Ich denke mir gerne Ideen für Geschichten aus und mich würde interessieren was jemand Außenstehendes dazu sagt.
In einer nahen Zukunft werden Erinnerungen und Gefühle nicht mehr nur erlebt, sondern gestaltet.
Clover ist eine Deploy-Creatorin aus dem Untergrund. Mit selbstgebauten Gadgets, KI-Modellen und neuronalen Schnittstellen erschafft sie digitale Erfahrungen, die man fühlen kann. Trotz ihres Talents bleibt ihr der Durchbruch verwehrt – bis sie einen ungewöhnlichen Auftrag erhält: Eine Frau bittet sie, einen Deploy zu bauen, in dem sie ihren verstorbenen Mann ein letztes Mal erleben kann.
Clover zweifelt an der Moral dieses Projekts, entscheidet sich aber dafür, es umzusetzen. Der Deploy wird ein Erfolg – nicht sensationell, sondern tröstend. Kurz darauf wird Clover bekannt. Sie rekonstruiert Tatorte für die Polizei, erschafft emotionale Erfahrungen für Institutionen und Galerien, ihr Stil wird gefeiert. Endlich lebt sie den Traum, sich als Künstlerin frei auszudrücken.
Doch je erfolgreicher sie wird, desto deutlicher merkt sie, dass ihre Arbeiten reale Folgen haben. Manche Menschen verlieren sich in ihren Deploys, Behörden verlangen klare Wahrheiten, wo es nur Perspektiven gibt. Clover erkennt, dass ihre Kunst Verantwortung trägt.
Die Geschichte begleitet sie auf diesem Weg – von der stillen Arbeit im Underground über kreativen Erfolg bis zu einer bewussten Entscheidung darüber, wo ihre Kunst enden soll. Kein düsteres Zukunftsbild, sondern ein ruhiger Sci-Fi-Film über Kreativität, Technik und moralische Grenzen.
Die ganze Geschichte ist als comfort Film für alle künstler gemacht. Sie handelt von Fantasie, Moral und Verantwortung. (Angelehnt auf der Idee von Braindances aus Cyberpunk 2077)