Wie werde ich ein Zeuge Jehovas und welche Vorteile bringt es mir, einer zu sein?

26 Antworten

Hallo RobertRa,

dazu möchte ich Dir einmal meine Geschichte erzählen, die zeigt, wie ich ein Zeuge Jehovas wurde und wie es mir seitdem in dieser Glaubensgemeinschaft ergangen ist.

Alles fing vor vielen Jahren damit an, dass wir von einem Ehepaar, das zu den Zeugen Jehovas gehörte, besucht wurden. "Wir", damit meine ich meine damalige Familie, meine Eltern und meine Geschwister. Dieses Ehepaar nahm sich Sonntag für Sonntag etwa 2 Stunden Zeit, uns als Familie die Bibel näher zu bringen. Sie führten mit uns so einen Bibelkurs durch, wie er allen Menschen weltweit angeboten wird (Bibelkurse dauern in der Regel jedoch nicht wie bei uns 2 Stunden, sondern werden auf die Bedürfnisse und Wünsche jedes Einzelnen abgestimmt). Auf diese Besuche bereiteten sich die beiden immer sehr gut vor und beantworteten uns alle Frage, die wir ihnen zur Bibel stellten. Sie waren auch immer sehr nett und liebevoll zu uns. Wir hatten auch nie den Eindruck, dass ihnen die Besuche zu viel wurden, weil sich das Ganze ja schließlich über viele Monate erstreckte.

Weil meine Mutter und ich am meisten Interesse an der Bibel hatten, führten die beiden sogar jede Woche Einzelkurse mit uns durch. Der Herr, der mich besuchte, war Briefträger und er führte den Bibelkurs immer nach der Arbeit mit mir durch. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie müde er oft war. Trotzdem hat er nie abgesagt und mir sehr geduldig und liebevoll geholfen.

In meiner Glaubensgemeinschaft habe ich dann im Laufe der Jahre immer wieder beobachten können, was gelebter Glaube alles ausmacht und was er zustande zu bringen in der Lage ist. Ja, die vielen Glaubenswerke, dich ich im Laufe der Jahre beobachten konnte, haben mich sehr im Glauben gestärkt, da diese nie und nimmer ohne Gottes Kraft und Einfluss zustande gekommen wären. Ja, von Glauben zu lesen ist etwas ganz anderes, als Glaube in Aktion zu sehen!

Die Gemeinde (oder Versammlung), zu der ich dann später gehörte, kam immer in einem sehr kleinen und beengten Saal ("Königreichssaal") zusammen, der von uns angemietet wurde. Wir sparten jahrelang auf einen eigenen neuen. Als wir dann das Geld für das Grundstück und die Baumaterialien zusammen hatten, konnten wir beginnen (das war ungefähr vor 9 Jahren). Bei uns ist es so, dass der Bau von eigenen Sälen nicht nur einer einzelnen Gemeinde überlassen wird. Die Säle werden zwar in Eigenleistung erbaut, doch wird die jeweilige Gemeinde tatkräftig von Personen unterstützt, die freiwillig und unentgeltlich in einem Bautrupp arbeiten, der vorwiegend aus Facharbeitern aus dem Baugewerbe und auch aus nichtfachlichen Helfern beseht.

Als wir also auf der Baustelle loslegen konnten, bekamen wir Wochenende für Wochenende tatkräftige Unterstützung von diesem Bautrupp. Auch viele andere Helfer kamen aus anderen Gemeinden zu uns, um uns beim Bau zu unterstützten. Manchmal waren an Wochenenden etwa 100 (!) fleißige Arbeiter tätig. Alles lief immer sehr ruhig ab und wir nahmen mehrmals täglich gemeinsame Mahlzeiten ein. Dafür musste eine transportable "Feldküche" errichtet werden, die für etliche Wochen die Arbeiter auf der Baustelle mit Frühstück, Mittagessen, Kaffetrinken und Abendessen versorgte.

Es machte immer allen sehr viel Freude, auf der Baustelle mitzuarbeiten, da wir den Eindruck hatten, als große Familie friedlich zusammenzuarbeiten. Es wurde nicht geflucht und geschimpft, wenn etwas einmal nicht sogleich klappte oder jemand Fehler machte. Es herrschte während der gesamten Bauzeit eine herrliche Harmonie und Verbundenheit. Allen machte es riesigen Spaß jeden Tag auf der Baustelle zu sein. Das Erstaunliche war auch, dass keine Rechnungen bezahlt werden mussten, obwohl so manch einer täglich aus 50 km und mehr entfernt kam und viele Tage auf der Baustelle verbrachte!

Im laufe von nur wenigen Wochen(!) entstand ein wunderschöner Saal, der ca. 120 Personen Platz bietet. Alle waren traurig, dass die schöne Bauzeit schon vorüber war und sie erinnern sich heute noch gern daran zurück. Auch etliche neue Freundschaften wurden geschlossen. Das, was wir hier vor Ort erlebt haben ist nur ein Beispiel dafür, wie weltweit unsere Säle gebaut werden. In jedem Fall kann man sich auf gegenseitige Hilfe und Unterstützung verlassen.

