlimmer.

Auf der anderen Seite, muss es bei eine Erwärmuing um 2°C nicht auch Vorteile geben, besonders für die riesigen kalten Länder der Nordhalbkugel?

Man hört ab und zu skurrile Kleinigkeiten wie dass in Grönland jetzt von einem einzelnen freakigen Gelegenheitslandwirt auf kleiner Fläche Kartoffeln angebaut werden und ein kleines Forschungszentrum existiert, wie künftig unter gemilderten arktischen Bedingungen in Grönland systematisch Ackerbau und Gewächshauskulturen betrieben werden können.

Aber im Großen - Fehlanzeige. Dabei sind die arktischen Länder Russland, Kanada, Alaska, Grönland und Skandinavien enorm groß und der botanische Wandel durch die Erwärmung wird auf Milliarden Hektar Eiswüste und Permafrostboden auftauen, Vegetationsperioden werden sich etablieren und Pflanzen werden sich ansiedeln. In den schwach bewachsenen Kältesteppen wird der Bewuchs mehr werden, gigantische Flächen werden bewohnbar und landwirtschaftlich nutzbar sein, aus Taien und Tundren werden Wälder und vieles andere mehr.

Das müsste doch eigentlich logisch sein, dass es so kommt. Kennt jemand irgendwo Medienberichte, Artikel, vielleicht sogar wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit den positiven Entwicklungen beschäftigen, die die globale Erwärmung verursachen wird?

Gerne mit Quelle, falls vorhanden!

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Auf der anderen Seite, muss es bei eine Erwärmuing um 2°C nicht auch Vorteile geben, besonders für die riesigen kalten Länder der Nordhalbkugel?

Nein, hat es nicht. Es wird ja nicht nur einfach 2 grad wärmer. Extremwetter wird überall zunehmen. Dürre, Hitze aber so paradox es klingt auch Starkregen (eine wärmere Atmosphäre transportiert mehr Wasser) und sogar hier und da extreme Kälteeinbrüche.

Und was nützt es, wenn in Grönland irgend ein Stück Felsen ohne fruchtbaren Boden aus dem Eis auftaucht, dem die Mikroorganismen und Humusschicht fehlt für Ackerbau, wenn gleichzeitig der Mittelmeerraum unbewohnbar wird und alle Küstenstädte im Meer versinken? Es gibt da keinen positiven Langzeiteffekt!

Also versteh mich nicht falsch, die Natur bekommt irgend wo die Kurve, es sterben halt Arten aus (im Moment gerade schneller als zum Zeitpunkt als die Dinos verschwanden) aber neue Arten kommen nach und schließen diese Lücken und passen sich an den neuen Planeten den wir da machen an. Da hab ich gar keine Bedenken. Die Tigermücke freut sich gerade sogar, weil sie hier eine neue Heimat hat.

Aber für Menschen wird es halt echt Scheiße. Kaum noch Ackerbau wie wir ihn kennen, Wasserknappheit, Umweltkatastrophen... und dann sind da noch deine Mitmenschen denen es vielleicht noch schlechter geht und die Atomwaffen haben. Wenn wir nicht in den nächsten par Jahren die Kurve bekommen...

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Ja, sollte es. Aber erstmal eine Regelung wie man die Leute alle transportiert bekommt!

Ich bin Bahncard100 Kunde, der Bus zum Bahnhof wäre gratis. Der fährt aber 45 Minuten Fahrtzeit, nur alle 2 Stunden und am Wochenende und Nachts gar nicht. Die Regionale Bahnstrecke die hier quasi am Haus vorbei geht und schneller zum Bahnhof käme ist stillgelegt. Also fahre ich mit dem Auto 15 Minuten an der alten Bahnstrecke entlang zum Bahnhof um mich dann da auf dem Weg zur Arbeit in einen vollkommen vollgestopften Zug zu setzen (der braucht 14 Minuten da hin wo ich mit dem Auto weitere 50 bräuchte). Ja. Nee. Nicht sinnvoll oder?

Von mir aus 0€ Ticket im Nahverkehr. Kann man sich den ganzen Bürokratiemist mit ständig defekten Fahrscheinautomaten, bewaffneten Kontrolleuren, usw sparen. Aber doch bitte so, daß man auch von A nach B kommt! Mehr Züge, mehr Busse, mehr Linien!

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Niemand ist bei 40° und schwülem Wetter gut gelaunt. Das kommt Dir nur so vor, weil unsere Zeitungen mitten in der Hitzewelle Bilder von fröhlich im Freibad planschenden Kindern zeigen, statt von Waldbränden und dehydrierten alten Leuten im Pflegeheim.

... aber ja, wenn das so weiter geht sagen die Prognosen wird in einigen Jahrzehnten ein Teil des Mittelmeerraums unbewohnbar und hier... wirds nicht schöner. Auch al Starkregen zwischen den Dürreperioden, aber alles in alle nicht toll eben. Wissen wir schon lange. Machen halt zu wenig dagegen.

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Prinzipiell sagt der Begriff Atheismus nur, daß Du nicht an Götter glaubst. Auch wenn viele Atheisten z.B. noch einen Schritt weiter gehen und Naturalisten sind hält dich der fehlende Glaube an Götter nicht prinzipiell davon ab, Homöopathie anzuwenden, einen UFO-Tempel im Garten zu bauen, die Nachbarin mit Kerzenmagie in dich verliebt zu machen oder im Keller zu versuchen Blei in Gold zu verwandeln. Die meisten Atheisten aus meinem Umfeld interessieren oder interessierten sich mal für sowas und sind dann drauf gegekommen, daß da genau so wenig real ist wie beim Götterglaube... aber eben nicht alle, ich kenne auch eine feurige Atheistin die drauf schwört, daß Globuli sogar ihrer Katze helfen...

