Unterhaltsvorschusskasse (wir sind die "Gegenseite") zahlt nicht. Was muss man vorlegen? Und sonstiges...?

Hallo Community,

ich hoffe jemand weiß Rat und danke fürs lesen :)

Mein Partner hat eine Tochter (9) die bei der Mutter und dessen Freund lebt. Mein Partner hat nach der Trennung keinen Unterhalt gezahlt, weil sie keinen wollte/ brauchte (die Ex bezieht Hartz 4, Kindergeld und eine enorme Summe Pflegegeld. Ihr Freund wohnt inoffiziell bei ihr und auch von da fließt auch noch Geld, wobei das Jobcenter da gerade erst eine Razzia gemacht hat weil das aufgeflogen ist). Das Verhältnis was das angeht friedlich ab (ansonsten ist sie leider ein absolut asozialer unerträglicher Mensch). Dann kam ich in sein Leben, sie wurde Eifersüchig und verlangte ab dann Unterhalt. Mein Partner hat ihr gesagt, dass sie ihn offiziell fordern soll, dann würde sie den bekommen. Dies haben wir so besprochen, denn, bei seiner Ex stimmt etwas überhaupt nicht und darum wollten wird die Unterhaltszahlungen sicherheitshalber über was "offizielles" laufen haben (Sie lügt, betrügt, erpresst -auch ihn- und ist Gewaltbreit. Darum wollten wir uns absichern).

Die Ex hat Unterhaltsvorschuss beantragt. Als nach 4-5 Monaten nichts von der Unterhaltsvorschusskasse kam sagten die uns, dass der Antrag auf Unterhaltsvorschuss abgelehnt wurde da sie notwendige Unterlagen nicht einreicht. Nach 4-5 Monaten das ganze Spiel nochmal: Unterhalt beantragt und abgelehnt. Auf Nachfrage warum, kamen von ihrer Seite aus nur Lügen. Die Unterhaltsvorschusskasse gibt uns keine Auskunft mehr (nun andere Person als vorher, aber auch die sagte uns nur das Unterlagen fehlten).

So, wir fragen uns nun...

1.) was muss eine Mutter die Hartz 4 sowie Pflegegeld für ihr Kind bezieht, alles für Unterlagen bei der Unterhaltsvorschusskasse einreichen? Den Antrag.... Geburtsurkund? Und...?

2.) Was könnten Gründe der Ablehung sein, außer die fehlenden Unterlagen? - Die Vaterschaft hat er damals annerkannt.

3.) Wie oft kann sie Unterhaltsvorschuss beantragen und was könnte sie alternativ (zum Unterhaltsvorschuss) machen um Unterhalt zu erhalten?

4.) was können/ müssen wir tun?
Die Mutter hat offensichtlich was zu verheimlichen (wir sehen unseren Verdacht - das da was nicht stimmt - durch die 2x Ablehungen - bestätigt) und wissen nicht wie wir das am besten mit dem Unterhalt machen sollen. Mein Freund würde zahlen, auch wenn es uns sehr fehlt und seine Ex mehr als genug hat (Wir wissen über die Summe die sie hat durch offizielle Scheidungsunterlagen -Scheidung läuft noch-, und durch unzählige Käufe von unnützem und unverhältnismäßig hohen Dingen, die sie ihm regelmäßig demonstriert. Sie hat keine Verwandten etc. die was beisteuern)
Was nun? Die Unterhaltsvorschusskasse weigert sich zu zahlen. Er ist zum Unterhalt verpflichtet. Was wäre die korrekte Vorgehensweise von unserer Seite aus, außer, ihr direkt (wegen Betrugsverdacht oä.) Unterhalt zu zahlen? Welche Möglichkeiten gibt es?

Bevor wir uns an einen Anwalt wenden können wollten wir mal Infos und Ideen von anderen holen...

Viele Dank für eure Hilfe.

Betrug, Recht, Anwalt, Unterhalt, Gesetz, Unterhaltsrecht, Unterhaltsvorschuss, unterhaltszahlungen
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Pfändung ohne einberechnung der Bedarfsgemeinschaft?

Hallo zusammen,

ich werde mal gleich auf den Punkt kommen.

Folgende Situation:

Mir wurde mein Lohn gepfändet. Aufgrund der Rückzahlung des Unterhaltvorschusses für meine 2 Kinder, mit meiner EX Partnerin.

Ich habe ein Einkommen von 1800 Euro.

Meine Frau (Wir sind verheiratet) ist Hausfrau und bekommt Hartz4, aufgrund unseres Sohnes, der noch nicht in den Kindergarten kann. Da ab 3. Jahre nur aufgenommen wird.