Ein anderes Beispiel, dass ich noch kurz erzählen möchte, ist die Unterstützung, die wir als Familie bei Umzügen erlebt haben. Wir sind innerhalb unserer Stadt im Laufe der Jahre zweimal umgezogen. Wir sagten einigen Glaubensbrüdern aus unserer Gemeinde Bescheid und prompt standen am Tag des Umzugs viele fleißige Helfer auf der Matte. In nur wenigen Stunden war der Umzug durchgeführt! Einige, die sich auskannten, haben uns sogar die komplette Küche aufgestellt und angeschlossen. Vor dem Umzug haben uns einige aus der Gemeinde, die vom Fach sind, die Wohnung neu tapeziert. Wir waren ganz überwältigt von so viel Liebe und selbstlosem Einsatz!

Solche Erfahrungen haben uns immer sehr im Glauben gestärkt, da uns klar ist, wer in Wirklichkeit dahinter steht. Der Apostel Paulus schrieb einmal in einem Brief an die Gemeinde der Epheser: " Darum werdet Nachahmer Gottes als geliebte Kinder,   und wandelt weiterhin in [der] Liebe" (Epheser 5:1). Das, was wir mit unsern Glaubensbrüdern erlebt haben und noch erleben, ist ein Ergebnis davon, dass Menschen sich ernsthaft darum bemühen, die Liebe Gottes nachzuahmen.

Ein anderes Beispiel für selbstlose Liebe ist die Katastrophenhilfe, die überall auf der Erde geleistet wird. Oft ist es so, dass Jehovas Zeugen die ersten sind, die nach einer Naturkatastrophe am Ort des Geschehens sind. Ihre Hilfe vor Ort erstreckt sich nicht lediglich auf die unmittelbaren Bedürfnisse. In vielen Fällen wurden und werden sogar komplette Häuser wiederaufgebaut oder saniert. Die freiwilligen Helfer, die dafür benötigt werden, reisen auf eigene Kosten oft über weite Stecken an und bleiben teilweise für Wochen oder Monaten am Ort des Geschehens.

Ich habe in Laufe der Jahre schon viele Gemeinden besuchen können (einmal sogar in Kenia) und konnte feststellen, dass überall die gleiche Liebe und Herzlichkeit zu finden war. Jehovas Zeugen sind weltweit in weit über 100.000 Gemeinden anzutreffen und in jeder dieser Gemeinden bemüht man sich darum, das zu beachten, was der Apostel Johannes einmal schrieb: "Dadurch haben wir die Liebe kennengelernt, weil jener seine Seele für uns hingegeben hat; und wir sind verpflichtet, [unsere] Seele für [unsere] Brüder hinzugeben.   Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm?   Kindlein, lasst uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit" (1. Johannes 4:16-18). Ich habe immer wieder feststellen können, dass dies nicht einfach nur schöne Worte sind, die in der Bibel stehen. Wie ich gerade geschildert habe, haben wir das sehr oft am eigenen Leib erfahren. Außerdem bekomme ich ja auch mit, was man in meiner Gemeinde für andere tut.

" Gott ist Liebe" steht in 1. Johannes 4:8. Somit durchdringt die Liebe das ganze Wesen und Handeln Gottes. Bei uns, die wir uns seine Diener nennen dürfen, darf das nicht anderes sein. Wenn wir also selbstlose Liebe hervorbringen, dann ahmen wir nur den nach, der das beste Beispiel darin ist. Ebenso ist auch Jesus Christus unser Vorbild, der wie kein anderer hier auf Erden gezeigt hat, wie Liebe ausgelebt werden sollte. Wenn man selbst erlebt, wie andere genau diese Art von Liebe leben, dann berührt dies einfach das Herz und man fühlt sich nicht nur mit seinen Glaubensbrüdern, sondern auch mit Gott eng verbunden. Dann merkt man, dass der Glaube nichts ist, was nur auf dem Papier steht - der Glaube wird gleichsam "lebendig" weil er mit Werken verbunden ist.

LG Philipp

Allerdings sind diese von euch errichteten und von Mitgliedern bewirtschafteten Immobilien lukratives Eigentum der Wachtturmgesellschaft. Sagte unser Herr Jesus Christus dazu nicht etwas in Johannes 10 ff .

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@Scriptorium

Sämtliche Immobilien der Wachtturmgesellschaft oder anderer Rechtskörperschaften von Jehovas Zeugen dienen ausschließlich ihrem gottesdienstlichen Werk. Dazu zählen z.B. die Königreichssäle, Druckereigebäude sowie die vielen Übersetzungsbüros weltweit. Weder mit den Immobilien, noch sonst wird in irgendeiner Weise ein wirtschaftlicher Gewinn erzielt.