Mir persönlich sind schon echt seltsame Dinge passiert, aber wo die Nachbarin noch immer an Poltergeister glaubt habe ich die schriftliche Bestätigung, daß wir genau zu dem Zeitpunkt ein schwaches Beben hier im Rheingraben hatten. Weil ich eben nach dem Grund gesucht habe, warum die Gläser im Schrank scheppern und mir nicht das erst beste aus der Nase gezogen und dann dran festgehalten habe. Aber gut, ich bin auch Wissenschaftler, da gehörts zum Job skeptisch zu sein und zum Handwerkszeug zu überprüfen welche Idee stimmt.

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Klar, Menschen wären immer noch Menschen und die gibt es in dumm und schlau und egoistisch und altruistisch, ... aber eine Ausrede dumme, böse, schädliche dinge zu tun, wenigstens eine der Grundlagen für Diskriminierung und Co würde wegfallen.

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Menschen

Wenn Du einen Fantasyroman ließt fängst Du ja nicht an, zu glauben, daß es im echten Leben Drachen gibt, oder? Bis auf wenige Menschen die da ein ernstes Problem haben ist das nicht so.

Warum sollte also ein (noch dazu schlecht geschriebenes) Fantasybuch das mit Götterglaube tun?

Nein, es sind Menschen. Eltern die es ihren Kindern einreden, in einem Alter, wo man noch nicht zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden kann. Würden die allen ernstes von Drachen erzählen und sich regelmäßig Treffen um sich auf einen Drachenangriff vorzubereiten (und die Kinder da mit hin schleppen), wir würden das glauben.

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Weil es länger haltbare Technik mit weniger Verschleißanfälligkeit ist, jeder weiß, daß uns Öl und sowas irgend wann ausgehen werden, man keinen Bock hat, sich die Luft zu verpesten und giftigen Kraftstoff zu tanken und der Klimawandel jetzt schon scheiße genug ist... und weil es echt Spaß macht im E-Auto aufs Gaspedal zu treten.

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Kirchen wie die Katholische hatten mal diesen Standpunkt, sind aber schon ein par Jahre von dem Standpunkt abgerückt. 2008 hat sich die Kirche bei Darwin entschuldigt. Die sagen jetzt eher sowas wie "Evolution gibt es, die hat halt Gott gemacht und dann dem Menschen als Extra eine unsterbliche Seele gegeben". Welche Affenmutter das erste Menschenbaby bekommen hat, das dann eine unsterbliche Seele hat und seine Mutter nicht im Himmel wiedersehen wird konnte mir noch kein Theologe erklären, aber die Erklärung "aufgeklärter" Christen ist nicht mehr so stumpf "die Erde ist 6500 Jahre alt, weil das in meinem Buch so drin steht". Die allermeisten schaffen es einen Teil ihres Weltbilds den Fakten anzupassen.

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Es fehlt kein Selektionsdruck. Das nimmst Du nur falsch wahr. Vieles in der Natur ist ein Gleichgewicht an einem (lokalen) Optimum. Zu großes Gehirn bedeutet zum Beispiel einen gewaltigen Energieverbrauch und kann ein Nachteil sein. Zu viel grübeln und dann keinen Partner finden hilft auch nicht dabei deine Gene weiter zu geben. Evolution hat da kein "es muß immer besser werden" Ziel, die optimiert auf die Lokalen Umstände und es kommt alles zum tragen was vielleicht ein Nachteil ist.

... und dann kommt bei dem Thema noch dazu, das IQ etwa zu 50% vererbt wird und der Rest erlernt und ein gut funktionierendes Gehirn zu haben, daß Probleme lösen kann bedeutet nicht, daß Du es nicht verwendest um andere übers Ohr zu hauen und deine Edel-Handtaschensammlung zu optimieren. Es gibt erstaunlich kluge Leute, die wegen Erziehung, Umfeld, usw. erstaunlich dumme Dinge denken.

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Die Erde ist Milliarden von Jahre alt

Noahs Flut erklärt ganz sicher nicht, warum 50 Millionen Jahre alte Knochen weiter unten in Sedimentschichten liegen als 50000 Jahre alte. Auch nicht, warum uns hier das Licht von 13 Milliarden (Licht)Jahren entfernten Sternen erreicht, das vor 13 Milliarden Jahren auf den Weg ging. Und auch nicht, warum man bestimmte Fossilien z.B. in Australien, Afrika, Arktis und Südamerika gefunden hat aber nicht auf dem weg zwischen den Kontinenten wie sie heute aussehen...

Nur, daß keine Menschen vor Ort waren um es aufzuschreiben bedeutet nicht, daß wir nichts drüber lernen können. Wir wissen auch wie die Oberfläche des Mars aussieht und keiner war da. Dazu kommt: Bei dem, was jemand irgend wann mal geschrieben und jemand anderes mal abgeschrieben hat muß man sehr aufpassen, ob es wirklich so war...

... und wenn man mit akribischem Faktensammeln alles was man finden kann zusammenpuzzelt ist die Wissenschaftliche Erklärung eben die beste, die Menschen bisher finden konnten. Wissenschaftler dachten ja mal, das Gott das so gemacht hat und sie da seinen Bauplan erkunden. Nur haben wir je mehr wir gelernt haben desto mehr auch ruasgefunden, das da keine Götter sind, die eingreifen. Sondern eben Natur.

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