Panische Angst vor Vorträgen?

Hey Allerseits!

Ich bin m, 14, lebe in Österreich und besuche seit 3 Tagen eine neue Schule. Um genauer zu sein eine HTL (höhere technische lehranstalt).

Ich hatte ein wenig Angst vor der Schule, doch es hat sich herausgestellt dass ich sie mehr mag als meine vorherige.

Jedenfalls hatte ich heute das erste mal Englisch mit der neuen Lehrerin, und sie ist auch nett keine Frage, doch wir mussten uns so in einem Vortrag vor der Klasse vorstellen. Also jeder schrieb halt so ein paar stichwörter über sich auf, und musste dann nach vorne gehen und sich selbst "präsentieren". Das Problem war, das ich sowas hasse. Verdammt hasse.

Trotzdem machte ich das auch, hatte ja keine andere Wahl. Lief jetzt nicht sooo schlimm, ich blamierte mich nicht wirklich, doch ich hatte die ganze Zeit so schnelles Herzpochen, bekam keine Luft, zitterte von Kopf bis Fuß und wurde rot. Hätte der Vortrag länger als 2 Minuten gedauert hätte ich nicht Fortsetzten können.

Das geht mir seit der 5. Klasse so, keine Ahnung warum. Es ist immer so schlimm. Egal ob nur ein normaler Vortrag, ein Referat, eine Vorstellungsrunde oder irgendwas wo ich vor der Klasse stehen muss.

Die 5 Minuten Referate hatte ich dann irgendwie geschafft, doch die Panik währendessen ist einfach nur krass.

Hat jemand eine Ahnung, ob da mehr als eine Herkömmliche Angst dahinter steckt, und wie ich diese dann dementsprechend beseitigen kann?

Danke im Voraus.

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Soll ich die Prüfung riskieren?

Hallo!

Ich bin 16 Jahre alt und besuche eine fünfjährige berufsbildende höhere Schule in Österreich in der 11. Schulstufe. In der 9. Schulstufe war ich kein besonders guter Schüler, in der 10. mittelmäßig. Aber jetzt habe ich ein "Problem", ich bin hin- und hergerissen. Es begann so:

Dieses Jahr haben wir ein paar neue Gegenstände dazubekommen, unter Anderem Elektrotechnik. In jedem anderen Fach war ich überall immer gut, aber Elektrotechnik machte mir ganz schön zu schaffen. Das war bis zum ersten Lockdown kein Problem. Doch als das Distance Learning mit Ende der Herbstferien begann, gab es keine Stunde in besagtem Fach, in der ich nicht dran genommen wurde. Manche waren bisher erst zwei Mal dran, ich mindetens 10 Mal! In der letzten Stunde vor Weihnachten habe ich ihm ein Mail geschrieben, ob und wann ich eine Prüfung machen kann, falls ich mich sonst nicht mehr ausbessern kann. (Ich wusste, dass ich auf einem Fünfer stand), und er antwortete, er werde eine neue HÜ veröffentlichen, die wir bis zur nächsten Stunde zu erledigen hätten. Viele aus meiner Klasse ließen sich die Berechnungen geben, es gibt dafür ein eigenes Programm namens MathCad, bei dem eine Person die Berechnung und die Formeln schreibt, und 50 andere nur noch ihre Werte eintragen mussten. Des Weiteren unterhalten sich die Meisten meiner Klassenkameraden während unserer Teams-Besprechungen durchgehend über Discord, um sich gegenseitig Lösungen einzusagen oder zu spielen.

Nun, die HÜ habe ich also, mit ein bisschen Zeitaufwand und Kopfzerbrechen, selbst erledigt und alle Punkte dafür bekommen. In der nächsten Stunde wurde ich wieder (wie immer) dran genommen und konnte seine Fragen beantworten. Nach der Stunde fragte ich ihn nach meinem derzeitigen Notenstand, und er schrieb: Du bist VOR der heutigen Stunde und ohne Miteinberechnung der HUE8 und der HUE9 auf 47 % gestanden.

In der Mail, die ich vorher erwähnt habe, hat er geschrieben, dass ich mit einer Prüfung noch auf einen Dreier kommen könnte. Insofern würde mich das jetzt nicht brennend interessieren, doch ich möchte unbedingt einen guten Erfolg haben. Das würde sich vom Schnitt her ausgehen (1.92), und Elektrotechnik ist mein einziger Vierer, doch ich weiß nicht, ob ich die Prüfung "riskieren" soll. Wenn ich die Prüfung verhaue, bekomme ich einen Fünfer ins Zeugnis (bei der neuen Oberstufe ist die Schulnachricht ebenfalls ein Zeugnis, wenn man also einen Fünfer hat, muss man eine Prüfung machen, um nicht sitzen zu bleiben. Für diese Prüfung hat man drei Versuche.) Wenn ich die Prüfung aber mit einem "Gut" abschließe, bekomme ich meinen ersehnten guten Erfolg, der bei Bewerbungen für die Pflichtpraktika in den Ferien nicht so schlecht wäre.

Würdet ihr es riskieren?

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