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@Philipp59

Hierzu schreibt Gerd Wunderlich in seinem Buch: "Jehovas Zeugen Die Paradies-Verkäufer", (1983), (ISBN 3-532-62009-X, und ISBN 3-557-91242-6), S.72f:

"...Bedenkt man, dass die Literatur in eigenen Druckereien, von "freiwilligen" Helfern (deren soziale Lage ich schon erwähnte) hergestellt wird, so müssen große Gewinne übrig bleiben. Hinzu kommt noch, dass der Absatz gesichert ist. Denn die Literatur, die der "Zeuge Jehovas" an den Türen der "willigen Menschen" verkaufen soll, muss er vorher in der Versammlung bezahlen. Damit ist er auch nicht kleinlich, denn die regelmäßigen Ermunterungen, "positiv" zu denken, und immer genügend "geistige Speise" zur Hand zu haben, verleiten ihn, mehr Literatur einzukaufen als er benötigt.

[...]

Ich fragte mich: "Was macht die Gesellschaft mit dem Geld?"

Denn meines Wissens investiert sie nichts zur Linderung von Not und Elend in der Welt. Wo unterhalten wir Krankenhäuser, Altenheime und Kindergärten? Oder wo werden sonstige Hilfsdienste für den "Nächsten" unterstützt, Dienste, die imer mit großen Ausgaben verbunden sind?

Ich musste mir eingestehen, dass die "christlichen Zeugen Jehovas" nichts in diese Richtung tun."

Der Autor Gerd Wunderlich war von Kindheit ZJ, floh mit seien Eltern aus der DDR, und 1957 als Zeuge Jehovas getauft worden. Wegen Totalverweigerung des Wehr- und Ersatzdienstes musste er, wie viele ZJ, ins Gefängnis. Er brach 1975 völlig mit der Organisation. Zuvor kämpfte er in zwei organisationsinternen Prozessen vergeblich gegen die Anschuldigung, unter den Brüdern falsche Lehren verbreitet zu haben. Die Verhandlungen nahm er mit einem Tonband auf, und veröffentlicht sie in seinem Buch, das eine erbitterte Abrechnung darstellt.

Möglicherweise als Reaktion auf seine Enthüllungen änderte die Organisation den Modus der Finanzierung: Die Wachturmschriften wurden nunmehr nicht mehr bezahlt, sondern durch "freiwillige Spenden" finanziert. Das klang so: "Wie machen wir es denn? Welchen Betrag sollen wir monatlich von deinem Bankkonto abbuchen?"

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Wie alt bist du eigentlich wenn ich mal fragen darf :-)

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Hallo Philipp. Du schreibst:

“... sparten jahrelang auf einen eigenen neuen. Als wir dann das Geld für das Grundstück und die Baumaterialien zusammen hatten, konnten wir beginnen (das war ungefähr vor 9 Jahren). Bei uns ist es so, dass der Bau von eigenen Sälen nicht nur einer einzelnen Gemeinde überlassen wird. Die Säle werden zwar in Eigenleistung erbaut,.... "

Verstehe ich das richtig? Der Saal wurde in Eigenleistung erbaut, also von der Gemeinde selbst finanziert. 

Ihr könnt also über den Saal verfügen und später auch wieder selbst verkaufen.... 

Ist er im Grundbuch auf euren Namen eingetragen, also Versammlung soundso? 

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@telemann2000

Lieber telemann,

da die gleichen Prinzipien  für alle gut 60.000 Königreichssäle auf der  ganzen Welt Gültigkeit haben, antworte ich einfach mal stellvertretend für meinen Glaubensbruder Philipp:

Wir bauen unsere Versammlungssäle (Gemeindehäuser)  überall in Eigenleistung.

Eigenleistung heißt bei uns, dass einige hundert freiwillige Helfer (alles Zeugen Jehovas) aus dem gesamten Einzugsgebiet der bauenden Gemeinde ihre Brüder unterstützen und etwa 1 Woche (!) bis zu 3 Monaten gemeinsam und gut organisiert an einem solchen Bauwerk beteiligt sind. 

Wir haben inzwischen hervorragend funktionierende Schnellbau-Techniken  entwickelt, die vielerorts sogar von Fachleuten bestaunt und gelobt wird. (Daher die mancherorts erreichte Bauzeit von nur  einer Woche). 

Nach der Vollendung des  Saalbaues folgen wir dann dem biblischen  Beispiel, wie es u.a. von Salomo über die Einweihung des Tempels dokumentiert wurde.  Er berief seinerzeit zur Bestimmungsübergabe dieses herrlichen religiösen Gebäudes eine große Versammlung in Jerusalem ein. Sie dauerte viele Tage, und als das Volk nach Hause geschickt wurde, war es „freudig und  von Herzen wohlgemut wegen des Guten, das Jehova gegenüber David und gegenüber Salomo und gegenüber seinem Volk Israel  getan hatte“ (2. Chronika  5:1 bis 7:10).

