Zuwachs einer Stadt von 1 Million auf 2 Millionen - möglich?

4 Antworten

Ohne Arbeitsplätze wäre das natürlich unsinnig. Ich gehe deshalb davon aus, dass diese vorhanden sind und die neuen Bewohner anlocken.

Man müsste Wohnungen bauen, Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Sportanlagen, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen usw. Man müsste die Verkehrsinfrastruktur sowie die Ver- und Entsorgungsinfrastruktur entsprechend anpassen und ausbauen. Es muss Platz für Handel und Gewerbe, Gastronomie, Kino und Theater bleiben.

Es müssen genügend Grünanlagen für eine besseres Stadtklima und zur Freizeitgestaltung angelegt werden.

Das wäre eine immense Aufgabe, die eine Stadt alleine wahrscheinlich gar nicht bewältigen könnte. Es bräuchte die Anstrengung eines ganzen Landes und eine extrem kluge und weitsichtige Planung.

Ich denke schon. In China werden sehr schnell große Städte aufgebaut und kurzfristig bevölkeret. Zuerst wird dort Industrie angesiedelt und dann eine ganze Stadt gebaut. Genaue Zahlen kann ich jedoch nicht belegen.
Anderes Beispiel: Brasilia, die Hauptstadt von Brasilien, wurde auf dem Reißbrett entworfen und als neue Hauptstadt komplett neu aufgebaut. 1960 betrug die Einwohnerzahl ca. 2 Mio. Menschen, 1976 waren es schon 3 Millionen. Das sind in 16 Jahren eine Million an Zuwachs für eine Stadt, die komplett neu geplant wurde. Bei einer Stadt in China, die als Industriestadt neu geplant wird, kann ich mir kürzere Zeiten sehr gut vorstellen.

Die Kinder arbeiten da aber auch nicht selten. Für meine Kinder - falls ich welche Bekomme - keine Zumutung.

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Migration oder Geburt. Geburten bringen das Problem mit sich, dass sich beim Zuwachs von 1 million auf zwei Million das BIP Pro kopf direkt halbiert wird. Das zeigt sich dann an Ressourcenmangel, und diese Kinder brauchen 20 bis 30 Jahre, um dann tüchtig arbeiten zu können. Migration wäre eher ein Thema. Aber wenn man in nur 10 Jahren eine millionen Migranten auftreibt, sind das in der Regel, die, die auf Sozialgeldern rumhocken und nur ganz wenige arbeiten. Wieder halbiert sich der BIP pro Kopf mit dem einzigen Unterschied, dass das keine Kinder sind, sondern erwachsene, die mehr Nahrung benötigen, und in der Regel auch welche, die den Schwarzhandel fördern also noch schlimmer als Kinder, da Kinder zumindest - wohl erzogen - auch irgend wann arbeiten. Kontrollierte Kontrollen kommen in 10 Jahren nicht auf 100Prozent Zuwachs, bei einer Million Einwohner. Klonen wäre wohl das Idealste, aber eher ein Zukunftsmodell.

Machbar wäre es aber

man müsste viel Natur zerstören

und es würde eine Menge kosten

und man nimmt Tieren noch mehr Lebensraum weg

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