Meine Frau und ich leben in 2 verschiedenen Bundesländern.

Beim Hartz4 wird mein Lohn gegen gerechnet. Mit Anrechnung meiner Fahrkosten zu meiner Frau und meiner Miete wo ich Arbeite. Ich muss meiner Frau 140 Euro zahlen. Um Auszugleichen der Anrechnung meines Lohnes. Damit meine Frau das selbe Geld zur Verfügung hat, wie ohne mich.

Zum Punkt: Das Amtsgericht hat entschieden, mir 1040 Euro zu lassen. Alles darüber wird gepfändet. Nun habe ich einen Antrag gestellt auf Erhöhung des Betrages.

Meine Gründe:

Ich habe alleine 730 Euro Miete zu zahlen. Dazu kommt das ich meiner Frau einen Ausgleich zahlen muss (140€) und da ich den Unterhalt meines Sohnes (mit meiner Frau) Bar tilge, indem ich Windeln, Kleidung etc kaufe.

Dazu kommt, das das Hartz4 Amt meiner Frau, von meinen Lohn, die Fahrkosten zu meiner Frau abrechnet. Es wird sozusagen, weniger Angerechnet von meinem Lohn, für diese Fahrten. Das sind 400 Euro für die Fahrkosten (alle 2 Wochen fahre ich zu meiner Frau).

In diesem Fall, könnte ich gerade mal meine Kosten begleichen, (Miete, Strom, Ausgleichszahlung, etc) und mir bleibt 105 Euro im Monat übrig um Leben zu können.

Mein Antrag wurde abgelehnt vom Amtsgericht. Denen ist es egal, wieviel meiner Frau im Hartz4 Bescheid gegen gerechnet wird etc.

Was kann ich noch tun?

Muss ich jetzt meinen Job kündigen, damit ich überhaupt noch Leben kann/darf?

Da ja Hartz4 Empfänger ihre Miete gezahlt bekommen etc. Und ich kann mir das nicht mehr Leisten.

Bitte helft mir. Ich bin völlig am Verzweifeln.

Vielen Dank im voraus :(

Recht, Pfändung, Unterhaltsvorschuss
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Hat das alles seine Richtigkeit?

Hallo,

Ich versuche mal kurz zu erzählen wieso und weshalb!

Also... Meine Tochter und ich, sind in eine andere Stadt umgezogen. Ich bin allein erziehend und habe das alleinige Sorgerecht. Weil der Kindsvater mir viel körperlich und Psychisches angetan hat, wollte ich nicht das er meinen neuen Standort weiß. (Ums Kind, kümmert er sich eh nicht) Soo, ich musste mir hier leider Unterhaltsvorschuss beantragen. Ich habe mit der Dame des Jugendamtes über meine Situation geredet und grob erklärt, wieso er nicht wissen soll/darf wo wir wohnen. Daraufhin sagte sie mir das wir den Unterhalt über einen anderen Landkreis laufen lassen könnten. Soweit so gut... Ein paar Tage später bekam ich von der Dame einen Brief, indem stand, das ich Schriftlich bis ins kleinste Detail, dem Jugendamt mitteilen soll, was zwischen dem Kindsvater und mir vorgefallen ist. Ansonsten würde der andere Landkreis den Antrag auf Unterhaltsvorschuss ablehnen. Ich rief sie daraufhin an und sagte ihr, das es doch egal sein könnte, da es ja niemanden was angeht und ich es ja schon so grob erklärt habe. Ich habe auch dann nochmal erwähnt, das er sich nicht ums Kind kümmert und ihn schon allein deshalb nichts angeht wo wir uns befinden. (Er hat sich 8. Jahre nicht gekümmert, also wird er jetzt auch nicht damit anfangen) Die Dame sagte dann ganz frech: Uns ist egal ob er sich kümmert oder nicht, das hat nichts mit dem Unterhalt zutun. Wir brauchen von Ihnen ein schreiben wo alle Vorfälle drin stehen. Ansonsten kann man es nicht über einen anderen Landkreis laufen lassen.

Ich Frage mich echt ob das so richtig ist? Ich mein, wer weiß was sie mit dem Schriftstück macht, wenn ich es ihr hinschicke. Ich hatte nie was mit dem Jugendamt zutun und möchte es auch nicht. Wenn ich könnte, würde ich sogar auf den Untergatsvorschuss verzichten.

Kennt sich jemand damit aus? Muss ich der meine Lebensgeschichte erzählen? Das was zwischen meinem Ex und mir, über Jahre vorgefallen ist, ist sehr Emotional für mich. Ich möchte nicht das er unseren Ort weiß. Ich weiß, er wird uns dann finden und uns weiterhin das Leben zur Hölle machen. Selbst wenn er nicht meine genaue Straße und Hausnummer weiß. Der Landkreis reicht ihm schon.