Wo und wann immer daher die Fertigstellung eines neuen Kongress- oder Königreichssaales  ansteht, wird zur Eröffnung die Öffentlichkeit zu einem  „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Zuvor wird der Saal im Rahmen einer feierlichen Zusammenkunft durch ein Gebet seiner Bestimmung übergeben.  Der Zweck oder die Bestimmung eines jeden unserer Bauwerke ist  immer und in jedem Fall die Förderung der Königreichsinteressen,  wie sie u.a. in Matthäus 24:14 umrissen werden:  „Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.“

Finanziert wird das Ganze durch freiwillige Spenden, wie schon beim Bau der Stiftshütte. Mose hielt damals fest:  „Dann kamen sie, ein jeder, dessen Herz ihn drängte, und sie brachten ein jeder, dessen Geist ihn trieb, den Beitrag Jehovas für das Werk des Zeltes der Zusammenkunft und für dessen gesamten Dienst und für die heiligen Kleider . . .“  (2. Mose 35:21)

Da finanzielle Mittel nicht in allen Ländern dieser Erde gleichermaßen verfügbar sind, gibt es in unserer weltweiten Bruderschaft seit 1999 ein Programm zur beschleunigten Errichtung von Königreichssälen in ärmeren Ländern.  Seitdem gelingt es immer häufiger mit Geldern aus wohlhabenderen Staaten einen „Ausgleich“ zu schaffen, wie das bspw. in 2. Korinther 8:13-15  angeregt wird.  Auszugsweise heißt es dort „ . . .dass durch einen Ausgleich euer Überfluss gerade jetzt ihrem Mangel abhelfe, damit ihr Überfluss auch eurem Mangel abhelfen möge, so dass es zu einem Ausgleich komme . . .“

Auf dieser Grundlage meldeten sich außerdem auch viele unserer Brüder und Schwestern aus anderen Ländern, um als Freiwillige bei diesen internationalen Bauprojekten mitzuhelfen.

So entstanden in etwa 15 Jahren (1999 bis 2013) im Rahmen des genannten Programms 26 849 Königreichssäle. Da Jehova die Predigttätigkeit fortlaufend segnet, brauchte man 2013 in diesen Ländern  weitere 6 500 Königreichssäle, und der Bedarf nimmt Jahr für Jahr um Hunderte zu.

Diesem Wachstum folgend wurde bei uns im Oktober 2013 eine neue Abteilung gegründet: die Weltweite Planungs- und Bauabteilung (WDC). Sie befindet sich in der Weltzentrale und untersteht dem Verlagskomitee der leitenden Körperschaft. 

Das WDC beaufsichtigt die Regionalen Planungs-  und Bauabteilungen  (RDC),  die sich in den Zweigbüros in Australien, Deutschland, Südafrika und den Vereinigten Staaten befinden. Diese Abteilungen stimmen sowohl die Planung als auch den Bau und die Instandhaltung von Projekten in ihrem Zuständigkeitsbereich ab. Ziel ist, den Bau von Königreichssälen weiter zu beschleunigen. Bisher wurden Königreichssäle entweder mit der Unterstützung des regionalen Baukomitees (wie einleitend beschrieben) errichtet oder im Rahmen des Bauprogramms für Länder mit begrenzten Mitteln. Um die Bautätigkeit zu forcieren und die Vorteile beider Einrichtungen zu nutzen, hat man sie jetzt zusammengelegt.

Außerdem  . . .

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@Abundumzu

Außerdem wurde in jedem Zweig eine Lokale Planungs- und Bauabteilung (LDC) eingerichtet. Sie leitet alles in die Wege, um dem stetig wachsenden Bedarf an Königreichs- und Kongresssälen im Zweiggebiet gerecht zu werden, und untersteht dem zuständigen Zweigkomitee. Durch diese Veränderungen haben jetzt zum Beispiel alle Zweige die schöne Möglichkeit, Baudiener zu ernennen, um den Brüdern vor Ort zu helfen, Königreichs- und Kongresssäle zu bauen.

Bisheriges Ergebnis? 

Bis April 2014 mussten - um dem Bedarf einigermaßen zu decken - über 270 Großprojekte abgeschlossen werden. Dazu gehörten 90 Übersetzungsbüros, 35 Kongresssäle und 130 Zweigbüroprojekte. Zusätzlich müssen dringend mehr als 14 000 Königreichssäle entweder neu gebaut oder umfangreich renoviert werden. All das ist inzwischen bereits Geschichte und die neuen Zahlen werden noch beeindruckender werden. 

