Tabletten – die besten Beiträge

Medikinet?

Hey Leute. ✌🏼

Bei mir wurde mit 26 ADHS diagnostiziert. Ich habe Medikinet adult verschrieben bekommen.

Heute habe ich die erste Pille ausprobiert. Sind 10mg.

Nach einer Stunde trat eine innere Ruhe ein, welche ich bisher nicht kannte. Fokus, keine elendigen Gedankenspiralen und die Hemmschwelle Dinge anzupacken war gefühlt bei 0. Das was mir vorher unbandig Energie kostete, war auf einmal weg. Der Effekt an sich ist wunderbar.

Leider war ich aber auch Anfangs etwas "verballert", was den Fokus etwas schwammig machte. Nach einer Runde Spazieren (etwa nach etwa 2 Stunden nach Einnahme) trat eine starke Müdigkeit ein. Ich bin erstmal schlafen gegangen (auf Amphetamin???).

Danach hatte ich für etwa 1 - 1,5 Std eine Phase, wo es super war. Klarer Fokus & innere Zufriedenheit. Im Anschluss hat es mich wieder weggebombt und bin 2 Std schlafen gegangen bis die Wirkung nachließ.

Im Nachhinein ging es mir stundenlang gar nicht so gut. Brainfog und Müdigkeit bis zum frühen Abend.

Im "nüchternen" Zustand fühlt es sich zumindest in der Erinnerung wie im Film an. So als ob man mit 18 Jahren eine Erinnerung an ein verklatschtes verfeiertes WE hatte.

Ich hatte mit 20 Jahren schon mal eine Rita Tablette von einem Kumpel. Welche genau kann ich leider nicht sagen. Das habe ich ganz anders in Erinnerung. Ohne sämtliche Nebenwirkungen. Einfach klar, fokussiert und mit einer unterschwelligen Zufriedenheit.

Ist das normal? Reagiere ich zu stark auf das Medikament? Was sind denn eure Erfahrungen?

VG

Tabletten, ADHS, Medikinet, Ritalin, Methylphenidat, ADHS-Medikamente

Escitalopram Tabletten wirken nicht wie die Tropfen?

N’Abend zusammen,

Ich nehme seit September 2024 Escitalopram. Bis Mitte Juli 2025 habe ich die Tropfenform genutzt (10 mg abends, da sie mich morgens müde gemacht haben). Anfangs hatte ich die typischen Nebenwirkungen wie Übelkeit und Müdigkeit, die aber nach 1–2 Wochen verschwanden.

Ab Juli 2025 bin ich auf die Tablettenform umgestiegen da mir die Tropfen auf Dauer zu unangenehm waren. Mit der Größe der Tabletten habe ich überraschend wenig Probleme, nehme weiterhin abends 10 mg. Seit dem Wechsel habe ich jedoch das Gefühl, dass die Wirkung ganz anders ist. Meine Angstzustände die mit den Tropfen besser geworden waren, kommen wieder zunehmend zurück. Zusätzlich habe ich seitdem massive Einschlafprobleme (brauche oft 2–3 Stunden zum Einschlafen).

Ich frage mich nun:

  • Kann es sein, dass die Tablettenform bei mir wirklich schlechter wirkt als die Tropfen, obwohl die Dosis identisch ist?
  • Gibt es Menschen, bei denen Tabletten generell weniger oder gar nicht wirken? (Ich hatte schon bei Sertralin und auch bei Schmerzmitteln keine Wirkung gespürt.)
  • Sollte ich in dieser Situation überhaupt auf 20 mg erhöhen wie ich sollte, oder müsste erst geklärt werden ob die Darreichungsform ein Problem ist?

Würde mich über Erfahrungen oder Einschätzungen freuen, ggf. habt ihr ähnliche Probleme gehabt. Danke im voraus!

Tabletten, Angststörung, Antidepressiva, Depression, Psychopharmaka, Sertralin, SSRI, Escitalopram

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