Kann mir einer weiter helfen und mir vielleicht sagen was ich noch machen kann ohne denen davon zu erzählen.

Danke für eure Antworten.

Leben, Kinder, Familie, Umzug, Stadt, Jugendamt, Kinder und Erziehung, Ort, psychisch, Unterhaltsvorschuss, Ex-Mann, landkreis
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Unterhaltvorschuss zahlungsunfähig, aber man wurde nie richtig beraten. Muss man weiter zahlen?

Hallo,

ich habe 2 Töchter und ein Unterhaltstitel, wegen den Unterhaltvorschuss, was von 2002 bis 31.10.2008 gewährt wurde bei der Mutter. Mehr als 10.000€ waren das und bis heute sind noch knapp 8000€ übrig.

Damals hatte ich nie das Geld und die Stadt erlaubte eine Ratenzahlung von 25€.

Aber eine sehr gute Freundin meinte zu mir heute, du musst es gar nicht zahlen, weil in den Jahren 2002 bis 2008 war mein Einkommen sehr niedrig. Das heißt ich wurde damals, nicht richtig beraten, als die Ratenzahlung gemacht wurde. Man sagte nur zahlen sie die 25€ monatlich, mehr nicht.

Die Frage ist, weil ich in den Jahren 2002 bis 2008 sehr wenig Einkommen hatte und selbstständig war muss ich es heute noch weiter zahlen?

Ich hätte damals ALG 2 nehmen können weil ich nicht viel Einkommen hatte, aber wollte es nicht. Ich denke mein Steuerberater sollte noch die Steuererklärung von 2002 bis 2008 haben.

Aber wenn es so stimmen sollte, muss ich die 8000€ noch abbezahlen? Erhalte ich sogar das Geld von damals wieder?

Edit - Tipps für andere Nutzer, die in der selben Lage sind:

Laut Experten hier müsste ich es weiter zahlen, obwohl ich damals sehr wenig Einkommen hatte und hätte eigentlich den Unterhaltsvorschuss auf 0 bringen müssen, was ich aber damals nicht wusste. Wie gesagt wurde mir von der Stadt (Jugendamt) angeboten die 25€ Ratenzahlung zu zahlen monatlich, was aber nicht sein durfte (wusste ich erst heute).

Ich hätte es verhindern können von Anfang an, wo ich zum ersten mal aufgefordert wurde den Unterhaltvorschuss zu zahlen, das war bei mir im Jahr 2002. Hätte ich in dieser Zeit (bis 31.10.2008) jedes Jahr nachgewiesen, das mein Einkommen sehr niedrig war (in meinem Fall nur auf ALG 2 Bereich). Hätte ich, bis es vorbei war nicht zahlen müssen auch heute nicht (auch wenn ich jetzt wieder mehr verdiene).

Das heißt, sehr wichtig!!!

Wenn ihr heute z.B vor kurzem am 16.11.2018 auch zum ersten Mal eine Forderung erhält vom Jugendamt, aber weiß ganz genau euer Einkommen ist sehr niedrig und nahe am Hartz 4 oder ihr bezieht sogar Hartz 4. Dann sofort nachweisen, dass ihr das Geld nicht hab, also wenig Einkommen hab, somit müsst ihr es nicht zahlen.

Niemals Ratenzahlung vereinbaren mit dem Jugendamt bzw die dafür heute zu ständig sind!! Auch keinen Unterhaltstitel unterschreiben!!

Den sehr niedrigen Einkommen-Nachweis macht ihr immer zeitnah und solange weiter bis der Unterhaltsvorschuss zu Ende ist.

Falls der Unterhaltsvorschuss zu Ende ist und ihr danach einen neuen Job und viel mehr Einkommen hab, ist die Forderung nicht mehr gültig.

Macht aber nicht den selben Fehler, wie bei mir!!! Wenn ihr wenig Einkommen hab dann es auch melden und das zeitnah!!! Nicht nach 10 Jahren!!

Ich möchte nur die Menschen helfen die im selben Moment dasselbe Problem haben, wegen so wenig Einkommen.

Trotzdem wenn ihr ganz sicher gehen wollt, dann frag einen Anwalt, aber behalte diese Info im Hintergrund, damit ihr besser vorbereitet seid.

Kinder, Recht, Unterhalt, Eltern, Steuererklärung, Einkommen, Jugendamt, Steuerberater, Unterhaltsvorschuss, unterhaltstitel
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