Wir als Bruderschaft freuen uns angesichts dieser Entwicklung die Erfüllung von Psalm 110:1-3 und 127:1 live zu erleben. Auszugsweise wird dort verheißen: „Dein Volk wird sich willig darbieten am Tag deiner Streitmacht. In der Pracht der Heiligkeit, aus dem Schoß der Morgenröte Hast du, Tautropfen gleich, deine Jungmannschaft . . .“ und „ . . . wenn Jehova selbst das Haus nicht baut, So ist es umsonst, dass seine Bauleute hart daran gearbeitet haben. Wenn Jehova selbst die Stadt nicht behütet, So ist es umsonst, dass der Wächter ständig gewacht hat.“

Zum Schluss deshalb noch zu Deiner brennendsten Frage: „Könnt ihr [als Gemeinde] den Saal auch wieder verkaufen“ 

Dazu sollst Du bitte wissen, dass wir (1.) solche Gebäude nicht bauen, um sie zu verkaufen, sondern um mit ihrer Hilfe die wahre Anbetung zu fördern (Johannes 4:23, 24). Sodann (2.) konntest Du oben lesen, dass schon zu Beginn der wahren Anbetung, „jeder dessen Herz ihn trieb“ seinen Beitrag leistete, um sich dem gegenüber „dem die ganze Erde gehört“ (2. Mose 19:5) als dankbar zu erweisen. Und wenn es (3.) aus praktischen Erwägungen heraus doch mal sinnvoll ist, solche Gebäude zu veräußern, dann fließen alle Erträge wieder dem ursprünglichen Verwendungszweck zu (siehe oben Matthäus 24:14.) 

Jüngstes Beispiel ist der Neubau unserer neuen Weltzentrale bei gleichzeitiger Veräußerung der alten Gebäude:

https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/pressemitteilungen/nach-region/vereinigte-staaten/umzug-jehovas-zeugen-verkaufen-gebaeude/#?insight[search_id]=baebd4db-a79c-4df6-89de-ae137f688031&insight[search_result_index]=1

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/aktivitaeten/bauprojekte/videoclip-bauprojekt-warwick/#?insight[search_id]=aae11a38-3a6c-43d6-80da-55a2e0ca9ffd&insight[search_result_index]=0

Niemand in unserer Glaubensfamilie wird sich daran persönlich bereichern, weil der Grundsatz aus Matthäus 10:8 auch hier Anwendung findet: „. . . Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt . . .“

Wem das als verlässliche Auskunft nicht ausreichen sollte, der muss sich dann stattdessen auf die Finanzbeamten in allen Ländern dieser Erde verlassen. Zu Ihren Aufgaben gehört es unter anderem, die satzungsmäßige Verwendung solcher Mittel zu überwachen.

Alles in allem verläuft auch dieser Bereich unseres Gottesdienstes im gleichen globalen Schulterschluss wie er im Psalm 133:1-3 anschaulich beschrieben wird:

„. . . Siehe! Wie gut und wie lieblich es ist, wenn Brüder in Einheit beisammen wohnen! . . .  Es ist wie der Tau des Hẹrmon, Der herabfällt auf die Berge Zions. Denn dass dort der Segen sei, hat Jehova geboten, Ja Leben bis auf unabsehbare Zeit.“

Und nun hoffe ich, dass Du uns und unser Wirken wieder ein wenig besser verstehst!? 

Doch wenn Du noch mehr wissen möchtest: Immer gern - frage ruhig weiter.

Alles Gute 

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@Abundumzu

Vielen Dank, lieber Abundumzu, für Deine sehr ausführliche und räzise Antwort auf die Frage von "telemann" ! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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@Abundumzu

Danke für die Antwort.

Du schreibst: 

Dazu sollst Du bitte wissen, dass wir (1.) solche Gebäude nicht bauen, um sie zu verkaufen, sondern um mit ihrer Hilfe die wahre Anbetung zu fördern (Johannes 4:23, 24). Sodann (2.) konntest Du oben lesen, dass schon zu Beginn der wahren Anbetung, „jeder dessen Herz ihn trieb“ seinen Beitrag leistete, um sich dem gegenüber „dem die ganze Erde gehört“ (2. Mose 19:5) als dankbar zu erweisen. Und wenn es (3.) aus praktischen Erwägungen heraus doch mal sinnvoll ist, solche Gebäude zu veräußern, dann fließen alle Erträge wieder dem ursprünglichen Verwendungszweck zu (siehe oben Matthäus 24:14.)

Wird Punkt drei auch auf den Fall angewendet, wenn eine Gemeinde in Eigenleistung das Geld für den Saal ansparte? In diesem Fall würde ja der Saal der Gemeinde selbst gehören.... 

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@Philipp59

Doch. Es wäre hinzuzufügen, dass die Bilanzen gelegentlich beachtliche Lücken haben.

Ich habe drei Tage lang gehofft, dass mir die Quelle wieder einfällt, aus der ich diese Information habe. Leider ist dies nicht der Fall. Möglicherweise deshalb, weil ich dem ökonomischen Aspekt in meiner Einschätzung der WTG seinerzeit nur eine nachgeordnete Bedeutung beigemessen habe. Was geht mich denn deren Vermögen an? So wenig wie ihr Eigenlob.

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@telemann2000

Lieber telemann,

Danke für Deine Nachfrage  -  und obwohl ich Deine Abneigung gegen lange Texte  kenne,  hole ich auch dieses Mal etwas weiter  aus, um Dir unsere biblisch begründete christliche Sicht zu Deiner Frage zu erläutern. 

ok?

Wenn ich also Deine Frage richtig verstehe , möchtest Du wissen,  ob zweckgebundene Spenden im Falle eines späteren Verkaufs des Gebäudes  - was sehr selten vorkommt  -  an den Spender zurückfließen  -  ggf. korrigiere mich bitte.

„Zweckgebunden“  -  was heißt das?

Alle freiwilligen Spenden,  die von den Gliedern unserer Religionsgemeinschaft erbracht werden, haben nur einen zentralen Zweck:  Sie dienen der Förderung des einen und einzigen Zieles, nämlich der  Verkündigung der guten Botschaft nach Matthäus 24:14.  Dieser Zweck lautet wörtlich  „Die rettende Botschaft von Gottes neuer Welt wird auf der ganzen Erde verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst wird das Ende kommen.“  (Hoffnung für alle)

Auf der ganzen Erde gehören daher auch Königreichssäle (Gemeindehäuser) zu diesem weltweiten Verkündigungswerk -  und Mittel, die  eventuell hier aus einem Verkauf erlöst werden, fließen an einer anderen Ecke der Welt dem gleichen Zeck wieder zu.  Wir denken nicht in regionalen oder nationalen Grenzen   -  wir betrachten uns als Weltbürger, eben weil die rettende Botschaft von Gottes neuer Welt auf der ganzen Erde verkündet werden soll.

Wie Dir sicher bekannt ist,  dürfen wir  uns   -   Im Gegensatz zu den ca. 41.000 anderen christlichen Konfessionen   -   einer einzigartigen internationalen Einheit erfreuen,  so wie sie  sich ergibt, wenn die „wahren Anbeter“ nach Jesu Worten in Johannes 4:23 [Lu; EB; Schlachter; NL.dB]  den Vater  „in Geist und Wahrheit anbeten“. 

Aus solchen Anbetern entstehen „Glieder, die zueinander gehören . . .“  (Epheser 4:25), Glieder für die es eine Selbstverständlichkeit ist, ihre christliche Gesinnung durch Handlungen zu belegen,  mit denen ihre Einheit gefördert wird;  ganz im christlichen Sinne von bspw.  1.
Korinther 1:10-12: 

„Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn  Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in "einem" Sinn und in "einer" Meinung . . . Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas, der Vierte: Ich zu  Christus.. .“  (Luther

Kurz nach Pfingsten 33 u. Z  hat uns die damals ganz  junge Christenversammlung  in beispielhafter Weise vorgemacht, wie so etwas unter „wahren Anbetern“  funktioniert:  Damals entstand  eine Notlage, als Juden aus fernen Orten, die kurz zuvor zum Christentum bekehrt worden waren, in Jerusalem blieben,  um ihre neu erworbene Erkenntnis zu vertiefen. Sie benötigten vorübergehend  Unterkunft und Nahrung. 

Die  Apostelgeschichte 4:32-35 berichtet darüber:   „ . . Überdies war die Menge der Gläubig gewordenen e i n Herz und e i n e Seele, und kein einziger sagte, dass irgendetwas von seinem Besitz sein eigen sei; sondern sie hatten alles gemeinsam. Auch fuhren die Apostel mit großer Kraft fort, das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus auszurichten; und unverdiente Güte ruhte in hohem Maße auf ihnen allen.  In der Tat, nicht einer unter ihnen litt Not; denn alle, die Besitzer  von Feldern oder Häusern waren, verkauften sie gewöhnlich und brachten den Wert der verkauften Dinge, und sie legten ihn jeweils zu den Füßen der Apostel nieder. Darauf wurde einem jeden zugeteilt, so wie er bedürftig war.“

Stelle Dir bitte einmal vor, welch einen positiven Eindruck ein solch lebendiger Glaube auf diese Menschen machte,  die aus „fernen Orten“ gekommen waren,  dort mit anderen ihnen völlig unbekannten  zusammentrafen und aus lauter Dankbarkeit  ihre Wertschätzung  dafür zum Ausdruck brachten, dass sie die Wahrheit gefunden zu hatten.

Ganz offensichtlich war Jesu Rat aus Lukas 6:38 schon bis zu ihnen durchgedrungen:   „. . .Übt euch im Geben, und man wird euch geben. Man wird euch ein treffliches, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß in euren Schoß schütten. Denn mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden . . .“

Was glaubst Du;  welche  der beiden von Jesus erwähnten Gaben . . .

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@Abundumzu

Was glaubst Du; welche der beiden von Jesus erwähnten Gaben für sie oder uns die wertvollere war: Ihre eigene, die sie/wir gegeben haben oder das treffliche, vollgedrückte, gerüttelte und überfließende Maß, dass ihnen/uns als Lohn in Aussicht gestellt wurde?


Und ob sie wohl gut überlegt hatten, was dabei herauskommen könnte, wenn sie oder wir (oder Du) „mit dem Maß, mit dem sie messen würden, wieder gemessen werden . . .“

Obwohl sie zu jener Zeit noch nicht über ein NT verfügten, und Jesu zitierte Worte deshalb nur mündlich an sie weitergegeben worden sein konnten, war ihnen dennoch dieser enge Zusammenhalt unter wahren Anbetern Gottes nicht neu, denn schon Sprüche 19:17 war damals zu lesen: „Wer dem Geringen Gunst erweist, leiht Jehova, und ER [Jehova] wird ihm sein Tun vergelten.“ 


Wir glauben den Worten der heiligen Schrift und deshalb ist Deine Frage für uns, lieber telemann, gar keine Frage. Kannst Du das verstehen?

Welch positive Ergebnisse das hat, zeigt Dir dieser knapp 3-minütige Trailer: 


Das erwartet Sie in einem Königreichssaal
https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/zusammenkuenfte/video-koenigreichssaal/
Danke, wenn Du bis hierher aufmerksam gelesen hast.

Alles Gute


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Es bringt keine Vorteile.Schon gar keine Solidarität mit anderen Christen.

Glauben und einen Sinn im Leben ist sehr wichtig

Jedoch nicht wenn man das Elitedenken verinnerlicht( NUR Zeugen Jehovas werden errettet wenn das letzte Gefecht ist)

Früher gab es in meiner Kirche,der Neuapostolischen Kirche auch ein Elitedenken: Da hieß es das NUR neuapostolische Christen von Jesus bei seiner Wiederkunft mitgenommen werden die anderen müssen auf einer Erde zurückbleiben wo viel Böses noch geschieht..(Etwas anders wieder als bei ZJ-jedoch heute ist das in der Neuapostolischen Kirche nicht mehr der Glaube das Elitedenken)

Und wenn mit Angst gearbeitet wird ist das immer negativ für die Psyche

Die Antwort des Users Philipp ist ein eindruckvolles Beispiel für die Selbstdarstellung des "Treuen und verständigen Sklaven, wie sich die Wachturmgesellschaft selbst bezeichnet.

Philipps Geschichte ist erkennbar ein Artikel aus dem 'Wachturm' oder 'Erwachet', den er sorgfältig abgeschrieben hat. Ein Zeuge Jehova kann nicht riskieren, etwas anderes öffentlich zu äußern als die jeweils aktuelle "Wahrheit". Deshalb wird man nie eigene Gedanken finden, sondern stets Abgeschriebenes. Selbst auf Ansichtskarten.

Damit erklärt sich wahrscheinlich auch die Frage als Teamwork von Robert und Philipp. Sie wurde von Robert gestellt, damit Philipp die Glaubensgemeinschaft vorstellen kann. Das gehört zu den Aktivitäten der WTG im Web.

Die selbstlose Liebe innerhalb dieser Gemeinschaft gehört zum Glauben des einzelnen wie Philipp - sie hat überwiegend programmatischen Charakter. Das heißt, Philipp hätte gern, dass es so wäre. Es überwiegt aber in den Gemeinden das religiöse Konkurrenzdenken, die ängstliche Sorge um die eigene Unzulänglichkeit, und das Bemühen, sich dies nicht anmerken zu lassen. So entsteht keine Brüderlichkeit, sondern Gruppendruck.

Die Ursache liegt in der Missachtung einer Grundregel der Massenpsychologie. Die "Masse" ist in diesem Zusammenhang kein abwertend moralischer Begriff, sondern ein Terminus technicus aus eben dieser Wissenschaft, die zur Sozialpsychologie gehört.

Die Grundregel besagt, dass sich eine Masse grundsätzlich nicht auf einem Level des Durchschnitts zusammenfinden kann, sondern immer auf dem untersten Level. Denn nur so ist gewährleistet, dass niemand ausgeschlossen bleibt, und das ist ein elementares Kriterium der Masse. Die Zeugen Jehova feiern sich in der Versammlung aber als Elite, die sich gerade dadurch von denjenigen unterscheiden will, die sich ihnen nicht anschließen, und zu denen sie im Widerspruch stehen. Dabei sind einerseits jedem frommen Gläubigen die eigenen Defizite bewußt, von denen er andererseits glaubt, dass sie der Platznachbar nicht hätte. So kann keine innere Verbundenheit entstehen.

Die ZJ unterscheiden sich durch diese Praxis von allen anderen christlichen Gemeinschaften, die ich kenne. Denn dort wird immer zunächst das "kleinste gemeinschaftliche Vielfach" hergestellt, verankert, und während des gesamten gottesdienstlichen Geschehens aufrecht erhalten. Es ist das Bekenntnis, dass "wir alle lauter arme kleine Würstchen sind" - um es mal zu formulieren wie Reinhard May.

Dies erfährt jeder während des gemeinsamen Betens und Singens von seinem Nachbar. Denn beim gemeinsamen Gebet hört man die eigene Stimme nicht. Wenn mir also der Nachbar rituell mitteilt, wie armselig er sich fühlt, brauche ich mich dessen auch nicht zu schämen. In der Versammlung der ZJ aber erfährt jeder vom Nachbar nur, wie tüchtig er sein soll.

Damit erfüllt die WTG nicht den Zweck  der Religion im christlichen Sinne, und dies - nicht etwa irgendwelche Glaubensinhalte - kennzeichnen sie aus meiner Perspektive als Irrlehre.

Werter  Wurzelstock,

WENN,  wie Du schreibst  „Philipps Geschichte erkennbar ein Artikel
aus dem 'Wachturm' ODER 'Erwachet' ist, den er sorgfältig abgeschrieben hat“ (Zitat Ende),  WENN Dir also selbst das nicht so ganz klar ist, aus welcher Quelle Philipp  denn nun abgeschrieben haben soll, aus dem `Wachtturm‘  (schreibt sich also erkennbar anders, als Du ihn schreibst)  ODER  aus dem ‘ERWACHET‘, DANN  fehlt es Deiner Unterstellung noch mehr an Glaubwürdigkeit, mangels eines Minimums an sorgfältiger Recherche;  oder mit einem Wort:  was Du da geschrieben hast ist Makulatur.

Und genau das,  diese  äußerst mangelhafte Recherche nämlich,  trifft auch auf den Rest Deines Beitrages zu. 

Aber nimm es nicht so tragisch, Du bist hier in allerbester Gesellschaft, denn mehr sind derer, die uns  nicht verstehen als derer, die es begreifen  -  oder begreifen wollen.

Ein Zeichen der Zeit.

Schon der Prophet Daniel wurde inspiriert, dazu etwas  vorherzusagen:  „Lass diese Dinge [die er aufgeschrieben hatte] auf sich beruhen, Daniel, denn diese Worte sollen für die Zeit des Endes versiegelt und verwahrt werden.  Viele werden sich vom Bösen fernhalten, sich reinigen und durch Prüfungen geläutert  werden. Aber diejenigen, die sich von Gott abgewandt haben, werden weiterhin Böses tun. Sie werden auch bis zum Schluss nichts begreifen, die Klugen aber werden dieses alles verstehen“  (Daniel 12:9-10  Neues Leben. Die Bibel)

Und für den Fall, dass Dich  noch ein  verlässlichen Hinweis auf die Größe dieser beiden Gruppierungen interessiert, dann lies bitte in der Bergpredigt nach:    

„Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt. Viele sind auf ihr unterwegs.  Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal. Nur wenige finden ihn“  (Matthäus 7:13-14  Gute Nachricht Bibel)

Vielleicht sind  das ja ein paar brauchbare Denkanstöße  für Dich.

Falls nicht, dann nimm zuguter letzt bitte Matthäus 13:13-15 zur Hilfe,  dort erfährst Du zu mindestens  die Ursache.

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@Abundumzu

Aha! Ein Rüffel von weit oben ;-)

Ob Du mich für glaubwürdig hältst oder nicht ist mir egal. Jeder, der sich mit einem von euch einlässt, erhält umgehend den Rat, sich bloß nicht woanders umzuhören, als beim "Treuen und verständigen Sklaven".

Das treibt auch dich um, und lässt sich mit noch so viel Bibelsprüchen nicht überdecken, mit denen Du davon ablenkst. Lass es lieber!

Du weißt recht gut, dass Du dir damit keinen Verdienst erwirbst, sondern die allgemeine, aber energische Warnung in der Versammlung, sich nicht mit Leuten wie mir auf Diskussionen einzulassen, weil nicht jeder der Gerissenheit des Satans gewachsen ist.

Die WTG steht nur auf Erfolg!

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Wurzelstock,

es ist wirklich unglaublich, was du den Zeugen Jehovas heir unterstellst!

Du tust mir sehr leid, denn ich glaube , daß du dir gar nicht vorstellen kannst, daß Menschen selbstlos und liebevoll miteinander umgehen können.

Wie können sich Nachfolger Christi als "Elite" empfinden?. Das tun doch wohl eher Menschen der "Christenheit", die Bischöfe, Kardinäle und den Papst über sich haben.

Diese ganz private Geschichte von Philipp59 so ins Negative zu verkehren, ist schon ein starkes Stück!

Und ich glaube, als "arme kleine Würstchen" begreift sich weder Philipp59 noch ein anderer Zeuge Jehovas.

Manchmal unterliegt man eben dem "Phänomen der Übertragung". so ist es wohl dir hier ergangen

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